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Heute zwischen 20:30 und 21:30 wird https://ubuntuusers.de/ für längere Zeit nicht erreichbar sein, da das OS der Server und die Datenbank aktualisiert werden.

Wozu ist eigentlich KeePassXC gut, welchen Vorteil bringt es ?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 24.04 (Noble Numbat)
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weholei

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7. Februar 2019

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Jetzt möchte ich mich nochmal melden

Wozu ist eigentlich KeePassXC nutze, welchen Vorteil bringt es ?

Bisher sind meine Passwörter im Firefox gespeichert - zumindest die nicht sicherheitskritischen.

Durch das Login am System wird mein verschlüsseltes home entschlüsselt.

Jetzt muss ich zusätzlich, auch bei der Rückkehr aus der Beretischaft in keepassxc ein passwort eingeben.

KeePassXC fragt bei den meisten Seiten, ob es das Passwort in die Datenbank aufnehmen soll - aber da funktioniert nicht immer.

Auf einem Rechner lässt sich die Datenbank von keepassxc nicht mehr öffnen - auch nicht, wenn ich ein paar Tage altes Backup einspiele. Die DB lag allerdings auf einem Netzlaufwerk.

Ich würde mich sehr über Antworten von Anwendern freuen, die Ihre Erfahrungen berichten,

Danke

Moderiert von sh4711:

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oberalf

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25. Dezember 2024

Beiträge: 137

weholei schrieb:

Jetzt möchte ich mich nochmal melden

Wozu ist eigentlich KeePassXC nutze, welchen Vorteil bringt es ?

Du kannst deine Passwörter von einem PW-Generator genieren lassen. Du brauchst sie nicht auswendig zu können. Du kannst dir Einträge generieren und sie via Autoausfüllen in die verschiedenen Masken eingeben lassen. Die Kennwörter können sehr komplex sein. Du kannst pro Dienst/Account ein eigenes PW verwenden, wenn du sie generieren lässt, sind sie sich nicht ähnlich. Die Datenbank von KeePassXC kann ich via Cloud-Dienste auf weitere Clients synchronisieren lassen.

Bisher sind meine Passwörter im Firefox gespeichert - zumindest die nicht sicherheitskritischen.

Im Edge gab es kürzlich ein entdecktes Feature, es waren die Passwörter die im Edge gespeichert waren, im Klartext im RAM zu lesen. Dort können sie IMHO von jedem anderen Programm mitgelesen werden. PWs würde ich nie im Browser speichern lassen, auch nicht die unwichtigen.

Durch das Login am System wird mein verschlüsseltes home entschlüsselt.

Jetzt muss ich zusätzlich, auch bei der Rückkehr aus der Beretischaft in keepassxc ein passwort eingeben.

Das kannst Du in den Einstellungen von KeePassXC abstellen.

KeePassXC fragt bei den meisten Seiten, ob es das Passwort in die Datenbank aufnehmen soll - aber da funktioniert nicht immer.

Ich werde das nicht gefragt, hast Du ein BrowserAddOn dafür im Einsatz?

Auf einem Rechner lässt sich die Datenbank von keepassxc nicht mehr öffnen - auch nicht, wenn ich ein paar Tage altes Backup einspiele. Die DB lag allerdings auf einem Netzlaufwerk.

Hmm, da kann man nichts dazu sagen, evtl. ist die DB defekt. Gibt es denn auch Fehlermeldungen?

weholei

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
7. Februar 2019

Beiträge: 1086

Wohnort: Mittelfranken

Danke für die Antwort

Im Edge gab es kürzlich ein entdecktes Feature, es waren die Passwörter die im Edge gespeichert waren, im Klartext im RAM zu lesen. Dort können sie IMHO von jedem anderen Programm mitgelesen werden. PWs würde ich nie im Browser speichern lassen, auch nicht die unwichtigen.

Da ist mir neu, Ich werde mich danach richten

Durch das Login am System wird mein verschlüsseltes home entschlüsselt.

Zitierter Text Jetzt muss ich zusätzlich, auch bei der Rückkehr aus der Beretischaft in keepassxc ein passwort eingeben.

Zitierter TextDas kannst Du in den Einstellungen von KeePassXC abstellen.

Das denke ich, habe ich gefunden

Ich werde das nicht gefragt, hast Du ein BrowserAddOn dafür im Einsatz?

ja, habe ich, KeePassXC.Browser

Jetzt habe ich einiges infos, um weiter zu testen, denn bei der Fritz-Box verwechselt er a.u Login und PW

kB Team-Icon

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Avatar von kB

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4. Oktober 2007

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weholei schrieb:

[…] Wozu ist eigentlich KeePassXC nutze, welchen Vorteil bringt es ?

Das ist ein weder zum Betriebssystem und noch zum Desktop dazugehöriges fremdes Programm zur Aufbewahrung von Anmeldungsdaten. Es verspricht, das sicher zu tun, was zumindest zweifelhaft ist.

Ein Ubuntu-System benötigt so etwas gar nicht, weil es die entsprechenden Funktionen bereits eingebaut hat: kernel-keyring und gnome-keyring

Bisher sind meine Passwörter im Firefox gespeichert - zumindest die nicht sicherheitskritischen.

