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von.wert
Anmeldungsdatum: 23. Dezember 2020
Beiträge: 14634
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schwarzheit schrieb:
Das ist bei Ventoy völlig egal. Weil Ventoy das selbst regelt.
Das hast Du schon mal behauptet. Nein, das stimmt nicht. Wieso kann man denn bei der Erstellung (und auch beim Update, wobei das in anderem Modus komplett überschrieben wird) wählen, ob (CSM/)MBR oder (UEFI/)GPT und bei letzterem SB oder eben nicht? Löse Dich zudem vom Szenario nur eines Rechners! Du selbst hast mehr (aber so, wie Du gegen CSM wetterst, nutzt Du offenbar nur noch UEFI, das kannst Du ja machen, verlierst anderes damit allerdings aus dem Blick). Sprich wenn Ventoy sich vielleicht nach Verhältnissen auf dem erstellenden Rechner richtet, können die auf dem dann mit Ventoy einzurichtendem Rechner ganz andere sein.
3. in den entpackten Ventoy Ordner wechseln und
Jeweils mit erhöhten Rechten, sonst wird das nichts.
4. leeren Stick anstecken (falls noch nicht geschehen)
Eben, umgekehrt, erst stecken, dann | sudo -H ./VentoyGUI.x86_64
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(Soviel zu Deinem gern geäußertem "Niemals grafische Programme mit root-Rechten starten!")
eine leere "Ventoy" Partition zu finden. In diese kann man nun jede .ISO einfach reinkopieren und dann starten.
.iso-Files werden übrigens auch in Unterverzeichnissen gefunden. Vorausgesetzt, die Kapazität ist groß genug, kann man - sinnvollerweise in Unterverzeichnissen - weitere Dateien ablegen, bspw. das aktuelle kumulative (4.3 GiB) und weitere Updates, wenn man über Ventoy Windows installiert. Die Erkennung der boot-fähigen Images dauert dann freilich länger. Im übrigen kannst Du zwar "jede .ISO" kopieren, aber startfähig muß dennoch nicht jede sein (wobei es durchaus viele sind). Das liegt nicht nur an Settings oder SB, sondern schlicht an Spezialitäten des jeweiligen Images. Btw., das Einbinden des von Ventoy mitgelieferten Zertifikats für Secure Boot funktioniert auch nicht auf jedem Rechner, schon gar nicht problemlos. Auch hier könnte ich Beispiele nennen (u.a. das von mir im IT-Service gern genutzte Yoga, das Zertifikat läßt sich nicht einbinden, wenn Ventoy, dann ohne SB).
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von.wert
Anmeldungsdatum: 23. Dezember 2020
Beiträge: 14634
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neuhier25 schrieb:
20QF
Lenovo UEFI Simulator Security → Secure Boot → Secure Boot → Off Startup → UEFI/Legacy Boot → UEFI Only Startup → CSM Support → No Startup → Boot → USB HDD NVMe0
Ist der USB-Stick mit boot-fähigem OS gesteckt und wird er korrekt erkannt, findet er sich üblicherweise unter "USB HDD". Ist das OS installiert, kannst Du USB HDD auch an zweite Stelle setzen (über F12 wäre es auch jederzeit temporär wählbar).
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schwarzheit
Supporter
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2007
Beiträge: 9158
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@von.wert Falls es dir immer noch nicht bewusst ist, die Einstellung → Partitionsstil hat nur was damit zu tun wie der Stick eingerichtet wird (MBR oder GPT). Jedoch überhaupt gar nichts damit ob am Rechner (CSM/)MBR oder (UEFI/)GPT genutzt wird. Offensichtlich hast du das noch immer nicht selbst getestet. Ich sehe überhaupt gar keinen Sinn darin den Stick mit GPT partitionieren zu lassen. Wozu auch, das ergibt nur eine unnötige Partition mehr. Meine Aussage bezieht sich darauf wie Ventoy mit Bios/CSM oder UEFI des Rechners umgeht. Und genau darum kümmert sich Ventoy selbst. Sieht man dann übrigens unten links wie Ventoy gestartet wurde. Das steht dann nämlich da. Und von wegen der erhöhten Rechte: auch die fordert Ventoy von selbst ein. Selbst mit sudo starten ist also überhaupt nicht nötig. Und wann man den Stick ansteckt ist völlig egal. Es gibt einen Button zum aktualisieren wenn nötig. Ein bischen mitdenken vom User wird man ja wohl erwarten können. Es ist und bleibt eine Kurzanleitung wie es auch drüber steht, die dem User ein bischen die Angst davor nehmen soll. Für mehr sind die Links da.
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von.wert
Anmeldungsdatum: 23. Dezember 2020
Beiträge: 14634
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schwarzheit schrieb:
genau darum kümmert sich Ventoy selbst.
