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Problemstellung Heimnetzwerk (Mediaserver/Dateiserver/HTPC/Printserver)

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope)
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jan-19

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24. Oktober 2009

Beiträge: Zähle...

Schätze eines der Probleme ist das Motherboard mit dem GC und der ICH7 die stromhungrig "ohne Ende" sind...

Kann man in der c't 14/09 S.138 ganz schön nachlesen.

Ich habe mir gerade das Intel D945GSEJT board bestellt aber noch nicht für ein Betriebssystem entschieden...

Jan

chrisge

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9. Juli 2008

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ja das in der ct hab ich auch von einem asu der klasse mitbekommmen. du musst den atom 270 oder 230 nhemen die brauchen viel weniger!

jan-19

Anmeldungsdatum:
24. Oktober 2009

Beiträge: 8

Moin, ich nochmal. Nach dem Tod meiner NSLU2 (schnief) stehe ich nun vor der Aufgabe mir einen neuen "Homeserver" zusammenzubasteln. Dazu bestellte ich mir ein Intel D945GSEJT Board (Atom N270 und Mobil-chipsatz GS/ICH7M) sowie ein Gehäuse und 2GB SO-DIMM bei CarTFT.

Als Betriebssystem-platte soll entweder eine 10GB 2,5" dienen, die ich noch liegen habe oder ansonsten liebäugele ich mit einem INTEL Z-U130 2GB SSD. Die kann man für "schmales" bei der e-bucht abgreifen. Zögern lässt mich noch die zu erwartende Kurzlebigkeit.

Können muss der "Server" im wesentlichen 2 Dinge: a) twonkymediaserver laufen lassen. b) datenhafen für die verschiedenen PCs (Ubuntu/XPpro) zur Verfügung stellen. Alles andere ist nicht wirklich wichtig und mehr eine Spielwiese.

Um aber nun mal zu des Pudels Kern zu kommen: es steht die Auswahl des Betriebssystems an ! Da FreeNas mit Twonky zu verheiraten meine Fähigkeiten überschreitet (gibt keine sinnvollen Aussagen ob es überhaupt geht) dachte ich entweder an Ubuntu Server oder Xubuntu.

Habe dazu nun also mal folgende Fragen:

a) was empfehlen die Experten ? Habe vor Server ein wenig Respekt weil garnix grafisch gemacht werden kann (webmin soll ja nich gut sein)... b) Bekommt man die beiden auch vom Stick (ohne CD) installiert ? c) Kann man Server auch das "stromsparen" beibringen ?

Für Hülfe/Hints wäre ich sehr dankbar.

Gruss

Jan

PS: Eine Komplettlösung mit N330/1GB-RAM/80GB-HD/DVD-ROM + Gehäuse gibt es bei Alternate als Systea Micro Eco+ B901 für erstaunliche 224 EURONEN. Ein Systea Mini ION G901 XPH32 kommt für 229 EURONEN mit N230 und ION chipsatz sogar ein XP-home liegt bei, aber kein DVD-ROM. Aber das nur nebenbei. Sehen beide belüftert aus, wollte ich eh nicht.

chrisge

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9. Juli 2008

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hi!

@os: ich halte immer noch viel von ubuntu server und kanns wirklich nur weiterempfehlen.......

@graphisch: brauchst du nicht, die konsole tuts auch xD. ich connecte mich via sftp und ssh auf den server und habe dann volle kontrolle. mittels sftp kann man das dateissytem des anderen rechners (hier: server) einbinden und darin schaffen, also dateien von client auf nutzer oder direkt auf dem server verschieben. für andere operationen (programme installieren/ starten, root, ....) ist ssh ganz praktisch.

@stick: ja, das geht. wenn du ubuntu hast kannst du ja über die sytemverwaltung einen bootbaren stick erstellen mit einer beliebigen ubuntuversion.... das booten müsste ohne probeleme durchführbar sein

mfg, chrisge

jan-19

Anmeldungsdatum:
24. Oktober 2009

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HMMM, wollte ja eigentlich eben nicht mit der Konsole "rumkrepeln"... Das das mit ssh uns sftp geht ist schon klar aber das ist nicht sehr komfortabel, finde ich...

