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weholei
Anmeldungsdatum: 7. Februar 2019
Beiträge: 1086
Wohnort: Mittelfranken
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Jetzt möchte ich mich nochmal melden Wozu ist eigentlich KeePassXC nutze, welchen Vorteil bringt es ? Bisher sind meine Passwörter im Firefox gespeichert - zumindest die nicht sicherheitskritischen. Durch das Login am System wird mein verschlüsseltes home entschlüsselt. Jetzt muss ich zusätzlich, auch bei der Rückkehr aus der Beretischaft in keepassxc ein passwort eingeben. KeePassXC fragt bei den meisten Seiten, ob es das Passwort in die Datenbank aufnehmen soll - aber da funktioniert nicht immer. Auf einem Rechner lässt sich die Datenbank von keepassxc nicht mehr öffnen - auch nicht, wenn ich ein paar Tage altes Backup einspiele. Die DB lag allerdings auf einem Netzlaufwerk. Ich würde mich sehr über Antworten von Anwendern freuen, die Ihre Erfahrungen berichten, Danke Moderiert von sh4711: Dieses Thema ist aufgeteilt worden. Bitte erstelle für ein neues Problem ein neues Thema!
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oberalf
Anmeldungsdatum: 25. Dezember 2024
Beiträge: 137
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weholei schrieb: Jetzt möchte ich mich nochmal melden Wozu ist eigentlich KeePassXC nutze, welchen Vorteil bringt es ?
Du kannst deine Passwörter von einem PW-Generator genieren lassen. Du brauchst sie nicht auswendig zu können. Du kannst dir Einträge generieren und sie via Autoausfüllen in die verschiedenen Masken eingeben lassen. Die Kennwörter können sehr komplex sein. Du kannst pro Dienst/Account ein eigenes PW verwenden, wenn du sie generieren lässt, sind sie sich nicht ähnlich. Die Datenbank von KeePassXC kann ich via Cloud-Dienste auf weitere Clients synchronisieren lassen.
Bisher sind meine Passwörter im Firefox gespeichert - zumindest die nicht sicherheitskritischen.
Im Edge gab es kürzlich ein entdecktes Feature, es waren die Passwörter die im Edge gespeichert waren, im Klartext im RAM zu lesen. Dort können sie IMHO von jedem anderen Programm mitgelesen werden. PWs würde ich nie im Browser speichern lassen, auch nicht die unwichtigen.
Durch das Login am System wird mein verschlüsseltes home entschlüsselt. Jetzt muss ich zusätzlich, auch bei der Rückkehr aus der Beretischaft in keepassxc ein passwort eingeben.
Das kannst Du in den Einstellungen von KeePassXC abstellen.
KeePassXC fragt bei den meisten Seiten, ob es das Passwort in die Datenbank aufnehmen soll - aber da funktioniert nicht immer.
Ich werde das nicht gefragt, hast Du ein BrowserAddOn dafür im Einsatz?
Auf einem Rechner lässt sich die Datenbank von keepassxc nicht mehr öffnen - auch nicht, wenn ich ein paar Tage altes Backup einspiele. Die DB lag allerdings auf einem Netzlaufwerk.
Hmm, da kann man nichts dazu sagen, evtl. ist die DB defekt. Gibt es denn auch Fehlermeldungen?
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weholei
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 7. Februar 2019
Beiträge: 1086
Wohnort: Mittelfranken
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Danke für die Antwort
Im Edge gab es kürzlich ein entdecktes Feature, es waren die Passwörter die im Edge gespeichert waren, im Klartext im RAM zu lesen. Dort können sie IMHO von jedem anderen Programm mitgelesen werden. PWs würde ich nie im Browser speichern lassen, auch nicht die unwichtigen.
Da ist mir neu, Ich werde mich danach richten
Durch das Login am System wird mein verschlüsseltes home entschlüsselt.
