burelli
Anmeldungsdatum: 18. März 2005
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Hallo allerseits, da meine Anfrage zu KVM unter Hardy im Unstable Forum damals untergegangen ist, erlaube ich mir sie jetzt, wo vielleicht schon einige mit KVM ihre Erfahrungen gesammelt haben, noch einmal zu stellen. Da hardy ja LTS ist, müssen die Ubuntu Leute sich ja was dabei gedacht haben den relativ neuen KVM statt den ausgereifteren Xen als Standart Virtualisierer zu wählen. Und so hab ich den KVM mal auf einen Testserver (hardy-server) ausprobiert, auf dem auch VMWare-Server 1.4 läuft. Der direkte Vergleich haut einen, ohne das ich jetzt Benchmarks erstellt hätte, rein subjektiv erst mal um. 4 VMs auf einem Mac-Mini CoreDuo mit 2GB Ram (1x Firewall, 1xLAMP, 1xGroupware, 1xDMS) und das System geht im Gegensatz zur gleichen Konfiguration unter VMware nicht in die Knie. Die Groupware und das DMS, welche vorher kaum zu bedienen waren, laufen bei kleiner Last (5 User) durchaus flüssig. Nun ein paar Fragen an diejenigen von euch, die den KVM schon eine Weile einsetzen: 1. kann man KVM VM's auch ohne X starten? 2. wie kann man KVM VM's automatisch beim Systemstart mit starten lassen? (und kann man die Reihenfolge oder zu mindestens die Zeitabstände bestimmen in denen die VM's gestartet werden?) 3. Der Virt-Manager gefällt mir als Management- und Ressourcen Überwachungs-Tool schon ganz gut, besonders da jetzt der Zugriff vom Client aus möglich ist (geht bei RHEL5.1 noch nicht) und X vom Server verbannt werden könnte. Leider kann der Virt-Manager von Haus aus keine anderen Netzwerkinterfaces als das eigene Virtuelle VLAN, mit welchem dann aber die VM's nicht von außen erreichbar sind. Ich habe mir deswegen eine Netzwerkbrücke zu eth0 angelegt und die VM's aus dem Terminal gestartet: Das geht auch wunderbar, nur sind sie dann nicht mehr über den Virt-Manager kontrollierbar. Ist es möglich dem Virtmanager beizubringen die Bridge statt dem VLan zu nutzen? Mich würden auch auch eure Erfahrungen und Eindrücke zu KVM unter hardy interessieren. Besonders auch im Bezug auf Performance. Und ob ihr im Netz gute HowTo's gefunden habt. Gruß Burelli
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Chrissss
Anmeldungsdatum: 31. August 2005
Beiträge: 37971
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Ich hab KVM nur kurz angetestet. Ich denke KVM ist für die Realisierung von Virtual Appliances besser. Wie du schon gemerkt hast, sind die KVM VMs recht flott. Auf dem Desktop siehts jedoch anders aus. KVM kennt keine Snapshots, die GUI ist noch nicht wirklich rund. Hier würde ich noch VMware bzw. Virtualbox nutzen. http://tombuntu.com/index.php/2008/04/14/virtualization-with-virt-manager-and-kvm-in-ubuntu-804/
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burelli
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 18. März 2005
Beiträge: 22
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@Chrissss seh ich auch so. Und ich wollt den KVM auch für die Realisierung von Virtual Appliances nutzen. Was mir halt beim KVM im Gegensatz zum Xen gut gefällt ist das es ohne Eingriffe in den Gast Kernel auskommt und man beim Host aktuellere Kernel einsetzen kann. Leider scheinen das hier noch nicht allzu viele ausgetestet zu haben. Ich hab meinen Fragen nochmal ins unixboard gestellt, mal sehen ob da welche sind die schon Erfahrungen mit dem KVM für Virtual Appliances haben. ... oder ob die auch alle nur nach einer Möglichkeit suchen Windows ins Linux Fenster zu verbannen 😉 Gruß Burelli
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derRedliche
Anmeldungsdatum: 11. Juni 2006
Beiträge: 189
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burelli hat geschrieben: Was mir halt beim KVM im Gegensatz zum Xen gut gefällt ist das es ohne Eingriffe in den Gast Kernel auskommt
Xen kann das aber auch, un zwar schon seit fast 2 Jahren. Stichwort Xen HVM. Als Alternative nimmt man einen Kernel, der 'paravirt ops' integriert hat, dann benötigt der Gast keinen gepatchten Kernel mehr. → http://docs.fedoraproject.org/release-notes/f9/de/sn-Virtualization.html burelli hat geschrieben: ... und man beim Host aktuellere Kernel einsetzen kann.
