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Mein Anspruch an ein OS...

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu
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Carnager

Avatar von Carnager

Anmeldungsdatum:
9. Januar 2007

Beiträge: 491

Hallo erst einmal ☺

*Wenn ich ein OS installiere, sollte es schlank sein.

  • meine Spielereien in Linux lassen mich bisher glauben, dass saemtliche programme dermaßen viele Zusatzlibs, tools, etc, benötigen,
    das nach kurzer Zeit von schlank schon keine Rede mehr sein kann. Wie kann das sein? Ich dachte shared libs verringern die Abhängigkeiten?
    (Wenn ich, nur um flash, azeurus, mplayer und videolan zu installieren bald ne halbe stunde lang automatix zusehen darf, wie er da zusäzliche
    Sachen installiert, dann frage ich mich, wie schlank ist das nun?)
    Von Win kenne ich das so: Mplayer.zip runterladen, entpacken, starten, läuft! und das is dann ca. 8mb groß, durchaus verkraftbar.

*Wenn ich ein OS neu installiere, möchte ich nachdem ich das Basissystem installiert habe, meine auf einer extra partition installierten tools
einfach benutzen können.

  • hmm, unter linux gibt es diese möglichkeit scheinbar nicht... da jedes programm grundsätzlich in zig orten installiert wird. /usr/bin, /usr/lib usw.
    gibt es das portable prinzip nicht fuer linux? ich weiß, shared libs sind damit nicht möglich, dennoch, hat das prinzip, installieren und loslegen
    doch etwas fuer sich

*Wenn ich ein OS installiere, möchte ich speed!

  • damit meine ich nicht den windowmanager oder die shell, letztere ist eh sehr flott... ich rede von dem backend, das genutzt wird. und da sind
    weder QT noch GTK meister der geschwindigkeit. wenn ich ein GTK fenster öffne und kann auf meinem 1800Mhz noch immer ekennen, wie
    sich die fenster aufbauen, dann kann da was nicht stimmen. Keine Frage, fluxbox ist pfeilschnell, das ändert nix an der Trägheit, mit der sich
    die Programme ansich bewegen.
    Und alternative Tools einzusetzen, kann auch nicht die richtige Lösung sein, wenn z.b. außer OpenOffice nun mal kein Programm das odf
    Format fehlerfrei beherrscht.

Spiele sind ne andere Sache, dass ich viele meiner geliebten Adventures nicht mehr zocken könnte, müsste ich mit leben, gibt ja immer noch
Dualboot.

Schade ist es dennoch, denn das super umgesetzte Multiuser Konzept mit erstklassiger Rechtevergabe fuer Verzeichnisse und Dateien
überzeugt mich absolut. Auch die Konsolen tools finde ich meist sehr gelungen (die haben ja auch nicht so nen Hunger auf Dependencies 😛)
Irssi z.B. fegt in meinen Augen jedes GUI orientierte IRC programm weg.

Wenn es vor allem zu den 1. beiden Punkte Lösungen gibt, wäre ich dankbar für die Vorstellung dieser.

Ansonsten: Wäre FreeBSD vielleicht auch noch was für mich?

*edit: Gruß eingefügt* 😉

SirSiggi

Avatar von SirSiggi

Anmeldungsdatum:
12. September 2005

Beiträge: 823

Zu Punkt 1: Wenn man keine Ahnung hat.... und so. Ich hasse diesen Spruch, aber hier passt er perfekt. Was glaubst du was passiert wenn du unter Windows mplayer.zip entpackst? Richtig, alle Libs sind dabei und beim nächsten Programm wieder und beim nächsten Programm wieder. Bloß weil du sie nicht siehst heißt es nicht das sie nicht da sind.

Der Rest könnte auch mit Punkt 1 abgedeckt werden, aber da wir hier in einem netten Forum sind und ich gerade keine Lust habe die Wiki Links rauszusuchen verweise ich dich einfach mal auf den nächsten Post, der sicher in netter Art eine Antwort auf deine vermeintlichen Fragen bietet.

