Ich möchte eine NTFS-Partition (1,5 TiB gross, aktuell 55 GiB belegt) verändern. Da auf ihr Windows installiert ist, bin ich etwas unsicher: mache ich das besser mit der KDE-Partitionsverwaltung von einem Kubuntu-Live USB-Stick aus oder von Windows aus mit der Windows Software?
NTFS Partition verändern
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Mach das lieber mit Windows-Mitteln. |
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Doc_Symbiosis, Begründung? Weil NTFS proprietär ist? Wie und womit wird denn innerhalb der Installationsroutine von Ubuntu(-Flavours) bei der Option, neben Windows zu installieren, geshrinkt? Kleiner Tip, ntfsresize. wired2051, wie Du Dich entscheidest, es wird das Falsche sein...oder eher nicht, wenn Windows nicht mehr bootet. 😈 Aber im Ernst, möglich ist es so und (teils) so. Es kommt vor allem darauf an, was Du verändern willst. Willst Du hinten etwas abschneiden, ist es noch das geringere Risiko. Vorn Abschneiden oder Verschieben ist schon ziemlich heikel. Erst recht, wenn Du noch die EFI-Partition vergrößern willst. Willst Du das mit GParted durchführen, warnt dies auch, daß es möglich sein kann, daß nicht mehr gebootet werden kann (weil Einsprungspunkte nicht mehr gefunden werden). Praktisch habe ich dies aber schon durchgeführt (mehrere Rechner mit jeweils Windows 10, da ein damaliges Funktions-Upgrade wegen automatisch angelegter zu kleiner EFI-Partition nicht gelaufen ist), also Windows-Partition vorn etwas abgeschnitten, dann die EFI-Partition vergrößert. Es sind die PC-Service-eigenen Rechner gewesen, ich habe gewußt, was auf mich hätte zukommen können. Das Ganze ist aber überhaupt nur machbar gewesen von außen, sprich mit GParted von Live-System. Mit der Datenträgerverwaltung unter laufendem Windows kann man zwar sogar die Systempartition verkleinern, aber nur hinten abschneiden und auch nur eine gewisse Größe, auf keinen Fall über die Hälfte. Was aber mit GParted möglich wäre. Dir ist sicher aufgefallen, daß ich die gesamte Zeit von GParted rede. Du solltest mindestens KQuesting ins Live-System booten, gparted installieren (1.6.0-2) und damit Partitionen ändern, also nicht mit "KDE Partition Manager". Oder Du ziehst Dir das aktuelle GParted-Live-Image, derzeit 1.7.0-12 vom 2025-12-05. Ich gehe davon aus, daß es kein HDD ist, dessen Partitions wären zuvor zu defragmentieren. Bei einem SSD trimmst Du vorher. Fastboot muß zwingend deaktiviert (UEFI und in Windows) und Windows komplett heruntergefahren sein. Jenachdem, was Du wie umpartitionieren willst, es kann auch bei SSD dauern. Zeit einplanen und überlegt handeln! |
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Btw., es geht vermutlich um Deinen neuen Rechner. Wie ich eben schon gesagt habe, überlegt vorgehen! Das kann ich nicht erkennen, Du machst alles stückchenweise und das Wichtigste gar nicht.