Zitierter Text Jetzt muss ich zusätzlich, auch bei der Rückkehr aus der Beretischaft in keepassxc ein passwort eingeben.
Zitierter TextDas kannst Du in den Einstellungen von KeePassXC abstellen.
Das denke ich, habe ich gefunden
Ich werde das nicht gefragt, hast Du ein BrowserAddOn dafür im Einsatz?
ja, habe ich, KeePassXC.Browser Jetzt habe ich einiges infos, um weiter zu testen, denn bei der Fritz-Box verwechselt er a.u Login und PW
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kB
Supporter, Wikiteam
Anmeldungsdatum: 4. Oktober 2007
Beiträge: 10382
Wohnort: Münster
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weholei schrieb: […] Wozu ist eigentlich KeePassXC nutze, welchen Vorteil bringt es ?
Das ist ein weder zum Betriebssystem und noch zum Desktop dazugehöriges fremdes Programm zur Aufbewahrung von Anmeldungsdaten. Es verspricht, das sicher zu tun, was zumindest zweifelhaft ist. Ein Ubuntu-System benötigt so etwas gar nicht, weil es die entsprechenden Funktionen bereits eingebaut hat: kernel-keyring und gnome-keyring
Bisher sind meine Passwörter im Firefox gespeichert - zumindest die nicht sicherheitskritischen.
„nicht sicherheitskritische Passwörter“ ist nach seiner logischen Struktur vergleichbar mit „toten Lebenden“. Bei Menschen gibt es so etwas, was große ethische, juristische und moralische Probleme verursacht (z.B. wenn man Organe für Transplantationen entnehmen möchte, aber nicht weiß, ob das im konkreten Fall zulässig ist), aber bei Passwörtern ist das einfach nur Quatsch.
Durch das Login am System wird mein verschlüsseltes home entschlüsselt.
Was mit Firefox und erst recht mit KeePassXC nichts zu tun hat. Es ist - je nach Realisierung – eine Leistung des kernel-keyrings oder von gnome-keyring.
Jetzt muss ich zusätzlich, auch bei der Rückkehr aus der Beretischaft in keepassxc ein passwort eingeben.
Logisch: Zusätzliches Programm erfordert zusätzliche Bedienung.
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Mylin
Anmeldungsdatum: 23. Juli 2024
Beiträge: 561
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kB schrieb: ..., was zumindest zweifelhaft ist.
Es ist durchaus wünschenswert, dass ein Supporter Aussagen dieser Art erläutert, also auf welcher Grundlage diese besteht, idealerweise mit Angabe fundierter Quellen. So ist sie nur Blubb und verunsichert Lesende.
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oberalf
Anmeldungsdatum: 25. Dezember 2024
Beiträge: 137
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kB schrieb: weholei schrieb: […] Wozu ist eigentlich KeePassXC nutze, welchen Vorteil bringt es ?
Ein Ubuntu-System benötigt so etwas gar nicht, weil es die entsprechenden Funktionen bereits eingebaut hat: kernel-keyring und gnome-keyring
Stell dir vor, es gibt im Kosmos doch noch andere Systems außer Ubuntu, da möchten manche Anwender auch die gleichen Logindaten verwenden. Um diese Datenbanken mit KeePass* öffnen zu können, kann man sie mit *-Diensten synchronisieren. Kann ich kernel-keyring und/oder gnome-keyring auch auf Android oder Windows benutzen? Wenn ja, kannst Du das beschreiben? Danke.
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oberalf
Anmeldungsdatum: 25. Dezember 2024
Beiträge: 137
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weholei schrieb: Ich werde das nicht gefragt, hast Du ein BrowserAddOn dafür im Einsatz?
ja, habe ich, KeePassXC.Browser
IMHO braucht man das nicht, STRG+Shift+U ruft die URL des gerade markierten Eintrag in der KeePassXC Datenbank auf, sofern der Eintrag eine URL eingetragen hat. Anschließend kann man auch mit STRG+Shift+V die Logindaten des markierten Eintrags in die passenden Felder einfügen lassen. Das vermeidet Tippfehler und ist ausreichend schnell. Bei manchen Anwendungen/Websites muss man allerdings zuerst manuell den Cursor in das Feld Loginname platzieren.
