ubuntuusers.de

Wo sind all die Ubuntuuser

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Kubuntu 24.04 (Noble Numbat)
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zephir

Avatar von zephir

Anmeldungsdatum:
20. März 2006

Beiträge: 2775

Ich erinnere mich noch an Zeiten, wo aktuelle Einträge im Forum schon nach Stunden auf Seite 10 gerutscht waren und kaum noch zu finden waren und auch im Planet gab es eigentlich täglich neue interessante Blog Beiträge.

Inzwischen ist das Forum gefühlt tot und der Planet erst recht. Wo finden den jetzt Diskussionen und Fragen statt? Klar,der ganz große Enthusiasmus aus de Anfangszeit von Ubuntu ist weg, aber Ubuntu ist immer noch eine der meistgenutzen Desktop Distributionen. Werden inzwischen alle Fragen von KI bots beantwortet? Oder liegt es daran, das Foren nur noch was für Rentern sind? Aber dann wieder die Eingangsfrage, was wird dann genutzt? Youtube? Discord?

Bei anderen Linux Distributione ist der Trend ja nicht anders. Das Debianforum ist zwar erstaunlich stabil und inzwischen deutlich aktiver als Ubuntuusers, aber ich vermute das liegt eher am Durchschnittsalter der Debian Nutzer.

verdooft

Anmeldungsdatum:
15. September 2012

Beiträge: 4570

Das ist eine Mischung aus mehreren Aspeken.

Auf Youtube wurde mal in einem Video gemeint, der Umgangston sei hier nicht so toll, was Neue eher abschreckt. Auch paar aktive User melden sich ab. Zudem gibt es andere Foren und andere Plattformen, die hier sogar ab und an empfohlen werden und auch Ubuntu abdecken. So verteilen sich die Fragen.

TausB

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Anmeldungsdatum:
26. November 2009

Beiträge: 1571

Wohnort: Terra incognita

Ich war hier früher auch aktiver, aber die Umstellung auf Snap passt mir nicht. Ich habe auch keine Lust mehr, mit "Tricks" darauf zu verzichten. Die Stimmung hier empfinde ich manchmal als anstrengend. Das Forum ist sehr restriktiv in Bezug auf: Wer kein natives Ubuntu nutzt, ist hier nicht wirklich erwünscht.

Im übrigen sagen auch manche (viele?) Helfer offen, dass sie eine andere Distri nutzen... ☺

Stichwort Helfer: Leider verstehen viele Fragesteller nicht, dass sie selbst einen Beitrag zur Lösung liefern müssen. Dazu gehören natürlich ein paar Regeln und der Hinweis auf diese. Aber manchmal wirkt es wie Prinzipienreiterei bzw. doch sehr Oberlehrerhaft.

Wenn sich das Forum nicht neu erfindet, wird die Attraktivität auch in Zukunft weiter sinken. Mir hat das Forum in meinen Anfängen viel gebracht und ich möchte die Zeit nicht missen - es war eine gute Zeit. Dafür bin ich dankbar.

Die Foren-SW empfinde ich manchmal als etwas altbacken. Es ist z.B schade, dass keine "Likes" vergeben werden können (auf die "Dislikes" kann in der Tat verzichtet werden).

DJKUhpisse Team-Icon

Anmeldungsdatum:
18. Oktober 2016

Beiträge: 18287

Reddit und Discord werden auch zur Diskussion genutzt, auch wenn ich die fürchterlich finde.

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 13894

verdooft schrieb:

Auch paar aktive User melden sich ab.

Möchtest Du mit dieser maßlosen Untertreibung keine klein-Mädchen-Seelen verschrecken?

Auch in einem solchen Aprilscherz steckt ein wahrer Kern.

Vorläufig letzter Weggang ist Frieder108, wobei er eine Begründung mitgeliefert hat, sicher nicht für alles, aber den sprichtwörtlichen Tropfen zum Überlaufen. Der ist mittlerweile sehr real.

Bei diesem eigentlich temporärem Account, hrr, schwebt mein Finger von anbeginn über "Konto deaktivieren". Kann jederzeit passieren.

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 13894

TausB schrieb:

Das Forum ist sehr restriktiv in Bezug auf: Wer kein natives Ubuntu nutzt

Das ist es nun gerade nicht. Der Kram wird nach "Fremde Systeme" verschoben, früher die Lounge damit vermüllt (mit Mint ein "besseres Ubuntu" fahren, aber bei uude nach Support verlangen).