Carnager

(Themenstarter)
Avatar von Carnager

Anmeldungsdatum:
9. Januar 2007

Beiträge: 491

das habe ich doch geschrieben... das ist doch, was portable apps ausmacht... dennoch scheint es so (wenn ich die dauer der downloads betrachte), dass unter linux weitaus mehr installiert wird, als in dem zip paket fuer windows.

wie ich schon im ersten post schrieb, waeren mir static builds sowieso lieber, alles in einem verzeichnis..

denis_std

Avatar von denis_std

Anmeldungsdatum:
16. April 2005

Beiträge: 774

Punkt 3 kann ich nachvollziehen, mich nervt das "träge" Verhalten der GUI/Desktops (es ist eigentlich ziemlich egal welche) ziemlich. Ich weiss zwar warum es so ist, aber irgendwo stört es mich sehr.

philonous

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Anmeldungsdatum:
2. Januar 2007

Beiträge: 290

Wohnort: München

@Carnager

mal davon abgesehen dass linux eigentlich nur den kernel bezeichnet... -

nichts für ungut, aber mit was für nem selbstverständnis lebst du? dass dir die an bäumen wachsenden eierlegenden wollmilchsäue direkt in den mund fliegen?

mythos

Anmeldungsdatum:
14. Juli 2006

Beiträge: 1080

also, wenn man den fenstern "zuschauen" kann, wie sie sich aufbauen, dann stimmt etwas bei der konfiguration nicht. ich verwende hier (siehe signatur) und alles öffnet und schließt sich pfeil-schnell. gefühlt schneller als unter wintendo \^^

equability

Avatar von equability

Anmeldungsdatum:
12. November 2006

Beiträge: 336

Wohnort: Roma/Italia

mythos hat geschrieben:

also, wenn man den fenstern "zuschauen" kann, wie sie sich aufbauen, dann stimmt etwas bei der konfiguration nicht. ich verwende hier (siehe signatur) und alles öffnet und schließt sich pfeil-schnell. gefühlt schneller als unter wintendo \^^

Dem kann ich nur zustimmen.

Und ich hab nicht im Ansatz die Hardware von "mythos": Laptop 850MHz, 576 MB-RAM, 8 MB-Shared Memory Grafik Intel, usw. Ist nicht nur gefuehlt schneller als unter Windows XP; hab das gleiche Notebook noch mit einem XP laufen und kann den Vergleich direkt vornehmen.

Baghira

Avatar von Baghira

Anmeldungsdatum:
13. April 2006

Beiträge: 123

Carnager hat geschrieben:

Hallo erst einmal ☺

Grüß Dich.

Carnager hat geschrieben:

*Wenn ich ein OS installiere, sollte es schlank sein.

  • meine Spielereien in Linux lassen mich bisher glauben, dass saemtliche programme dermaßen viele Zusatzlibs, tools, etc, benötigen,
    das nach kurzer Zeit von schlank schon keine Rede mehr sein kann. Wie kann das sein? Ich dachte shared libs verringern die Abhängigkeiten?
    (Wenn ich, nur um flash, azeurus, mplayer und videolan zu installieren bald ne halbe stunde lang automatix zusehen darf, wie er da zusäzliche
    Sachen installiert, dann frage ich mich, wie schlank ist das nun?)
    Von Win kenne ich das so: Mplayer.zip runterladen, entpacken, starten, läuft! und das is dann ca. 8mb groß, durchaus verkraftbar.

Nein, shared libs verringern keine Abhängigkeiten; im Gegenteil durch diese kommen Abhängigkeiten erst zustande. Das Ziel von .so-Dateien war von Anfang an, die Executeables möglichst klein zu kriegen (Klappt manchmal, aber nicht immer). Trotzdem: Zusätzliche Funktionalität muß auch immer noch programmiert werden. Und hier erweitern eben vor allem GNOME und KDE ihre Bibliotheken sehr exzessiv; sie bieten aber auch entsprechend mehr Funktionalität. Na gut, zugegeben, 100%ig zufrieden bin ich mit aktuellen Desktop Environments auch nicht, aber andererseits: Es hindert Dich keiner daran, es besser zu machen. 😉

Carnager hat geschrieben:

*Wenn ich ein OS neu installiere, möchte ich nachdem ich das Basissystem installiert habe, meine auf einer extra partition installierten tools
einfach benutzen können.

