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interfaces

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Dieses Thema ist die Diskussion des Artikels interfaces.

noisefloor Team-Icon

Anmeldungsdatum:
6. Juni 2006

Beiträge: 29567

Hallo,

IMHO ok.

Gibt es für Remapping vllt. noch einen externen Link, wo das in aller Tiefe erklärt wird?

Gruß, noisefloor

unbekannt1984

Anmeldungsdatum:
29. Oktober 2007

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Hallo noisefloor,

Gibt es für Remapping vllt. noch einen externen Link, wo das in aller Tiefe erklärt wird?

In aller Tiefe vllt. nicht, ansonsten steht dazu aber etwas unter http://www.debian.org/doc/manuals/reference/ch-gateway.de.html, peripher berührt der Artikel WLAN/wpa gui das Thema, ansonsten der Artikel Netzwerkkarten bündeln,...

Ich wollte das halt noch so ein wenig sortieren, zusammenfassen und (bis auf den Part, den "Netzwerkkarten bündeln" behandelt) in den Artikel schreiben.

Torsten

unbekannt1984

Anmeldungsdatum:
29. Oktober 2007

Beiträge: 945

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Hallo zusammen,

noisefloor hat geschrieben:

gut, dann ist es vielleicht wirklich das gleiche Hotplug... Komisch.

dafür habe ich noch ein Indiz gefunden: Auf der Webseite http://www.debian.org/doc/manuals/reference/ch05.en.html im Abschnitt 5.5.2 steht zu allow-hotplug:

start interface <interface_name> when the kernel detects a hotplug event from the interface

Also das Interface wird gestartet, falls der Kernel ein Hotplug-Event für diese Schnittstelle feststellt.

Weiterhin gibt es wohl so viele Möglichkeiten wie Anleitungen für virtuelle Netzwerkschnittstellen. Ich würde vorschlagen, dass ich mich in dem Artikel auf den Abschnitt 5.6.3 von o.g. Webseite beschränke (sollte etwa 90% der Fälle abdecken und ist meiner Ansicht nach die einfachste Form).

Torsten

Max-Ulrich_Farber

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23. Januar 2007

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Also das Interface wird gestartet, falls der Kernel ein Hotplug-Event für diese Schnittstelle feststellt.

Genau so hatte ich das auch verstanden. Bei einem Hotplug-Event wird ein Skript ausgeführt, in dem die Zeile

ifup --allow=hotplug

steht.

Bei debian werden Hotplug-Events offenbar anders abgearbeitet als in Ubuntu, wo dies über "udev & Co" geschieht. Das spielt aber im Prinzip hier keine Rolle, denn auch hier kann in einem solchen Fall ein Skript ausgeführt werden, das obige Zeile enthält, auch wenn es das Verzeichnis /etc/hotplug nicht mehr gibt.

Die Klagen, dass allow-hotplug in Ubuntu nicht funktioniert habe, können auch daher kommen, dass das Interface vielleicht keinen Hotplug-Event ausgelöst hat oder bei diesem nicht als Urheber identifiziert wurde (?). Oder dass der Anwender einfach die Funktionsweise des Befehls nicht verstanden hat (?). Ist ja auch nicht ganz trivial.

Meiner Meinung nach setzen wir uns mit der ganzen Hotplug-Geschichte nur in die Nesseln. Solange mir niemand glaubhaft versichern kann, dass allow-hotplug in Ubuntu funktioniert, und zwar zuverlässig, würde ich es lieber ganz weglassen.

Gruß - Max-Ulrich

unbekannt1984

Anmeldungsdatum:
29. Oktober 2007

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Hallo Max-Ulrich Farber,

danke für deine Antwort (ich dachte schon, ich führe hier Selbstgespräche ☺ ).

Solange mir niemand glaubhaft versichern kann, dass allow-hotplug in Ubuntu funktioniert, und zwar zuverlässig, würde ich es lieber ganz weglassen.

Ich bin der Auffassung, dass der Eintrag im Manual nicht mehr "up to date" ist. Die Motivation mag unterschiedlich sein, aber im Ergebnis kommen wir jetzt wohl überein:

Raus damit!

Torsten

Ubunux

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12. Juni 2006

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man kann seit einiger Zeit WLAN (inklusive WPA/WPA2) auch komplett über die /etc/network/interfaces einstellen ohne eine wpa_supplicant.conf zu erstellen. Vielleicht sollte man dies noch erwähnen im Artikel zur interfaces. Was meint Ihr?

hier mal als Beispiel eine funktionierende Konfiguration für WPA2:

auto wlan0 
iface wlan0 inet dhcp
wpa-driver wext
wpa-ssid MeineSSID
wpa-ap-scan 1
wpa-proto RSN
wpa-pairwise CCMP
wpa-group CCMP
wpa-key-mgmt WPA-PSK
wpa-psk mein Schlüssel # per wpa_passphrase MeineSSID MeinSchluessel erzeugt

diese Einstellung funktioniert unter Lucid wenn ich noch zusätzlich ein

/etc/init.d/networking restart

in die /etc/rc.local schreibe, habe jetzt nicht weiter nachgeforscht, warum die Verbindung nicht ohne den Eintrag automatisch hergestellt wird.

unbekannt1984

Anmeldungsdatum:
29. Oktober 2007

Beiträge: 945

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Hallo Ubunux,

man kann seit einiger Zeit WLAN (inklusive WPA/WPA2) auch komplett über die /etc/network/interfaces einstellen ohne eine wpa_supplicant.conf zu erstellen.

