ubuntuusers.de

Wie dradio-Recorder unter (X)Ubuntu herunterladen und betreiben?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Xubuntu 12.04 (Precise Pangolin)
Antworten |

bullgard

Avatar von bullgard

Anmeldungsdatum:
3. November 2006

Beiträge: 705

Wohnort: Berlin

Hi!

Kann man den den dradio-Recorder http://www.dradio.de/aodflash/player.php (außer unter Windows XP, Vista, Windows 7 oder Mac OS X ab Version 10.6 (Intel)) auch unter (X)Ubuntu herunterladen und betreiben?

Siehe auch http://www.dradio.de/recorder/999551/ .

march Team-Icon

Avatar von march

Anmeldungsdatum:
12. Juni 2005

Beiträge: 17369

Wohnort: /home/noise

Die Seite Internetradio listet einiges zum Thema auf. Streams sind unter Internetradio/Stationen (Abschnitt „Radiosender-Deutschland“) zu finden und Internetradio/Internetradio-Stationen (Abschnitt „Streamadressen-ermitteln“) dürfte dich weiterbringen, wenn die Adressen wieder geändert werden.

Sofern es der dradio-Recorder sein muss ggf. einmal unter Wine testen. Im Netz fand ich Hinweise, dass es mit einer alten Version der Software funktionierte.

axt

Anmeldungsdatum:
22. November 2006

Beiträge: 34254

Statt dieses unmöglichen Flashkrams kannst Du "Beiträge zum Nachhören" ganz einfach als mp3 im Player Deiner Wahl laden.

Livestreams sind ohnehin als mp3 und ogg hörbar.

Hortensius

Anmeldungsdatum:
9. Dezember 2014

Beiträge: Zähle...

Der Für mich ist dieses Thema gerade aktuell. Der Vorteil des dradio-recorders ist die Möglichkeit des zeitversetzten Aufzeichnens. Hierzu stelle ich fest:

1. Ich bin kein coder, kenne mich mit programmieren also nicht aus. Entsprechende Hinweise bringen mir deswegen nichts. Umständliche Workarounds halte ich auch für Mist.

2. Den dradio-Recorder kann man wunderbar unter Wine installieren, die Playlist wird auch brav aktualisiert, allerdings bekomme ich keinen Stream-Empfang. Ich weiss derzeit nicht woran das liegt. Falls also irgendjemand eine Lösung weiss.

3. Falls es unter Linux einen Recorder mit Timerfunktion doch geben sollte, der all das mit sich bringt, was der dradio-Recorder auch kann, dann wäre ich um brauchbare Hinweise dankbar.

holgiB

Anmeldungsdatum:
11. November 2008

Beiträge: 528

Lies dich mal hier durch: http://wiki.ubuntuusers.de/Internetradio

Ich verwende bis dato immer streamripper mit nem Chronjob, aber "programmieren" magst du ja nicht so (was auch völlig i.O. ist).

Hortensius

Anmeldungsdatum:
9. Dezember 2014

Beiträge: Zähle...

Die Seite habe ich durch und auch einen guten Teil der wweiter Verlinkungen gelesen. Derzeit ist auch der dradio-recorder ein Grund, auch bei Windows zu bleiben.

holgiB

Anmeldungsdatum:
11. November 2008

Beiträge: 528

Mich persönlich würde jetzt nicht ein spezielles Programm an Windows halten ausser BluRay rippen und Zocken, aber jedem das Seine.

Generell scheint es eine Alternative zu geben: http://wiki.ubuntuusers.de/Rhythmbox#Record-Station

Damit sollten auch zeitgesteuerte Aufnahmen gehen, aber wenn für dich dradio-Recorder die "Killerapp" ist, dann bitte.....

Gutgemeinter Tipp für die potentielle Linux-Zukunft: Ein bisschen Kommandozeile tut nicht weh 😊

Hortensius

Anmeldungsdatum:
9. Dezember 2014

Beiträge: 17

Gibt schon noch andere GRünde, waurm ich nicht komplett auf Win verzichte, die gehören hier aber nicht her. Da ich mein Xubuntu-System regelmäßig nutze, würde ich auch nicht sagen, dass die Programme, die ich auf Win nutze, Killerapps sind.