Jetzt habe ich einiges infos, um weiter zu testen, denn bei der Fritz-Box verwechselt er a.u Login und PW
Du hast im Eintrag Loginname + PW drin stehen aber die FB will nur ein PW haben? Falls ja, Loginnamen an der Stelle entfernen, dann wird Autotype nur mit dem PW gemacht.
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len16
Anmeldungsdatum: 11. März 2024
Beiträge: 165
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Es verspricht, das sicher zu tun, was zumindest zweifelhaft ist.
Wieso zweifelhaft?
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encbladexp
Ehemaliger
Anmeldungsdatum: 16. Februar 2007
Beiträge: 17693
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kB schrieb: Das ist ein weder zum Betriebssystem und noch zum Desktop dazugehöriges fremdes Programm zur Aufbewahrung von Anmeldungsdaten. Es verspricht, das sicher zu tun, was zumindest zweifelhaft ist
Sorry, aber KeePassXC gilt als eines der zu Tode auditieren sicheren Tools. Das Konzept rund um KeePass mit dem .kdb(x) Dateien ist seit über einer Dekade erprobt, Betriebssystemunabhängig und gilt als sicher. Und was genau hat der kernel-keyring denn mit Passwörtern einer Anwendung oder eines Users zu tun? Das ist ein komplett anderes Konzept. Selbst der BSI erwähnt KeePassXC.
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NurNochDebianUser
Anmeldungsdatum: 18. Februar 2026
Beiträge: 526
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Als Ergänzug zu dem, was von anderen schon geschrieben wurde: KeePassXC speichert die Passwörter in einer *.kdbx-Datei. Diese kann doppelt abgesichert werden. Durch Passwort / Passphrase und eine Schlüsseldatei. Das ermöglicht es diese *.kdbx-Datei auf einem Server abzulegen (ohne zugehörige Schlüsseldatei) und so auf mehreren Geräten online verfügbar zu machen oder mit diesen zu synchronisieren (z.B. per Nextcloud) KeePassXC unterstützt die zeitbasierte Zwei-Faktor-Authentifizierung (TOTP) nativ und speichert Einmalpasswörter sicher in dieser *.kdbx-Datei. Man benötigt also nicht zwingend eine zusätzliche zweite App zur Zwei-Faktor-Authentifizierung
Ich muss allerdings einräumen, dass ich persönlich diese Otion nicht nutze, sondern stattdessen für 2FA den OTPClient und kompatible Apps für Android nutze. Das mag paranoid erscheinen, aber ich persönlich bin der Auffassung dass Passwörter und 2FA getrennt voneinander verwaltet werden sollten.
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kB
Supporter, Wikiteam
Anmeldungsdatum: 4. Oktober 2007
Beiträge: 10382
Wohnort: Münster
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Mylin schrieb: kB schrieb: ..., was zumindest zweifelhaft ist.
Es ist durchaus wünschenswert, dass ein Supporter Aussagen dieser Art erläutert […]
Ich habe darauf verzichtet, weil das sachfremd (off topic) in Bezug auf die Fragestellung in diesem Diskussionsfaden wäre. Ein simple Suche im Internet bringt aber schnell Treffer. Beispielsweise bewahrt KeePassXC die Passwörter als Klartext im Arbeitsspeicher auf und ist darüber angreifbar, was allerdings glücklicherweise keineswegs trivial ist.
mit Angabe fundierter Quellen
Das sagt KeePassXC selbst dazu: KeePassXC Memory Security 🇬🇧 Obwohl KeePassXC vieles richtig macht, bleibt ein Restrisiko.
