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Ubuntuneuling309
Anmeldungsdatum: 4. März 2009
Beiträge: 307
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Liebe Foristen,
ich möchte ein neues Thinkpad ohne Betriebssystem völlig neu aufsetzen. Dual Boot ist mein Plan, da Win für Steuersoftware und Garmin gebraucht wird.
Klar ist:
erst Windows drauf, dann Ubuntu (root, swap, home). Ich möchte eine Austausch-Partition anlegen für Thunderbird-Nutzung unter beiden Systemen.
Wie sollte ich Win11 partionieren? Auf einer oder auch hier System und Daten trennen, wie es ja eigentlich besser ist. Oder reicht die Trennung in System und Austausch? Mir steht eine 1 Tbyte SSD zur Verfügung. Hauptnutzung wird das Ubuntu sein. Deshalb bitte ich um eine Empfehlung für die Größen der Partitionen, damit ich später möglichst wenig ändern muss. Auch wüsste ich gerne, ob ich Win11 auf die letzte Partiton packen sollte, weil der Platz sich dann leichter anders nutzen ließe, wenn Windows doch einmal runterfliegt.
Liege ich mit root 56 GB swap 32 GB (mein RAM hat 24 GB) home 512 GB Win11 192 GB Austausch ca. 256 oder WinDaten + Austausch je 128 GB halbwegs richtig?
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Lidux
Anmeldungsdatum: 18. April 2007
Beiträge: 17142
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Hallo Ubuntuneuling309, Thunderbird ist unter 24.04 ein Snap, d.h. default kein Zugriff auf Partitionen ausserhalb von /home .... Gruss Lidux
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Ubuntuneuling309
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 4. März 2009
Beiträge: 307
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Ich wollte das System ohne snap installieren bzw. hinterher wie bei meinem 22.04 LTS auf einem anderen Rechner den SNAPsladen wieder herunterwerfen. Geht dann die plattformübergreifende Nutzung?
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Kreuzschnabel
Anmeldungsdatum: 12. Dezember 2011
Beiträge: 2128
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Ein TB-Profil abwechselnd von Windows und Ubuntu aus nutzen? Das würde ich schön bleibenlassen. Allein schon deshalb, weil da Pfadangaben drinstehen, die vom einen System mit / und vom anderen mit \ strukturiert werden. --ks
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schwarzheit
Supporter
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2007
Beiträge: 9140
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In Zeiten von IMAP macht das auch nicht wirklich Sinn
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Ubuntuneuling309
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 4. März 2009
Beiträge: 307
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Okay, dann verabschiede ich mich von diesem Gedanken. Seid Ihr denn ansonsten mit den Partitionen einverstanden? Vielleicht brauche ich ja auch gar keine Austausch-Partition, wenn ich eine Synology zur Datensicherung laufen habe, auf die ich von Win11 wie von Ubuntu zugreifen kann, so dass dann nur eine Win11-Partition nötig wäre? @Schwarzheit: Entnehme ich Deiner Signatur richtig, dass Du von einer nachträglichen Entfernung der snaps abrätst?
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schwarzheit
Supporter
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2007
Beiträge: 9140
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Ubuntuneuling309 schrieb:
@Schwarzheit: Entnehme ich Deiner Signatur richtig, dass Du von einer nachträglichen Entfernung der snaps abrätst?
Nein. Deine Interpreatition ist so nicht ganz richtig. 😉 Der Punkt ist der, das Snap immer weiter mit dem System verwoben wird. Derzeit kann man es noch problemlos aus dem System entfernen. Irgendwann wird das wohl nicht mehr so einfach gehen. Daher der Spruch: Willst du kein Snap - nutz kein *buntu. Heisst so viel wie - such dir bei Zeiten eine andere Distri eh man Snap nicht mehr weg kriegt. Ich habe deswegen im April/Mai meine Rechner (bis auf einen) neu gemacht und die Distri gewechselt.
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Ubuntuneuling309
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 4. März 2009
Beiträge: 307
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Darf ich fragen, welche Du gewählt hast? Mint, Fedora? Da mein System ja noch nicht aufgesetzt ist, könnte ich ja auch Ubuntu verlassen und eins nehmen, das keine Snape nutzt
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schwarzheit
Supporter
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2007
Beiträge: 9140
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Ubuntuneuling309 schrieb: Darf ich fragen, welche Du gewählt hast? Mint, Fedora?
Klar darf man. 😀 Für mich wurde es erstmal MX Linux. (Weil ich gleichzeitig auch eine anfängerfreundliche handliche Distri für meine Schwester gesucht hab.) (Mint als Ubuntu Ableger wird irgendwann auch Snap nicht mehr umgehen können.)
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Kreuzschnabel
Anmeldungsdatum: 12. Dezember 2011
Beiträge: 2128
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Ubuntuneuling309 schrieb: Seid Ihr denn ansonsten mit den Partitionen einverstanden?
