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Xubuntu bootet nicht mehr - Bildschirm bleibt schwarz

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Xubuntu 14.04 (Trusty Tahr)
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L-Grande

Anmeldungsdatum:
11. August 2014

Beiträge: 219

Hallo an alle!

Unerfreuliches Problem, gerade nachdem ich den Umstieg von Windows auf Xubuntu am Arbeitsplatzrechner so einigermaßen hingekriegt hatte:

Wollte heute morgen zu Arbeitsbeginn meinen Rechner mit Xubuntu hochfahren. Gemäß diesem Thread-Thema habe ich auf zwei verschiedenen Festplatten Windows 7 und Xubuntu, und benutze keinen Dual-Bootloader, sondern entscheide nach dem Einschalten über das BIOS-Auswahlmenü, von welcher Festplatte gebootet wird. Hat seit den im Thread beschriebenen Problemen auch glänzend funktioniert.

Ich schalte den Rechner also ein, fahre aus dem BIOS-Menü heraus von der Xubuntu-Festplatte hoch (bei mir sdb), und - Bildschirm wird schwarz und bleibt es auch. Genauer gesagt, bringt der Bildschirm (wie es auch bisher immer normal war) erst mal die Meldung "Außerhalb Betriebsbereitschaft", und wird dann schwarz. Danach kam bislang aber immer gleich der Xubuntu-Ladebildschirm - jetzt bleibt der Bildschirm schwarz, und die Laufwerks-Aktivitätslampe auch.

Öffnen der DVD-Lade bringt die Laufwerkslampe einen Moment lang zum Leuchten, Schließen auch - aber ich nehme mal an, dabei geht es nur um die Aktivität des DVD-Laufwerks.

Neustart des Systems und Booten von Windows 7 klappt; von diesem System aus kann ich auch auf die Austauschpartition auf sdb zugreifen.

Ich habe daraufhin die Live-DVD genommen, von der ich Xubuntu installiert habe, und habe versucht, den Grub 2 Bootloader zu reparieren: nämlich nach der chroot-Methode. Habe alles gemäß Anleitung gemacht (Boot-Partition habe ich keine), und der Punkt 4 dieser Methode lief auch anstandslos und ohne Fehlermeldung durch:

sudo mount /dev/sdb6 /mnt  <--- sdb6 = Root-Partition, eine eigene Boot-Part. hab ich nicht

sudo mount -o bind /dev /mnt/dev 
sudo mount -o bind /sys /mnt/sys 
sudo mount -t proc /proc /mnt/proc 
sudo cp /proc/mounts /mnt/etc/mtab 
sudo chroot /mnt /bin/bash 

grub-install /dev/sdb
update-grub 

Daraufhin Neustart des Systems - alles bleibt, wie es war, nämlich tot.

Jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende. Wer weiß weiter?

PS (ergänzender Edit): Hatte am letzten Arbeitstag (als das System noch funktionierte) nichts Wesentliches am System geändert. Habe mit GwenView und meinen üblichen Anwendungsprogrammen gearbeitet, und außerdem auch noch das Lernkarteisystem Anki installiert und für meine Bedürfnisse eingerichtet. Bei all dem sollte eigentlich echt nichts Kritisches geschehen sein.

lionlizard

Avatar von lionlizard

Anmeldungsdatum:
20. September 2012

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Ich hoffe, dass du den Rechner, trotz schwarzem Bildschirm, nicht einfach ausgeschaltet hast. Für solche Fälle gibt es den Magic Sysrq:

Die häufigste Sequenz wird vermutlich ein Notfall-Neustart sein; hierfür wird die ganze Zeit Alt + Druck gedrückt gehalten und nacheinander die Tasten R + E + I + S + U + B betätigt.

So davon jetzt aber mal abgesehen, musst du ins Gub-Menü, um dort Bootoptionen einzutragen. Im Falle schwarzer Bildschirm sind nomodeset und xforcevesa erste Kandidaten. Solltest du den Rechner doch einfach ausgeschaltet haben, empfiehlt sich aber zunächst der Start im Recovery Modus, um hier einen Dateisystemcheck anzustoßen. Wenn das Dateisystem nämlich inkonsistent ist, kann das den Start und eine Reparatur verhindern.

