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frozenfox
Anmeldungsdatum: 21. Oktober 2007
Beiträge: 35
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Hallo allerseits! ☺ Ich habe eine recht umfangreiche CD-Sammlung (etwa 50 Doppel-CDs), die ich nun endlich digitalisieren möchte. Ich hab das unter Windows mit Winamp versucht, aber leider sind manche der erzeugten Files nicht mit Ubuntu abspielbar (hab ich zum Glück schon nach 3 CDs gemerkt). Da ich aber langsam aber sicher Windows immer weniger und Ubuntu immer mehr benutzen möchte, ist das natürlich völlig kontraproduktiv. 👿 Was ich genau will: 1) alle Lieder von den CDs auf Festplatte speichern 2) ein gängiges Format benutzen, das mit jedem Player abspielbar ist (wer weiß, welchen ich in 2 Jahren verwende...) 3) wenn möglich sollte das Programm beim Auslesen der CDs die Titel auslesen und bei den Musik-Files hinterlegen (so ca. wie das Winamp macht: CD einlegen, Winamp holt sich die CD-Infos vom Netz und verspeichert diese beim erzeugten File) Welches Programm könnt ihr mir für diesen Zweck empfehlen? Welcher Musik-File-Player unter Ubuntu ist für das Apspielen dafür am besten geeignet? Vielen Dank im Vorraus für jede Antwort!
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Chrissss
Anmeldungsdatum: 31. August 2005
Beiträge: 37971
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Bei Ubuntu ist die nötige Software von Haus aus dabei Sound_Juicer Das Programm erfüllt alle deine Wünsche. Nur beim Format musst du dir ein paar Gedanken machen Ogg + Anerkannt beste Qualität bei wenig Platzbedarf + Freier Standard. D.h. Linux spielt Ogg out of the Box. Viele Player auch - Aber nicht alle alle Player unterstützen Ogg MP3 + Sämtliche MP3 Player spielen natürlich MP3s - Bei gleicher Dateigröße schlechtere Qualität - Unter Linux müssen erst Codecs nachinstalliert werden Ich persönlich rippe CDs mittlerweile nach Ogg und hab beim Kauf eines mobilen Audioplayers drauf geachtet, dass ich Oggs abspielen kann.
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frozenfox
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 21. Oktober 2007
Beiträge: 35
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Ogg hört sich gut an, aber was mache ich, wenn ich ein Player dieses Format nicht abspielen kann (z.B.: Ipod). Kann man ein Ogg-File nachträglich in ein Mp3-File konvertieren? Wenn ja, wie hoch sind dabei die Qualitätsverluste?
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MrKanister
Anmeldungsdatum: 13. Oktober 2007
Beiträge: 2105
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Ich rippe auch immer alles nach ogg, aber mein mp3-Player unterstützt auch nur mp3 und wma. Wenn ich also auf dem Player was hören will konvertiere ich die paar Lieder einfach nach mp3. Wenn deine ogg-Dateien mit 160 kbps gerippt wurden und du die danach nach mp3 mit 128 kbps umwandelst sollten sie eigentlich noch gut klingen. Da die Wiedergabe-Qualität bei mp3-Playern aber sowieso nicht an die einer ordentlichen Anlage rankommt, solltest du den Unterschied nicht bemerken. Gruß Martin
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Chrissss
Anmeldungsdatum: 31. August 2005
Beiträge: 37971
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Kann man ein Ogg-File nachträglich in ein Mp3-File konvertieren?
Können ja. Aber sinnvoll ist es nicht. Beim Konvertieren von einem verlustbehafteten Format ins andere multiplizieren sich die Verluste. Ich bezweifle dass man das als nicht audiophiler Mensch bemerkt, aber es ist * Aufwand * Kostet Zeit * Man verliert Qualität Ich würde es nicht machen. Ob Ipods mit Ogg zurecht kommen, kann ich nicht sagen.