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encbladexp
Ehemaliger
Anmeldungsdatum: 16. Februar 2007
Beiträge: 17693
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kB schrieb: Ich habe darauf verzichtet, weil das sachfremd (off topic) in Bezug auf die Fragestellung in diesem Diskussionsfaden wäre.
Mit Verlaub, der OP fragt genau wozu den KeePassXC gut ist. Du bist dann wo falsch abgebogen und brachtest folgendes Quote, woran sich einige sehr gestört haben: Es verspricht, das sicher zu tun, was zumindest zweifelhaft ist.
Desweiteren wird dann was von GNOME Keyring und dem Kernel Keyring gelabert, auf Rückfrage lieferst du dann einen Artikel über das Problem mit der Memory Safety von Passwordmanagern, was auf den von dir genannten Standardtools, zumindest aber dem GNOME Keyring, auch zutrifft.
Obwohl KeePassXC vieles richtig macht, bleibt ein Restrisiko.
Ganz im Gegensatz zum GNOME Keyring, welcher nichtmal PBKDF2 oder Argon implementiert. Erwähnt wird einzig AES-128, aber nicht wie die Blöcke miteinander Verknüpft werden (z.b. CBC, GCM, ...). Das Thema hat, zumindest meiner Ansicht nach schon was mit der Frage vom OP zu tun. Denn diese war "Wozu ist KeePassXC gut", was eine berechtigte und gute Frage eines Laien ist. Insbesondere weil er nun ja mehrfach ein Passwort zum Entsperren des Vaults eintippen darf, was zuvor nicht notwendig war.
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Mylin
Anmeldungsdatum: 23. Juli 2024
Beiträge: 561
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kB schrieb: ..., bleibt ein Restrisiko.
Das von dir angesprochene Restisiko ist ein theoretisches Szenario, das bei einem nicht kompromittierten System kaum Relevanz besitzt. Das "Auslesen aus dem RAM" ist ein fortgeschrittenes, spezialisiertes Angriffsmodell. Ist ein System nicht kompromittiert existiert kein Angriffsvektor der auf den RAM zugreifen könnte. https://app.opencve.io/cve/CVE-2024-33900 https://app.opencve.io/cve/CVE-2024-33901 Es ist eher eine interessante technische Feinheit für Experten, aber kein praxisrelevantes Argument gegen die Nutzung von KeePassXC auf einem gewarteten und geschützten System.
Und, Sicherheit ist ein Kompromiss zwischen Nutzbarkeit und Aufwand. Wenn man RAM-Schutz als absolut notwendiges Kriterium für die Nutzung eines Passwort-Managers ansetzt, müsste man konsequenterweise die Nutzung jedes gängigen Betriebssystems (Windows, macOS, Linux) und jedes Browsers ablehnen, da diese alle in derselben Weise im RAM arbeiten.
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weholei
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 7. Februar 2019
Beiträge: 1086
Wohnort: Mittelfranken
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ich möchte mich bei allen für Ihre Meinung bedanken. Die Diskussion ist sehr interessant für mich! Ich bin immer noch dabei, mich einzuarbeiten. Einmal ist mir passiert, dass sich eine .kdbx Datenbank nicht mehr öffnen ließ. aber auch nicht die automatischen Backups ! Allerdings auf Samba Laufwerk Kann keine Ursache finden und habe auch nicht die Zeit zu systematisch zu suchen teste und verwende sie weiter
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freia
Anmeldungsdatum: 5. April 2025
Beiträge: 70
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Ich nutze KeePassXC bzw. Vorgänger seit vielen Jahren mit sehr guten Erfahrungen für eine Vielzahl von Passwörtern. @kB: Den Gnome-Keyring erlebe ich nur, wenn er disfunktional austickt und trotz richtiger Passworteingabe seine Dienste verweigert hat. Kannst Du einmal deinen überraschenden Vorschlag konkreter erläutern? Wo kann ich eine für Laien geeignete Dokumentation finden und eine grafische Oberfläche?
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