L-Grande

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
11. August 2014

Beiträge: 219

Hallo, lionlizard!

Nun - doch, ich hab ihn nach einigem Herumrätseln erst mal ausgeschaltet und neu gestartet. Von dieser Tastenkombination höre ich jetzt - als Linux-Neuling - zum ersten Mal. Außerdem muss ich auf diesem Rechner arbeiten, ich bin sogar gerade mit einem Projekt unter Zeitdruck. Da musste ich auf jeden Fall bald wenigstens mit Windows hochfahren (und jetzt bin ich schon wieder am Linux-Troubleshooting, es ist zum Jungekriegen!).

Allerdings glaube ich nicht, dass ich durch das Ausschalten irgendetwas schlimmer gemacht habe. Wie es aussieht, greift der Rechner nach der Auswahl der Boot-Festplatte nur ein einziges Mal ganz kurz auf die Festplatte zu: die Laufwerksaktivitätslampe leuchtet nur mit zwei Impulsen (leuchtet-dunkel-leuchtet) für insgesamt, schätze ich mal, ne knappe halbe Sekunde auf, dann bleibt sie dunkel. Beim ersten Mal hab ich natürlich nicht auf die Laufwerkslampe geachtet, aber alles sieht jedesmal so aus wie beim ersten Mal, als dieses Problem auftrat.

Ich habe jetzt mehrmals beides versucht: Alt+Drucken, dann REISUB; und auf mehrere verschiedene Weisen Shift drücken, während er hochfährt, um in den Recovery-Modus zu kommen. Aber der Bildschirm bleibt tot, und nach ein paar Minuten mit einem guten Dutzend Versuchen komme ich mir mit diesen Versuchen auch schon etwas dämlich vor ... ☹

Also, so ließ sich gar nichts verbessern. Allerdings habe ich in der Zwischenzeit auf Windows den Ext2 File System Driver (EXT2FSD) installiert, und habe mittlerweile Schreib- und Lesezugriff auf die Linuxpartitionen. Das könnte bei der Problemanalyse ja helfen...? Außerdem zeigt es, dass die Festplatte sowie die einzelnen Partitionen darauf zumindest nicht völlig hinüber sind. (Habe bislang übrigens nichts drauf geschrieben, wills ja nicht noch schlimmer machen.)

redfoxx13

Avatar von redfoxx13

Anmeldungsdatum:
14. August 2009

Beiträge: 4267

Hi L-Grande,

wie lionlizard schon andeutede solltest Du unbedingt ein smarttest Festplattenstatus anschubsen. Zuerst um arbeiten zu können einen shorttest, aussagekräftiger ist ein longtest.

Für weiteres mit Deiner Installation/Partition sollten andere ran, da ich der typische Dualbooter bin ☺ .

Auch können weitere Hardwareinformationen Systeminformationen und Grafik schon eine Einstieg für weitere Hilfe sein.

HDD

sudo parted -l

Grafik

lspci -v | perl -ne '/VGA/../^$/ and /VGA|Kern/ and print'

bowman

Avatar von bowman

Anmeldungsdatum:
17. Februar 2010

Beiträge: 7506

wie lionlizard schon andeutede solltest Du unbedingt ein smarttest Festplattenstatus anschubsen. Zuerst um arbeiten zu können einen shorttest, aussagekräftiger ist ein longtest.

Falsch er sprach von Dateisystemcheck mit dem Tool fsck. Kann auch aus einem Live-System heraus gemacht werden, wenn man das mit dem Recoverymode nicht hinkriegt. 😉

sudo fsck.ext4 -v -f -c /dev/sda1   

Die Art des Dateisystems und die Position der Root-Partition muss an das vorhandene System angepasst werden.