Klingt für mich nach einem Kandidaten als Unterartikel. Ansonsten vllt. in den Artikel WLAN/wpa supplicant (der wird ja wahrscheinlich weiterhin verwendet).

Das Beispiel, welches du angeführt hast, ist für ein Netzwerk, wie würde das mit 2 oder mehr Netzwerken aussehen? - Die Interfaces (also die Konfigurationsdatei) sollte meiner Meinung nach nicht "zugemüllt" werden.

Torsten

Ubunux

Anmeldungsdatum:
12. Juni 2006

Beiträge: 17505

unbekannt1984 schrieb:

Klingt für mich nach einem Kandidaten als Unterartikel. Ansonsten vllt. in den Artikel WLAN/wpa supplicant (der wird ja wahrscheinlich weiterhin verwendet).

oder hier anfügen: WLAN/wireless-tools

Das Beispiel, welches du angeführt hast, ist für ein Netzwerk, wie würde das mit 2 oder mehr Netzwerken aussehen?

mit 2 oder mehr Netzwerken habe ich mich nicht beschäftigt (könnte ich hier auch schwer testen)

Die Interfaces (also die Konfigurationsdatei) sollte meiner Meinung nach nicht "zugemüllt" werden.

ist natürlich Ansichtssache, wenn ich nur eine Konfigurations-Datei bearbeiten/erstellen muß, ist mir dies persönlich lieber

Habe diese Möglichkeit hier nur als zusätzliche Info für Euch erwähnt.

unbekannt1984

Anmeldungsdatum:
29. Oktober 2007

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Hallo Ubunux,

noisefloor schrieb:

Je nach Länge und Inhalt sollte das dann aber ggf. in einen Unterartikel (z.B. "interfaces/fortgeschrittene Konfiguration").

da die WLAN-Konfiguration Sache von WLAN/wireless-tools (WEP) und WLAN/wpa supplicant (alles, was über WEP hinaus geht) ist, würde ich mich hier der Meinung von noisefloor anschließen. Erwähnen (das es Möglich ist kann man, aber alles, was darüber hinaus geht sollte an anderer Stelle erörtert werden).

mit 2 oder mehr Netzwerken habe ich mich nicht beschäftigt (könnte ich hier auch schwer testen)

Ok, aber evtl. findest du ja einen Mitstreiter, der es testen kann.

Habe diese Möglichkeit hier nur als zusätzliche Info für Euch erwähnt.

Dafür sind wir (zumindest ich) auch erstmal dankbar. Aber man könnte auch in Baustelle/WLAN/wpa supplicant (Abschnitt „WLAN-Konfigurationen-eintragen“) erwähnen, dass man nicht zwingend die Datei /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf anlegen muss, sondern (so wie ich das jetzt sehe) durch voranstellen von wpa- die Optionen auch direkt in die /etc/network/interfaces eintragen kann.

Torsten

Max-Ulrich_Farber

(Themenstarter)
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23. Januar 2007

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Konkret:

Ubunux, könntest Du das vielleicht in den Artikel wpa supplicant einarbeiten (ich weiß nicht, wer den zur Zeit bearbeitet) und einen Hinweis bzw. Link in wireless-tools anbringen? unbekannt1984 würde sich dann wohl gerne um einen Hinweis mit Link in interfaces kümmern.

Was die zwei Netzwerke angeht, handelt es sich wohl um eine Netzwerkbrücke. Sehe ich das richtig? Dafür gibt es ja schon einen Artikel.

Gruß - Max-Ulrich

unbekannt1984

Anmeldungsdatum:
29. Oktober 2007

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Max-Ulrich Farber schrieb:

(ich weiß nicht, wer den zur Zeit bearbeitet)

(also ich weiß zumindest, das ich mir den in Baustelle habe verschieben lassen)

unbekannt1984 würde sich dann wohl gerne um einen Hinweis mit Link in interfaces kümmern.

Naja, das wäre nur ein Satz im Abschnitt WLAN-Konfiguration. Aber was ich "gerne" mache, überlässt du demnächst mir 😉

Was die zwei Netzwerke angeht, handelt es sich wohl um eine Netzwerkbrücke. Sehe ich das richtig? Dafür gibt es ja schon einen Artikel.

