Z.B. gparted braucht die sudo-Rechte
Es gibt keine "sudo-Rechte". Es gibt Benutzerrechte, es gibt root-Rechte, und es gibt "sudo" als technische Möglichkeit dazu, als normaler Benutzer vorübergehend root-Rechte zu erlangen, um damit Dinge zu tun, die aus guten Gründen dem root vorbehalten sind.
und fragt daher auch nach dem sudo-Passwort
Es gibt auch kein "sudo-Passwort". Es gibt nur das Login-Passwort des für "sudo" berechtigten Benutzers, mit dem er bestätigt, dass er selbst es ist, der sudo nutzen will, und nicht jemand anders, der zufällig an diesem Arbeitsplatz vorbeikommt.
Das kommt jetzt vermutlich als Korinthenkackerei rüber, aber nur mit dieser Präzision lässt sich verständlich machen, warum es keine gute Idee ist, etwa Nautilus mit sudo zu starten. Weil es nämlich dann in der Benutzerumgebung (!) mit root-Rechten läuft, ohne dafür konstruiert zu sein, was etwa dazu führen kann, dass es Dateien im Benutzerverzeichnis anlegt, die root gehören und für den Benutzer nicht (mehr) nutzbar sind.
wenn man es als User startet.
Und genau das ist der Unterschied! Es wird eben nicht vom Benutzer mit sudo gestartet, sondern fordert von sich aus eine Autorisierung an. Daran erkennt man, dass es dafür entwickelt wurde und keinen Unsinn im Benutzerverzeichnis anzettelt.