Hardy bietet auch einen Xenifizierten 2.6.24-er Kernel an. #apt-cache show linux-image-2.6.24-16-xen
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Description: Linux kernel image for version 2.6.24 on This kernel can be used for Xen dom0 and domU
This package contains the Linux kernel image for version 2.6.24 on
This kernel can be used for Xen dom0 and domU.
...
Supports Generic processors.
.
Xen domO/domU
... Grüße, Alex
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burelli
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 18. März 2005
Beiträge: 22
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@Alex, ja da hast du wohl recht. Da war meine Aussage etwas Oberflächlich. Hast du denn Praxis- oder Vergleichserfahrungen zwischen Xen & KVM? Eine meiner Erfahrungen ist halt das Xen (paravirtualisiert) immer dann super läuft wenn Host und Gast das selbe System sind (z.B. RHEL5 kann super RHEL5 virtualisieren). Andere Systeme gehen natürlich auch, aber häufig nur mit extrem viel Bastelei und Aufwand. Gruß Jan
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derRedliche
Anmeldungsdatum: 11. Juni 2006
Beiträge: 189
Wohnort: Passau
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Hallo Jan, leider kann ich dir nicht weiterhelfen, da ich mit KVM nur sehr wenig Erfahrung gesammelt habe. Solange du dich von der (anfänglichen) Bastelei nicht abschrecken lässt und bereit bist (oder Zeit genug hast) dich in die Thematik einzuarbeiten, dürfte Xen die bessere Lösung sein -grundsätzlich ist ein paravirtualisierter Treiber schneller als ein emulierter. Schau dir aber auch Paravirtualisierung_ist_tot und Linux_Weather_Forecast an. Für die Zukunft scheint vieles zu sprechen für KVM. Grüße, Alex
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Groening
Anmeldungsdatum: 15. September 2006
Beiträge: 265
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bevor ich loslege - ich kann mit Erfahrungen zu kvm leider nicht dienen, meine HW is zu alt und ich suche jetzt schon seit Monaten nach passendem Ersatz, was mit dem Thema aber durchaus ne Menge zu tun hat :-/ ich selbst habe nur Erfahungen mit vmware gemacht (Laptop mit 1,7Ghz Pentium M, 1GB Ram) - es geht ganz gut aber einiges nervt mich gewaltig - fullscreen Gast-XP geht, auch im Würfel (compiz-fusion mit Mobility Radeon 9800 fglrx und xgl) - Dateitransfers über drag n drop gehen gar nicht - Dateitransfers über Netzwerkfreigaben dauern ewig (genauer: bis man mal Zugriff auf die andere "kiste" bekommt) - Arbeiten unterm Windoof mit Photoshop etc kann man vergessen → schnarch langsam - Sound hängt im Gast-XP gewaltig \––\––\––\––\––\––\––\––\––\–– soviel zu meinen bisherigen Erfahrungen mit Virtualisierung und jetzt zum eigentlichen bzgl KVM: da dein anderer Thread gesperrt ist werd ich einfach mal hier meine Fragen los... wie stehts denn mit KVM + kquemu + VMGL, bzw hat das mal jemand versucht?? mein Traum wär folgende Konstellation inkl. Virtualisierung: - volle Virtualisierung (also kvm oder evtl XEN) - ubuntu hardy64 LTS desktop als host und Hauptsystem für die Multiuser-Nutzung mitsamt allen Spielerien (Office,inet, email, compiz-fusion, Musik, Filme, TV, Datenbanken, Webserver) - winxp als gast, auch im Mehrbenutzerbetrieb (für 3D Spiele, Photoshop, Dreamweaver, Zugang ins inet um Faxe zu senden, MS