  • hmm, unter linux gibt es diese möglichkeit scheinbar nicht... da jedes programm grundsätzlich in zig orten installiert wird. /usr/bin, /usr/lib usw.
    gibt es das portable prinzip nicht fuer linux? ich weiß, shared libs sind damit nicht möglich, dennoch, hat das prinzip, installieren und loslegen
    doch etwas fuer sich

Naja, vielleicht können ja Autopackage und Klik dieses Problem lösen. Die sind zwar noch nicht ausgereift, aber vieles funktioniert damit schon.

Carnager hat geschrieben:

*Wenn ich ein OS installiere, möchte ich speed!

  • damit meine ich nicht den windowmanager oder die shell, letztere ist eh sehr flott... ich rede von dem backend, das genutzt wird. und da sind
    weder QT noch GTK meister der geschwindigkeit. wenn ich ein GTK fenster öffne und kann auf meinem 1800Mhz noch immer ekennen, wie
    sich die fenster aufbauen, dann kann da was nicht stimmen. Keine Frage, fluxbox ist pfeilschnell, das ändert nix an der Trägheit, mit der sich
    die Programme ansich bewegen.
    Und alternative Tools einzusetzen, kann auch nicht die richtige Lösung sein, wenn z.b. außer OpenOffice nun mal kein Programm das odf
    Format fehlerfrei beherrscht.

Zunächst mal: Open Office hängt weder von GTK noch von Qt ab. Desweiteren: Meist sind es nicht allein GTK und Qt die den Programmstart bremsen, sondern die zahllosen Unterstützungsbibliotheken, die den Programmstart bremsen. Und zu guter Letzt: Aus mehr Funktionen folgt auch mehr Code und daraus auch größere Programme. Wenn Du's besser kannst, dann klemm' Dich hinter die Tastatur und mach's besser (ich würd sogar mithelfen 🤣 )

Carnager hat geschrieben:

Spiele sind ne andere Sache, dass ich viele meiner geliebten Adventures nicht mehr zocken könnte, müsste ich mit leben, gibt ja immer noch
Dualboot.

Ja, schrecklich. Moment, ich schreib' grad wieder an einem neuen Drohbrief an Blizzard, endlich Klik-Versionen von WarcraftIII & Co. herauszubringen ... und gleich danach knöpf ich mir Valve vor 😠

Carnager hat geschrieben:

Schade ist es dennoch, denn das super umgesetzte Multiuser Konzept mit erstklassiger Rechtevergabe fuer Verzeichnisse und Dateien
überzeugt mich absolut. Auch die Konsolen tools finde ich meist sehr gelungen (die haben ja auch nicht so nen Hunger auf Dependencies 😛)
Irssi z.B. fegt in meinen Augen jedes GUI orientierte IRC programm weg.

Wenn es vor allem zu den 1. beiden Punkte Lösungen gibt, wäre ich dankbar für die Vorstellung dieser.

Zwei Worte: Xubuntu und Klik

Carnager hat geschrieben:

Ansonsten: Wäre FreeBSD vielleicht auch noch was für mich?

Nö. Die benutzen die gleichen Desktops. Aber wenn Fertiglösungen nicht Dein Ding sind, gibt's ja immer noch Distris wie Debian, Source Mage oder Rock Linux ...
www.distrowatch.com

dgf

Anmeldungsdatum:
4. September 2005

Beiträge: 912

Zur Größe des Systems: Trenne /home und / durch 2 Partitionen und installiere das System mit allem was dir lieb ist. Dann wirst du sehen, dass es nicht viel mehr wird als eine WinXP Installation, die auch schon mit den wichtigstens Programmen gefüttert ist, wie z.b. OpenOffice, Miranda, Winamp/Foobar/Itunes..., Firefox/Opera, VLC, ...
Ich habe ein relativ schlankes Winxp installiert, das nur zum Spielen da ist und bis auf Firefox, Gaim, Songbird und den obligatorischen Treibern ist auch nichts großartiges auf c:\ neben Win drauf. Die Spiele hocken auf d: . Bei mir ist Win abzüglich der Auslagerungsdatei ca. 2Gb, / ist bei mir (nach den lehren des Caches von apt (~700mb) ) 2,5gb groß, und das obwohl noch eine Menge mehr installiert ist als bei Window, wie z.b. die Standardlibs von Gnome und KDE.
Und dann stell dir vor, dass Vista den Umfang noch um einen ordentlichen Batzen vergrößern wird und vergleiche die Anforderungen von beryl/compiz mit denen der 3d-Eigenschaften von Vista, wer ist hier Ressourcen sparend?