Nein, wenn man mehr als eine (WLAN) Netzwerkkonfiguration dann in die /etc/network/interfaces eintragen will (z.B. Netzwerk "zuhause" und Netzwerk "arbeit").

Torsten

Max-Ulrich_Farber

(Themenstarter)
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Anmeldungsdatum:
23. Januar 2007

Beiträge: 8030

Aber was ich "gerne" mache, überlässt du demnächst mir 😉

Sorry. Das war ungeschickt formuliert von mir. War nicht so gemeint. 😳

Nein, wenn man mehr als eine (WLAN) Netzwerkkonfiguration dann in die /etc/network/interfaces eintragen will (z.B. Netzwerk "zuhause" und Netzwerk "arbeit").

Ach so. Ich weiß nicht, wie das geht. Mit den Netzwerk-Managern ist das ja überhaupt kein Problem. Vielleicht gibt Dieser Link Ideen:

http://www.martin-bock.de/pc/pc-0312.html

Gruß - Max-Ulrich

EDIT:

Dies alles erscheint mir derart kompliziert und schwer verständlich, dass ich es in einem solchen Fall unbedingt vorziehen würde, einen der Netzwerk-Manager zu verwenden.

unbekannt1984

Anmeldungsdatum:
29. Oktober 2007

Beiträge: 945

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Hallo,

ich habe gerade das Vergnügen einen Rechner für einen Kollegen aufzusetzen. Da es nicht meiner ist, habe ich mal nen wenig mit der /etc/network/interfaces herumgespielt. Herausgekommen ist folgendes:

# This file describes the network interfaces available on your system
# and how to activate them. For more information, see interfaces(5).

# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback

# starte dieses Interface beim Bootvorgang
auto statisch

iface eth0:1 inet static
# Statische Konfiguration folgt:
        hostname sleipnir               # benutze diesen Namen statt des in /etc/hostname
        netmask 255.255.255.0           # Subnetzmaske
        address 192.168.17.1            # dies ist deine (meine) IP
        gateway 192.168.17.254          # Standard Gateway (üblicherweise Router/Modem)
# Diese Konfiguration wird automatisch gestartet

iface eth0:0 inet dhcp
# alternative Konfiguration, falls in einem Netzwerk, wo ein anderer Rechner DHCP spielt

iface dynamisch inet manual
        pre-up ifdown eth0 && ifdown statisch   # deaktiviere eth0 und "statisch"
        up ifup eth0=eth0:0                     # aktiviere die dynamische Konfiguration
# Dummy-Interface, nur da, damit man nicht "ifup eth0=eth0:0" eingeben muss

iface statisch inet manual
        pre-up ifdown eth0 && ifdown dynamisch  # deaktiviere eth0 und "dynamisch"                                                                                                  
        up ifup eth0=eth0:1                     # aktiviere die statische Konfiguration
# Dummy-Interface, nur da, damit man nicht "ifup eth0=eth0:1" eingeben muss

Hier wird die Schnittstelle eth0 zwischen statischer und dynamischer Konfiguration umgeschaltet. Auf vergleichbare Art und Weise könnte Ubunux seine WLAN-Schnittstelle zwischen verschiedenen Konfigurationen umschalten.

Torsten

unbekannt1984

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29. Oktober 2007

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Hallo,

Max-Ulrich Farber hat geschrieben:

Dies alles erscheint mir derart kompliziert und schwer verständlich, dass ich es in einem solchen Fall unbedingt vorziehen würde, einen der Netzwerk-Manager zu verwenden.

Wenn das auf die (von mir gepostete) interfaces bezogen war: Das war ein Server, also ohne grafische Oberfläche. Da kriegt man dann Spaß, wenn man NM installieren will.

Ich entschuldige mich erstmal, das ich so lange nicht geantwortet habe (war halt Server-Wochenende bei mir). Dafür konnte ich einige der Anleitungen in unserem Wiki mal mit Ubuntu Maverick (wie gesagt: Server) durchspielen. Natürlich habe ich berichtet, wenn ich eine neuere Version als in den getestet-Tags verwendet habe...

Weiterhin habe ich mit vconfig aus dem Paket vlan ein Programm zur Erzeugung virtueller Netzwerkschnittstellen gefunden. In diesem Fall wird mir Max-Ulrich-Farber sicherlich zustimmen, wenn ich behaupte, dass diese virtuellen Schnittstellen eine andere MAC verwenden sollten als die physikalisch vorhandene Netzwerkschnittstelle.

Ich sage dann mal: Lasst mich erstmal machen, was zuviel ist, kann man immernoch ausgliedern (z.B. interfaces_für_Experten).

Torsten

Max-Ulrich_Farber

(Themenstarter)
Avatar von Max-Ulrich_Farber

Anmeldungsdatum:
23. Januar 2007

Beiträge: 8030

Ich sage dann mal: Lasst mich erst mal machen, was zu viel ist, kann man immer noch ausgliedern

+1 !

Gruß - Max-Ulrich