Office - man kommt manchmal ja leider nicht drum rum) - falls möglich würde ich XP immer mitstarten wollen aber auf einem zweiten Monitor ausgeben wollen (ubuntu müsste als host also schon im dualview laufen) - ich will keinen Big-Cube, sondern auf dem einen TFT ubuntu mit Würfel und auf dem anderen nur Windows im Fullscreenmodus - Stichwort VNC??! - falls möglich würde ich hardy also das hostsystem gerne auf nem komplett verschlüsselten Raidverbund nutzen, funzt KVM so überhaupt? - sofern möglich würde ich auf beiden System ein Datenlaufwerk - das Home-Verzeichnis nutzen wollen (was natürlich im verschlüsselten Raid liegt), um mir diese scheiß hin und her Trasferiererei per Netzwerk ersparen soll!! - andernfalls liegt es nahe alle Home-Verzeichnisse als eine Art NT-Domäne dem entsprechenden Benutzer im Gastxp-System mit Schreibrechten zur Verfügung zu stellen - wenns mit dem Zugriff auf die echten Datenpartition doch irgendwie geht käm noch hinzu: damit meine Freundin nicht überfordert ist, müsste ich dem XEN noch sagen können, welches Homeverzeichnis (je User eine Partition) in den entsprechenden Gast zu mounten wäre... Da Xsane beim Scannen unmöglich große PDFs erzeugt würde ich meinen USB Scanner gerne per Acrobat im Gast-XP betreiben - unter vmware ging das mit den USB-Geräten im Gastsystem nie! von allem, was man sich vorstellen kann, ist das Sahnehäubchen also grad gut genug\^^ ist das derzeit unmöglich was ich hier schreibe oder lässt sich sowas tatsächlich bewerkstelligen??
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Groening
Anmeldungsdatum: 15. September 2006
Beiträge: 265
Wohnort: Bonn
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und wenn das mit KVM prinzipiell gehen sollte welche Hardware würdet ihr vorschlagen? - derzeit schwebt mir nen System auf AMD X2 oder Phenom X3 oder -X4 Basis vor, - gerne stromsparend aber genug Power um ab und an unter XP zu spielen (und wirklich nur dort) - da Ubuntu den Webserver für die Arbeit bereitstellt, ich die meisten Arbeiten aber unter windows erledigen muss (Adobe Studio + wine = keine Chance), sollte irgendeine Lösung für den Dateitransfer drin sein... Grafik HW-Spinnerei (offtopic): - ne IGP Grafik für Ubuntu dürfte eigtl reichen, zum Zocken reichts dann wieder nicht, also wär nen Hybrid SLI/Crossfire Verbund schick (zb Nvidia 780a mit Geforce 8200 oder AMD780G plus eine entsprechende PCIe Karte, wobei zwei Dinge für Nvidia sprechen: Power Modus versetzt Graka in Winterschlaf, Treiberunterstützung ist unter Linux besser als bei Ati ) - mir ist klar, dass weder Hybrid SLI noch Hybrid Crossfire für Linux verfügbar ist (noch nicht) - aber unter Windows schon - bitte berichtigt mich aber man kann glaub ich aus Prinzip schon nicht eine der Grakas so wie sie sind an den Gast durchschleifen und dem die Steuerung überlassen, sprich: - host (ubuntu) kriegt die IGP und das Gastsystem die dedizierte Karte... - meines Wissens nach kann man auch dem Host nicht die IGP zuweisen, und dem Gast die dedizierte Karte + was virtualisiertes, bzw, selbst wenn, würde Hybrid X wohl in die Hose gehen\^^ Moral von diesem kleinen Abschweifen: also wohl eine dedizierte Karte ohne IGP - aber welche, reicht eine 8600GT (max. 40W)??? macht es überhaupt Sinn sich über Onboard SATA Raidchipsäte AMD SB700 / Nvidia xxx den Kopf zu zerbrechen, weil KVM + Raid sowieso nicht geht... es wäre schön, wenn technisch versierte mir die ein oder anderen Flausen aus dem Kopf hämmern könnten\^^ was mich auch interessieren würde: was nutzt ihr denn für HW für eure "X in einem"-PCs? VG, Groening