„nicht sicherheitskritische Passwörter“ ist nach seiner logischen Struktur vergleichbar mit „toten Lebenden“. Bei Menschen gibt es so etwas, was große ethische, juristische und moralische Probleme verursacht (z.B. wenn man Organe für Transplantationen entnehmen möchte, aber nicht weiß, ob das im konkreten Fall zulässig ist), aber bei Passwörtern ist das einfach nur Quatsch.

Durch das Login am System wird mein verschlüsseltes home entschlüsselt.

Was mit Firefox und erst recht mit KeePassXC nichts zu tun hat. Es ist - je nach Realisierung – eine Leistung des kernel-keyrings oder von gnome-keyring.

Jetzt muss ich zusätzlich, auch bei der Rückkehr aus der Beretischaft in keepassxc ein passwort eingeben.

Logisch: Zusätzliches Programm erfordert zusätzliche Bedienung.

Mylin

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23. Juli 2024

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kB schrieb:

..., was zumindest zweifelhaft ist.

Es ist durchaus wünschenswert, dass ein Supporter Aussagen dieser Art erläutert, also auf welcher Grundlage diese besteht, idealerweise mit Angabe fundierter Quellen. So ist sie nur Blubb und verunsichert Lesende.

oberalf

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25. Dezember 2024

Beiträge: 137

kB schrieb:

weholei schrieb:

[…] Wozu ist eigentlich KeePassXC nutze, welchen Vorteil bringt es ?

Ein Ubuntu-System benötigt so etwas gar nicht, weil es die entsprechenden Funktionen bereits eingebaut hat: kernel-keyring und gnome-keyring

Stell dir vor, es gibt im Kosmos doch noch andere Systems außer Ubuntu, da möchten manche Anwender auch die gleichen Logindaten verwenden. Um diese Datenbanken mit KeePass* öffnen zu können, kann man sie mit *-Diensten synchronisieren. Kann ich kernel-keyring und/oder gnome-keyring auch auf Android oder Windows benutzen? Wenn ja, kannst Du das beschreiben? Danke.

oberalf

Anmeldungsdatum:
25. Dezember 2024

Beiträge: 137

weholei schrieb:

Ich werde das nicht gefragt, hast Du ein BrowserAddOn dafür im Einsatz?

ja, habe ich, KeePassXC.Browser

IMHO braucht man das nicht, STRG+Shift+U ruft die URL des gerade markierten Eintrag in der KeePassXC Datenbank auf, sofern der Eintrag eine URL eingetragen hat. Anschließend kann man auch mit STRG+Shift+V die Logindaten des markierten Eintrags in die passenden Felder einfügen lassen. Das vermeidet Tippfehler und ist ausreichend schnell. Bei manchen Anwendungen/Websites muss man allerdings zuerst manuell den Cursor in das Feld Loginname platzieren.

Jetzt habe ich einiges infos, um weiter zu testen, denn bei der Fritz-Box verwechselt er a.u Login und PW

Du hast im Eintrag Loginname + PW drin stehen aber die FB will nur ein PW haben? Falls ja, Loginnamen an der Stelle entfernen, dann wird Autotype nur mit dem PW gemacht.

len16

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11. März 2024

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Es verspricht, das sicher zu tun, was zumindest zweifelhaft ist.

Wieso zweifelhaft?

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16. Februar 2007

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kB schrieb:

Das ist ein weder zum Betriebssystem und noch zum Desktop dazugehöriges fremdes Programm zur Aufbewahrung von Anmeldungsdaten. Es verspricht, das sicher zu tun, was zumindest zweifelhaft ist

Sorry, aber KeePassXC gilt als eines der zu Tode auditieren sicheren Tools. Das Konzept rund um KeePass mit dem .kdb(x) Dateien ist seit über einer Dekade erprobt, Betriebssystemunabhängig und gilt als sicher.

Und was genau hat der kernel-keyring denn mit Passwörtern einer Anwendung oder eines Users zu tun? Das ist ein komplett anderes Konzept.

Selbst der BSI erwähnt KeePassXC.

NurNochDebianUser

Anmeldungsdatum:
18. Februar 2026

Beiträge: 526

Als Ergänzug zu dem, was von anderen schon geschrieben wurde:

  1. KeePassXC speichert die Passwörter in einer *.kdbx-Datei. Diese kann doppelt abgesichert werden. Durch Passwort / Passphrase und eine Schlüsseldatei. Das ermöglicht es diese *.kdbx-Datei auf einem Server abzulegen (ohne zugehörige Schlüsseldatei) und so auf mehreren Geräten online verfügbar zu machen oder mit diesen zu synchronisieren (z.B. per Nextcloud)

  2. KeePassXC unterstützt die zeitbasierte Zwei-Faktor-Authentifizierung (TOTP) nativ und speichert Einmalpasswörter sicher in dieser *.kdbx-Datei. Man benötigt also nicht zwingend eine zusätzliche zweite App zur Zwei-Faktor-Authentifizierung

Ich muss allerdings einräumen, dass ich persönlich diese Otion nicht nutze, sondern stattdessen für 2FA den OTPClient und kompatible Apps für Android nutze. Das mag paranoid erscheinen, aber ich persönlich bin der Auffassung dass Passwörter und 2FA getrennt voneinander verwaltet werden sollten.

