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R (Statistikprogramm)

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu
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Dieses Thema ist die Diskussion des Artikels R.

stephan1978

Anmeldungsdatum:
3. Oktober 2005

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Super es klappt.
kommt nur so ein rodbc package fehler (für was brauch ich das?)

jetzt gleich mal schauen was die survival rate so sagt ☺

Vielen Dank

Stephan

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27. Juni 2005

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stephan1978 hat geschrieben:

Super es klappt.
kommt nur so ein rodbc package fehler (für was brauch ich das?)

Ja, das hatte ich auch. Kann man aber wohl getrost ignorieren. ODBC ist eine Datenbankschnittstelle. Ich glaube, dass man damit unter Windows z.B. Excel-Dateien importieren kann, weil Excel auch eine ODBC-Schnittstelle hat.

Dann viel Erfolg!

Liebe Grüße
Fredo

stephan1978

Anmeldungsdatum:
3. Oktober 2005

Beiträge: 57

Hi Fredo

sag mal kommt es bei dir auch seit den updates zu abstürzen des R-Commanders wenn du die Datenmatrix "optisch" also als eigenes x11 fenster ausgeben willst?
zumindest bei aufwendigen Tabellen(1000 Zeilen, ca 20 Spalten) ist es bei mir ständig so!

Gruss
Stephan

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27. Juni 2005

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Ich verwende den R-Commander selbst nicht, deswegen kann ich dazu nichts genaues sagen.

Allerdings ist es mir bei JGR auch aufgefallen, dass es anscheinend nicht die beste Idee ist, Daten visuell zu bearbeiten. Vielleicht ist es am einfachsten, das als csv zu exportieren und sich in einer Tabellenkalkulation anzusehen...

Eine schöne GUI für R wäre allerdings wirklich mal eine nette Sache. RKWard sieht gut aus, aber ist mir zu KDE-lastig. Wie wäre es mal wenigstens mit einem Daten-Editor in RGTK? ☺

Liebe Grüße
Fredo

stephan1978

Anmeldungsdatum:
3. Oktober 2005

Beiträge: 57

hmm also was die optische ausgabe von r bzw r-commander angeht und auch die importier optionen von tabellen ist das ganze in XP doch noch deutlich schöner gelöst. naja vielleicht gibts ja in unbekannter zukunft auch ne gute Lösung für ubuntu.

ps: ist ja gerade wieder ein update für r erschienen vielleicht hat sich mein problem ja schon gelöst.

Gruss
Stephan

Tassilo68

Anmeldungsdatum:
19. November 2008

Beiträge: Zähle...

Hallo Zusammen!

Ich schaffe es nicht, den R-Comander Rcmdr für cran-R zu starten.

Ich habe 2 verschiedene Linux / cran-R Installationen auf 2 verschiedenen PCs.

1) Ubuntu Feisty, darauf via Synaptic alle cran-R Pakete incl. Rcmdr von den voreingestellten Feisty-Quellen erfolgreich installiert.

2) Debian Etch, darauf via Synaptic alle cran-R Pakete incl. Rcmdr von den voreingestellten Debian-Quellen erfolgreich installiert.

Auf beiden Systemen lässt R sich auf Konsole offensichtlich normal starten.

Der Versuch Rcmdr zu starten schlägt jedoch immer fehl:

(library)Rcmdr

Fehler: Syntaxfehler in Zeile "(library)Rcmdr"

Habe schon sehr viel recherchiert und herumprobiert. Weiss keinen Rat. Wisst Ihr vielleicht einen? Wäre sehr dankbar für Tips.

Viele Grüsse aus Freising

Tassilo

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27. Juni 2005

Beiträge: 5244

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Tassilo68 schrieb:

Ich schaffe es nicht, den R-Comander Rcmdr für cran-R zu starten.

(library)Rcmdr

Fehler: Syntaxfehler in Zeile "(library)Rcmdr"

Habe schon sehr viel recherchiert und herumprobiert. Weiss keinen Rat. Wisst Ihr vielleicht einen? Wäre sehr dankbar für Tips.

Wirklich? Hast Du auch mal in den Wiki-Artikel geguckt? Dann hätte Dir eigentlich ziemlich schnell auffallen müssen, dass Du da einen fatalen Dreher drin hast. Probiere mal library(Rcmdr). ☺

Liebe Grüße
Fredo

Tassilo68

Anmeldungsdatum:
19. November 2008

Beiträge: 2

Danke, jetzt geht es! Tassilo

pippovic

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Anmeldungsdatum:
12. November 2004

Beiträge: 9130

Hallo,

Frage an die R-Nutzer, speziell auch an produnis: Bietet der österreichische Server irgendwelche Vorteile gegenüber den offiziellen Ubuntu-Pakten?

Die letzte Überarbeitung gefällt mir nicht. Zunächst mal fehlt die Fremdquellen-Warnung (dies schon seit längerem). Dann möchten wir im Wiki keine persönlichen Erfahrungswerte lesen, da diese immer subjektiv sind. Außerdem sollte die Installation über die offiziellen Paketquellen immer an erster Stelle stehen, alternative Installationsmethoden (sofern sie nötig sind) folgen erst danach. Ubuntu akzeptiert auch dann Pakete aus Fremdquellen, wenn der gpg-Schlüssel nicht importiert wurde. In diesem Fall gibt es lediglich eine Warnmeldung.

Der Abschnitt Installation müsste also komplett überarbeitet werden.

Gruß pippovic

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27. Juni 2005

Beiträge: 5244

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pippovic schrieb:

Frage an die R-Nutzer, speziell auch an produnis: Bietet der österreichische Server irgendwelche Vorteile gegenüber den offiziellen Ubuntu-Pakten?