Das prüft das Dateisystem, repariert es und dann bootet es hoffentlich wieder.

L-Grande

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
11. August 2014

Beiträge: 219

Während ich das hier geschrieben habe, kam der Beitrag von Bowman. fsck läuft, Ergebnisse werden nachgereicht, ich schicke das hier trotzdem mal ab, um es loszukriegen:

Hallo, redfoxx!

Da ich leider zum einen (wie ja schon gesagt) nicht mal in den Recovery-Modus komme, und zum anderen allenfalls über die Live-CD auf das System zugreifen kann - und auf der kann ich leider keine neuen Programme installieren, also leider auch keines der Tools, die auf der Seite Festplattenstatus verlinkt sind - kann ich Dir also leider auch keinen Festplatten-Testergebnis liefern. Wenn mir jemand aufzeigt, wie ich sowas über Windows oder von der Live-CD aus machen kann, gerne!

Hier erst mal parted und lspci

xubuntu@xubuntu:~$ sudo parted -l

Modell: ATA ST1000DM003-1CH1 (scsi)
Festplatte  /dev/sdb:  1000GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/4096B
Partitionstabelle: msdos

Nummer  Anfang  Ende    Größe   Typ       Dateisystem     Flags
 1      1048kB  1000GB  1000GB  extended                  boot
 5      1049kB  5120MB  5119MB  logical   linux-swap(v1)
 6      5121MB  25,6GB  20,5GB  logical   ext4
 7      25,6GB  794GB   769GB   logical   ext4
 8      794GB   1000GB  206GB   logical   ntfs


Warnung: Kann /dev/sr0 nicht zum Schreiben öffnen (Das Dateisystem ist nur
lesbar). /dev/sr0 wurde nur lesbar geöffnet.
Fehler: Partitionen ausserhalb der Festplatte sind nicht möglich!         


xubuntu@xubuntu:~$ lspci -v | perl -ne '/VGA/../^$/ and /VGA|Kern/ and print'

	Flags: bus master, VGA palette snoop, 66MHz, medium devsel, latency 64
01:05.0 VGA compatible controller: Advanced Micro Devices, Inc. [AMD/ATI] RC410 [Radeon Xpress 200/1100] (prog-if 00 [VGA controller])
	Kernel driver in use: radeon

Zu parted: die Infos über zwei weitere funktionierende Festplatten hab ich oben weggelassen (Windows-System & eine externe). Was es mit sr0 auf sich hat, weiß ich nicht - vielleicht das DVD- oder Diskettenlaufwerk?

Zu lspci: Die Bildschirmanzeige hat bis heute immer wunderbar funktioniert, ich arbeite auch gerade unter Windows mit ihm. Ich glaube auch nicht, dass das die Fehlerquelle sein kann, denn was hätte das damit zu tun, dass das System nicht einmal richtig anfängt hochzufahren? Und warum sollte das System quasi über Nacht nicht mehr damit klarkommen?

Eine Sache fällt mir noch ein: ich kann nicht ausschließen, dass es am Freitag (der letzte Tag, an dem das System gelaufen ist) einen Update von Kernel oder Anwendungsprogrammen gegeben hat. Falls ich dazu aufgefordert wurde, hab ich angenommen, weggeklickt und vergessen. Ob vielleicht bei einem solchen Update was beschädigt wurde? Bei Windows warte ich mit Updates aus gutem Grund immer erst ne Woche, aber bei Ubuntu habe ich das bislang noch nie abgewiesen - als Einsteiger lässt man sich nun mal an der Hand nehmen. Bin mir aber ohnehin nicht sicher, ob da was war, erinnern tu ich mich an nichts.

Jetzt habe ich noch eine Bitte: da ich es mir heute zeitlich nicht leisten kann, Windows mit der gesamten Anwendungsumgebung, die ich zum Arbeiten brauche, noch einmal runterzufahren, um dann wieder in Xubuntu hochzufahren und Lösungen auszuprobieren, kann ich neuen Lösungsvorschlägen leider erst morgen wieder nachgehen. Ich würde mich trotzdem freuen, wenn diejenigen, die mir hier helfen können, weiter bei der Stange bleiben - ich melde mich (natürlich) baldmöglichst wieder!