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4. Oktober 2007

Beiträge: 10382

Wohnort: Münster

Mylin schrieb:

kB schrieb:

..., was zumindest zweifelhaft ist.

Es ist durchaus wünschenswert, dass ein Supporter Aussagen dieser Art erläutert […]

Ich habe darauf verzichtet, weil das sachfremd (off topic) in Bezug auf die Fragestellung in diesem Diskussionsfaden wäre.

Ein simple Suche im Internet bringt aber schnell Treffer. Beispielsweise bewahrt KeePassXC die Passwörter als Klartext im Arbeitsspeicher auf und ist darüber angreifbar, was allerdings glücklicherweise keineswegs trivial ist.

mit Angabe fundierter Quellen

Das sagt KeePassXC selbst dazu: KeePassXC Memory Security 🇬🇧

Obwohl KeePassXC vieles richtig macht, bleibt ein Restrisiko.

encbladexp Team-Icon

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16. Februar 2007

Beiträge: 17693

kB schrieb:

Ich habe darauf verzichtet, weil das sachfremd (off topic) in Bezug auf die Fragestellung in diesem Diskussionsfaden wäre.

Mit Verlaub, der OP fragt genau wozu den KeePassXC gut ist. Du bist dann wo falsch abgebogen und brachtest folgendes Quote, woran sich einige sehr gestört haben:

Es verspricht, das sicher zu tun, was zumindest zweifelhaft ist.

Desweiteren wird dann was von GNOME Keyring und dem Kernel Keyring gelabert, auf Rückfrage lieferst du dann einen Artikel über das Problem mit der Memory Safety von Passwordmanagern, was auf den von dir genannten Standardtools, zumindest aber dem GNOME Keyring, auch zutrifft.

Obwohl KeePassXC vieles richtig macht, bleibt ein Restrisiko.

Ganz im Gegensatz zum GNOME Keyring, welcher nichtmal PBKDF2 oder Argon implementiert. Erwähnt wird einzig AES-128, aber nicht wie die Blöcke miteinander Verknüpft werden (z.b. CBC, GCM, ...).

Das Thema hat, zumindest meiner Ansicht nach schon was mit der Frage vom OP zu tun. Denn diese war "Wozu ist KeePassXC gut", was eine berechtigte und gute Frage eines Laien ist. Insbesondere weil er nun ja mehrfach ein Passwort zum Entsperren des Vaults eintippen darf, was zuvor nicht notwendig war.

Mylin

Avatar von Mylin

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23. Juli 2024

Beiträge: 561

kB schrieb:

..., bleibt ein Restrisiko.

Das von dir angesprochene Restisiko ist ein theoretisches Szenario, das bei einem nicht kompromittierten System kaum Relevanz besitzt. Das "Auslesen aus dem RAM" ist ein fortgeschrittenes, spezialisiertes Angriffsmodell. Ist ein System nicht kompromittiert existiert kein Angriffsvektor der auf den RAM zugreifen könnte.

https://app.opencve.io/cve/CVE-2024-33900

https://app.opencve.io/cve/CVE-2024-33901

Es ist eher eine interessante technische Feinheit für Experten, aber kein praxisrelevantes Argument gegen die Nutzung von KeePassXC auf einem gewarteten und geschützten System. Und, Sicherheit ist ein Kompromiss zwischen Nutzbarkeit und Aufwand. Wenn man RAM-Schutz als absolut notwendiges Kriterium für die Nutzung eines Passwort-Managers ansetzt, müsste man konsequenterweise die Nutzung jedes gängigen Betriebssystems (Windows, macOS, Linux) und jedes Browsers ablehnen, da diese alle in derselben Weise im RAM arbeiten.

weholei

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
7. Februar 2019

Beiträge: 1086

Wohnort: Mittelfranken

ich möchte mich bei allen für Ihre Meinung bedanken.

Die Diskussion ist sehr interessant für mich!

Ich bin immer noch dabei, mich einzuarbeiten.

Einmal ist mir passiert, dass sich eine .kdbx Datenbank nicht mehr öffnen ließ.

aber auch nicht die automatischen Backups !

Allerdings auf Samba Laufwerk

Kann keine Ursache finden und habe auch nicht die Zeit zu systematisch zu suchen

teste und verwende sie weiter

freia

Anmeldungsdatum:
5. April 2025

Beiträge: 70

Ich nutze KeePassXC bzw. Vorgänger seit vielen Jahren mit sehr guten Erfahrungen für eine Vielzahl von Passwörtern.

@kB:

Den Gnome-Keyring erlebe ich nur, wenn er disfunktional austickt und trotz richtiger Passworteingabe seine Dienste verweigert hat. Kannst Du einmal deinen überraschenden Vorschlag konkreter erläutern? Wo kann ich eine für Laien geeignete Dokumentation finden und eine grafische Oberfläche?

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