Jeder Ex-Windows-User kennt sie:
ZoneAlarm, Sygate usw.
So etwas ähnliches suche ich für mein Ubuntu.
Die Firewall sollte ein GUI haben ich sollte die Möglichkeit haben bestimmten Programmen jeglichen Zugang zum Internet verwehren (z.B. Gimp).
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 72 |
Jeder Ex-Windows-User kennt sie: So etwas ähnliches suche ich für mein Ubuntu. |
Anmeldungsdatum: Beiträge: 5388 |
Und wieso, denkst Du, sollte Gimp überhaupt ins internet wollen? Von den Programmen, die Du aus den Ubuntu-Repositories installierst, wird sicher keins auf das Internet zugreifen, wenn das nicht ohnehin seine Aufgabe ist. Oder installierst Du selbst Software aus dubiosen Quellen (welche sollten das sein?) ohne glaubwürdige Referenzen oder eigene Untersuchung? Ich glaube, was Du suchst, braucht man unter Linux schlicht nicht. Lieg ich da falsch? |
(Themenstarter)
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 72 |
Das z.B. steht für zum Beispiel. Damit wollte ich ausdrücken was ich mit bestimmten Programmen meinte. |
Anmeldungsdatum: Beiträge: 5388 |
Klar, bei Windows ist es üblich, daß alle möglichen Progrmme ungefragt aufs Internet zugreifen. Unter Linux ist das definitiv nicht der Fall. Weder telefonieren Druckertreiber irgendwohin, noch melden sonst irgendwelche in der Distribution enthaltenen Programme sensible Daten. Es ist jedenfalls meines Wissens bislang kein einziger Fall bekannt geworden, ob in Ubuntu oder Debian oder sonstwo. (Bitte um Bestätigung oder Korrektur) Die Art der Paketfilterung unter Linux erlaubt übrigens gar keine Applikationsbezogene Filterung, zumindest nicht so ohne Weiteres (kenne mich da nicht näher aus). Interessant in diesem Zusammenhang könnte nach meinem Verständnis(?) SELinux sein, das evtl in Hoary oder später integriert wird. Das erlaubt prinzipiell eine sehr präzise Rechtevergabe an Programme, was dann nicht nur auf Internetzugriff beschränkt ist. Da hierfür aber für sehr viele Programme sinnvolle Policies definiert werden müssen, ist die Integration ziemlich aufwendig. Ich glaube, bei Fedora Core 2 gab es damit einige Probleme. Aber erstmal solltest Du aus diesem Punkt kein Problem machen - die installierten Programme tun nix Böses, und die versehentliche oder ferngesteuerte (ungewollte) Softwareinstallation ist ja unter Linux speziell auf dem Desktop eher unüblich. |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 89 Wohnort: Frankfurt am Main |
Hm nun also ich denke auch da brauchst du dir keine Sorgen zu machen das irgendwelche Progs ins internet Telefonieren. Eigentlich kann auch so unter linux selten was passieren. Aber um einfach deine Frage zu beantworten: apt-get firestarter 8) |
Anmeldungsdatum: Beiträge: 5388 |
Nee, falsche Antwort, glaub ich: firestarter arbeitet nicht applikationsbezogen. Oder? |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 89 Wohnort: Frankfurt am Main |
Hm firestarter ist sehr konfigurationsfähig. Hast Du es denn schonmal mit ihm probiert? |
Anmeldungsdatum: Beiträge: 5388 |
Firestarter läuft bei mir. Soweit ich weiß (und ich weiß davon sehr wenig) hat das nix mit dem Interface wie firestarter, kmyfirewall oder Kommandozeile zu tun, sondern ist eine prinzipielle Sache, die auf der Art der Paketfilterung durch den Linuxkernel beruht. Oder so ähnlich. Nebenbei: Ein Programm, das telefonieren könnte, muß man ja auch erst mal installieren. (OK, man könnte es im Nutzerverzeichnis parken, oder in /tmp 😉 oder bestimmten Bereichen von /var, angenommen, etwas davon ist nicht noexec - aber wer macht sowas freiwillig?) |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 122 Wohnort: Los Angeles |
Hallo linuxfuture! Ich bin auch auf der Suche nach einer Firewall und da wollte ich deine Empfehlung nutzen und da bekomme ich bei der Installation: firestarter: und es geht nicht weiter.... 😢 |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 122 Wohnort: Los Angeles |
O.K., habe alle Pakete aktualisiert außer: Derzeit installiert: 2.8.2 neue Version: 2.8.3-11 (und eine Mänge Pakete die Aktualiesiert werden müssen...) libgnomevfs2-0 Beschreibung: The GNOME virtual file-system library (runtime files) Traue ich mich einfach nicht.... |
Anmeldungsdatum: Beiträge: 5388 |
Verwendest Du Pketquellen außerhalb von Ubuntu warty? Die Version da drin ist nämlich 2.8.2-0ubuntu1, wenn ich mich nicht irre. Ansonsten: Ich nehme an, Du willst auf dem Ubuntu-Rechner Serverdienste für das lokale Netz anbieten. Wenn nicht, ist die Firewall kein Sicherheitsgewinn, im Gegenteil. |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 122 Wohnort: Los Angeles |
nein, ich will den unbefugten Zugrif von draußen sperren... und ja, ich verwende noch andere Quellen- die kann ich aber für die Installation abschalten... |
Anmeldungsdatum: Beiträge: 5388 |
Unbefugten Zugriff von draußen worauf denn? In der Defaultinstallation laufen schlicht keine Dienste, die auf externen Netzwerkinterfaces lauschen. Anders als in Standardinstallationen von Windows... Genau deshalb ist auch keine Firewall installiert: Es gibt nichts, worauf zugegriffen werden könnte. Bei der Einrichtung der Firewall aber kann man Fehler machen, oder in der Firewall selbst könnte ein Fehler auftreten - da die Firewall als ein Stück Software also angreifbar ist, sollte sie ohnehin nicht auf dem eigentlich zu schützenden Rechner laufen. Wenn es nun gar nichts zu schützen gibt, ist die installation einer Firewall sogar grober Unfug: freiwilliges Hinzufügen einer potentiellen Sicherheitslücke. |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 122 Wohnort: Los Angeles |
sogar wenn man aMule verwendet??? |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 3397 Wohnort: Hermagor, Kärnten - Österreich |
Firestarter ist es sehr billiges Interface zu iptables. Die können nämlich weit mehr (sieht man an Smoothwall, IPCop...). |