mathilda
Anmeldungsdatum: 14. September 2009
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Hallo alle miteinander! Ich habe vor meine Desktopumgebung zu wechseln von "good old Gnome 2" zu KDE, nur habe ich keine Ahnung von KDE. Vor über 7 Jahren habe ich zwar mal SUSE benutzt aber nur sehr kurz und mit schlechten Erfahrungen. Jetzt bräuchte ich eure subjektive Meinung warum ich Kubuntu statt openSUSE verwenden soll (oder auch nicht 😉 ) Außerdem würde ich gern wissen ob sich auf alter Hardware (wo ich bisher immer Fluxbox verwendet habe) auch KDELite mit Ubuntuunterbau einsetzen lässt und ob das schon mal jemand gemacht hat. mfg und vielen Dank mathilda
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2moons
Anmeldungsdatum: 20. Juni 2006
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Benutz das was Dir und Deiner Hardware am besten bekommt. Frei nach Kottan: "versus gibts kaan".
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BrummbQ
Anmeldungsdatum: 5. April 2011
Beiträge: 153
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goona
Anmeldungsdatum: 26. Februar 2007
Beiträge: 699
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BrummbQ schrieb: Was soll KDELite sein?
Das ist ein minimalistisches KDE, also nur KDM, der Plasma-Desktop, Libs und ein paar Anwendungen wie Dateibrowser, Internetbrowser ... u.s.w. Bei (K)Ubuntu installiert man nach der Kommandozeilenversion einfach noch das Metapaket kde-plasma-desktop und schon hat man danach einen sauschnellen funktionierenden Mini-KDE-Desktop: http://packages.ubuntu.com/de/natty/kde-plasma-desktop
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mathilda
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 14. September 2009
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BrummbQ
Anmeldungsdatum: 5. April 2011
Beiträge: 153
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okay...kde4 mit 64 MB RAM 🤣 @goona: Inwiefern sollte deine Variante schneller sein als ein normaler Kubuntudesktop? Sicher, die Festplatte ist etwas leerer, aber auf den eigentlichen Betrieb des Desktops dürfte das keine großen Auswirkungen haben. Fand Kubuntu in der Standardinstallation eigentlich schon immer recht schlank. Es sei denn man erachtet sowas wie den networkmanager als bloat....
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mathilda
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 14. September 2009
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Ach so die Hardware ist übrigens ein Fujitsu Siemens Amilo Li3710 mit 1,6Ghz Celeron Doppelkerner 4GB RAM und Intel Grafik.
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hakunamatata
Supporter
Anmeldungsdatum: 30. Juni 2009
Beiträge: 5130
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Hallo mathilda, Jetzt bräuchte ich eure subjektive Meinung warum ich Kubuntu statt openSUSE verwenden soll (oder auch nicht 😉 )
du wirst sowohl unter Kubuntu, als auch in openSuSE immer wieder mit Hardware konfrontiert werden, die nicht ootb funktioniert. In solchen Fällen wirst du dann nach Lösungen im Internet suchen. Wenn du dann die meisten Lösungen für (K)ubuntu findest, vielleicht sogar hier im Forum, ist es einfacher, wenn du Kubuntu installiert hast als OpenSuSE.
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mo.83
Anmeldungsdatum: 12. August 2011
Beiträge: 64
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mathilda ... ob sich auf alter Hardware ...
mathilda schrieb: Ach so die Hardware ist übrigens ein Fujitsu Siemens Amilo Li3710 mit 1,6Ghz Celeron Doppelkerner 4GB RAM und Intel Grafik.
*lol* Ein Pentium III mit 512MB RAM ist alte Hardware, das nicht! 😉 PS: Meine alte Hardware ist ein Thinkpad 600E mit PII 400 Mhz und ca. 300MB RAM. Darauf läuft Crunchbang Linux (leicht verändertes Debian Squeeze) mit Openbox und Thunar als Dateimanager. Ich nutze es gerne zum surfen (Chromium) und schreiben (Abiword).
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mathilda
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 14. September 2009
Beiträge: 219
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Ich habe hier und in anderen Foren öfter von der angeblich schlechten Integration vom KDE in Ubuntu gelesen. Kann mir jemand sagen was genau darunter zu verstehen ist?
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UrbanFlash
Anmeldungsdatum: 21. Februar 2006
Beiträge: 5549
Wohnort: Wien
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Gib nichts darauf, das ist zu subjektiv. Kubuntu ist eine gute KDE Distro. Punkt.
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kutteldaddeldu
Anmeldungsdatum: 1. Juli 2008
Beiträge: 3586
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Gerade heute gab es die Antwort auf diese Frage schon mal. Um V for Vortex zu zitieren: Kurz zu Kubuntu ein Zitat von Mark Shuttleworth:
i worked out the other day that i personally spend more than $2m a year supporting Kubuntu and KDE and yet those communities think it’s cool to act unloved
u.a. nachzulesen im insgesamt das Thema behandelden Blogartikel Ist Kubuntu eine schlechte KDE Distribution? von Martin Gräßlin, der selbst an KDE mitarbeitet. Zitat und Artikel sind zwar aus 2009, aber seitdem hat sich m.E. nicht viel an den Verhältnissen geändert.
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seaman
Anmeldungsdatum: 27. August 2008
Beiträge: 1612
Wohnort: Berlin
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mathilda schrieb: Ich habe hier und in anderen Foren öfter von der angeblich schlechten Integration vom KDE in Ubuntu gelesen. Kann mir jemand sagen was genau darunter zu verstehen ist?
Das war früher mal! Unter Kubuntu <=9.04 und ich glaube auch noch unter Kubuntu 9.10 gab es z.B. Probleme mit den deutschen Übersetzungen unter Kubuntu. Daraus resultierte eine "denglische" Benutzeroberfläche. Außerdem gab es früher noch andere Ungereimtheiten in der KDE4 Integration unter Ubuntu, aber das würde jetzt zu weit führen, wenn ich das jetzt alles aufzähle. Spätestens seit 10.04 ist Kubuntu eine spitzen KDE4-Distri, die sich vor keiner anderen Distri (für "Ottonormalverbraucher", also ausgenommen z.B. Arch) mehr zu verstecken braucht.
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mathilda
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 14. September 2009
Beiträge: 219
Wohnort: /home/eastgermany
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Vielen Dank für eure Infos! Nachdem ich mir eine halbe Stunde lang die (mal mehr mal weniger gut begründeten) Pro und Kontras zu Kubuntu durchgelesen habe, lass ich etwas anderes entscheiden. Da alles was ich bisher benutzt habe aus dem Debian-Land kommt ist es logisch das ich meinen Horizont erweitere und openSUSE installiere. Mal sehen ob daraus eine Freundschaft wird ... mfg mathilda
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TheDarkRose
Anmeldungsdatum: 28. Juli 2010
Beiträge: 3459
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Bei der Frage Kubuntu vs. openSuSE solltest du dir auch die Frage stellen, mit welchen Paketsystem willst du arbeiten. deb oder rpm? ^^
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