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Unterstützungsdauer der CPUs bei Linux-Kernel

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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Polix

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Gibt es denn ein Tool zum Ermitteln der Systemgeschwindigkeit? ☺

Vibaf

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Benchmarks ☺

-totschka-

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Was sollen die bringen, die Benchmarks? Für Otto Normaluser mit Privatanwendungen vollkommen überflüssig und überschätzt. Mir reicht meine eigene Beobachtungsgabe und maximal eine normale Stoppuhr, um bestimmte Sachverhalte zu ermitteln. Dass ein i7 im Verbund mit 'ner SSD vermutlich etwas schneller sein wird als mein oller Athlon 64 single core und ein herkömmliches HDD, weiß ich auch so... 😉

Vibaf

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Eventuell ist es für manche aber interessant, wie viel schneller der dann ist. So um abzuschätzen, wie viel eine Neuanschaffung wirklich bringen würde. 😉

TheDarkRose

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Auch nicht aussagekräftig. Ein Benchmark kann noch so tolle bessere Werte bringen, dass muss aber nicht heißen, dass sich das System dann schneller anfühlt. Und dieses subjektive Gefühl sagt dann eher, ob es sich gelohnt hat oder nicht.

Für mich hat sich z.b. die Anschaffung einer SSD definitiv gelohnt.

diesch Team-Icon

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Das typische Problem bei alten Rechnern für Linux-Desktops ist eher der Hauptspeicher als der Prozessor. Und alte Mainboards lassen sich oft nicht weit genug aufrüsten, oder der passende Speicher ist kaum noch zu bekommen.

In den nächsten 10 Jahren wird aber auch das Problem auftreten, dass einige Distributionen keine 32-Bit-Version mehr anbieten.

kaputtnik

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Vibaf schrieb:

Eventuell ist es für manche aber interessant, wie viel schneller der dann ist. So um abzuschätzen, wie viel eine Neuanschaffung wirklich bringen würde. 😉

Man kann ja erst benchmarken, wenn man die Neuanschaffung bereits getätigt hat 😉

Ein Vergleich unterschiedlicher Systeme bringt ja auch nix.

stfischr Team-Icon

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Hi.

Meine Einschätzung, so ziemlich jede CPU, die einem heute noch unter die Finger kommt ist völlig ausreichend zum Arbeiten. Hauptkriterium bei den Meisten ist wohl Flash mit 480p im Browser, wenn das flüssig läuft, dann läuft auch alles andere. Dieses Kriterium erfüllt sogar nen AMD E-350 und mittlerweile jeder alte Dualcore (super-Sparversionen mit < 1,5GHz mal ausgenommen) und die einkernigen Boliden von damals (Athlon64, P4).

Wenn man Flash nicht brauch tuts sogar nen alter Duron 800, hab ich gerade mit Lubuntu wieder belebt als CD-Ripper mit 3 Laufwerken. (PATA unter Vollast ^^)

Vibaf schrieb:

Eventuell ist es für manche aber interessant, wie viel schneller der dann ist. So um abzuschätzen, wie viel eine Neuanschaffung wirklich bringen würde. 😉

Wenn du ne 5 Jahre alte CPU mit was aktuellem für ~ 40€ ersetzt, dann wirst du von der Geschwindigkeit weggefegt. Vorausgesetzt, die Alte lief häufig am Limit. Die Frage ist, ob mans braucht. Richtig lohnen tut es sich erst, wenn man die CPU auch intensiv nutzt (audio/video-codierung, bildbearbeitung, ...)

-totschka-

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stfischr schrieb:

Wenn du ne 5 Jahre alte CPU mit was aktuellem für ~ 40€ ersetzt, dann wirst du von der Geschwindigkeit weggefegt. Vorausgesetzt, die Alte lief häufig am Limit. Die Frage ist, ob mans braucht. Richtig lohnen tut es sich erst, wenn man die CPU auch intensiv nutzt (audio/video-codierung, bildbearbeitung, ...)

Wichtig dabei ist, dass es das Board auch mitmacht. Bei mir ist z.B. ein AM2-Sockel verbaut, der lässt maximal einen Athlon 64 X2 mit 1 GHz FSb zu. Wenn ich nach so einem Rechenknecht suche, tränen mir angesichts der dafür zu zahlenden Preise die Augen. Da ist für ~40€ allenfalls ein Gebrauchter zu bekommen, und eine solche Anschaffung macht überhaupt keinen Sinn angesichts der Aufgaben, die die Kiste zu erfüllen hat.