Ich nutze auch Kommandozeilen, möchte das aber eben nicht bei allen Programmen machen. Wer das gerne macht: Bitte, nur zu. Ich bin aber auch der Ansicht, dass Linux auch für Leute wie mich, die nicht zum Programmierer mutieren wollen, nutzbar sein darf. Gerade weil Linux inzwischen nicht mehr so kommandozeilenlastig ist, wie es früher mal war, habe ich auf diesem Rechner Xubuntu laufen. Ansonsten wäre es nämlich keine Alternative zu Win und ich hätte es nie ausprobiert. Was mich gerade stört: Für den dradio-recorder ist seit Jahren eine Linuxversion angekündigt, getan hat sich meines Wissens nach nichts.

Record-Station habe ich mir angeschaut, ist aber nach meinem Dafürhalten noch ein wenig unhandlich - ich werde aber sicher damit experimentieren.

P.S.: Deine Empfehlung zur Kommandozeile liest sich für mich in etwa so: "Wenn Du mit Linux wirklich klar kommen willst, mußt Du ein kleiner Programmierer und Nerd werden" - ich will aber kein Programmierer und Nerd werden und ich will mich nicht in die Tiefen von Linux einarbeiten. Manchen mag das Spaß machen und es soll auch so sein, aber ich bin schnöder Anwender. Wenn Leute wie ich nicht erwünscht sind, weil sie nicht stundenlang ihre Probleme mit dem OS lösen wollen, sondern andere Dinge tun wollen, dann sollte das deutlich kommuniziert werden. Ich fände das schade, aber dann weiß man, wo man dran ist.

holgiB

Anmeldungsdatum:
11. November 2008

Beiträge: 528

Ich bin vor langer Zeit von WinXP auf (X)ubuntu umgestiegen. Für mich gibt ausser Spielen nur wenig Gründe meine Win7 Maschine zu starten.

Da ich vor Jahren ne Menge Arbeit (= viel Zeit) in diverse AutoIt Scripte gepumpt habe um diverseste Aufgaben für mich zu automatisieren, würde ich hingegen schon sagen, dass ich "Killerapps" hatte. Allerdings habe ich auch schnell das Potential von Linux erkannt, wenn es darum geht Dinge, die man braucht zu automatisieren. Das geht unter Linux häufig viel einfacher als unter Windows. Und auch ein Bash- oder Pythonscript lässt sich schnell mit ein paar Zenity Fenstern "anhübschen". Ich wage zu behaupten, dass es für die normalen Anwender (Office, Mail, Youtube und anderer Kleinkram) kaum eine Killerapp gibt, sondern eher die Leute nur wechselwillig sein müssen. Gemäß dem Motto: Was mit Paint geht, kriege ich auch mit Gimp hin. Oder was mit Word ging, kann ich auch mit Libre Office Writer.

Schön für dich, wenn du bis dato alles über GUI Apps erledigen konntest, aber aus meiner Erfahrung stößt man schnell an irgendwelche Grenzen, wenn man "mehr" möchte. Von daher war der Rat von mir ein gut gemeinter. Verstehe auch nicht, warum du gleich von Programmierer oder Nerd sprichst. Klingt für mich eher negativ belastet.

Wenn ich die Auswahl habe mich ein bisschen einzulesen und dann mit nem Croneintrag und einer Zeile ne Zeitgesteuerte Aufnahme zu machen (könnte ich gerne erklären wie das geht) oder mich lange in ne fremde GUI App einzuarbeiten, dann würde meine Wahl immer auf erstere Option fallen. Ist das negativ belastet ?

Ich bin übrigens auch schnöder Anwender und weder Nerd, noch Programmierer. Ok, dass ich kein Programmierer bin, ist ein bisschen gelogen, aber es ist einfach eine Fehlwahrnehmung zu denken, dass Linux die Kommandozeile von einem fernhält, bloss weil die GUIs ein bisschen besser geworden sind.

Sieh's mal so: Wenn bei deinem Window die "Paketverwaltung" (= Programme installieren / deinstallieren) den Geist aufgibt, dann hast du kaum Chancen das zu reparieren. Ausser du fummelst umständlich in der Konsole (= Kommandozeile) und/oder der Registry (= noch viel hässlicher als Kommandozeile) rum. Bei Linux sind alle Tools (Ubuntu Software Center, Synaptic, usw) nur Aufsätze auf die Kommandozeilentools (apt-get, apt-cache, usw). Hier kannst du die "Paketverwaltung" schnell reparieren wenn du die Zusammenhänge verstehst.

Nicht mehr und nicht weniger wollte ich dir transportieren.

olibuntu

Anmeldungsdatum:
8. Oktober 2008

Beiträge: Zähle...

