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Nas "Laufwerk" für ein Raspi

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Server 22.04 (Jammy Jellyfish)
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weholei

Anmeldungsdatum:
7. Februar 2019

Beiträge: 1007

Wohnort: Mittelfranken

Hallo

Ich möchte mein Raspibian 3 als allzeit - auch übers Netz - verfügbaren Datenspeicher ausbauen, da es von Stromverbrauch her günstig ist.

Allerdings hat sich herausgestellt, dass es immer zu I-O Error kam, sobald mehr als eine Luks verschlüsselte _Festplatte angeschlossen war, offensichtlich weil der eingebaute USB Controller überfordert ist.

Jetzt habe ich mir überlegt, ob ein Nas Gehäuse für mehrere Festplatten, an den USB Port angeschlossen, eine Lösung wäre.

Hat so ein Nas-Gehäuse einen eigenen Controller?

Braucht das Nas-Gehäuse dann ein eigenes OS?

Geht das überhaupt?

Welche Erfahrungen habt ihr?

hakel2022

Anmeldungsdatum:
21. Februar 2022

Beiträge: 3359

Ein "Nas Gehäuse" ist nach meinem Verständnis ein Barebone. Also ein Stück Hardware, das man selber konfigurieren kan.

Ein NAS ist ein proprietäres Netzgerät, daß durch die Firmware entsprechend beschränkt ist, was die Dienste angeht. Durch die Einschränkungen sind NAS sehr sparsam im Vergleich zu einem echten Server auf PC Basis.

Das solltest du aber besser selber mal nachlesen.

Meinst du möglicherweise ein "Festplatten Gehäuse"?

weholei

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
7. Februar 2019

Beiträge: 1007

Wohnort: Mittelfranken

Danke für die Antwort

Dachte es mir fast , dass das eine Schnapsidee ist.

Meinst du möglicherweise ein "Festplatten Gehäuse"?

das hängt aber dann am Usb-controller des raspi, oder?

Dann bleibt mir nur, eine riesig große HD für das raspi zu kaufen - oder auf die Verschlüsselung zu verzichten.

micneu

Avatar von micneu

Anmeldungsdatum:
19. Januar 2021

Beiträge: 845

Wohnort: Hamburg

Ich persönlich finde die Idee und auch der Gedanke einen RASPI als NAS einsetzen zu wollen als beängstigend. Ich Persönlich setze ein TrueNAS ein, was auch entsprechend Hardware braucht. Ich persönlich empfehle dir lies dich mal in das Thema NAS ein. Überlege dir:

  • Welche Datenmenge sollen gelagert/zur Verfügung gestellt werden

  • Wie wichtig sind die Daten

  • Wie ist dein Backup Plan/Strategie?

  • Bist du Technisch so fit, dass du im Notfall dir selber helfen kannst?

Wenn du die Letze Frage mit Ja für dich beantwortest, dann bastle dir was, wenn nein, schau dir bei Synology oder QNAP um

weholei

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
7. Februar 2019

Beiträge: 1007

Wohnort: Mittelfranken

Ich persönlich finde die Idee und auch der Gedanke einen RASPI als NAS einsetzen zu wollen als beängstigend.

Was macht dir daran Angst?

Ich betreibe meine 2 Raspis schon lange als "NAS", ohne Probleme wäre jetzt übertrieben, aber ohne Einbußen an Daten

Zuerst mit 500 GB USB-SSD

Aber du weißt es sicher selber, die Datenmengen werden immer mehr, aus Bildern werden Videos usw.

Bisher behelfe ich mir damit, Daten auf einem Desktop PC auszulagern, aber der solle nach Inaktivität in Standby gehen.

Meist ist es so, dass die Datei dort ist, also hoch laufen ins Büro.

Sicher wäre ein Nas von der Stange die vernünftigere Lösung - wenn ich nicht an Linux "einen Narren gefressen hätte"

dirkolus

Anmeldungsdatum:
17. Mai 2011

Beiträge: 2181

Wohnort: dahoam

weholei schrieb:

Sicher wäre ein Nas von der Stange die vernünftigere Lösung - wenn ich nicht an Linux "einen Narren gefressen hätte"

Qnap und Synology laufen auch mit einem - wenn auch mehr oder weniger stark angepassten - Linux. Aber man kommt auf die Kommandozeile und kennt sich dann einigermaßen aus. Für den Rest gibt es die Synology Community (Qnap vermutlich analog) und selbst erstellte Softwarepakete.

Und dann gäbe es da noch OpenVault, die Dist für selbst gebaute NAS-Systeme.

Aber Raspi ist ja auch angepasst, insofern nur eine weitere Distribution ...

Ubunux

Anmeldungsdatum:
12. Juni 2006

Beiträge: 17505

dirkolus schrieb:

Und dann gäbe es da noch OpenVault, die Dist für selbst gebaute NAS-Systeme.

Meinst du https://www.openmediavault.org/ oder https://openvault.com/ 😛

hakel2022

Anmeldungsdatum:
21. Februar 2022

Beiträge: 3359

Raspi hat 100er Netz, USB 2, dazu kommt, daß die Stromversorgung unzureichend ist. Die mangelnde Stromversorgung per USB sind deine Aussetzer. ☹

Ein NAS ist meist auch "nur" Linux plus ARM. Das würde also passen.

Es gibt Festplattengehäuse mit eigener Stromversorgung.

Viele Router haben einen Media/Fileserver mit 1000er und USB 3 integriert.

Was du machst, hängt nur von deinem Gelbeutel und deinem Bedarf ab. Die Möglichkeiten sind endlos ... 👍

weholei

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
7. Februar 2019

Beiträge: 1007

Wohnort: Mittelfranken

Danke für eure Antworten

Viele Router haben einen Media/Fileserver mit 1000er und USB 3 integriert.

Hakel 2022, das ist die Idee. Ich formatiere meine externe 1,5 GB USB, mit eigenen Netzteil, mit NTFS, kopiere darauf die Filme und hänge sie an die Fritz-Box.

Dann reicht der Platz bis auf weiteres

daß die Stromversorgung unzureichend ist. Die mangelnde Stromversorgung per USB sind deine Aussetzer. ☹

Das glaube ich nicht mehr.....

Die gleiche USB, die monatelang mit NTFS am Rapi problemlos lief und erst, als ich sie ext4 und mit LUKS am 2. USB Anschluss betrieb, Probleme mit I-O Error machte.

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