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-totschka- schrieb:

stfischr schrieb:

Wenn du ne 5 Jahre alte CPU mit was aktuellem für ~ 40€ ersetzt, dann wirst du von der Geschwindigkeit weggefegt. Vorausgesetzt, die Alte lief häufig am Limit. Die Frage ist, ob mans braucht. Richtig lohnen tut es sich erst, wenn man die CPU auch intensiv nutzt (audio/video-codierung, bildbearbeitung, ...)

Wichtig dabei ist, dass es das Board auch mitmacht. Bei mir ist z.B. ein AM2-Sockel verbaut, der lässt maximal einen Athlon 64 X2 mit 1 GHz FSb zu.

Also für den AM2 gabs sogar Phenom2 CPUs, allerdings scheinbar nicht mehr zu bekommen (ebay?). Und dann ist die Frage obs das BIOS mitmacht (neuestes Update ist wohl Pflicht).

Wenn ich nach so einem Rechenknecht suche, tränen mir angesichts der dafür zu zahlenden Preise die Augen. Da ist für ~40€ allenfalls ein Gebrauchter zu bekommen, und eine solche Anschaffung macht überhaupt keinen Sinn angesichts der Aufgaben, die die Kiste zu erfüllen hat.

Üblicherweise, kauft man bei so alten CPUs nen neues Borad zur CPU dazu.

-totschka-

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stfischr schrieb:

Üblicherweise, kauft man bei so alten CPUs nen neues Borad zur CPU dazu.

Oder man lässt alles beim Alten, solange der sein Ding macht und nicht an der Belastungsgrenze gefahren werden muss.

Meiner hat es da gut bei mir. Die BIOS-Einstellungen sind konservativ, maximal fährt er kurzzeitig mit 2200 MHz, die Auslastung liegt im Schnitt bei 25% (Surfen und Musik hören), geht kurzzeitig auch mal auf 100% hoch, aber eben nicht dauerhaft, und selten werden mehr als 1,3 GB RAM benötigt. Die CPU-Temperatur liegt bei 34°C und geht unter Last auch schon mal bis 37°C hoch. Mit LXDE braucht der Kasten knapp 30 Sekunden, bis das System einsatzbereit ist. Da Kernel 3.8.0-rc3 passabel läuft, bin ich zuversichtlich, dass der Rechenknecht dermaßen im Schongang noch ein paar Jahre erlebt.

Polix

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diesch schrieb:

In den nächsten 10 Jahren wird aber auch das Problem auftreten, dass einige Distributionen keine 32-Bit-Version mehr anbieten.

Und das Gute daran ist: heute bietet Linux seit Langem echt 64-Bit fähige Programme, während es (noch) nicht mal Firefox als 64-Bit für Windows gibt! 😀

LG polix

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diesch schrieb:

In den nächsten 10 Jahren wird aber auch das Problem auftreten, dass einige Distributionen keine 32-Bit-Version mehr anbieten.

Möglich, das werden aber Distros sein (Ubuntu bestimmt ☺ ), die dann sowieso auf 32Bit Hardware nichtmehr lauffähig sein werden (RAM-Limits). Es wird aber weiterhin low-end Distros geben, die dann noch 32Bit unterstützen (z.B. Lubuntu).

Das ist das gleiche wie PAE/nonPAE derzeit auf Systemen, die kein PAE haben, will man auch nicht wirklich ein Ubuntu laufen lassen.

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Polix schrieb:

diesch schrieb:

In den nächsten 10 Jahren wird aber auch das Problem auftreten, dass einige Distributionen keine 32-Bit-Version mehr anbieten.

Und das Gute daran ist: heute bietet Linux seit Langem echt 64-Bit fähige Programme, während es (noch) nicht mal Firefox als 64-Bit für Windows gibt! 😀

Dafür nutzen mehr Leute, zumindest die, die Steam nutzen, in Windows 64bit gegenüber der 32bit-Variante als zB bei Ubuntu. Bei Windows 7 ist da das Verhältnis ca. 5:1 gegenüber bei Ubuntu, wo es etwa 2:1 ist. Da sind die Linux-Nutzer noch etwas rückständig und das wird sich so schnell auch nicht ändern. Bei Windows greift man so oder so zur 64bit-Version und muss sich über 32bit-Software keine Sorgen machen wegen WOW. Bei Linux muss man erstmal Foren aufsuchen um herauszufinden, warum diese oder jene Software (in meinem Beispiel eher Spiele) nicht auf dem 64bit-System funktioniert.

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