Man macht aber vor allem eine OEM-Vorinstallation platt, um Bloatware und eine insgesamt verkorkste Windows-Installation loszuwerden. Oder glaubst Du etwa, McAfee Antivirus wirst Du durch Deinstallation los? Malware-Scanner fressen sich wie Rost tief ins System. Das wissen auch deren Hersteller und bieten entsprechende Cleaner an - allein das sagt schon alles, die normalen Deinstallationsroutinen schaffen es nicht, ihren eigenen Müll rückstandslos zu entfernen. Jämmerliches Versagen - und da glaubt man auch keinem MCPR.exe (McAfee), NRnR.exe (Norton bzw. Symantec) und anderen (deren Malware-Scanner ein User vielleicht selbst installiert hat) wie avg_av_clear.exe, avastclear.exe, kavremvr.exe, AVCleaner.exe (G-Data), esetuninstaller.exe bzw. avremover_nt*_enu.exe und weiteren. Selbst, wenn man das nicht weiß oder schmerzbefreit ist - hast Du Dir angesehen, welche Windows-Version (Befehl winver) es im Auslieferungszustand gewesen und wann sie installiert worden ist? Ich habe mich bspw. gerade vor kurzem mit einem von der Hardware her brandaktuellem NB befaßt, das Modell im September erst 'rausgekommen. Win11HE 24h2, Stand 2024-12, installiert 2025-01 (auf dem Master, natürlich). Also uralt. Nun kommt's vor allem auf die Reihenfolge der weiteren Installationen an. Welches CU muß installiert sein, um das kleine Enablement Package auf 25h2 zu installieren? Macht man letzteres zu schnell, können dann gar keine CUs mehr installiert werden, auch nicht mit dism. Auch Deinstallatation des EPs oder sonstige Verrenkungen helfen nicht. Auch so können u.U. keine CUs auf OEM-Vorinstallationen installiert werden. Ebenso passiert. Dazu kommen die unzähligen OEM-Programme (in diesem Fall Asus), die auch alle gestartet werden (Blick in den Taskmanager). Meine Güte! Und eben McAfee AV. Allein schon letzteren zu deinstallieren plus MCPR.exe, hat 50 min gebraucht, WTF! Aber wie gesagt, es ist davon auszugehen, vollständig weg ist der Mist da trotzdem nicht. Auch die Wiederherstellung über die Recovery-Partition hat über eine Stunde gedauert (und da ist McAfee in Anfütterversion ja auch wieder drauf). Also jetzt mal ernsthaft! Eine saubere Installation (soweit man das überhaupt sagen kann) von einem (mit nicht-Windows-System) gezogenem Win11_25h2-Image (de, en-us, 7.2 GiB...oh Mann!) braucht 20 min. Dazu noch das jeweils aktuelle CU (derzeit 3.7 GiB, weil das auch für 24h2 gilt), was aber so und so gezogen werden muß, und etwaige Treiber (die Win11 i.d.R. automatisch findet). Apropos Treiber unter Windows. Nvidia...über 600 bzw. 700 MiB die jeweilige Installationsdatei (GeForce bzw. Quadro), entpackt und installiert dann...ach, will ich jetzt nicht wissen - die haben doch ein Rad ab.
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 13917 |
Mir fällt gerade noch ein, NTFS-Partitionen bei Win11_25h2-Installationen sind bei HE und Pro automatisch BitLocker-verschlüsselt. Jaja, toll, erfährt der User (der i.d.R. gar nicht weiß, was das ist) nicht. Daß Du die zuerst entschlüsseln mußt, bevor Du an Umpartitionieren denkst, sollte klar sein. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 12 Wohnort: Köthen |
Hallo Während der Installation kannst Du die Größe der verwendeten Festplatte einstellen. Ich denke, Deine Frage so verstanden zu haben. |
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Supporter, Wikiteam
Anmeldungsdatum: Beiträge: 10239 Wohnort: Münster |
Wenn man ein Dateisystem vom Typ NTFS verkleinern möchte, muss man es immer (also auch auf SSD) zuvor defragmentieren. Dabei werden u.a. benutzte Blöcke möglichst weit nach unten verschoben und dann darf man oben etwas vom unbenutzten Teil abschneiden. Vermutlich gilt das für jeden Dateisystemtyp, wesentlich für eine Verhinderung von Datenverlust ist aber weniger die Dekrementierung, sondern die damit verbundene „Kondensation“ der herumschwirrenden benutzten Blöcke am Grund des Behälters. Auch sollte man, bevor man während einer Installation von Linux ein NTFS-Dateisystem verkleinern lässt, dieses vorher von Windows aus defragmentieren. Obwohl man (ich auch) mit solchen Prozeduren durchaus gute Erfahrungen machen kann, empfiehlt sich immer eine vorherige Datensicherung. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 13917 |