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Army
Anmeldungsdatum: 30. Mai 2006
Beiträge: 1574
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Chrissss hat geschrieben: Ob Ipods mit Ogg zurecht kommen, kann ich nicht sagen.
Tun sie natürlich nicht 😉 Zumindest nicht mit der Software von Apfel. Wenn du Rockbox installierst, kannst praktisch jedes Format abspielen. Aber ich würde an deiner Stelle mp3s machen, auch wenn es sich dabei nur um einen "Quasi-Standard" handelt, ähnlich wie doc von Microsoft. Trotzdem werden wohl noch sehr lange sämtliche Player mp3s abspielen können. Wie es mit ogg in der Zukunft aussehen wird, ist fraglich, kann ich keine Infos zu abgeben.. Ich persönlich bin trotz allem stur und mache ausschließlich oggs 😉
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peterw2k
Anmeldungsdatum: 8. August 2006
Beiträge: 52
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Hallo miteinander, @frozenbox wenn du dir schon die Arbeit machst, deine komplette CD-Sammlung zu digitalisieren, kann ich nur vorschlagen: mach es gleich richtig, sonst machst du's zweimal (ging mir so) ☺ Und mit "richtig" meine ich, benutze einen verlustfreien Codec. Meine Empfehlung: flac. Du kannst dir dann sicher sein, dass du absolut keinen Qualitätsverlust hast und kannst die Dateien jederzeit für deine mobilen Geräte ohne Generationsverluste in ein beliebiges verlustbehaftetes Format transkodieren. Im ersten Moment hört sich verlustfreie Kodierung sicher nach Verschwendung an. Aber bedenke: Bei FLAC kannst du nach meiner Erfahrung im Mittel mit ner Kompressionsrate von ca 65% rechnen (ist zumindest bei meiner Musik - hauptsächlich Rock und Metal - so, d.h. eine FLAC-Datei braucht ca. 65% des Platzes der unkomprimierten WAV-Datei). Sagen wir, deine 100 CDs (50-Doppel-CDs) sind wirklich alle voll belegt, also 700MB Daten auf jeder (in Realität werden es sicher deutlich weniger sein!). Mit FLAC brauchst du für dein Archiv dann max. 700*100*0,65 = 45500 MB = ca. 45 GB. Und 45 GB sollte einem seine Musiksammlung bei den heutigen Festplattenpreisen schon wert sein, finde ich jedenfalls. Ich mache es sogar so, dass ich meine CDs in einem Zug gleichzeitig als FLAC (zum Hören an der Stereo-Anlage über den PC) und als MP3 (fürs Autoradio, das kann nur MP3 und WMA) rippe. Rubyripper ( http://rubyripper.googlecode.com ) kann das. Und ist auch sonst sehr empfehlenswert. Es liest zum Beispiel jeden Track der CD mehrmals ein und vergleicht sie dann, um Lesefehler zu erkennen. Hat bei mir vor allem bei älteren CDs schon mehrmals was gebracht. Leider muss man das Programm von Hand installieren, da es in den Ubuntu-Repositories noch nicht drin ist. Ist aber nicht so schwierig, denn alle notwendigen Abhängigkeiten sind bei Ubuntu schon vorhanden. Viele Grüße, Peter PS: Sound_Juicer kann übrigens FLAC "out-of-the-box". Ich würde aber trotzdem aus den genannten Gründen (mehrmaliges Einlesen zur Fehlererkennung, gleichzeitiges Encodieren in mehrere Formate möglich) zu Rubyripper raten.
