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SSD mit 4TB nur mit 2TB genutzt

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 20.04 (Focal Fossa)
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Dakuan

Avatar von Dakuan

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Ich blicke da jetzt nicht komplett durch, was auch damit zusammenhängt, dass du uns nicht gesagt hast, wie du geklont hast.

Wenn du das einfach mit dd gemacht hast, hast du womöglich auch den MBR geklont. Damit ist für alle Programme, die sich daran orientieren, auch nur der dort verwaltete Speicherplatz sichtbar.

linubie

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Dakuan Mit 100%iger Sicherheit kann ich es nicht mehr sagen, ich denke aber es war sehr wahrscheinlich Clonezilla und höchstwahrscheinlich habe ich den MBR wegen meiner kleinen Besonderheiten ebenfalls gespiegelt. Mit dd hab ich früher einige hdd geklont allerdings nur wenn sie gleich groß waren und von gleicher technischer Beschaffenheit und nicht so unterschiedlich wie hdd und ssd. Ansonsten war oft Acronis mein Lieblingswerkzeug. Mit Gparted auch einige Partitionen auf demselben Laufwerk gespiegelt (copy paste), was aber zu Problemen führte wg identischer UUID. Danach dann immer neue UUID auf der gespiegelten Partition erzeugen lassen.

Aber wie gesagt 100% sicher bin ich mir nicht mehr ob es nicht doch dd war

linubie

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Kann jetzt natürlich nicht sagen wie aussagefähig das ist, aber der Hersteller behauptet, die ssd sei zu 100% kompatibel mit dem Rechnermodell

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von.wert

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...aber nur mit dem beigelegtem "Adapter" von 7 auf 9,5 mm. 😉

linubie

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So, kleiner Zwischenstand: Das "gebrauchte Kondom" ist angekommen (nachdem die erste mit SAS Anschluss kam und von meinem Mainboard nicht erkannt wurde). Datensicherung mit Acronis (11.0 Home Edition, Boot CD) scheidet aus, da diese Version noch keine Ext4 Partitionen kann. Mozilla ging auch nicht da die Quell-SSD mit 4TB größer ist als das Ziel-LW (eben besagtes 'gebrauchtes Kondom') mit nur 2 TB, obwohl von der SSD nur 2 TB benutzt sind.

Habe dann jede einzelne Partition mit GPARTED gesichert (Copy&Paste). Langwierig aber zielführend. Jetzt sind die Daten der SSD erstmal doppelt gesichert (auch noch auf der regulären Sicherungsdisk mit Backintime).

Als nächstes erfolgt jetzt die OP am offenen Herzen, sprich die SSD GPT erstellen.

Ich berichte dann wie es ging.

von.wert

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23. Dezember 2020

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linubie schrieb:

mit SAS Anschluss kam und von meinem Mainboard nicht erkannt wurde

Logisch, nur umgekehrt, SAS-Controller (die Du auf keinem Consumer-Mainboard findest, sondern in Servern) können auch SATA-Datenträger handeln.

linubie

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Hab jetzt einiges zusammengelesen und war mir jetzt relativ sicher, dass ich mit der Umstellung anfangen kann. Jetzt aber vorher noch ne andere Frage. Die Ausgabe von parted -s /dev/sda unit s print zeigt

Modell: ATA CT4000MX500SSD1 (scsi)
Festplatte  /dev/sda:  7814037168s
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/4096B
Partitionstabelle: msdos

Vermutlich kommt die Sektorgröße von 512B durch das Klonen aus der ursprünglichen HDD zustande. Da ich jetzt aber immer wieder gelesen habe, dass bei SSDs eine Sektorgröße von 4K nicht nur erheblich verbesserte Performance bringt sondern mittlerweile auch Standard bei Datenträgern > 2TB ist, frage ich mich ob es nicht tatsächlich ratsam wäre, die SSD neu zu formatieren, dann gleich als GPT und anschließend die einzelnen Partitionen vom "gebrauchten Kondom" (gebrauchte 2TB Sicherungsdisk) wieder zurück zu kopieren. Langwierig, aber 'wenns schee macht ...?'

Ansonsten wäre der Plan gewesen, jetzt mit der Umstellung auf GPT mittels gdisk anzufangen und hinterher zu schauen, ob es die Möglichkeit gibt, das Alignment nachträglich zu ändern, oder aber mit den 512B zu leben. Was meint Ihr?

von.wert

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23. Dezember 2020

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linubie schrieb:

ob es nicht tatsächlich ratsam wäre, die SSD neu zu formatieren

Schlicht und ergreifend: auf SSD clonet man nicht. Man formatiert auch keinen Datenträger, sondern erstellt Partitionen, die man formatiert.

Installiere auf das neue SSD neu und zwar mit einer aktuellen Linux-Distributionsversion!

linubie

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Also

  1. auf der SSD mit gparted alles (alle Partitionen) löschen

  2. mit gdsik neue GPT anlegen

  3. die Partitionen anlegen wie sie auf der ursprünglichen HDD waren (Dateiformat und Größe)

  4. die einzelnen Partitionen von der externen Sikdisk zurück kopieren, NICHT klonen. Kopieren (copy paste mit Gparted)

Wäre das ein gangbarer Weg? Wird beim Erstellen der GPT auf eine leere SSD dann die Sektorgröße entsprechend optimiert oder muss man da noch was machen? Früher musste man die Datenträger ja erst lowlevel formatieren oder so ähnlich. Schon lange her. 🙄

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 13207

linubie schrieb:

Also

Nein.

  1. auf der SSD mit gparted alles (alle Partitionen) löschen

  2. mit gdsik neue GPT anlegen

Wenn eine neue GPT (oder ein MBR) erstellt worden ist, erscheint das SSD (oder HDD) als leer. Du brauchst vorher nichts löschen.

Von /home abgesehen kopierst Du nichts, Du installierst eine aktuelle Linux-Distributionsversion sauber neu.

linubie

(Themenstarter)

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27. März 2009

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'sch globs ja noch nit janz 😀 👍

Schönen Dank an alle für die Hilfe!

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