Zur Geschwindigkeit des Xservers: Dass der Xserver sich nicht immer sonderlich schnell verhalten kann ist schon einigen aufgefallen. Manche versuchen einen völlig neuen zu entwerfen, andere versuchen den bestehenden zu verbessern (aiglx/ beryl ?). Dass der Xserver in seinen Reaktionen nicht immer der schnellste ist liegt am darunterliegenden Client/Server-Modell, das es aber wiederum erlaubt auch übers Netzwerk X-Sitzungen auf einen Computer zu starten, mit GDM/KDM kann man sich auch gleich auf einen anderen Rechner im Netz einloggen, sofern dieser es erlaubt. Das hat alles seine Vor- und Nachteile.

Fire181

Anmeldungsdatum:
2. Mai 2006

Beiträge: Zähle...

Carnager hat geschrieben:

Hallo erst einmal ☺

*Wenn ich ein OS installiere, sollte es schlank sein.

  • meine Spielereien in Linux lassen mich bisher glauben, dass saemtliche programme dermaßen viele Zusatzlibs, tools, etc, benötigen,
    das nach kurzer Zeit von schlank schon keine Rede mehr sein kann. Wie kann das sein? Ich dachte shared libs verringern die Abhängigkeiten?
    (Wenn ich, nur um flash, azeurus, mplayer und videolan zu installieren bald ne halbe stunde lang automatix zusehen darf, wie er da zusäzliche
    Sachen installiert, dann frage ich mich, wie schlank ist das nun?)
    Von Win kenne ich das so: Mplayer.zip runterladen, entpacken, starten, läuft! und das is dann ca. 8mb groß, durchaus verkraftbar.

Die zusatzbibliotheken installierst du aber nur einmal, wenn du später Programme installierst wird dir auffallen wie klein die sind weil du eben genau diese Libs schon hast.

Powerprobot

Avatar von Powerprobot

Anmeldungsdatum:
15. Oktober 2006

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Wohnort: Im schönsten Bundesland der Welt, in S-H

Was man nie aus dem Auge verlieren sollte ist: Linux ist Kostenlos!
Gut –- vorteil für Linux –- nachteil : Jder kann daran rumfummeln.....das mitunter auch ein Vorteil sein kann.

Bei Windows versuchen sich leider nur Viren und Würmer-Programmierer das OS zu verändern. (Zu ihren gunsten...)

Ich bin auch ein Umsteiger bzw. ein 2-System-Nutzer und ich finde jedes OS hat seine
Vorteile und seine Nachteile.

Wenn Du bei Linux den Nachteil siehst das Programme träge laufen, dann ändere es selbst (denn das darfst du bei Linux)
oder aber bezahle dafür das sich Mitarbeiter (z.B. Mircosoft 😉 ) hinsetzen und es programmieren.

Deswegen kann man auch Windows und Linux nicht direkt vergleichen. Man kann lediglich die Arbeitsmöglichkeiten und Funktionen
vergleichen aber nicht die Arbeitsweise.

Der Arbeitsaufwand für MS ist gewaltig: Jedes Land will seine Übersetztung (Außer ein indianisches Volk...)
- Jeder will Arbeitshilfen und Assistenten, die man bei bedarf auch ausschalten kann.
Der einfache Anwender will nicht wissen wohin und mit welchen Optionen man ein Pogramm compiliert, er will es einfach nur nutzen!
- Es soll sicher sein. Nicht so einfach bei Millionen von Source-Code-Zeilen.
- Einfach zu Pflegen
- Weltweite Hardwareunterstützung
- Einfach upzudaten (blödes Wort)
- Bedienfehler von Usern vorzubeugen. z.B. Systemwiederherstellung & Dateischutz bei versuch der Löschung von explorer.exe
Das sollen alles MS-Mitarbeiter machen, können und wissen.
Zusätzlich noch alle anderen Service-Funktionen wie Firmenunterstützung und Support & Updates.