Dessen ungeachtet habe ich in den nächsten anderthalb Stunden noch Zugriff auf die Festplatte über Windows (EXT2FSD)!

lionlizard

Avatar von lionlizard

Anmeldungsdatum:
20. September 2012

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Wegen des Festpalttenchecks: Smartmontools für Windows

Ansonsten mach dir mal keine Sorgen, wenn du dich wieder meldest, dann ist auch wieder jemand da, der dir zur Seite steht. So wenig wie wir 24/7 zur Verfügung stehen, wird das von den Hilfe Suchenden erwartet. 😉

L-Grande

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
11. August 2014

Beiträge: 219

So, und jetzt der Weg von Bowman:

xubuntu@xubuntu:~$ sudo fsck.ext4 -v -f -c /dev/sdb6
e2fsck 1.42.9 (4-Feb-2014)
Suche nach defekten Blöcken (Nur-Lesen-Modus):erledigt                                             
/dev/sdb6: Updating bad block inode.
Durchgang 1: Prüfe Inodes, Blocks und Größen
Durchgang 2: Prüfe die Verzeichnisstruktur
Durchgang 3: Prüfe Verzeichnis-Verknüpfungen
Durchgang 4: Überprüfe die Referenzzähler
Durchgang 5: Überprüfe die zusammengefasste Gruppeninformation

/dev/sdb6: ***** DATEISYSTEM WURDE VERÄNDERT *****

      311955 Inodes sind in Benutzung (24.94% von 1250928)
         212 nicht zusammenhängende Dateien (0.1%)
         253 nicht zusammenhängende Verzeichnisse (0.1%)
         # von Inodes mit ind/dind/tind Blöcken: 0/0/0
 Histogramm der Tiefe von Erweiterungen: 266775/41
     2337413 Blöcke werden benutzt (46.75% von 4999680)
           0 ungültige Blöcke
           1 große Datei

      229612 reguläre Dateien
       30937 Verzeichnisse
          57 zeichenorientierte Gerätedateien
          25 Blockgerätedateien
           0 Fifos
           3 Verknüpfungen
       51314 symbolische Verknüpfungen (45048 schnelle symbolische Verknüpfungen)
           1 Socket
------------
      311949 Dateien

Neustart: Brachte nichts. Vor dem zweiten Versuch Alt+Druck-REISUB: nix. Reset (was sollte ich sonst machen), nochmal Neustart mit gedrückter Shift-Taste: kein Recoverymodus.

Nix. Alles wie gehabt, keine Veränderung.

lionlizard

Avatar von lionlizard

Anmeldungsdatum:
20. September 2012

Beiträge: 6244

Wohnort: Berlin

L-Grande schrieb:

Reset (was sollte ich sonst machen),

Ja, ich schrieb doch, da du offenbar nicht mal ins Grub-Menü kommst, ist der Reset unkritisch. Hörte sich für mich nur im ersten Beitrag anders an. Und REISUB parat zu haben, wenn man es denn wirklich mal benötigt, ist auf jeden Fall gut.

bowman

Avatar von bowman

Anmeldungsdatum:
17. Februar 2010

Beiträge: 7506

Beim nächsten Start wählst du im Grub-Auswahlmenü über die Pfeiltasten den ersten Kernel aus, drückst dann die E-Taste (wie edit) und ersetzt in der erscheinenden Befehlszeite das

quiet splash  #durch die Bootoptionen
noplymouth nomodeset xforcevesa

dann bootest du mit Strg+X weiter und schaust mal was passiert.

Da sollten eigentlich Bootmeldungen erscheinen und wenn du Glück hast ein Bildschirm mit geringer Auflösung.

Tritt das ein, dann liegt es an der Grafikkarte bzw dem Treiber/Konfiguration

Edit:

Kein Grub-Menü? Hast du da was an den Einstellungen geändert?

