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silvertux
Anmeldungsdatum: 18. April 2012
Beiträge: 178
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Hallo Mitlesende ☺ Können im gleichen LAN zwei sambaServer problemlos nebeneinander laufen? Mein synologyNAS bringt ja bereits einen smbServer. Auf einem raspberry soll nun ein eigener vollständiger smbServer laufen. Mit Daten, die ich nicht im NAS haben will. Oder kann ich im raspberry nur eine INDIVIDUELLE Freigabe einrichten? Danke für Hinweise auf allfällige Konflikte? Im LAN sind ubuntu 22 + 24 + 26.
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schwarzheit
Supporter
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2007
Beiträge: 8762
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Wiki & Doku gelesen? Forensuche benutzt?
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Jorber
Anmeldungsdatum: 2. November 2025
Beiträge: 391
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silvertux schrieb: Können im gleichen LAN zwei sambaServer problemlos nebeneinander laufen?
Ja, wenn man auf eindeutige Einstellungen achtet: z.B. Servername, IP-Adresse, gleiche Arbeitsgruppe kann auch von Vorteil sein. Grundsätzlich empfehle ich dir aber, dich zum Thema gut einzulesen. Meine Empfehlung ist OpenMediaVault als Serversystem für den Raspberry
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NurNochDebianUser
Anmeldungsdatum: 18. Februar 2026
Beiträge: 324
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silvertux schrieb: Im LAN sind ubuntu 22 + 24 + 26.
Die Fragen, die man sich zuvor dann immer stellen sollte, sind doch: wozu ein SMB-Server, wenn in deinem LAN doch nur Linux-Clients sind? warum nicht ein natives Linux Network File System (NFS) oder FUSE/sshfs?
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silvertux
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 18. April 2012
Beiträge: 178
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schwarzheit schrieb: Wiki & Doku gelesen? Forensuche benutzt?
ja - und weiterhin... Jorber schrieb: Ja, wenn man auf eindeutige Einstellungen achtet: z.B. Servername, IP-Adresse, gleiche Arbeitsgruppe kann auch von Vorteil sein.
klingt nach: nicht ganz unmöglich - danke NurNochDebianUser schrieb: warum nicht ein natives Linux Network File System (NFS
weil ich da noch an Problemen hängen bleibe
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NurNochDebianUser
Anmeldungsdatum: 18. Februar 2026
Beiträge: 324
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Es ist natürlich deine Entscheidung, aber SMB bringt auch einige Nachteile mit sich. Ich nenne mal einige davon: ältere Versionen wie SMBv1 besitzen schwere Sicherheitslücken (bekannt durch Schadsoftware wie WannaCry oder Exploits wie EternalBlue). der genutzte Port 445 wird häufig von Angreifern gescannt und muss per Firewall aus dem Internet blockiert werden SMB ist für lokale Netzwerke (LAN) optimiert und reagiert bei Verbindungen über das WAN oder das Internet extrem langsam Skalierbarkeit und weltweiter Zugriff erfordern zusätzliche VPN-Tunnel oder Gateways
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silvertux
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 18. April 2012
Beiträge: 178
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NurNochDebianUser schrieb: SMB bringt auch einige Nachteile mit sich...
Das scheinen mir genügend Gründe, die dagegen sprechen, herzlichen Dank ☺ Also suche ich nochmals ernsthaft nach den Ursachen meiner Probleme mit NFS. Und muss dazu genaue Fragen formulieren.
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NurNochDebianUser
Anmeldungsdatum: 18. Februar 2026
Beiträge: 324
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silvertux, bevor du dich jetzt einseitig auf NFS als Alternative zu SMB festlegst, sieh dir auch noch sshfs an und vergleiche die unterschiedlichen Konzepte und Vor-/Nachteile. Zudem solltest dur dir vorab überlegen welches der von dir geplante Einsatzzweck ist. sshfs ist vorteilhaft, wenn du schnell ein entferntes Verzeichnis einbinden willst, keinen Root-Zugriff hast, die Verbindung über das Internet laufen soll oder es sich um temporäre Aufgaben handelt NFS ist zu bevorzugen, wenn du ein performantes NAS im lokalen Heimnetzwerk betreiben willst, mehrere Clients gleichzeitig stabil darauf zugreifen sollen oder rechenintensive Anwendungen (wie Datenbanken) angebunden werden
Warum die Hervorhebungen im Fettdruck? Weil sshfs durch das zugrundeliegende SSH/SFTP standardmäßig verschlüsselt ist und daher sicher über das Internet nutzbar. NFS bietet default keine Verschlüsselung und sollte nur in vertrauenswürdigen Netzwerken oder über ein zusätzliches VPN betrieben werden. Erst ab NFSv4 ist eine Verschlüsselung des Datenstroms möglich, die Einrichtung jedoch komplex
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Dakuan
Anmeldungsdatum: 2. November 2004
Beiträge: 6595
Wohnort: Hamburg
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Können im gleichen LAN zwei sambaServer problemlos nebeneinander laufen?
Ja, natürlich! Der jeweilige Rechner/NAS muss aber einen eindeutigen Namen haben, der von deinem Router auch aufgelöst wird. Es muss auch nicht immer ein kompletter SMB Server sein, oft genügt es auch, ein Verzeichnis freizugeben. Der Server muss nicht mal eine feste IP haben. Es genügt, wenn der Router die kennt. Bei einem echten Server müssen Benutzername und Kennwort extra eingerichtet werden.
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von.wert
Anmeldungsdatum: 23. Dezember 2020
Beiträge: 14304
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NurNochDebianUser schrieb:
VPN-Tunnel
Was zusätzlich verlangsamt, jenachdem sehr stark. Ich kann das zweifelsfrei nachvollziehen, der Kunde nutzt CheckPoint EPS. Über Intranet-WLAN ohne VPN oder ein Gast-WLAN mit VPN (insb. Hauptgebäude mit Hochhaus ist exzellent ausgeleuchtet, diese und weitere Netze jeweils über gleiche Access Points mit vollem Wumms) sind ein Unterschied wie Tag und Nacht, 3:1 im Speed. Bestätigt einen Vergleichstestartikel verschiedener VPN-Lösungen, den ich vor einiger Zeit gelesen habe. Für übliche Sachen ist das mit der Power immer noch ausreichend, wenn der User freilich im mobilen Arbeiten über sein Geiz-Internet mit seinem WLAN und zwangsläufig VPN geht, sind bestimmte traffic-exzessive Anwendungen u.U. nicht mehr wirklich möglich.
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silvertux
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 18. April 2012
Beiträge: 178
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NurNochDebianUser schrieb: sshfs durch das zugrundeliegende SSH/SFTP standardmäßig verschlüsselt
Danke für die sehr hilfreiche Gegenüberstellung ☺ Da ich ssh ja immer wieder einsetze, dürfte der Schritt zu sshFS zu bewältigen sein.
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silvertux
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 18. April 2012
Beiträge: 178
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Dakuan schrieb: oft genügt es auch, ein Verzeichnis freizugeben.
also eine individuelle Freigabe, die im LAN angeboten wird, wenn ich das richtig verstehe
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Dakuan
Anmeldungsdatum: 2. November 2004
Beiträge: 6595
Wohnort: Hamburg
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Ja, z.B. mit einem Dateimanager. Bei Caja, Ordner markieren und dann:
Bearbeiten/Freigabeoptionen
Häkchen setzen und fertig.
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