Ich habe mal einen Bug eröffnet: https://bugs.winehq.org/show_bug.cgi?id=37829

Bitte dort "confirmen", dann geht's vielleicht etwas schneller.

Der dradio-Recorder läuft bei mir in einer VirtualBox mit Windows XP SP3.

Hortensius

Anmeldungsdatum:
9. Dezember 2014

Beiträge: 17

Ich habe zwei Sachen gemacht:

winetricks sound=alsa

und

den Windows Media Player installiert...

Ergebnis: und siehe da: Ich habe Zugriff auf den Stream, allerdings mit Artefakten und Pausen... irgendwas läuft immer noch nicht ganz rund. Mein derzeitiger Verdacht: Könnte an meiner winetricks-Spielerei liegen. Leider habe ich das global ohne Wineprefix gemacht (muß erst mal lernen, was das ist - gott, ist das kompliziert) und schauen, wie ich das rückgängig mache... ^^ (ist hier irgendwo im forum wohl erklärt, oder?) Immerhin ist schon mal was zu hören ☺ Schaun mer mal, wie es weiter geht.

olibuntu

Anmeldungsdatum:
8. Oktober 2008

Beiträge: Zähle...

Habe Hortensius' Vorgehensweise ausprobiert, allerdings nur WMP10 installiert, nicht auf ALSA umgeschaltet. Das Ergebnis kann ich bestätigen: Stream da, aber einige Lücken (und Fehlermeldungen im Terminal).

Hier im Detail:

1
2
3
4
5
6
7
cd
mkdir dradio
cd dradio
wget http://www.phonostar.de/download/beta/dradio-Recorder3026.exe
mkdir wine
export WINEPREFIX=$HOME/dradio/wine
wine dradio-Recorder3026.exe

Programm nach der Installation starten lassen, ggf. MP3-Support installieren lassen, dann wieder beenden.

1
winetricks wmp10

Installation durchführen, bei der Auswahl der Dateiendungen wollte ich sparsam sein, dann reagiert das Fenster aber bald nicht mehr und ich musste es gewaltsam beenden. Machte aber nachher nichts aus. Hier könnte man auch ausprobieren, was sich mit wmp9 ändert.

Starten mit:

1
wine C:\\Program\ Files\\dradio-Recorder\\phonostarStarter.exe

Die Fehlermeldungen (alle paar Sekunden) sehen folgendermaßen aus:

Note: Illegal Audio-MPEG-Header 0x00fffb92 at offset 9689511.
Note: Trying to resync...
Note: Skipped 1 bytes in input.

Ab und zu kommt auch:

[layer3.c:454] error: big_values too large!
[layer3.c:479] error: Blocktype == 0 and window-switching == 1 not allowed.
[layer3.c:1928] error: bad frame - unable to get valid sideinfo

Hortensius

Anmeldungsdatum:
9. Dezember 2014

Beiträge: 17

Wie komme ich an diese Fehlermeldungen bei mir ran?

olibuntu

Anmeldungsdatum:
8. Oktober 2008

Beiträge: 23

Hortensius schrieb:

Wie komme ich an diese Fehlermeldungen bei mir ran?

Mach ein Terminal auf und starte

wine C:\\Program\ Files\\dradio-Recorder\\phonostarStarter.exe

bzw. für einen anderen WINEPREFIX

env WINEPREFIX=/pfad/zum/wineprefix wine C:\\Program\ Files\\dradio-Recorder\\phonostarStarter.exe

Die Fehlermeldungen erscheinen dann als Ausgabe im Terminal.

Hortensius

Anmeldungsdatum:
9. Dezember 2014

Beiträge: 17

Danke dazu ☺ Vor allem muß ich nochmal zum Thema Wineprefix nachlesen, was das ist. ☺

Alle oben diskutierten Linuxvarianten sind immer noch nicht das, was ich vom dradio-Recorder bekomme. Es ist da ein gewisser Komfort den mir das Programm liefert. Und ich bin inzwischen überzeugt, dass ich eine Lösung finden werde. ☺ Sprich: Nichts gegen die gebotenen Lösungen, aber es ist erstens eine Menge mehr Arbeit - inklusive Raussuchen der Sendungen, deutlich mehr Einstellungen vornehmen... Sicher: Wenn man ganz auf Win-Programme verzichten will und kann... ich will und kann das nicht. ☺ Und ich finde, auch für solche Leute wie mich sollte in der Linuxwelt ein Platz sein, da ich ja auf Win als OS verzichten will. ☺

Antworten |