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burelli
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 18. März 2005
Beiträge: 22
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@Groening, na dann hämmer ich dir mal nen Paar deiner Flusen ausm Kopf. Was du willst geht so nicht. Und ohne CPU die virtualisieren kann schon gar nicht. Auch der KVM (z.B. via Virtmanager) ist dafür "noch" nicht die richtige Lösung und per VNC würde ich auch nicht produktiv arbeiten wollen. Ich nutze VNC gerne um mal was an einem Windows einzustellen oder jemanden zu supporten, aber den ganzen Tag über VNC arbeiten und dann noch so was wie Adobe Studio... nein Danke. Wenn überhaupt sind VMWare oder VirtualBox für das geeignet was du vorhast, aber ich sach dir gleich du willst zu viel. Wenn du Windows nicht nur dazu brauchst ein exotisches Programm (z.B. unbekanntes ERP, etc) auch von Linux aus verfügbar zu haben, sondern du eigentlich noch dein Windows als volles Betriebssystem nutzt, solltest du dir überlegen auf welcher Plattform du mehr Desktopfeatures benötigst und die dann zum Virtssystem machen, mit all den Konsequenzen die das für den virtualisierten Gast bedeutet (kaum Grafikleistung, stockender Sound, etc). Als ich mal von Berufswegen auf Windows als Plattform angewiesen war, wollte ich genau was du jetzt willst und da gab es noch keine CPU mit Virtualisierungs-technologie, nach kurzer Zeit war ich so genervt von der Bastellösung (damals mit VMWare) das ich mich an die Unix Philosophie gehalten habe "Für jedes Problem genau ein Werkzeug" *g* und Windows auf ein extra Notebook ausgelagert habe und alles war wunderbar. Heute wo ich nur noch sehr selten und für ganz bestimmte (Office nahe) Programme Windows benötige läuft es wieder virtualisiert und zwar mit VirtualBox auf einem Notebook mit Core2Duo CPU und über die Geschwindigkeit kann ich mich nicht beklagen, die ist fast nativ. Nur ich hab auch keinen Sound und nüscht anderes und habe Windows zum Fenstermanager für .exe Dateien degradiert *g* Wenn dich das nicht auf den Boden der Realität zurückgeholt hat versuch ich noch zwei deiner Fragen zu beantworten: - VirtualBox und ich glaube auch VMWare kann man wohl scripten, sprich die immer automatisch auf einem Zweitschirm auszugeben, könnt ich mir durchaus als machbar vorstellen. - der KVM läuft wunderbar auf einem verschlüsselten Raid, wieso auch nicht. und zu guter letzt, wenn du ne CPU mit HV-Virt hast, schau dir nochmal die neue VirtualBox an, ich bin mit der mittlerweile sehr zufrieden für Virtualisierung im Desktopbereich. Gruß
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derRedliche
Anmeldungsdatum: 11. Juni 2006
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Hallo Groening, ich habe noch keine Tests mit VMGL gemacht, ich werde es mir aber die nächsten Tage anschauen. Die volle Kontrolle bekommt der Gast nur wenn er direkten und exklusiven Zugriff auf das PCI Gerät (bzw PCI-e) hat. Solltest du dich für XEN entscheiden, brauchst du PCI_Pass_through für deine Grafikkarte, und zwar PCI_pass_through_für_HVM_Gäste, was leider (noch) nicht möglich ist. Übrigens, die angesprochenen Prozessortechnologien (Intel VT-d und AMD IOMMU) bitte nicht mit Intel VT oder AMD-V verwechseln (!). Intel VT-d scheint schon erhältlich zu sein: http://softwarecommunity.intel.com/isn/Community/en-US/forums/thread/30246340.aspx hat geschrieben:
