danke fuer die vielen antworten.
zuerst:
nein, ich will nicht, dass sich ein anfaenger sein system zerschiesst. der muesste sich auch schon sehr dumm anstellen.
der nouveau-treiber ist eher ein aergernis als eine hilfe, insofern als er, abgesehen von der sehr geringen aufloesung, die 16x9 nicht zulaesst.
wenn NVIDIA die installation seiner treiber fuer aeltere karten nicht gestatten wuerde, warum gib es 2024 noch ueberarbeitete versionen einer reihe von treibern heraus?
ist es nicht vielmehr so, dass den einzelnen distributeuren die moeglichkeit eingeraeumt wird, diese abfragen zu nutzen um die installation zu unterbinden? ubuntu macht offensichtlich davon gebrauch. ich will das nicht bewerten, es laesst aber z.b. ans heizungsgesetz denken - fortschritt durch verbot.
SuSE macht keinen gebrauch davon, es bietet in tumbleweed NVIDIA-treiber fuer noch aeltere karten an.
warum will ich nun gerade ubuntu installieren? in das kernel ist ein neuer treiber fuer NTFS hineinkompiliert (NTFS3) worden, der das lesen der neuesten NTFS-formate von windows erlaubt (win10, win11). tubleweed bietet das noch nicht, leider. wenn ich nun schon ubuntu installieren muss, waere es doch schoen, es liefe auch auf grafischer oberflaeche.
auf meinem rechner laufen verschiedene os: suse12.3, suse13.2, tumbleweed, ubuntu18, winxp, win7, win8, win10. jedes von ihnen wird benoetigt und erfuellt einen speziellen zweck. wenn ich jetzt eine neuere grafikkarte einbaue, wird das eine oder andere nicht mehr laufen, das kann ich nicht riskieren. fuer einen extra rechner nur fuer ubuntu gibt es keinen platz.
vielleicht schaue ich mir ARCH Linux einmal an. hat es denn den neuen NTFS3-treiber? und gibt es dafuer eine grafische oberflaeche? oder ist es rein zum arbeiten konzipiert? eine zuverlaessige antwort auf die frage nach NTFS3 wuerde mich sehr freuen.
zum schluss: es hat einige von Euch irritiert, dass ich gemaessigte grosschreibung benutze. vor vielen jahren brauchte ich das "Deutsche Woerterbuch" der Gebrueder Grimm (begruender der wissenschaftlichen Germanistik). das steht heute als DWDS im netz, ich musste es mir noch kaufen. auffaellig ist, dass es sich der gemaessigten grosschreibung bedient. im vorwort zum 1. band liest man die begruendung:
sollten wir Deutschen uns nicht endlich in den schoss der anderen Europaeischen kulturnationen zurueckbegeben und wieder auf die grosschreibung der substantive verzichten?
(die wurde erst im 17jh eingefuehrt). das ist schlagend. der einwand der vermeintlich besseren lesbarkeit verfaengt nicht. meiner erfahrung nach sind englische texte erheblich besser zu lesen, da man nicht dauernd an grossbuchstaben haengen bleibt. ich hoffe, Ihr koennt es ertragen, sonst blaettert einfach weiter.