Ja, klar, Du mit Deinen 2...3 Rechnern kannst das definitiv sagen.
Sieht man dann übrigens unten links wie Ventoy gestartet wurde. Das steht dann nämlich da.
Es muß nicht funktionieren.
Und von wegen der erhöhten Rechte: auch die fordert Ventoy von selbst ein.
Es weist darauf hin.
Und wann man den Stick ansteckt ist völlig egal. Es gibt einen Button zum aktualisieren wenn nötig.
Ja, den gibt es. Aber Du hast eine Schritt-für-Schritt-Anleitung gepostet, nummeriert - und damit unvollständig. Da brauchst Du Dich auch nicht mit "Kurzanleitung" herauswinden wollen. Entweder brauchbar oder nicht.
die dem User ein bischen die Angst davor nehmen soll.
Genau für solche User ist Ventoy nicht geeignet, da nun mal grundlegend anders (Sag mir doch mal, ob Du Dich mit den eingesetzten Filesystemen beschäftigt hast!). Aber Du bringst das ständig und völlig außer acht lassend.
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black_tencate
Anmeldungsdatum: 27. März 2007
Beiträge: 11451
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von.wert schrieb: schwarzheit schrieb:
Das ist bei Ventoy völlig egal.
[...] schwarzheit schrieb: @von.wert Falls es dir immer noch nicht
[...] herrlich...
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neuhier25
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 22. Oktober 2025
Beiträge: 38
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Hört bitte auf zu streiten. Ich fand es lieb, dass Schwarzheit die Anleitung verfasst hat (wenngleich das mit dem Bootmodus BIOS/UEFI im Ventoy-Artikel schon anders steht). Aber mit dem ISO auf dem Ventoy-Stick passiert das gleiche, vielleicht hat der USB-Stick einen Schaden, obwohl er neu war. Und Schwarzheit, ich hatte in der Tat überlegt, ob nicht ein anderer LiveUSB-Stick gemeint ist, fand aber erst keinen verfügbaren und dachte, so teste ich wenigstens, ob lesen und schreiben mit dem Stick grundsätzlich geht. Ich habe jetzt aber doch einen freien Stick gefunden und probiere mit dem mal.
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neuhier25
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 22. Oktober 2025
Beiträge: 38
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Wir kommen der Sache näher. Ich hatte mit dem Startmedienersteller noch einen anderen LiveUSB-Stick erstellt und mit der Anleitung von von.wert (danke. Toll, dass es sowas gibt, einen UEFI Simulator) die Bootreihenfolge geändert. Aber: er bootet weiterhin normal. Das liegt daran, dass die Änderungen der Reihenfolge nicht gespeichert werden. Ich habe es jeweils mehrfach probiert mit a) in Startup-Boot "F10 - Save and Exit" drücken, b) in Restart die Option "Exit Saving Changes" klicken und c) in Restart erst nur "Save" klicken, dann separat Exit. Es wird normal gebootet, ich machte einen Neustart, ging ins UEFI - und immer steht wieder "Ubuntu" oben. Hat das Ding eine CMOS-Batterie, die leer sein könnte?
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black_tencate
Anmeldungsdatum: 27. März 2007
Beiträge: 11451
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Hej, hej, da möchte ich ja doch noch mehr Senf dazu geben: schwarzheit schrieb: @von.wert
... Ich sehe überhaupt gar keinen Sinn darin den Stick mit GPT partitionieren zu lassen. Wozu auch, das ergibt nur eine unnötige Partition mehr.
hm... ? wo denn solches?
...
Modell: Intenso Alu Line (scsi)
Festplatte /dev/sdc: 62,9GB
Sektorgröße (logisch/physisch): 512B/512B
Partitionstabelle: gpt
Disk-Flags:
Nummer Anfang Ende Größe Dateisystem Name Flags
1 1049kB 62,9GB 62,9GB Ventoy msftdata
2 62,9GB 62,9GB 33,6MB fat16 VTOYEFI msftdata, no_automount
...
GPT und genau 2 Partitionen! (vermutlich schreibt Ventoy das core.img von grub einfach per Blocklisten in das erste MB?!)
sudo dd if=/dev/sdc bs=512 count=2048 of=first2048.bin status=progress
2048+0 Datensätze ein
2048+0 Datensätze aus
1048576 Byte (1,0 MB, 1,0 MiB) kopiert, 0,053113 s, 19,7 MB/s
und
file first2048.bin
first2048.bin: DOS/MBR boot sector, extended partition table (last)
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schwarzheit
Supporter
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2007
Beiträge: 9158
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@black_tencate Oh dann wurde da was geändert. Danke für den Hinweis.
