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32 Bit Lubuntu oder 64 Bit Lubuntu oder Server mit 2 GB RAM

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Server 14.04 (Trusty Tahr)
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rleofield

Avatar von rleofield

Anmeldungsdatum:
14. September 2008

Beiträge: 811

Wohnort: Görlitz

UlfZibis schrieb:

rleofield schrieb:

... 64-Bit ist immer schneller als 32.Bit. (...) Daher immer 64-Bit, wenn die CPU das hergibt, auch bei 512 MB RAM.

Das stimmt nur so lange, wie kein Speicher ausgelagert werden muss, und an die Grenze von 512 MB kommt man schnell, wie man hier und hier sehen kann, auch bei Lubuntu.

Der zusätzliche Speicherverbrauch durch die breiteren Register ist marginal.

Wenn 30 % marginal sind ???

So, sind das wirklich soviel?

Ein laufendes Programm besteht aus Adressen und Daten. Die Menge der Daten übersteigt in den meisten Fällen die Menge der Adressen bei weitem. Nur die Adressen belegen doppelt soviel RAM, die Daten nicht. Die Inhalte der Texte, der Bilder, Videos, die Du bearbeitest, anschaust oder sonst was damit machst, bleiben gleich.

Das stimmt für Multimedia-Anwendungen, wo die Nutzdaten ein Vielfaches der Größe des Programms ausmachen, nicht aber, wenn Du einen 30 kB Text mit einem 200 MB schweren LibreOffice bearbeitest, und für das eigentliche OS schon mal gar nicht, da wimmelt es nur so von Adresszeigern, Zählvariablen und -konstanten im Code, wie das obige Beispiel eindrucksvoll zu demonstrieren scheint.

Das füllt aber noch lange keine 2GB, ist daher unerheblich.
Z.B. habe ich bei mir ein 64 Bit System mit 16 GB RAM. Aktuell werden davon ca. 1.8 GB für die laufenden Programme 'verbraucht', was schon sehr großzügig ist. Der Rest ist Bequemlichkeit vom System, Cache, Buffer usw.

Und Linux optimiert den RAM Verbrauch. Man kann eigentlich nie sagen, ein Programm 'verbraucht' so und so viel RAM. Das regelt der Kernel alleine. Ein LibreOffice läuft ja auch bei 512 MB noch recht gut und das gesamte System auch, wenn man es mit offenen Programmen nicht übertreibt und etwas längere Bootzeiten in Kauf nimmt. Da sind 2GB doch sehr reichlich und die 30% für pointerintensive Software fallen wirklich nicht ins Gewicht. Und das meiste, was man im RAM sind 8 Bit Daten, GUI-Elemente, Icons, usw.

Test:
64 Bit, Ubuntu 16.04, LXDE, LibreOffice mit ca. 50 kB Dokument
8 GB RAM, Verbrauch ca. 800 MB, Rest ist Cache
2 GB RAM, Verbrauch ca. 650 MB, Rest ist Cache

Das zeigt, dass der RAM Verbrauch vom Gesamtspeicher abhängt. Alleine das geringere RAM reduziert den Verbrauch um 20%.

rleofield

UlfZibis

Anmeldungsdatum:
13. Juli 2011

Beiträge: 3440

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rleofield schrieb:

64 Bit, Ubuntu 16.04, LXDE, LibreOffice mit ca. 50 kB Dokument
8 GB RAM, Verbrauch ca. 800 MB, Rest ist Cache
2 GB RAM, Verbrauch ca. 650 MB, Rest ist Cache

Auf einem 32-Bit Ubuntu sähe es aber vermutlich ungefähr so aus – wie meine Tests nahe legen:
8 GB RAM, Verbrauch ca. 600 MB
2 GB RAM, Verbrauch ca. 500 MB
Das kann bei einem 2-GB-System das "Zünglein an der Waage" sein, wenn mehrere Programme wie LibreOffice, Firefox und Thunderbird gleichzeitig laufen.

Das zeigt, dass der RAM Verbrauch vom Gesamtspeicher abhängt. Alleine das geringere RAM reduziert den Verbrauch um 20%.

Das ist schon klar, doch wie meine Tests weiterhin zeigen, reichte auf dem 64-Bit-Ubuntu schon ein Programm – schwer bepackter Firefox – um das 2-GB-System in die Deadlock- bzw. Swap-Falle zu manövrieren.

undine

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
25. Januar 2007

Beiträge: 3400

Hallo Ihr,

hier ist das ein vor und zurück.

Mein Gefühl, meine "Belesung" sagt mir ich sollte bei 64-Bit bleiben, so die "richtigen" Vorteile sehe ich bei 32-Bit nicht mehr.

Google Chrome wird auch nur noch für 64-Bit entwickelt, auf meinem Netbook läuft dieser flüssiger als Chromium.

Greetz

undine

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