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WinniePoo
Anmeldungsdatum: 24. Oktober 2008
Beiträge: 91
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Liebe Leute, seit einem Absturz meines PC - den ich mit einem 'Kaltstart' (kl. Powerknopf) beendet hatte - kann ich Ubuntu nicht mehr starten... Immer wieder wird ein I/O-Error gemeldet...*
Mit Startversuchen Ubuntu auf sdb5 (?) bekomme ich Ausgaben mit vielen [FAILED]-Angaben (wie „failed to start emergency.service“; „failed to start dpkg-db-backup.ser...“ ; „failed to start friendly-recovery.service“ u.a.) Nach letzterem geht auch die Tastenkombi STRG+ALT+Enf nicht mehr. O.k., technische Fakten, soweit ich sie richtig kenne (⇒ da einiges gerade nicht auslesbar...) bzw. mit F2 lesen kann Prozessor Intel Pentium G3440 3.30 Ghz UEFI Ubuntuversion (24.4 LTS) auf /dev/sdb5 war grundsätzlich immer mit Updates versorgt SSD-Platte ist älter, geschätzt 8 Jahre, zwischenzeitlich ca. 2 Male getestet weitere veraltete Version 14.04 auf dev/sda6 weitere angezeigte Bootoptionen, die mir mit F2 angezeigte werden: AHCI P5: TSSTcorp CDDVDW SH-224 und AHCI P0: TOSHIBA DT01ACA100
Meine Versuche bisher... Nach Ubuntustart(-Versuch) die Datei-Prüfungen mehrere Stunden laufen lassen, mit STRG + C ⇒ kein Abbruch, also anscheinend regelmäßig hier schon abgestürzt / Tastatur nicht eingebunden. Echten Kaltstart (Netzstecker ziehen + 15 s Startknopf für Kondensatorentladung) Bootfähigen Stick erstellen zum Booten auf diesem Wege ⇒ noch nicht geschafft, weder mit Rufus, noch mit Lili (was eh nicht mehr aktuell zu sein scheint). O.k., das gehört im Prinzip in ein anderes Forum. MemTest86+ v7.00 rd. 5 ½ h laufen lassen, keine Fehlermeldung (auf 'Slot 0: 4096 MB DDR3-1600 – Kingston 99U5584-005.A00LF) Mit älteren Versionen (24.04 auch auf sdb5 oder 14.04 auf sda ....) und im Recovery-Modus starten. 24.04 „lädt“ rd. 20 min ohne Erfolg. Im Recovery-Modus konnte ich... keinen Speicherplatz freigeben Dateisystem-Reparatur laufen lassen (done) Grub aktualisieren lassen (Version 2.04) aber: hier wie auf anderen Wegen stoße ich schließlich auf den Hinweis, dass ein Input-Output-Error auf sdb vorliegt mit sector-Angabe (sector 315625472 op 0x0: (READ) flags 0x83700 in anderen Fällen, nach dem 'Start normal fortsetzen' habe ich einen schwarzen Schirm mit blinkendem Cursor, mehr nicht...
Tja... Ich bin dankbar für alle Tipps, Rückfragen mit Kommando-Ideen für das Auslesen von notwendigen Systeminformationen (wobei ich ja kein übliches Terminal für Linux-Befehle erreichbar habe!). WinniePoo
Bearbeitet von kB: Forensyntax (Auflistung) korrigiert.
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WinniePoo
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 24. Oktober 2008
Beiträge: 91
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Sorry, noch ein Hinweis: zwar nutze ich Linus seit 2008, bin aber gleichwohl ein beschränkt kompetenter... (eben nur:)User
WP
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trollsportverein
Anmeldungsdatum: 21. Oktober 2010
Beiträge: 6386
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Wenn das Hardwaregerät /dev/sdb kaputt ist, dann kann auch Linux das nicht mehr reparieren. Das ist dann wohl deine alte SSD. Mit viel Glück ist es aber auch bloß ein Kabel, oder ein herausgerutscher Stecker. Eine Dateiprüfung (fsck) sollte auf einer SSD normalerweise blitzschnell durch rennen. Besonders ärgerlich dürfte bei Ersatzteilbedarf sein, dass die Preise zur Zeit geradezu gigantonomisch sind. Das stößt bei SSDs, Arbeitsspeicher und Grafikkarten gerade besonders übel auf.
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WinniePoo
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 24. Oktober 2008
Beiträge: 91
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Eine Dateiprüfung (fsck) sollte auf einer SSD normalerweise blitzschnell durch rennen.
o.k, aber wie starte ich fsck, wenn ich nicht in Unbuntu lande und so kein Terminal starten kann?