VT-d is enabled on the following chipsets: Intel Q35 GMCH with ICH9 DO (Bearlake chipset) The following chipsets have VT-d capability, but OEMs may not have enabled in systems based on these: Intel X38 Intel X48 VT-d will be enabled on these future products: Intel Q45 (Eaglelake) For Intel Desktop Boards, these have VT-d support enabled: Intel DQ35JO Intel DQ35MP Intel DX38BT Intel DX48BT2 These future Intel Desktop Boards will have VT-d support: Intel DQ45CB Intel DQ45EK
Derzeit wird fleissig auch am PCI pass through in KVM gebastelt. Genaueres weiss ich auch nicht, ich bezweifle aber, dass die Grafikkarte sich so ohne weiteres einem Gast zuweisen lässt. Grüße, Alex
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Groening
Anmeldungsdatum: 15. September 2006
Beiträge: 265
Wohnort: Bonn
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Hi Alex, hi burelli! ok, die Flausen sind erst mal wieder raus\^^ @ Alex: Danke für den Hinweis, dass mit IOMMU ist echt an mir vorbeigerutscht les zwar regelmäßig golem, heise und wie sie alle heißen aber das ging mir durch! Habs mir angeguckt, bin echt baff.. Jetzt stellt sich natürlich die Frage ob ich es nicht vielleicht doch noch bis zum Herbst mit meinem Athlon XP 1800+ aushalte\^^ - viell. spurt AMD ja und V-Softw. macht entspr. Fortschritte. @burelli: klasse, danke für die Info, dann wird es wohl definitiv ein Raid werden, wahrscheinlich eines der billig onboard-Teile oder per Software ☺ das mit dem Spielen unter Win wäre eigtl nur das i-Tüpfelchen darauf kann ich (Sound / 3D Grafik) aber durchaus verzichten! ich nutze Ubuntu jetzt bald zwei Jahre als Hauptbetriebssystem und will davon auch nicht mehr weg! hab auch eine Weile zwei Rechner parallel genutzt, einen zum Coden bzw. Grafiken bauen (WinXP), einen als Server (Apache2,mehrere DBMS, Skriptsprachen, etc..) aber erstens frisst das doch einiges an Saft, wenn beide Kisten fast 14h am Tag im Betrieb sind und umständlich ist es dennoch... Bis auf die Sache mit der Bildbearbeitung rennt jetzt wieder nur eine Kiste - und zwar unter Linux! Crossbrowser-Prüfungen sind dank wine ja schon seit langer Zeit kein Problem mehr. Zum Coden nutze ich inzw. wieder den guten einfachen gedit\^^ - wünschenswert wär natürlich eine native Linuxlösung für Dreamweaver, nicht umsonst hat das OpenSource Projekt Web Weaver Preise gewonnen. Aber wer will schon bis 2020 warten *rofl* - und Adobe ←> Linux.. naja lassen wir das Thema! Einzig Photoshop fehlt aber da bin ich nicht alleine - Gimp ist ganz nett aber da kommt es einfach nicht ran.. Für Spiele nen separates Windows auf der Platte zu haben, damit kann ich gut leben - wirklich dazu kommen tu ich eh nicht. Mich hat halt interessiert wie weit die Virtualisierung in der Praxis wirklich nutzbar ist. Das mit dem VNC war als Lösung übrigens nur angelesen und keinesfalls mein Wunsch! Je einfacher um so besser - nur kann ichs derzeit gar nicht testen, also bin ich auf die Info von außen angewiesen... Es wär halt echt von Vorteil mit einigen