Sieh Dir das englische und das deutsche Arch-Forum an! Dort werden "basiert auf"-Threads in Nullkommanichts geschlossen. Bei der Registrierung wird ausdrücklich darauf hingewiesen.

Im übrigen sagen auch manche (viele?) Helfer offen, dass sie eine andere Distri nutzen... ☺

Das ist schon etliche Jahre so. Bereits ~2010 hat es eine interne Umfrage mit diesem bemerkenswertem Ergebnis gegeben. Gut, die ist nicht offen im Sinne von öffentlich gewesen, Leute wie ich sagen es tatsächlich offen.

tom³ fährt zwar auch Arch, aber der wird wohl der sein, der das Licht hier ausmacht. 😀

DJKUhpisse Team-Icon

Anmeldungsdatum:
18. Oktober 2016

Beiträge: 18287

Ubuntu hat mit Entscheidungen wie snap ein paar Leute vergrault.

Kätzchen

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Anmeldungsdatum:
1. Mai 2011

Beiträge: 7354

Wohnort: Technische Republik

Ohne das Wiki (wo ich gelegentlich mal was teste) und die Lounge (Herrlich @von.wert loungeusers labern ist menschlich) wäre ich hier sicher nicht so oft.

von.wert schrieb:

tom³ fährt zwar auch Arch, aber der wird wohl der sein, der das Licht hier ausmacht. 😀

Der Betreut auch einige PPA's. ER ist einer von den guten!

zephir

(Themenstarter)
Avatar von zephir

Anmeldungsdatum:
20. März 2006

Beiträge: 2775

Ja der Ton im Forum ist rauer geworden, mag dazu beitragen. Aber es ist ja nicht so dass statt dessen andere Foren massenhaft Zulauf hätten.

Vielleicht liegt es zum Teil auch einfach daran, das es nicht mehr so nötig ist? Das meiste läuft ootb und dann gibt es noch das Wiki. Musste auch ewig keine technische Frage mehr stellen, weil google alles beantworten konnte. Und der hype um Ububuntu ist halt auch weg, die Desktop revolution wird nicht mehr kommen, ist inzwischen eher eine langweilige Distribution ohne große neue Innovationen. Das sich wirklich so viele für die snap Disskusion interessieren glaube ich dagegen nicht.

Hexe333

Anmeldungsdatum:
27. November 2019

Beiträge: Zähle...

Wäre mal interessant, was prozentual mehr abgenommen hat: Die Forumsnutzer, die Ubuntu-Nutzer oder die User, die hier Support geben.

Schade, dass Frieder weg ist...

Naubaddi

Avatar von Naubaddi

Anmeldungsdatum:
28. Oktober 2009

Beiträge: 806

Guten Morgen,

zephir schrieb:

Ja der Ton im Forum ist rauer geworden, mag dazu beitragen...

nicht nur hier im Forum, auch im täglichen Leben. Einfach ignorieren oder mit netten Worten versuchen zu besänftigen.

zephir schrieb:

...Vielleicht liegt es zum Teil auch einfach daran, das es nicht mehr so nötig ist? Das meiste läuft ootb und dann gibt es noch das Wiki...

so ist es bei mir und wahrscheinlich auch bei vielen Anderen Ubuntu Nutzern. Bevorzugte ISO von hier runter laden, auf einen USB-Stick installieren, auf den Rechner installieren und gut ist.

Einen schönen Tag noch.

encbladexp Team-Icon

Ehemaliger
Avatar von encbladexp

Anmeldungsdatum:
16. Februar 2007

Beiträge: 17656

zephir schrieb:

Inzwischen ist das Forum gefühlt tot und der Planet erst recht.

Das ist korrekt, ich hab neulich mal unsere Datenbank abgefragt (helfe ab und an beim Serverteam aus): Effektiv sind wir was die Nutzung angeht wieder bei 2005 angekommen. Unser Peak hier war 2008.

Hier mal die Rohdaten, ohne Gewähr:

 date | forum_posts
------+--------
 2004 |   7512
 2005 | 121447
 2006 | 358283
 2007 | 632850
 2008 | 614130
 2009 | 530676
 2010 | 429632
 2011 | 328496
 2012 | 272454
 2013 | 214502
 2014 | 200240
 2015 | 147751
 2016 | 147610
 2017 | 119810
 2018 | 117212
 2019 |  84096
 2020 |  93008
 2021 |  78550
 2022 |  61865
 2023 |  53661
 2024 |  50686
 2025 |  35637

Wo finden den jetzt Diskussionen und Fragen statt?