Gibt es denn irgendwo eine Anleitung fur DUMMIES wie mich ?

Jan

r4z3r

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23. Oktober 2008

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Wenn du genünged Reserven hast musst du ja kein Ubuntu Server nehmen. Du kannst auch die normale Desktop-Version mit grafischer Oberfläche verwenden. Das hat halt den Nachteil das es wesentlich mehr Ressourcen braucht 😉 Such mal nach Anleitungen zum Aufsetzen eines Samba-Servers da solltest du genügend finden und so kompliziert ist das eigentlich nicht, auch ohne grafische Oberfläche ☺

jan-19

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24. Oktober 2009

Beiträge: 8

Ja, habe irgendwo das offizielle manual der ServerInstallation gefunden und gestern nach grobstudium beschlossen die servervariante zu installieren. Schaun mer mal was dabei herauskommt. Habe mir weil ich immer gerne was gedrucktes in der Hand habe nun auch endlich mal ein linux Buch bestellt. Werd nun wohl doch noch ein kompletter nerd ...

Jan

r4z3r

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23. Oktober 2008

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glaub mir es lohnt sich 😉 Ubuntu ist gut auch wenn der Trend glaube ich grad in die andere Richtung geht ☹

chrisge

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9. Juli 2008

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nur mit der konsole zu arbeiten ist einfach anders und macht mir mittlerweile echt spass! 🤣 glaub mir das ist wirklich nicht so schwierig. ansonsten helf ich dir gerne per icq, skype oder jabber

mfg, chrisge

jan-19

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24. Oktober 2009

Beiträge: 8

Hello again,

danke für das fleundliche Angebot !

Habe am Wochenende in ungeahnte tiefen des Abgrunds geschaut und nach vielem hin und her... erst Server 9.10, dann entnervt XUBUNTU 9.10 [auch nett!], dann nach einer anständigen Mütze Schlaf und etwas Spucke hat's dann doch noch mit 9.10 Server gefunzt. Twonky läuft also wieder und die Musik dringt aus allen Zimmern. Die Verzeichnisse auf der externen Medienplatte (war wg. NSLU eh schon ext3) über Samba zugänglich zu machen hat dann nochmal eine ganze Weile gedauert. In der schlauen Server-doku geht man nur von einer frischen Installation (und "neuen" Ver- zeichnissen) aus und erwähnt nur chown, aber nicht chmod in der Basic-alle-haben- zugriff-auf-alles-und-dürfen-alles Variante. Hat mich dann noch den Sonntag- abend gekostet drauf zu kommen wo mein Problem lag. Wenn ich dann mal wieder nix zu tun habe lege ich einmal ein paar user an und experimentiere damit herum. Zur Zeit sind die Kids klein genug das dies eigentlich noch nicht nötig ist.

Als Betriebssystemplatte habe ich eine 10GB IDE 2.5" disk genommen die noch herumlag. Mit hdparm (bzw. hdparm.conf) habe ich ein wenig herumgespielt in der Hoffnung das die Platte vielleicht nicht 24/7 durchläuft und mehr als weitere 2 Jahre durchhält. Das hat dann zu diesem hässlichen Problem (genannt Notebook-Festplatten-Bug http://wiki.ubuntuusers.de/Notebook-Festplatten-Bug) geführt. Habe es also ersteinmal wieder sein lassen. Die Frage wäre ob man die Platte nicht doch Sinnvoll nach ~20min Inaktiviät schlafen schicken kann ? Muss/kann man dazu das loggen des Servers abschalten ?