Tja, das ist eine schwierige Sache. Dabei geht es nicht in erster Linie um den österreichischen Server, sondern um einen CRAN-Mirror im Vergleich zu den offiziellen Ubuntu-Quellen.

Das eigentliche Problem ist, dass R seine eigene »Paketverwaltung« mitbringt, die über CRAN (vergleichbar CPAN, CTAN etc.) alle verfügbaren R-Pakete installieren kann. Eine Teilmenge davon ist auch als Paket in Ubuntu enthalten (r-cran-*). Aber eben nicht alles. Ich versuche mal, das deutlich zu machen:

Ubuntu-Quellen

  • Pro:

    • Keine Fremdquellen

    • CRAN-Pakete können über die Ubuntu-Paketverwaltung installiert werden.

  • Kontra:

    • Nicht die neueste R-Version

    • Nicht alle CRAN-Pakete

    • Installiert man dann Pakete von CRAN, kann es sein, dass diese mit Ubuntus R-Version Probleme haben.

CRAN-Mirror als Paketquelle

  • Pro:

    • Neueste R-Version

    • Alle CRAN-Pakete können über R installiert werden.

  • Kontra:

    • Nicht alle r-cran-Pakete von Ubuntu sind auch im CRAN selbst als deb gepackt: In der Paketverwaltung tauchen deswegen r-cran-Pakete auf, die mit der neueren R-Version nicht zusammenpassen.

    • Bei der Installation via CRAN braucht man ggf. eine Menge -dev-Pakete, da CRAN immer aus dem Quellcode kompilliert.

Von daher ist es immer eine Abwägung: Wenn man ohnehin nur die Pakete braucht, die für Ubuntu gepackt sind, fährt man mit den Ubuntu-Quellen gut. Braucht man aber darüber hinaus weitere Pakete, ist es eigentlich sinnvoller, r-base aus dem CRAN-Mirror zu installieren, und alles andere über R/CRAN zu machen. Der Wechsel von ersterer zu letzterer Methode ist aber nicht ganz trivial: Unter Umständen hat man noch Ubuntu-Pakete installiert, die dann mit der neueren R-Version nicht funktionieren. Deswegen kann man es auch bevorzugen, gleich R vom CRAN-Mirror zu installieren.

Vielleicht sollte das einfach so in den Wiki-Artikel. Aber die Argumente sind schon eher komplex, fällt mir beim Schreiben auf. Keine Ahnung, wie man das gut rüberbringt.

Liebe Grüße
Fredo

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28. Oktober 2007

Beiträge: 2453

Hab die Installation mal an den Wiki-Standard angepasst.

sigbert

Anmeldungsdatum:
27. Juni 2007

Beiträge: 276

Hi,

  • ich habe im R Wiki beschrieben wie man JGR als GUI installiert ( http://wiki.r-project.org/rwiki/doku.php?id=getting-started:installation:debian&s=jgr#installing_jgr_as_gui ). Es ist einfacher als im Artikel beschrieben.

  • Ausserdem hatte ich mit RKward unter Ubuntu 9.04 (amd64) Probleme: 1x funktioniert es, 1x funktioniert es nicht ☹

  • Zur Fremdquellendiskussion: Zumindest, wenn man eine aktuelle Version von R installieren will, kommt um die CRAN-Quellen nicht rum. Unter 9.04 wird R 2.8.1 (Dez 2008) installiert, aktuell ist jedoch 2.9.0 (Apr 2009).

Grüsse Sigbert

pippovic

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Anmeldungsdatum:
12. November 2004

Beiträge: 9130

Hallo Siegbert

sigbert schrieb:

  • Zur Fremdquellendiskussion: Zumindest, wenn man eine aktuelle Version von R installieren will, kommt um die CRAN-Quellen nicht rum. Unter 9.04 wird R 2.8.1 (Dez 2008) installiert, aktuell ist jedoch 2.9.0 (Apr 2009).

Es ist bei Ubuntu (und anderen Linux-Distributionen) eigentlich immer so, dass die Pakete bei einem bestimmten Stand der Entwicklung "eingefroren" werden und dann während der Supportzeit der Ubuntu-Version keine neuen Versionen der Software verfügbar sind. Dies erhöht die Stabilität des Systems. Es gibt wohl wenige "Poweruser", die ständig auf die neueste Version einer Software angewiesen sind, zumal sich bei den meisten Softwareprojekten von einer Version zur anderen nur wenig ändert. Eine Ausnahme bilden natürlich sicherheitsrelevante Änderungen oder grobe Programmfehler, die zu Problemen bei der Benutzung führen.

Ich bin dafür, dass wir die Pros und Kontras genau so beschreiben, wie Fredo es bereits oben getan hat (Fredo, übernimmst du das?).

Gruß pippovic

HmpfCBR Team-Icon

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Anmeldungsdatum:
22. Mai 2007

Beiträge: 4597

Wohnort: Kiel

Komplizierend kommt hinzu, auch wenn man CRAN nicht als Paketquelle für die eigentliche Softwareverwaltung nutzt, so lassen sich über R selber R-Pakete von CRAN an der Paketverwaltung vorbei installieren. Das wird auch von der ein oder anderen Oberfläche für R genutzt (z.B. Rkward).

Fredo Team-Icon

(Themenstarter)
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Anmeldungsdatum:
27. Juni 2005

Beiträge: 5244

Wohnort: Bochum

So, habe mal die Installation entsprechend aufgeteilt. Außerdem habe ich kurz beschrieben, wie man Zusatzpakete von CRAN installiert, sowie die JGR-Anleitung vereinfacht.

Bitte guckt einmal kurz drüber, ob das jetzt so ok ist.

Liebe Grüße
Fredo