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frozenfox
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 21. Oktober 2007
Beiträge: 35
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Hab mal etwas gegoogelt und festgestellt, dass es für Winamp und Itunes Ogg-Plugins gibt (ein umkonvertieren ist dazu alles nicht nötig). Für Ipod muss man eigentlich vorher ins AAC-Format konvertieren, es scheint aber ein Betriebssystem für den Ipod zu geben, dass Ogg von Haus aus abspielen kann: IPodLinux Da ich die meisten Titel nur am Pc haben will und den Ipod ohnehin eher wenig verwende, werde ich mich für das Ogg-Format entscheiden, und bei Bedarf mal testen wie sich eine in AAC konvertierte Datei anhört, falls das hörbar schlechter ist, kann ich ja IpodLinux mal ausprobieren. Vielleicht ist aber demnächst auch für das Standard-Betriebssystem vom Ipod ein Ogg-Plugin erhältlich. So, werde jetzt mal testen wie gut Sound_Juicer bzw. Rubyripper wirklich sind. Vielen Dank für die Entscheidungshilfe!
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Army
Anmeldungsdatum: 30. Mai 2006
Beiträge: 1574
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Gut, in deinem Fall passt ogg dann (heißt eigentlich Vorbis, da ogg nur der Container ist 😉 ). Es gibt aber mehrere Vorbis-Encodierer oder anders ausgedrückt, verschiedene Patches! Der meiner Meinung nach beste ist der von AoTuV. Besonders zeichnet er sich bei niedrigeren Bitrates aus. Da klingt ne 128kbps-Vorbis-Datei (oder besser gesagt, Qualitätsstufe 4) mal wirklich sehr amtlich, wobei der offizielle in dem Bereich ziemlich mies klingt, ähnlich einer mp3. Zu meinen Ubuntu-Zeiten hab ich das dann immer so gemacht: - Zuerst brauchen wir ein paar Pakete, nämlich libvorbis-aotuv, libvorbisenc-aotuv, vorbisfile-aotuv und oggenc-aotuv Dann hast ne Binärdatei namens oggenc in einem Binär-Verzeichnis liegen, wahrscheinlich in /usr/bin. Die restlichen werden glaub ich per Abhängigkeit benötigt. Solltest aber selber nochmal nachprüfen, welche Pakete wirklich benötigt werden, da ich es nicht mehr 100%ig weiß. Ein
sudo dpkg -i *.deb sollte dir per Fehlermeldung zeigen, was als Abhängigkeit benötigt wird. - Schließlich brauchst noch nen Ripper, der die oggenc oder libvorbis als Quelle benutzt. Oggenc wird von Grip verwendet und libvorbis von k3b. Ich persönlich verwende jetzt eigentlich nur noch k3b dafür. Die Möglichkeiten sind für mich absolut ausreichend und die Quali ist super. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass mit k3b nicht zuerst ne wav-Datei geschrieben wird, die dann encodiert wird, sondern es wird direkt encodiert. Daher hast weniger Festplatten-Aktion. Eventuell können auch noch andere Ripper mit diesen Dateien umgehen, weiß ich jetzt nicht.
