silvertux schrieb:
Asus Chromebook mit chromeOS vorinstalliert:
Als die ersten Chromebooks 'rausgekommen sind, haben diese vor allem über den Preis gepunktet (auch nicht alle, ich hätte damals um ein Haar ein Samsung mit ARM-CPU gekauft, weil es dafür Bodhi Linux gegeben hat...und kurz danach aufgegeben worden ist, puh, Glück gehabt). Der Preisvorteil ist aber seit etlichen Jahren längst dahin. Entweder gibt es billige, die dann eben auch lahme CPUs haben (Atom-Müll oder MediaTek), oder am anderen Ende über 1000 € (mit Core i), gerade bei Asus. Da kann man aber gleich ein entsprechendes normales Notebook kaufen, was u.U. für das gleiche Geld sogar mehr Hardware bietet.
Wer ein Chromebook kauft, kauft es ChromeOS' wegen. Da gibt es durchaus Gründe (in den USA haben sie eine zeitlang an Schulen und Unis MBs signifikant Marktanteile abgenommen). Ich würde es ggf. auch nicht-IT-affinen Leuten empfehlen, die nicht auf einem Tablet herumntatschen wollen, sondern eMail oder andere Texte auf einer richtigen Tastatur schreiben und auch nicht mehr als im Web stöbern, sich aber nicht um Updates kümmern wollen (weil sie's eh nicht können).
Heute ein Chromebook kaufen, um kein ChromeOS zu fahren, ist keine gute Idee. Wenn man ein besseres, sprich teureres mit potenterer Hardware kauft, kann man zumindest aus ChromeOS heraus auch Linux fahren bzw. für Linux geschriebene Software nutzen (ja, ChromeOS hat auch einen Linux-Kernel, sagen wir ein quasi vollständiges Linux).
Hat man dagegen bereits ein Chromebook und will statt ChromeOS eine normale Linux-Distribution installieren, sieht es anders aus.
Es gibt aber nicht das Chromebook, auch nicht das Asus-Chromebook, wahrlich nicht. Wichtigster Punkt ist die Architektur, also x64 oder ARM. Letzteres splittet sich weit auf.
silvertux schrieb:
Ich suche ein kleines Tablet
Na, was denn nun, ein Tablet (pff, nein, danke) oder ein Notebook?
für unterwegs beim Reisen
Dir ist aber schon klar, daß man für ChromeOS quasi permanent Internet braucht? Auch wenn man vielleicht minimal überbrücken kann durch kleine soldered SSDs oder bei Billigkisten eMMC (schnarchlangsam). Ich erinnere mich da an eine Fahrt im ICE von M nach L, auf der ich es nicht geschafft habe, über das Zug-WLAN den S-Bahn-Fahrplan als .pdf von 300 KiB zu ziehen. Erst auf dem Hbf. Leipzig (da habe ich aber auch direkt nachsehen können).
Im übrigen ist Deine Angabe "Ubuntu 22.04" nun wirklich Unsinn. Wir haben Ende 2025.