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neuhier25
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 22. Oktober 2025
Beiträge: 38
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Ich wollte noch nachtragen, dass ich auch mit F12 nicht einmalig vom Stick booten kann, weil er nicht angezeigt wird. Obwohl es ein zweiter, anders (mit Ventoy) erzeugter Stick ist. Habe ich also zwei Probleme: nicht speichern können und Stickerkennung? Oder kann das zusammenhängen?
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von.wert
Anmeldungsdatum: 23. Dezember 2020
Beiträge: 14634
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Klar speicherst Du mit F10 (Andere geänderte Optionen bleiben doch auch oder etwa nicht?), nicht im Simulator, aber das braucht es ja auch nicht, genauso kannst Du mit F12 wählen. Aber wenn kein boot-fähiger Stick erkannt wird, weshalb auch immer, kannst Du Dich auf den Kopf stellen. Was genau hast Du denn nun gezogen, ubuntu-26.04.1-desktop-amd64.iso? Also nicht aus Versehen/Unkenntnis eine ARM-Version oder das Ding für WSL oder irgendwas mit einem Anhängsel an .iso (.zsync, .list, ,manifest...whatever)? Wenn in Deinem ~/Downloads/ die Datei ubuntu-26.04.1-desktop-amd64.iso liegt, ermittelst Du deren sha256-Checksum: | sha256sum ~/Downloads/ubuntu-26.04.1-desktop-amd64.iso
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Dauert je nach verfügbarem RAM etwas. Es muß 601e30fbf5d97759367c632e2c33630665039b7e2158fd068403da3ccf1bda1f angezeigt werden. Ist dies nicht der Fall, ist das File ein anderes bzw. corrupt. Ergo löschst Du das und ziehst neu: | cd ~/Downloads/
wget https://releases.ubuntu.com/26.04/ubuntu-26.04.1-desktop-amd64.iso
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Das ist freilich gewaltig, 6 GiB.
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von.wert
Anmeldungsdatum: 23. Dezember 2020
Beiträge: 14634
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...und auch an dieser Stelle der wichtige Hinweis: Wenn Du eine Datei auf eine Partition eines externen Datenträgers kopierst, solltest Du unbedingt danach syncen, damit der Rest im Cache ebenfalls geschrieben wird. Anderenfalls ist das File corrupt und Du brauchst Dich gar nicht wundern. Erst danach hängst Du den Stick aus und erst danach ziehst Du ihn ab. Das muß Dir in Fleisch und Blut übergehen.
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neuhier25
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 22. Oktober 2025
Beiträge: 38
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Guter Hinweis auf sync, von.wert. Das wusste ich noch nicht. Habe daraufhin gestern das Image nochmal mit dem Startmedienersteller übertragen und anschließend gesynct.
Ja, das richtige Image, und ja, die Prüfsumme stimmt, siehe oben
Heruntergeladen hatte ich "ubuntu-26.04.1-desktop-amd64.iso" von https://releases.ubuntu.com/resolute/ und mit Startmedienersteller auf den Stick übertragen
und
Die Summe ist ok.
(der Befehl steht in Checkbox auch da) Nach dem Start des Notebooks tauchte dann erstmals "USB HDD" in Startup → Boot auf, das habe ich an die oberste Stelle geschoben und "NVMe.." auf Platz 2. Dann mit F10 gespeichert. Aber es wurde trotzdem Ubuntu gebootet! Wenn ich dann neu starte und wieder ins BIOS gehe, steht in der Bootreihenfolge wieder "Ubuntu" oben. Die Änderung wird also nicht dauerhaft gespeichert. Ich habe es viele Male probiert, dann den LiveUSB-Stick neu formatiert und Ventoy eingesetzt (im Terminal). Wieder wird normal Ubuntu geladen.
Was mir auffiel: Wenn ich die Reihenfolge im BIOS ändere und dieses verlasse, kommt beim anschließenden Hochfahren zweimal kurz der Hinweis, wie man ins BIOS kommt (sonst immer nur einmal). Vorhin bin ich dann nach Ändern der Reihenfolge beim ersten Aufleuchten der Optionen gleich wieder ins BIOS und habe nachgeschaut: jetzt steht in der Reihenfolge NMVe oben, dann kommt Ubuntu als nächstes (mit anderen Worten: nicht USB HDD, wie es sein sollte, aber auch nicht Ubuntu wie zuvor immer). Anscheinend werden die Einträge im BIOS beim Booten irgendwie nochmal umgeschrieben.
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schwarzheit
Supporter
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2007
Beiträge: 9158
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Und wenn der Stick nun erkannt wird warum nimmst du dann nicht die F-Taste zum starten?
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neuhier25
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 22. Oktober 2025
Beiträge: 38
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Das hätte ich noch erwähnen sollen: weil der Stick auch jetzt noch im Boot Menu (F12), nicht angezeigt wird! Da stehen immer nur die Optionen, die ich im OP schon aufgeführt hatte. Nur in "Startup"-"Boot" ist er jetzt zu sehen.
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