Evtl hilft eine komplette Neuinstallation der GRUB 2-Pakete. PC über LAN ans Internet anschließe, dann aus dem Live-System eine chroot einrichten und ausführen:

apt-get --reinstall install grub-common grub-pc os-prober 
grub-install /dev/sdb
update-grub

Die Ausgabe postest du dann mal hier im Codeblock formatiert. Über LAN kommst du auch mit dem Live-System ins Netz.

Lidux

Anmeldungsdatum:
18. April 2007

Beiträge: 17142

Hallo L-Grande,

Falls du wirklich nicht in Grub Menue kommst kannst du auch unter Windows die SGD2 herunterladen und per ISO brennen und damit dein XUbuntu starten bzw. mit EASY BCD einen Starteintrag in deinen Windows Bootloader reinbasteln.

PS: Höchstwahrscheinlich wird es am Radeon Treiber für die Grafikkarte liegen.

Gruss Lidux

L-Grande

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
11. August 2014

Beiträge: 219

@ lionlizard - jetzt aus Windows heraus:

Vielen Dank, hier die Auswertung von smartmontools:

C:\Program Files\smartmontools\bin>smartctl -x sdb
smartctl 6.3 2014-07-26 r3976 [i686-w64-mingw32-win7-sp1] (sf-6.3-1)
Copyright (C) 2002-14, Bruce Allen, Christian Franke, www.smartmontools.org

=== START OF INFORMATION SECTION ===
Model Family:     Seagate Barracuda 7200.14 (AF)
Device Model:     ST1000DM003-1CH162
Serial Number:    Z1DAZJDA
LU WWN Device Id: 5 000c50 066a278ff
Firmware Version: CC47
User Capacity:    1.000.204.886.016 bytes [1,00 TB]
Sector Sizes:     512 bytes logical, 4096 bytes physical
Rotation Rate:    7200 rpm
Form Factor:      3.5 inches
Device is:        In smartctl database [for details use: -P show]
ATA Version is:   ACS-2, ACS-3 T13/2161-D revision 3b
SATA Version is:  SATA 3.1, 6.0 Gb/s (current: 1.5 Gb/s)
Local Time is:    Mon Sep 08 14:29:17 2014 MS
SMART support is: Available - device has SMART capability.
SMART support is: Enabled
AAM feature is:   Unavailable
APM level is:     254 (maximum performance)
Rd look-ahead is: Enabled
Write cache is:   Enabled
ATA Security is:  Disabled, frozen [SEC2]
Wt Cache Reorder: Unavailable

=== START OF READ SMART DATA SECTION ===
SMART overall-health self-assessment test result: PASSED

General SMART Values:
Offline data collection status:  (0x82) Offline data collection activity
                                        was completed without error.
                                        Auto Offline Data Collection: Enabled.
Self-test execution status:      (   0) The previous self-test routine completed

                                        without error or no self-test has ever
                                        been run.
Total time to complete Offline
data collection:                (  575) seconds.
Offline data collection
capabilities:                    (0x7b) SMART execute Offline immediate.
                                        Auto Offline data collection on/off supp
ort.
                                        Suspend Offline collection upon new
                                        command.
                                        Offline surface scan supported.
                                        Self-test supported.
                                        Conveyance Self-test supported.
                                        Selective Self-test supported.
SMART capabilities:            (0x0003) Saves SMART data before entering
                                        power-saving mode.
                                        Supports SMART auto save timer.
Error logging capability:        (0x01) Error logging supported.
                                        General Purpose Logging supported.
Short self-test routine
recommended polling time:        (   1) minutes.
Extended self-test routine
recommended polling time:        ( 104) minutes.
Conveyance self-test routine
recommended polling time:        (   2) minutes.
SCT capabilities:              (0x3085) SCT Status supported.