Mit Linux herrscht eine andere Harmonie (denn ich will die Harmonie bei Linux nicht ausschließen)
Jeder kann und darf sein OS verändern.
Damit Linux überhaupt größere Erfolge bei Einfachnutzern hat, haben sich Distributionen gebildet.
Vorteil bei "Distris" es gibt Intressengruppen. Die einen mögen es so, die anderen so.
Nachteil für den "nur Nutzer" er muß sich sein Programm selbst compilieren. Den Vorteil, das es jetzt auf seinem System Optimal läuft kann er nicht sehen.
Dafür helfen weltweit alle Linux User mit, wenn es um Sicherheit geht, oder ähnlichen Problemen. Da welweit natürlich schneller reagiert werden kann als
ein fester Mitarbeiterstab wie bei MS. (Kann aber auch zum Nachteil werden.... wenn jeder denkt:"Ach der andere macht es schon...")

Letztendlich muß man also mal nachdenken was man hat, was man möchte und was man bereit ist auszugeben.
Entweder Zeit oder Geld oder beides.....

Angor

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Anmeldungsdatum:
30. Juli 2006

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Wohnort: Bonn

Powerprobot hat geschrieben:

Was man nie aus dem Auge verlieren sollte ist: Linux ist Kostenlos!
Gut –- vorteil für Linux –- nachteil : Jder kann daran rumfummeln.....das mitunter auch ein Vorteil sein kann.

Was man nie aus den Augen verlieren sollte: GNU/Linux und viele andere Komponenten sind Frei
Gut –- Vorteil für die FS und OSS Bewegung - Nachteil: Alle denken nur daran das es gratis ist.

Sorry falls Ich dir vorn Kopf stoße:)

Powerprobot

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Anmeldungsdatum:
15. Oktober 2006

Beiträge: 35

Wohnort: Im schönsten Bundesland der Welt, in S-H

nee.. ist schon OK. Das ist ja auch leider das was häufig vergessen wird. Das es kostenlos ist und das es frei konfigurierbar ist.
Wenn ich andere oder bessere Leistung will muß ich auch Leistung geben z.B. in Form von Geld.

Die Gemeinschaft ist natürlich Prima und hat auch viele Gute Programme ergeben. (GIMP)
Nur die Harwareunterstützung seitens der Hersteller der Hardware könnte besser sein.

conso

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25. Oktober 2005

Beiträge: 984

Es ist nun wirklich nicht so, als wäre Linux langsamer als Windows. Es gibt Distributionen, die bei einigen langsam sind, das standard-ubuntu zum beispiel. Andere sind pfeilschnell.

Die Technologie in einer modernen Linuxdistribution ist um einiges höher entwickelt, als die eines Windows XP. Moderne Entwicklungen brauchen eine weile, bis sie so weit fortgeschritten sind, daß sie weniger ressourcen verbrauchen, denn der code will erstmal bereinigt werden. Wer auf spielereien und hilfsprogramme verzichten kann, die gerade anfängern das leben erleichtern und administrationsschritte automatisieren sollen, kann eine Distribution wählen, die auf so etwas ausgerichtet ist und erhält ein deutlich schnelleres Linuxsystem.

Vergleiche ich zum Beispiel die beiden Distributionen, die momentan bei mir installiert sind, (Xubuntu und Zenwalk), merke ich einen sehr deutlichen Geschwindigkeitsunterschied zu Gunsten von Zenwalk, dabei ist Xubuntu schon eine verschlankte Ubuntuversion.

ubuntu hat dafür andere deutliche vorteile und ich kann mich nicht so recht entscheiden, also nutze ich beide, je nach gusto.

Dass die Tatsache, dass jeder an Linux rumfummeln darf, ein Nachteil sein soll, will ich überlesen haben. Linux hat sich nicht so weit entwickelt, weil es kostenlos ist, sondern aus dem einzigen Grund, daß jeder daran rumfummeln darf und soll.

Angor

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Anmeldungsdatum:
30. Juli 2006

Beiträge: 1101

Wohnort: Bonn

@conso:
Es ist aber nicht Fair WinXP mit nem modernen Linux zu vergleichen.
Wenns hoch kommt Vista...inwiefern das technisch (bis auf Eyecandy) moderner ist wird sich auf dem Schlachtfeld noch zeigen:)

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