ubuntuusers.de

Installation von Festplatte?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
Antworten |

terminator_691

Anmeldungsdatum:
1. Juni 2009

Beiträge: 11

Hallo, ich suche nun schon seid zwei Tagen nach einer sauberen Möglichkeit ohne viel gebastel, Ubuntu von Festplatte zu installieren.. Eine Lösung habe ich leider nicht gefunden.

Vorhanden sind mehrere Thin Clints die nicht von USB booten können. Festplatte ist zwar keine vorhanden (interner Flash-Speicher), aber es kann eine Festplatte angeschlossen werden von der gebootet werden kann. Kabel und Platte habe ich besorgt.

Jetzt fehlt mir nur ein Image was ich auf die Festplatte schreiben kann. Programme die einen USB-Stick bootfähig machen habe ich gefunden, gibt es so etwas auch für eine Festplatte?

Hat jemand eine schlaue Idee wie ich die Installation von Festplatte aus starten kann?

Die Festplatte in einem anderen Rechner mit dem Betriebssystem bespielen, möchte ich nicht. Habe dies schon mal bei einem Notebook ohne optisches Laufwerk gemacht, nur schient mir die Hardware vom Thin Clint zu differenziert. Müsste ich ja alles anpassen (ohne intensive Linux-Kenntnisse), wenn es überhaupt läuft.

Gruß Michael

gabi

Anmeldungsdatum:
3. Dezember 2006

Beiträge: 1996

Wohnort: NRW

Jetzt fehlt mir nur ein Image was ich auf die Festplatte schreiben kann. Programme die einen USB-Stick bootfähig machen habe ich gefunden, gibt es so etwas auch für eine Festplatte?

Die Festplatte wird zB bootbar, wenn man Grub auf die Platte installiert. Dann Ubuntu-Live installieren (gleich wie bei Live-USB), und man hat eine Live-Festplatte, von der man auf den Flash-Speicher installieren kann.

terminator_691

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
1. Juni 2009

Beiträge: 11

Hallo gabi, klingt einfach.. So in der Art hatte ich es auch schon versucht.

Nur bekomme ich die CD nicht einmal fehlerfrei auf die Festplatte kopiert.. *lol*

Linux ist ja toll zumindest vom Gedanken her, aber diese Vielfalt an Varianten und unausgereiften Bedienkonzepten.. Ich möchte Ubuntu eigentlich anwenden und nicht entwickeln!

Gruß Michael

gabi

Anmeldungsdatum:
3. Dezember 2006

Beiträge: 1996

Wohnort: NRW

Nur bekomme ich die CD nicht einmal fehlerfrei auf die Festplatte kopiert

Kopierfehler, oder nur nicht so kopiert, daß die Festplatte Ubuntu-Live bootet?

Ist auf dem Flash-Speicher Windows installiert? Eine andere Möglichkeit wäre,
von dem internen Speicher zu booten und dann den USB-Stick (mit Ubuntu-Live) zu starten. Vielleicht.

prometheus0815

Anmeldungsdatum:
12. Juni 2006

Beiträge: 7478

terminator 691 schrieb:

Linux ist ja toll zumindest vom Gedanken her, aber diese Vielfalt an Varianten und unausgereiften Bedienkonzepten..

Schon mal versucht, das gleiche, was Du jetzt möchtest, mit Windows zu veranstalten? 😀 Schreib doch nicht so einen Quatsch.

terminator 691 schrieb:

schon mal bei einem Notebook [...] schient mir die Hardware vom Thin Clint zu differenziert.

Schon mal irgendwie irgendwo anders, scheint möglicherweise ohne Kenntnisse vielleicht zu differenziert ... Mach's doch einfach!

Müsste ich ja alles anpassen (ohne intensive Linux-Kenntnisse), wenn es überhaupt läuft.