SMART Attributes Data Structure revision number: 10
Vendor Specific SMART Attributes with Thresholds:
ID# ATTRIBUTE_NAME          FLAGS    VALUE WORST THRESH FAIL RAW_VALUE
  1 Raw_Read_Error_Rate     POSR--   106   099   006    -    11388736
  3 Spin_Up_Time            PO----   097   097   000    -    0
  4 Start_Stop_Count        -O--CK   100   100   020    -    28
  5 Reallocated_Sector_Ct   PO--CK   100   100   010    -    0
  7 Seek_Error_Rate         POSR--   063   060   030    -    2342872
  9 Power_On_Hours          -O--CK   100   100   000    -    120
 10 Spin_Retry_Count        PO--C-   100   100   097    -    0
 12 Power_Cycle_Count       -O--CK   100   100   020    -    28
183 Runtime_Bad_Block       -O--CK   100   100   000    -    0
184 End-to-End_Error        -O--CK   100   100   099    -    0
187 Reported_Uncorrect      -O--CK   100   100   000    -    0
188 Command_Timeout         -O--CK   100   099   000    -    0 0 2
189 High_Fly_Writes         -O-RCK   100   100   000    -    0
190 Airflow_Temperature_Cel -O---K   058   053   045    -    42 (Min/Max 24/45)
191 G-Sense_Error_Rate      -O--CK   100   100   000    -    0
192 Power-Off_Retract_Count -O--CK   100   100   000    -    8
193 Load_Cycle_Count        -O--CK   100   100   000    -    45
194 Temperature_Celsius     -O---K   042   047   000    -    42 (0 20 0 0 0)
197 Current_Pending_Sector  -O--C-   100   100   000    -    0
198 Offline_Uncorrectable   ----C-   100   100   000    -    0
199 UDMA_CRC_Error_Count    -OSRCK   200   200   000    -    0
240 Head_Flying_Hours       ------   100   253   000    -    121h+15m+30.198s
241 Total_LBAs_Written      ------   100   253   000    -    1553931095
242 Total_LBAs_Read         ------   100   253   000    -    629768315
                            ||||||_ K auto-keep
                            |||||__ C event count
                            ||||___ R error rate
                            |||____ S speed/performance
                            ||_____ O updated online
                            |______ P prefailure warning

General Purpose Log Directory Version 1
SMART           Log Directory Version 1 [multi-sector log support]
Address    Access  R/W   Size  Description
0x00       GPL,SL  R/O      1  Log Directory
0x01           SL  R/O      1  Summary SMART error log
0x02           SL  R/O      5  Comprehensive SMART error log
0x03       GPL     R/O      5  Ext. Comprehensive SMART error log
0x06           SL  R/O      1  SMART self-test log
0x07       GPL     R/O      1  Extended self-test log
0x09           SL  R/W      1  Selective self-test log
0x10       GPL     R/O      1  NCQ Command Error log
0x11       GPL     R/O      1  SATA Phy Event Counters
0x21       GPL     R/O      1  Write stream error log
0x22       GPL     R/O      1  Read stream error log
0x80-0x9f  GPL,SL  R/W     16  Host vendor specific log
0xa1       GPL,SL  VS      20  Device vendor specific log
0xa2       GPL     VS    4496  Device vendor specific log
0xa8       GPL,SL  VS     129  Device vendor specific log
0xa9       GPL,SL  VS       1  Device vendor specific log
0xab       GPL     VS       1  Device vendor specific log
0xb0       GPL     VS    5176  Device vendor specific log
0xbe-0xbf  GPL     VS   65535  Device vendor specific log
0xc0       GPL,SL  VS       1  Device vendor specific log
0xc1       GPL,SL  VS      10  Device vendor specific log
0xc4       GPL,SL  VS       5  Device vendor specific log
0xe0       GPL,SL  R/W      1  SCT Command/Status
0xe1       GPL,SL  R/W      1  SCT Data Transfer

SMART Extended Comprehensive Error Log Version: 1 (5 sectors)
No Errors Logged

SMART Extended Self-test Log Version: 1 (1 sectors)
No self-tests have been logged.  [To run self-tests, use: smartctl -t]

SMART Selective self-test log data structure revision number 1
 SPAN  MIN_LBA  MAX_LBA  CURRENT_TEST_STATUS
    1        0        0  Not_testing
    2        0        0  Not_testing
    3        0        0  Not_testing
    4        0        0  Not_testing
    5        0        0  Not_testing
Selective self-test flags (0x0):
  After scanning selected spans, do NOT read-scan remainder of disk.
If Selective self-test is pending on power-up, resume after 0 minute delay.

