Onkel Judith schrieb:
Warum wieder komplizierte Terminal-Befehle empfehlen, wenn es sich um eine triviale Aufgabe handelt, sich sich über eine grafische Software sehr leicht und intuitiv zusammenklicken lässt? Da stehen 2min Mausklicken gegen mindestens 30min man-, Google- und Foren-Suche.
Wie wäre es mit 30 Sekunden einen Befehl kopieren und ggf. die Dateinamen ändern?
Oder eine Minute, um ein Skript zu speichern und zu starten? (und ich habe für beide Aktionen schon eine recht gemütliche Zeit angesetzt)
Siehe Imagemagick: convert
Um Deine Frage zu beantworten: Bei grafischen Tools müssen die Entwickler Zeit und Mühe in die GUI stecken, die sie ansonsten in die Funktionalität stecken könnten. Das sieht man oft an Programmen, die es sowohl als Terminal- als auch als GUI-Version gibt, wobei letztere nicht selten weniger Funktionen zur Verfügung stellt (Beispiele: Truecrypt, xrandr/grandr). Außerdem muss ich dort damit leben, was die Entwickler unter Ergonomie verstehen. Last, not least können Terminalprogramme weitaus leichter per Skripts automatisiert oder wie hier statt auf eines auf viele Dateien angewandt werden. Wenn ein GUI-Programm dieses nicht von sich aus anbietet, kann man ihm nur extrem schwer (z.B. per Maus-Makro-Programmen) dieses nachträglich beibringen.
Beispiel: bis ich mich durch Synaptic gehangelt habe, habe ich schon zehnmal sudo apt-get install <programmname> getippt.
Abe das führt zuweit und ist off-topic. Es sollte nur ein kurzer Exkurs in die Vorteile von Terminalprogrammen sein. 🤓