Wir wollen dir nichts vorschreiben und nichts verbieten ☺ Ich persönlich partitioniere so wenig wie möglich. Mein Swap ist in einem Swapfile, und nicht mal /home ist bei mir in einer separaten Partition. Wozu auch? Der einzige Vorteil davon wäre, dass man / für eine Neuinstallation platt machen kann, ohne /home anzutasten. Aber die 20 Minuten zum Zurückspielen des letzten Snapshots habe ich bei einer Neuinstallation auch noch Zeit ☺ außerdem ist man nicht dazu verpflichtet, die root-Partition bei einer Neuinstallation zu formatieren. Das Partitionieren hat einen schlichten und ergreifenden Nachteil: Du verschenkst Platz. Denn jede Partition legst du mit 50 Prozent Luft an, damit sie flüssig läuft. Dieser Platz steht nichts anderem zur Verfügung, du kannst nicht flexibel damit wirtschaften. Nehmen wir an, ich hab auf einem 500-GB-Laufwerk 32 GB Swap, 50 GB root und 418 GB /home. root belege 15 GB, /home 250 GB. Dann hat /home noch 168 GB Luft und root noch 35 GB. Beides statisch und unveränderbar. Verzichte ich hier aber auf eine /home-Partition, dann belegen root und /home zusammen 265 GB in einer 468 GB großen Systempartition und können in summa noch 203 GB wachsen, in beliebiger Zusammensetzung, bis roter Alarm kommt. Bei SSDs kommt noch dazu, dass das Wear-Leveling mit mehr freiem Platz besser arbeiten kann. Sind in einer Partition 35 GB frei, kommt eine bestimmte Speicherzelle deutlich öfter dran als wenn 200 GB frei sind. Als ich noch viel partitioniert, sogar die geschäftlichen Daten auf einem separaten Container hatte, kam der freie Platz im /home gelegentlich ins Zweistellige. Jetzt hab ich nur noch die Partitionen ESP (500 MB), Boot (1 GB) und System (inkl. Swapfile und home). Der Speicher fühlt sich doppelt so groß an, echt. Momentan sind 585 GB frei. --ks
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Ubuntuneuling309
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 4. März 2009
Beiträge: 307
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Ich habe überhaupt nicht das Gefühl, bevormundet zu werden, sondern frage ja gerade um Rat. Ich bin auch nicht mehr der Jüngste, habe mit Floppy Disks zum Laden des Betriebssystems vor ca. 40 Jahren mit Rechnern angefangen. Da sitzen halt manche überholten Regeln noch tief drin. Ans wear-leveling z. B. habe ich überhaupt nicht gedacht. Also eine GPT, eine Partition, die nicht größer als unbedingt nötig ist, fürs leider doch nicht ganz zu umgehende Windoof (hier Win11), vielleicht so um die 150-200 Giga, und den Rest als eine Partition für die ganze Linux-Distribution. P. S. Wofür steht bei Dir ESP, mit 500 GB ja ganz schön groß?
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schwarzheit
Supporter
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2007
Beiträge: 9140
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Ubuntuneuling309 schrieb: P. S. Wofür steht bei Dir ESP, mit 500 GB ja ganz schön groß?
ESP = EFI system partition und die ist nur 500MB. 😉
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Ubuntuneuling309
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 4. März 2009
Beiträge: 307
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Jetzt werde ich verrückt: Ich hatte mit Gparted das blanke System erst mit einer GPT versehen lassen und dann partitioniert in vier Partitionen: 1. EPS mit 100 MiB fat 32 2. boot mit 1 GiB fat32 3. "Windows" mit 200 GiB ntfs 4. "Linux" mit 756 GiB ext4 (also der gesamte Rest) Dann Win11 draufgespielt. Dabei wollte es ums Verrecken (zig Versuche) nicht die angeboteten Partitionen benutzen. Ich weiß nicht mehr genau, ob ich 1. und 2. im Installationsprogramm von Windows gelöscht oder beide habe formatieren lassen, jedenfalls lief dann der Rest der Installation durch. Allerdings ist meine schöne Partitionierung völlig verändert worden. Sie sieht jetzt aus wie im Anhang zu sehen. ☹ Ich möchte diese eigentlich so nicht lassen, sondern bereinigen, bevor ich eine Linux-Distro (Schwarzheit wahrscheinlich doch Ubuntu) installiere. Was habe ich falsch gemacht bzw. kann ich tun, um eine saubere Dualboot_Installation hinzubekommen. Tausend Dank
- Bilder
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Kreuzschnabel
Anmeldungsdatum: 12. Dezember 2011
Beiträge: 2128
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Ubuntuneuling309 schrieb: bevor ich eine Linux-Distro (Schwarzheit wahrscheinlich doch Ubuntu) installiere.
Der Ubuntu-Installer will eine ESP von min. 500 MB sehen. Warum auch immer. Warum brauchst du eine separate /boot-Partition? Dafür wäre Ubuntu ein Linux-Dateisystem wie ext4 ganz recht. Ich hab /boot (mit ext4) separat, weil mein System ansonsten auf einer btrfs-formatierten Partition läuft, was grub noch nicht so richtig mag. --ks
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Dr_Schmoker
Anmeldungsdatum: 19. Juni 2008
Beiträge: 3442
Wohnort: Berlin
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Hallo, eine Boot-Partition braucht man meines Wissens nach nur für den Fall, falls man sein System verschlüsseln will. Ich würde versuchen die EFI bzw. ESP-Partion auf 500Mb zu vergrößern. Für Windows würde ich auch zwei Partitionen empfehlen. Eine für Laufwerk C und eine für Daten Laufwerk D. So habe ich es jedenfalls früher gemacht. Für Ubuntu dann eine root/-Partition, bei dem Platz, den du hast nicht unter 50Gb. Und auf jeden Fall eine separate Partition für das home-Verzeichnis. Ob du den ganzen Rest der Festplatte nutzen willst, musst du entscheiden. Du kannst den Rest auch frei lassen für evtl. später weitere Partitionen. Denke daran, das du für eine Datensicherung eine externe Platte mit gleicher bzw. größere Kapazität als dein home-Verzeichnis brauchst. Noch was zum nachlesen → Manuelle Partitionierung
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