SCT Status Version:                  3
SCT Version (vendor specific):       522 (0x020a)
SCT Support Level:                   1
Device State:                        Active (0)
Current Temperature:                    42 Celsius
Power Cycle Min/Max Temperature:     24/45 Celsius
Lifetime    Min/Max Temperature:     20/46 Celsius
Under/Over Temperature Limit Count:   0/0

SCT Data Table command not supported

SCT Error Recovery Control command not supported

Device Statistics (GP Log 0x04) not supported

SATA Phy Event Counters (GP Log 0x11)
ID      Size     Value  Description
0x000a  2           38  Device-to-host register FISes sent due to a COMRESET
0x0001  2            0  Command failed due to ICRC error
0x0003  2            0  R_ERR response for device-to-host data FIS
0x0004  2            0  R_ERR response for host-to-device data FIS
0x0006  2            0  R_ERR response for device-to-host non-data FIS
0x0007  2            0  R_ERR response for host-to-device non-data FIS

Das ging ratz-fatz. Ich dachte, da wäre ein Festplattentest dabei, aber ich vermute mal, das krieg ich mit diesem Kommando:

smartctl -t long /dev/sdb

Als ich das Kommando so gab, wurde ein Test initiiert, Zeitprognose: 104 min. Kann ich also erst morgen machen. Allerdings kam sofort wieder ein Eingabeprompt (während der Test lief): wie komme ich danach an den Report? (Abbruch des Tests und Versuch mit dem Argument -r brachte den Verweis auf die man-Pages, aber die lassen sich im Windows-Terminal nicht aufrufen - ???)

L-Grande

(Themenstarter)

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11. August 2014

Beiträge: 219

Hallo, Lidux!

Lidux schrieb:

Falls du wirklich nicht in Grub Menue kommst kannst du auch unter Windows die SGD2 herunterladen und per ISO brennen und damit dein XUbuntu starten

? Sorry, ist für mich Chinesisch ... ☹

bzw. mit EASY BCD einen Starteintrag in deinen Windows Bootloader reinbasteln.

Da ich die Systeme auf ihren jeweiligen Festplatten strikt voneinander trenne, hat der Windows Bootloader erst mal gar nix mit Linux zu tun. Außerdem darf ich den nicht verändern - so wurde es ganz strikt mit meinem Arbeitgeber vereinbart. Und selbst wenn: am Ende schieße ich mir den auch noch, und stehe am Ende richtig doof da: ohne irgendein System, während der Abgabetermin heranrauscht ...

PS: Höchstwahrscheinlich wird es am Radeon Treiber für die Grafikkarte liegen.

Aber wohl nur, falls der am Freitag durch irgendwas verändert wurde. Wäre die Frage, wodurch? Ich glaubs aber nicht: das System fängt ja gar nicht erst an zu booten, oder ist allenfalls nur nen Sekundenbruchteil aktiv, ehe der Boot wieder abgebrochen wird. Oder willst Du spekulieren, dass ein (urplötzlich defekt gewordener) Graphiktreiber gleich in der ersten halben Sekunde der Festplattenaktivität beim Booten das Hochfahren gleich wieder unterbricht?