ausgewählten Winprogs arbeiten zu können und mehrere Distris als Gast zum Testen der eigenen Werke zu haben (man weiß ja nie, was einem an rpms plötzlich fehlt, was man als deb mal so eben entdeckt hat) aber irgendwie gehts auch ohne. In erster Linie gehts also um die Arbeit - und da spielt weder Sound noch 3D ne Rolle. Wegen dem Internet: - ich will nicht jedes Gastsystem zum Surfen nutzen! Am ärgerlichsten ist es aktuell noch, Win hochfahren zu müssen nur um ein dummes Fax per Fax4Fritz!Box abschicken zu können (auch hier bringt wine nix und unter vmware funzt das UPNP im gebridgten WLAN nicht oder findet zumindest die Box nicht!) wäre wünschenswert, wenn kvm da weiter käme aber das werd ich erst testen können, wenn ich mich dransetz... Wie haltet ihr es denn mit dem Datenaustausch zur Bearbeitung? Viele Grüße Groening
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Moritur
Anmeldungsdatum: 10. Dezember 2008
Beiträge: 37
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Hi ich hab mir gerade meine KVM eingerichtet, und es endlich geschaff XP zu installieren ... doch jetzt sind da an haufen probleme. 1. die installation hat ~5h gedauert, das ganze ging extrem schleppend, als wär ne 5Mhz CPU verbaut, dabei hat die VM den gesammten 2. core zu 100% ausgelastet. .... die HDD led blinkte etwar im 2sec takt kurz auf bei der installation :/ 2. der windows XP gast hat vom router eine IP bekommen, und der gast kann auch alle rechner im netzwerk pingen .... aber irgendwie kommt kein Windowsrechner aus dem netzwerk an den windows XP gast ran, pings verlaufen im nichts usw.
habe eine bridge erstellt (br0)
hab ich da was bei der bridge falsch gemacht? 3. ich habe die aktuellste KVM-82 und QEMU 0.9.4 oder so (auch das aktuellste laut HP) aber die option -pcidevice scheint es bei mir nicht zu geben, laut doc von kvm sollte diese aber verfügbar sein :/
wie kann ich mein PCI device in die VM schleifen? mfg
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koschi
Anmeldungsdatum: 2. Oktober 2006
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1. Bist du dir sicher das deine virtuelle Maschine auch KVM verwendet und nicht gar auf das wirklich äußerst langsame Qemu zurückfällt? 2. Das Kernelmodul wird also wohl das 82er sein, aber wie stehts um die KVM Userland tools? Ich hab das gerade nach langer Zeit mal wieder installiert. Aus dem Paketmanagement installiert lässt sich kvm über den Befehl /usr/bin/kvm starten. Dieses wieder deinstalliert und den 82er runtergeladen, ./configure, make, make install. Es existiert kein /usr/bin/kvm oder so mehr. Das neu erstellte /usr/local/bin/qemu-system-x86_64 kennt aber die Option -pcidevice. Also am besten mal schauen dass sich nicht die alten Pakete mit den selbstkompilierten überschneiden, bzw. dass qemu-system-x86_64 zum starten verwendet wird, nicht /usr/bin/kvm. Ansonsten hab ich KVM vor recht genau einem Jahr mal ne ganze Zeit eingesetzt, die Performance war recht gut. Vor einigen Monaten nochmals getestet, die gestarteten Maschinen haben mir aber irgendwie zuviel Leistung verbraten teilweise.
Seitdem ich nun nen anderen Rechner hab fällt KVM vorerst flach, bei meiner E7200 CPU auf P5E-VM HDMI werden leider keine VT Eigenschaften erkannt, obwohl sie sie eigentlich haben sollte...
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