Linux-Win32, daß es innerhalb der Installationsroutine bei der Frage der Partitionierung möglich ist, wird der Threadstarter, seit knapp 19 Jahren hier, ja wohl wissen. Danach hat er auch nicht gefragt. Wenn Du einen Wiki-Link setzen willst, mußt Du ihn vollständig angeben, keinen bzw. nicht nur einen Abschnitt. Das wäre in Deinem Beispiel EFI Installieren (Abschnitt „Installation-neben-Windows“) (mit uraltem Zeug). |
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(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Beiträge: 2880 |
OMG. Eigentlich wollte ich die NTFS Partition (Windows 11 zum spielen) von 1,5 TB auf 2 TB vergrössern, da 1,5 TB für die Daten-Partition wohl ausreichen aber das lasse ich wohl besser sein... Danke für die Warnungen! |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 13917 |
Nein, befasse Dich mit dem Thema! Oder willst Du nicht lernen, immer wieder bei jedem Thema nachfragen und dann unter den Tisch kriechen, sobald man Dir Informationen gibt? Je mehr Du weißt und damit können wirst, desto weniger "mußt" Du Angst haben. |
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(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Beiträge: 2880 |
Ich gebe Dir grundsätzlich recht - sonst wäre ich damals nicht zu Linux gewechselt und hätte mir kein NAS angeschafft. Allerdings stellen sich mir Fragen zur Partitionierung und Neuinstallation (wie diese) nur alle +/-10 Jahre, da fange ich also eh immer wieder von vorn an. Bei Windows-Installationen ist das noch schlimmer, verm. ist das jetzt eh meine letzte gewesen. Und da morgen der Alltag wieder losgeht, müsste ich eigentlich heute fertig werden - was illusorisch ist. Unter diesen Bedingungen binde ich mir jetzt wegen 500 GB keine längere Recherche ans Bein. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 13917 |
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(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: Beiträge: 2880 |
Mmmh. Also, ich scheitere erstmal an den Abkürzungen CU, NB und EP. Dann weiss ich, dass die Suche nach dem passenden Lizenz-key bei Windows mich in den Wahnsinn treibt. (Wenn die Kosten im Preis drin sind, tun sie auch weniger weh.) Fastboot ist zwar deaktiviert (UEFI und Windows) aber von SSD/Trim habe ich noch nie gehört. Wegen der Treiber nutze ich AMD, nicht Nvidia. Und natürlich habe ich nach der Installation nicht die Version überprüft. Aktuell ist es 24H2 Build 26100.6901 (aktiviert für user) und an grössere Updates kann ich mich nicht erinnern. Auch Bloatware habe ich noch nicht gesehen. Windows neu installieren ist mir ein Grauss. Andererseits ist die EFI-Partition tatsächlich nur 100 MB gross - dennoch booten Kubuntu und Windows scheinbar problemlos. Bearbeitet von kB: Wikilink repariert. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 13917 |
CU, Cumulative Update - was denn sonst in diesem Zusammenhang? NB, Notebook, das ist doch nun völlig klar. EP, Enablement Package, das habe ich kurz zuvor ausgeschrieben, das Funktions-Upgrade, das von 24h2 auf 25h2 upgradet, indem es die längst vorhandenen Features lediglich freischaltet.
Was für'n Quatsch! Du hast den Rechner mit Win11 gekauft, erkennbar an einem entsprechendem Aufkleber (auf der Unterseite bei Notebooks). Den Product Key an sich brauchst Du dabei nicht. Der ist im UEFI fest integriert (übersteht auch UEFI-Flashen). Eine Windows-Installation erkennt den und fragt nicht ab (was es schwerer macht, eine andere Version zu installieren, wenn man diese zusätzlich separat gekauft hat). Man kann den PK dennoch auslesen, wenn man will. Das geht über PowerShell im installierten Windows (Get-WmiObject -query ’select * from SoftwareLicensingService‘).OA3xOriginalProductKey oder auch in einem Linux, live genügt
Grundlagen nicht zu kennen, ist Dein Versäumnis.
Ich kenne nicht Deine Hardware (Du verrätst ja nichts), habe das mit der Größe nur eingeflochten. AMD ist da nicht viel besser.
Wieso "natürlich"?
Weil Du sie nicht hast laufen lassen. Aktuell ist durch das CU kb5072033 vom 2025-12-08 und das EP kb5054156 von Ende September Windows 11 25h2 26200.7462. Nur, wenn man offline aktualisieren will, muß man diese kb-Nummern kennen, um sie manuell ziehen zu können. Läßt Du Internet-Zugriff unter Windows zu, rufst Du Windows Update auf.
Was immer der Einschub soll.
So, wie Du Dich insgesamt informierst.
Das an sich ist in 20 min durch, wie ich geschrieben habe. Weil da auch nichts mehr installiert wird wie früher mit dateiweisem Kopieren. |
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Supporter, Wikiteam
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