L-Grande

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
11. August 2014

Beiträge: 219

@ lionlizard, @ bowman

Ihr scheint davon auszugehen, dass bei mir ein GRUB-Menü kommen müsse. Muss aber nicht, hatte ich auch noch nie. Vielleicht war ich weiter oben nicht deutlich genug:

Ich habe in dem Rechner zwei Festplatten. Auf jeder dieser beiden Platten ist je ein System: auf sda Windows 7, auf sdb Xubuntu. Die beiden Systeme sind nicht durch einen gemeinsamen Bootloader verknüpft, sondern ich starte sie durch Auswahl des Bootmediums (sda oder sdb) aus dem F8-BIOS-Menü heraus. Der Grund dafür ist, dass ich mit meinem Arbeitgeber vereinbart hatte, die Migration auf Linux mal probeweise durchzuführen (als erster im Betrieb), aber dabei das Windows-System in keinster Weise zu berühren (da war auch die Festplatte viel zu klein).

Es ist also so, als hätte ich je einen NUR-Windows- und einen NUR-Xubuntu-Rechner in der gleichen Kiste, die nur dadurch verbunden sind, dass ich von dem einen System aus per Thunar oder Windows Dateimanager auf die Festplatte des anderen Systems rübergucken kann.

Wenn ich also Xubuntu hochfahre, dann komme ich direkt in den blauen Ladebildschirm mit der Ratte drauf. Ich wähle das Bootmedium per F8 im BIOS, Bildschirm wird dunkel, Bildschirm geht wieder an, Ratte; etwas später dann Login. So sieht das bei mir aus.

Dennoch hatte ich als erstes - wie im ersten Beitrag beschrieben - versucht, Grub 2 zu reparieren (per Live-CD), weil ich davon ausgehe, dass Grub nicht nur zur Entscheidung dient, welches System ich hochfahre, sondern auch ganz allgemein dazu, das System überhaupt erst zu starten. Allerdings war das beschriebene Startverhalten nach dem (anstandslos durchgeführten) Reparaturversuch genau dasselbe wie zuvor, und leider noch immer.

bowman

Avatar von bowman

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17. Februar 2010

Beiträge: 7506

Ob du das Grub2-Auswahlmenü siehst oder nicht, ist eine Einstellungssache. GRUB 2/Konfiguration

Du kannst das Menü aufrufen, in dem du die Shift-Taste beim Bootvorgan gedrückt hältst. Bei neueren Versionen kann das auch die Esc-Taste sein.

Das Erscheinen des Grubmenü kannst du auch über eine chroot auf die Systempartition einstellen. Aus der chroot führst du dabei aus:

nano /etc/default/grub

Damit öffnest du die Datei im Editor Nano, der auf Komandozeilenebene läuft.

Dort kommentierst du die zweite Zeile mit einem # davor aus.

GRUB_DEFAULT=0
#GRUB_HIDDEN_TIMEOUT=0
GRUB_HIDDEN_TIMEOUT_QUIET=true

Datei speichern (Strg+O) und schließen (Strg+X). Danach den Bootloader updaten

update-grub

Dann sollte das Menü erscheinen.

Mit den in diesem Post genannten Bootoptionen kannst du dann überprüfen, ob es an der Grafik liegt.

Statt im Grubmenü kannst du diese auch in der /etc/default/grub verankern, in dem du sie in die Zeile

GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="noplymouth nomodeset xforcevesa"

anstatt dem quiet splash einträgst. Dann sind die Bootoptionen aber persisten. Werden also bei jedem Boot gesetzt und müssen nach dem Systemstart wieder entfernt werden.

Da das Dateisystem anscheinden sauber ist, tippe ich mal auf Kernel oder Grafikkarte bzw Treiber.

Wenn du aus dem Grub-Menü über die Pfeiltasten, unter Previous Versions einen älteren Kernel auswählst und der dann bootet, dann war es das.

Wenn du mit den Bootoptionen nomodeset u/o xforcevesa einen Desktop bekommst, dann ist es ein Treiberproblem.

Hattest du zufällig eine Aktualisierung durchgeführt? Kann passiert sein, dass ein neuer Kernel installiert wurde, der bei dir zu einem Problem führt oder ein Treiber installiert wurde, der bei dir nicht passt.

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