Warum sollte es nicht laufen? Warum solltest Du manuell irgendwas anpassen müssen?

gabi

Anmeldungsdatum:
3. Dezember 2006

Beiträge: 1996

Wohnort: NRW

prometheus0815 schrieb:

Warum sollte es nicht laufen? Warum solltest Du manuell irgendwas anpassen müssen?

terminator 691 meint ein natives Linux, in einem anderen Rechner installiert, das in seinen clients wohl nicht laufen wird.

jug Team-Icon

Ehemalige
Avatar von jug

Anmeldungsdatum:
19. März 2007

Beiträge: 12335

Wohnort: Berlin

Hi,

können die ThinClients von einem Netzlaufwerk booten? Wenn du nämlich mehrere solche ThinClients aufsetzen musst, dann wäre für dich vielleicht eine PXE-Installation interessant.

Andernfalls kannst du es mal mit der Anleitung im Blog von encbladexp versuchen: http://blog.stefan-betz.net/2009/1/6/alternate-usb-installation – in diesem Fall läuft dann allerdings die Alternate Installation und nicht die LiveCD. Aber Achtung – in der im Blog aufgeführten menu.lst solltest du auf das cli-expert verzichten, sonst wird tatsächlich nur eine Minimalinstallation ohne grafische Oberfläche vorgenommen. Der Rest ist letztendlich genauso einfach wie bei der LiveCD: Ein paar Angaben machen, paarmal Enter drücken, warten …

Und dass die Installation in deinem Fall nicht so 100% trivial verläuft liegt daran, dass Ubuntu für Heimanwender konzipiert ist, und die haben in der Regel ein CD-Laufwerk … Dann ist das auch wieder sehr intiutiv: Klappe auf, CD rein, installieren, fertig. Dein Fall hingegen ist schon ziemlich exotisch, deshalb gibt es wenig Erfahrungen mit soetwas und dementsprechend auch keine einfachen Lösungen.

~jug

prometheus0815

Anmeldungsdatum:
12. Juni 2006

Beiträge: 7478

gabi schrieb:

terminator 691 meint ein natives Linux, in einem anderen Rechner installiert, das in seinen clients wohl nicht laufen wird.

Der Punkt ist, dass er gar nicht weiß, ob es funktionieren würde oder nicht. Er hat es irgendwie irgendwann man auf irgendeinem Laptop probiert und (vermutlich) Probleme dabei gehabt. Über seine Thin-Clients sagt das gar nichts aus. Die meisten Geräte dieser Art sind stinknormale i386-PCs, so dass ein auf einem anderen Rechner installiertes Ubuntu, das nicht weiter angepasst wurde, ohne Weiteres booten sollte.

jug schrieb:

können die ThinClients von einem Netzlaufwerk booten? Wenn du nämlich mehrere solche ThinClients aufsetzen musst, dann wäre für dich vielleicht eine PXE-Installation interessant.

Es stellt sich die viel weiter gehende Frage, warum man auf einem Thin-Client überhaupt irgendwas installieren sollte. Insbesondere, wenn man ohnehin einen PXE-Bootserver aufsetzen muss, kann man die Clients auch jedes Mal von diesem Server booten und erhält den Vorteil, nicht mehrere Clients separat aktualisieren und einrichten zu müssen, gratis dazu. Und da ein Thin-Client per definitionem auch keine lokal installierten Programme mitbringt, sondern Terminaldienste in Anspruch nimmt, läuft eh ein Server, der die Bootdienste nebenbei anbieten kann.

DaDa_is_Muss

Avatar von DaDa_is_Muss

Anmeldungsdatum:
10. Juni 2007

Beiträge: 268

Also ich würde eine Datei entsprechender Grösse anlegen (mit "dd"), diese dann mit dem gewünschten Dateisystem formatieren (via "mkfs"), über loopback mounten (mit "mount"), mit debootstrap ein minimales Debian/Ubuntu draufpacken, dann mit chroot in das neue System wechseln, dort den ganzen zusätzlichen Kram installieren und hätte dann ein Image das ich flashen könnte.

Antworten |