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CD-Sammlung digitalisieren - Sicherung und Musikammlung - FLAC richtig?

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 9.10 (Karmic Koala)
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dehru Team-Icon

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  • ToDo: ca. 300-400 eigene CDs rippen

  • Grund: manche original-CDs bereits kaputt gegangen, optische Medien halten nicht ewig

  • Ziele:

    • die CDs sind verlustfrei auf die Platte kopiert, ich kann mir jederzeit eine Kopie brennen, falls das Original kaputt gehen sollte

    • die CDs sind so auf die Platte kopiert, dass ich sie mit Rhythmbox/Amarok/... sinnvoll verwenden kann

      • automatisches Durchsuchen des Musik-Verzeichnisses nach neuer Musik

      • weitere Funktionalitäten wie bei ähnlich wie ID3 -Tags

      • ...

    • Alle Infos, die beim Rippen per CDDB geholt oder manuell ergänzt werden (Genre, Jahr, ...) sind in der gerippten Datei erhalten, stören aber nicht beim Wieder-Erstellen einer CD

  • Platz: Eine 1 TB Platte ist hierfür verfügbar, also ist Platz kein Problem.

Fragen:

  • Ist FLAC das richtige Format?

    • Kann ich aus FLAC-Dateien wieder eine CD erstellen?

  • Ist es ausreichend, wenn ich mit dem Soundjuicer die CDs zu FLAC-Dateien rippe? Als GStreamer-Weiterleitung ist aktuell eingetragen:

    audio/x-raw-int,rate=44100,channels=2 ! flacenc name=enc
  • Können Rhythmbox/Amarok/... mit FLAC-Dateien so umgehen, wie z.Bsp. mit OGG (Jahr, Genre, ...)

Wenn FLAC nicht das Richtige ist, oder gar etwas Besseres vorhanden ist, nur zu! Ich bin offen für Vorschläge.
In http://forum.ubuntuusers.de/post/1207301/ ist beschrieben, dass man mit Rubyripper eine CD gleich in zwei unterschiedliche Formate rippen kann. Das muss nicht unbedingt sein, da ich keine MP3 Player benutze und meine Kisten mit FLAC umgehen können.

redknight Team-Icon

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FLAC benutzt einen OGG-Container und kann dadurch auch alle Metadaten speichern, die andere Formate in OGG auch kennen. Da du FLAC auf dem System abspielen kannst, kannst du eine FLAC auch zurück zu PCM demuxen und als AudioCD brennen. Das sollte auch ein Brennprogramm deiner Wahl automatisch tun.

Und falls du kein Platzproblem hast, ist FLAC das richtige Format für dich. Frei - die Unterstützung bleibt. Verlustfrei - der Sound bleibt.

BugFinder

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Auch von mir eine Empfehlung zu Flac. Wer ein Archiv aufbaut, sollte grundsätzlich verlustfreie Formate benutzen. Falls es den Codec mal irgendwann nicht mehr gibt (was imho sehr unwahrscheinlich ist) kann man einfach zum nächsten verfügbaren verlustfreien Codec wechseln (eben ohne Verlust). Nun stelle dir dieses Szenario mal bei lossy Formaten vor. Da wandelst du eine solche Datei in ein anderes lossy Format um, dass ganz andere "nicht hörbare Töne" weg lässt und der Song wird immer schlechter. Daher sollte man ein transcodieren von einem in ein anderes lossy Format tunlichst vermeiden, während ein komprimieren von lossles zu lossy kein Problem ist, wenn man das lossles Format immer noch im Archiv hat und die lossy Variante für den Alltag nutzt (weil z.B. transportabler). Und wie schon erwähnt ist Tagging überhaupt kein Problem, da das gleiche clevere Kontainerformat wie bei ogg benutzt wird, welches viel flexibler ist als der mp3-Tag.

Gruß BF

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@ BugFinder Danke frü die Ausführung, aber ich schrieb ja schon, dass nur verlustfrei in Frage kommt.

Die Frage ist nun nur noch, ob ich die SoundJuicer-Standard-Einstellungen für FLAC verändern sollte.

dehru schrieb:

Als GStreamer-Weiterleitung ist aktuell eingetragen:

audio/x-raw-int,rate=44100,channels=2 ! flacenc name=enc

Wenn ich es richtig sehe, dann geht es gar nicht anders (besser):

  • channels=2 bedeutet stereo

  • rate=44100 ist die Abtastfrequenz einer Audio-CD

Gibt es noch weitere Schalter?

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Schalter wie Bitrate oder Qualitätseinstellungen brauchst du nicht, da du ja ein verlustfreies codec gewählt hast 😉

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@dehru:

- bist du zufrieden mit FLAC?

- wieso hast du SoundJuicer zum digitalisieren verwendet und nicht z.B. Rhythmbox?

Gruß Honk

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superhonk schrieb:

- bist du zufrieden mit FLAC?

Ja, voll i.O.

- wieso hast du SoundJuicer zum digitalisieren verwendet und nicht z.B. Rhythmbox?

Das ist eine gute Frage. Ich denke, es lag daran, dass ich mit unterschiedlichen Rechnern digitalisiert habe, und die sound-juicer-Einstellungen mit gconf-editor an meine Bedürfnisse angepasst habe und diese Einstellungen einfach auf einen anderen Rechner übertragen konnte (mittels gconf-editor-Export&Import). So hatte ich immer dieselben Einstellungen, wie z.Bsp.:

  • Pfad zur externen Platte

  • Album- und Track-Namen

  • ...

Die GUIs greifen m.W. alle auf dieselben Backend-Tools. Also müsste es egal sein, was man verwendet.

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