Dazu gibt es viele Aspekte:

  • Mobile Mindshift: Mehr Leute machen Dinge am Handy / Tablet

  • Ubuntu läuft einfach "zu gut" für vieles

  • Andere Distributionen werden verwendet (z.B. Mint)

  • Leute sind faul geworden: GPT regelt für viele

  • Leute sind Konsumenten geworden: Man erarbeitet sich nichts mehr, man liest nichts mehr, sondern man schaut sich lieber ein 45 Minuten Video auf YT an

Bei anderen Linux Distributione ist der Trend ja nicht anders.

Korrekt

Persönlich muss ich zugeben mittlerweile kein Ubuntu mehr zu verwenden, selbst auf Servern vermeide ich es. Das liegt vor allem an den Schwachsinnigen Entscheidungen von Canonical: Mir, Upstart, Snap, Kein Alternate Installer mehr, ... Entwicklungen die niemand wollte. Da kann ich dann direkt Debian nehmen, außer ich brauche den LTS Support.

Bearbeitet von tomtomtom:

Syntax gefixt.

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4. Juni 2007

Beiträge: 3447

Wohnort: Wernigerode

encbladexp schrieb:

Hier mal die Rohdaten, ohne Gewähr:

Ich nehme das mal so zur Kenntnis.

Auch ubuntu hat sich in der Philosophie meines Erachtens verändert. Von Mark Shuttleworth hört man auch nicht mehr viel obwohl er damals mit seiner Distribution und Canonical richtige starke Zeichen gesetzt hat. Also "ubuntu" als Philosophie des Teilens und (vielleicht) auch Entwicklungshilfe für Afrika und andere benachteiligte Regionen.

Heute ist "ubuntu Linux" für mich eine Distribution von vielen aber damals kam ubuntu wo Mandrake/Mandriva ziemlich auf dem finanziell absteigenden Ast war. Mandrake Linux wird immer einen besonderen Platz in meinem Herz haben aber ubuntu hatte einen ganz eigenen Stil. Also dass auch ein Video von Nelson Mandela in der Standard-Desktop Distribution installiert wurde wo er ubuntu als Konzept erklärt.

Von diesem "ubuntu spirit" erinnert hier eigentlich nur die braungefärbte Forentitelleiste an diese Zeiten.

Die Sachen mit "snap" verfolge ich eigentlich mehr am Rande. Slackware ist für mich momentan "tried and true" und bietet eigentlich alles was ich so brauche.

freia

Anmeldungsdatum:
5. April 2025

Beiträge: 64

encbladexp schrieb:

Persönlich muss ich zugeben mittlerweile kein Ubuntu mehr zu verwenden, selbst auf Servern vermeide ich es. Das liegt vor allem an den Schwachsinnigen Entscheidungen von Canonical: Mir, Upstart, Snap, Kein Alternate Installer mehr, ... Entwicklungen die niemand wollte. Da kann ich dann direkt Debian nehmen, außer ich brauche den LTS Support.

So geht es mir auch. Ich bin spät auf Debian umgestiegen, aber als Firefox per default ein snap war, war Ubuntu endgültig abgeschossen. Anfängern empfehle und installiere ich Mint.

Für viele Anwendungen verwende ich neben Debian MacOS. Linux ist in der proprietären Welt keine, zumindest nicht die beste Lösung für alles.

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Anmeldungsdatum:
16. Februar 2007

Beiträge: 17656

freia schrieb:

Für viele Anwendungen verwende ich neben Debian MacOS. Linux ist in der proprietären Welt keine, zumindest nicht die beste Lösung für alles.

Hier ist es eine Mischung aus Arch Linux (Desktop, Gaming), Debian (Server) und macOS (Notebook + Arbeit).

Ich helfe in paar Discords (sadly) aus, dort geht es primär um Docker + Kubernetes, und wann immer jemand mit Docker an sich ein Problem hat das super special ist, hat er die Snap Variante von Docker. Dann wird die normale Docker Engine per apt installiert, und durch pure Magie (oder Vernunft?) verschwinden die ehemals magischen Probleme.

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