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schwarzheit
Supporter
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2007
Beiträge: 9073
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Wenn die Hardware kaputt ist (was ein I/O Error nun mal besagt) nutzt auch kein fsck mehr was.
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WinniePoo
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 24. Oktober 2008
Beiträge: 91
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schwarzheit schrieb: Wenn die Hardware kaputt ist (was ein I/O Error nun mal besagt) nutzt auch kein fsck mehr was.
d.h., ich kann erst gar nicht herausfinden, ob es das (fundamentale) Problem ist...? Immerhin, dachte ich, sagt der 5 1/2-stündige Test auch etwas über Hardwareschäden aus?
(Ich komme z.B. beim Ladeversuch mit alten Versionen auf (initramfs), k.A., ob ich von da irgendwie auf eine 'Konsolen-Ebene' komme.)
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WinniePoo
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 24. Oktober 2008
Beiträge: 91
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Hier komme ich mit 'help' auf eine lange Liste mit 'built-in comands', fsck ist nicht dabei. Z.B. aber eval, return u.v.m. Könnte davon etwas helfen, um den Status der Festplatte zu diagnostizieren...?
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trollsportverein
Anmeldungsdatum: 21. Oktober 2010
Beiträge: 6386
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Falls Du aus einen Live-System, welches alleine im Arbeitsspeicher läuft, smartctl aus den smartmontools aufrufen kannst, dann wäre ein Statustest des Massenspeichers eventuell möglich, falls die SSD für den Test noch genug funktioniert:
Reparieren tut das allerdings nichts.
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WinniePoo
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 24. Oktober 2008
Beiträge: 91
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Eine Einschätzungsfrage...
Ich kann mit einem Live-Stick starten Ubuntu ausprobieren. Beim Versuch die SSD zu öffnen bekommen ich "Error reading block XXX (Input/output error) while reaing ..."
Das ist eine Bestätigung, dass die SSD so gar nicht mehr erreichbar / auslesbar ist, oder? Beim Versuch 'einfach' meine Backupdaten zu nutzen, stellte ich fest, dass deja dup (primär) nur unter Linux läuft und an die Daten unter Windoof (ist halt gerade der Ersatz) mit cygwin heranzukommen komplex ist. Hm, welches Forum ist hierfür richtig?
Danke für eure Hilfen..!
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NurNochDebianUser
Anmeldungsdatum: 18. Februar 2026
Beiträge: 441
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Aber wenn du mit einem Live-Stick starten kannst, dann hast du doch auch ein Linux mit dem du an deine deja dup Backupdaten kommen solltest. Also wozu dann der Umweg über Windows? Nachtrag: Okay ich lese gerade dass diese deja dup die Daten verschlüsselt. Aktuell Restic-Format, der ältere Standard war Duplicity-Format. Da solltest du zunächst mal nichts machen, nicht dass du da nich versehentlich was löscht. Mit diesem Kram kenne ich mich nicht aus. Ich verstehe auch nicht waru man nicht einfach rsync für Backups nutzt und auf eine mit LUKS verschlüsselte Platte eben mittels rsync sichert. So mach ich das und da komme ich ganz problemlos auch von einem Live-Stick an das backup, sofern ich die Passphrase zum ENtschlüsselnd er mit LUKS verschlüsselten Platte (Partition) kenne.
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WinniePoo
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 24. Oktober 2008
Beiträge: 91
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Nun, ich suche mir hier gerade einen Wolf in den duplizity-full-Dateien: ich kann sie extrahieren, finde aber bisher nur eine schön rekonstruierte Ordnerstruktur - ohne Dateien... Ich weiß mit installiertem deja dup sind die Dateien sehr schnell und einfach wieder einspielbar. Aber deja dup installieren kann ich mit dem "Ausprobier-Modus" ja anscheinend auch nicht (oder...?).
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NurNochDebianUser
Anmeldungsdatum: 18. Februar 2026
Beiträge: 441
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Generell kann man auch auf einem Live-Stick debs aus den Paketquellen installieren. Ich installiere oft auch auf dem Live-Stick den openssh-server. Damit man den ssh-Server dann auch nutzen kann muss man dem default User des Live-Stick noch ein Passort geben und schon kann man auch remote auf ein per Live-Stick gebootetes System zugreifen. Aber nochmal: ich kenne dieses deja dup nicht. Meine Empfehlung: neues Thema eröffnen und um Hilfe von Leuten bitten die da kompetent sind. Wenn du da jetzt ohne Durchblick etwas auf der Sicherungsplatte machst ist die Sicherung ansonsten auch noch weg. Was du sicherlich nicht willst.
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WinniePoo
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 24. Oktober 2008
Beiträge: 91
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o.k., Danke, versuche ich später (ein Extrahieren läuft gerade über prognostizierte 9 h...).
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