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frozenfox
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 21. Oktober 2007
Beiträge: 35
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Hm, ich hab jetzt mal ein paar CDs mit Sound_Juicer eingelesen (Standardeinstellung, ogg, 160kbps) und bin mit dem Ergebnis eigentlich sehr zufrieden. Möglich, dass ein Komponist hier Qualitätsverluste hört, ich tu es nicht ☺ und die Speichergröße von ca. 84 MB pro CD ist akzeptabel für mich. Was mir noch nicht so ganz gefällt ist der Player der standardmäßig geöffnet wird, wenn ich auf ein Musik-File klicke ->Totem Video-Player 2.20.0 Er öffnet sich zwar schnell und ist zum kurz reinhören echt gut geeignet, aber zum Playlisten erstellen und Musikdaten verwalten scheint er nicht gemacht zu sein... Gibt's da auch was passendes für mich? Es sollte einfach 1) Playlisten erstellen können 2) Musikdateien verwalten können (umbenennen, verschieben, ...) 3) und natürlich sollte er die Files auch abspielen können 😉
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Chrissss
Anmeldungsdatum: 31. August 2005
Beiträge: 37971
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Na Totem ist auch nur ein MediaPlayer, kein Programmzur Musikverwaltung. Die Auswahl ist riesig AudioPlayer Rhythmbox ist von Haus aus bei Ubuntu dabei. Viele User schwören auf Amarok. Ich persönlich bevorzuge Quod_Libet
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frozenfox
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 21. Oktober 2007
Beiträge: 35
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Ich habe mich nun mal für Sound_Juicer und Amarok entschieden. Bis jetzt hab ich etwa die Hälfte der CD's eingespielt und bin mit dem Ergebnis zufrieden. ☺ Da ich aber auch Amarok gerne "richtig" bedienen möchte, hab ich mich unter anderem hier AmaroK mal etwas informiert. Dabei standen ein paar nette Funktionen von Amarok. Am meisten interessiert mich dabei die Integration von K3b. Leider ist das Programm aber eigentlich für Kubuntu... ☹ Aber ich hab hier im Forum was passendes gefunden http://forum.ubuntuusers.de/topic/464/. Diese Anleitung scheint aber viele Probleme aufzurufen und ist nebenbei auch nicht mehr ganz aktuell... Deshalb habe ich wieder ein paar Fragen: 😳 Hat jemand Erfahrung mit der Integration von K3b in Ubuntu bzw. in Amarok? Ist es den Aufwand wert? Läuft das dann stabil? Kann man eventuell auch Sound_Juicer in Amarok einbinden?
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abx
Anmeldungsdatum: 21. November 2006
Beiträge: 137
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Hi frozentox, die Installation von K3B, Amarok und anderen KDE-Programme ist überhaupt kein Problem. Ich selbst nutze Gnome als Oberfläche, aber die KDE-Programme Amarok, K3B. Der Thread, den du verlinkt hast, ist mehr als 3 Jahre alt... Installier die KDE-Programme also einfach über die Paketverwaltung. Grüße, abx.
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TanzGeist
Anmeldungsdatum: 20. Juni 2007
Beiträge: 116
Wohnort: Offenbach
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Hi! Such diese Paketquellen für 64 Bit Gutsy: Army hat geschrieben: Zuerst brauchen wir ein paar Pakete, nämlich libvorbis-aotuv, libvorbisenc-aotuv, vorbisfile-aotuv und oggenc-aotuv Dann hast ne Binärdatei namens oggenc in einem Binär-Verzeichnis liegen, wahrscheinlich in /usr/bin. Die restlichen werden glaub ich per Abhängigkeit benötigt. Solltest aber selber nochmal nachprüfen, welche Pakete wirklich benötigt werden, da ich es nicht mehr 100%ig weiß. Ein
sudo dpkg -i *.deb sollte dir per Fehlermeldung zeigen, was als Abhängigkeit benötigt wird. - Schließlich brauchst noch nen Ripper, der die oggenc oder libvorbis als Quelle benutzt. Oggenc wird von Grip verwendet und libvorbis von k3b. Ich persönlich verwende jetzt eigentlich nur noch k3b dafür. Die Möglichkeiten sind für mich absolut ausreichend und die Quali ist super. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass mit k3b nicht zuerst ne wav-Datei geschrieben wird, die dann encodiert wird, sondern es wird direkt encodiert. Daher hast weniger Festplatten-Aktion. Eventuell können auch noch andere Ripper mit diesen Dateien umgehen, weiß ich jetzt nicht.
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HMuenz
Anmeldungsdatum: 13. Juli 2007
Beiträge: 614
Wohnort: Rhein/Westerwald
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Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich Dir nur wärmstens empfehlen, Deine CDs mit SoundJuicer nach *.ogg zu konvertieren (vorher eventuell noch Q 6 einstellen) und bei der Anschaffung eines Hardware-Players darauf zu achten, dass der mit rockbox läuft. Wer Linux mag, wird Rockbox lieben! 😀 Gruß Heiner
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