Eine zweite Bitte um einen Rat habe ich noch: Der Server soll ja nicht von ausserhalb des Heimnetzes zugänglich sein. Er hängt hinter einer Fritz-Box 7270, hat eine feste IP und Samba akzeptiert nur Verbindungen von IPs aus dem privaten Bereich. Sollte man noch an einer fire-wall auf dem Server rumspielen ?

Danke und Gruss

Jan

r4z3r

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23. Oktober 2008

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Also das hört sich doch ganz gut an, was benutzt du als Host System? Auch Win-Maschinen? Zu der Sache mit der Platte, ich denke die Platte wird wohl was älter sein soweit ich weiß muss die Platte das schlafen legen auch unterstüzen wie die neuen WD Caviar Green die chrisge in seiner Möhre laufen hat und ich hoffentlich auch nächstes Jahr wenn wieder Geld da is. Also das mit dem Platte abschalten kannste denk ich vergessen vielleicht weiß chrisge einen Rat, er hat auch ne Seite über das thema erstellt

http://mein.homelinux.com/index.php/home

Eine Firewall ist doch in der Friz-Box aktiviert eine weitere halte ich für unnötig.

jan-19

Anmeldungsdatum:
24. Oktober 2009

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was meinst Du mit "Host-System" ?

Ich war eigentlich der Meinung das Schlafenlegen schon etwas länger geht und primär von der ansteuernden Software (oder "hardware" im Falle externer Gehäuse) abhängt...?! Meine mich zu errinnern das Sie das auch mal tat, bin mir da aber nicht mehr sicher.

Der Server von Chrisge scheint schon zu schlafen was ich auch besser tun sollte.

Guts Nächtle,

Jan

r4z3r

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23. Oktober 2008

Beiträge: 92

Ja du hast recht normal müsste das mit jeder Platte funktionieren tuts aber leider nicht immer, außerdem ist die Ersparnis bei einer 2,5" platte vermutlich soooo gering das es sich absolut gar nicht lohnt. Damit verkürzt du nur das Leben der Platte und das sind die 3€ im Jahr die du vielleicht sparst absolut nicht wert.

chrisge

Anmeldungsdatum:
9. Juli 2008

Beiträge: 221

Wohnort: Baden

hi ich hatt mal länger keine zeit mehr, deshalb erst jetzt meine antwort. nee 2,5"er ist wesentlich sparsamer als ne 3,5"er, allerdings langsamer und teurer. falls du die sonst noch mit den platten stromsparen willst empfehle ich dir ne ssd als sytemplatte und als datenplatte eben eine 2,5"er wd caviar green.
aber du hast den n270, dieser lässt sich untertakten und hat ein recht sparsames chipset. aus meiner sicht würde ich an der hardware nicht mehr viel rumspielen, halt nur die automatische untertaktungsfunktion ausnützen, was mit dem serverkernel auch wieder lustig wird

mfg, chrisge

P.S.: falls du ein problem hast mir dem server wende dich doch per icq/skype/jabber oder e-mail an mich, dann kann ich dir schneller helfen

Michi-VIE

Anmeldungsdatum:
9. November 2009

Beiträge: 8

chrisge

hier mal der link zu der gehosteten website: http://mein.homelinux.com/. forum, wiki, ftp-sever kannst du ja mal ausprobieren, auch das registrieren funtzt.

Super Projekt, lese gerade die Beiträge aufmerksam durch, da tut sich ja einiges!

Eine kleine Nebenbemerkung von mir noch - ich hoffe sie kommt nicht falsch rüber - zur Seite: Wenn du dir schon die Mühe machst und deine Seite im Internet veröffentlichst, dann achte doch ein bisschen auf Tippfehler. Es geht dabei ja nicht um eine Deutschprofessur, aber beim kurzen Überfliegen stechen so viele Fehler hervor, das trübt das Bild doch etwas. "Alle Rechte vorgehalten" klingt einfach köstlich, zB. Kleinere Layout-Fehler sind auch drin (zB der Punkt "Graph. Taschenrechner".

Alles Gute für den weiteren Projektverlauf!