henrik7
Anmeldungsdatum: 12. März 2011
Beiträge: 116
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Moin Moin! Die folgende Frage richtet sich vor allem an Schüler und Lehrer. Aber auch andere, die etwas beisteuern können, dürfen dies gerne tun. Mich würde mal interressieren, wie die IT-Systeme in Schulen aussehen. Dabei geht es mir natürlich hauptsächlich um das Betriebssystem. Der Hintergrund ist folgender: Ich ärgere mich gerade darüber, dass das Gymnasium, das ich besuche, momentan komplett auf Apple-Systeme umstellt, sogar bei den Servern. Meiner Meinung nach ist Linux viel besser für Schulen geeignet, aber als Schüler habe ich erst viel zu spät von der Entscheidung erfahren, sodass bereits alles in trockenen Tüchern war. Nun wäre es für mich einfach interressant zu wissen, wie die Ausstattung in anderen Schulen aussieht. Mit handfesten Konzepten und Erfahrungen kann man ja vieleicht doch noch etwas bewirken. Ich hoffe auf rege Beteiligung und bin gespannt auf die Ergebnisse. Henrik P.S. Warum kann man eigentlich hier in diesem Forum keine Umfragen starten? (Nur mal so nebenbei)
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Keba
Ehemalige
Anmeldungsdatum: 24. Juli 2007
Beiträge: 3802
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Hallo, henrik7 schrieb: Mich würde mal interressieren, wie die IT-Systeme in Schulen aussehen. Dabei geht es mir natürlich hauptsächlich um das Betriebssystem.
Wir haben zwei Informatikräume (ich glaube die schimpfen sich Multimediaräume), die mit Windows XP und halbwegs aktueller freier Software auskommen, Firefox z. B. ist überall installiert, allerdings nicht in der neuesten Version. Einige Laptops, die nur dazu dienen in Räume geschoben zu werden und Filme oder Präsentationen über den Beamer zu zeigen, haben Vista, andere Win7, andere XP. Dort variiert die Software auch. Dann haben wir noch einen Raum, der für Oberstüfler gedacht ist, die sich einige Informationen in einer Freistunde beschaffen wollen. Dafür werden dann die alten Rechner verwendet. Dort läuft überall Windows XP, die Software variiert allerdings. Auf den Schulservern ist ein Debian installiert, immerhin. Für unsere HP wird irgendson kommerzielles Tool (ich möchte ungern Werbung dafür machen, daher spare ich mir den Namen) verwendet, was einfach zu bedienen sein soll. Ansonsten läuft da nen phpbb-Forum, ne Dateiverwaltung (Schüler können Dateien aus einzelnen Kursen runterladen, oder dort hochladen) und einen Info-Server, das weiß ich allerdings nicht, wie er umgesetzt wurde.
Mit handfesten Konzepten und Erfahrungen kann man ja vieleicht doch noch etwas bewirken.
Das bezweifle ich, aber nen Versuch ists wert. Und unterschätze die Aufgabe nicht etliche Linuxrechner zu administrieren. Ich würde mich nicht freiwillig dafür melden, vor allem, weil ich es mir nicht zutrauen würde. Außerdem braucht eure Schule (scheinbar?) etliche Windowssoftware, denke ich mal. Grüße, Keba.
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harry123
Anmeldungsdatum: 3. Mai 2006
Beiträge: 3188
Wohnort: Leipzig
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Welch privilegierte Schule bekommt Apple Rechner? Da muss es doch einen Sponsor geben? Grüße
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henrik7
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 12. März 2011
Beiträge: 116
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Keba schrieb: Außerdem braucht eure Schule (scheinbar?) etliche Windowssoftware, denke ich mal.
Nö, Zumindest nicht in den Bereichen, die direkt was mit den Schülern zu tun haben. Wenn dem so wäre, würden sie ja auch nicht auf Apple umstellen. Für die Verwaltung verwenden die glaube ich WinSchool, aber nur im Büro. Das wird ohnehin nicht umgestellt. In allen Klassenräumen gibt es ActivBoard's von Promethean. An denen hängen MacMini's. Bis auf die Software von Promethean und ein paar interaktiven Wandkarten von Klett sind glaube ich alle Programme OpenSource (Firefox, Audacity etc.). Ich weiß noch nicht, welche Apple-Produkte in den Computerraum kommen. Vor den Ferien standen dort noch Röhrenmonitore, Rechner mit WinXP und IE und ein Uralt-Server mit Uralt-RedHat. Viel schlimmer geht's glaube ich bald nicht mehr ☺ Oder doch: bis vor kurzem gab's noch 'nen zweiten Computerraum mit Win98... Momentan wird auch noch ein Lernzentrum gebaut. Dort können Schüler selbstständig lernen, vorbereiten u.s.w. Da gibt es dann auch Rechner und Notebooks mit Internetanschluss, natürlich alles Mac's. Bis vor kurzem gab es noch einige Windows-Laptops. Die waren aber ständig virenverseucht und tierisch langsam und waren deswegen auch irgendwann plötzlich weg. Ein Lehrer ist im Moment dabei, eine "e-Learning-Community" für die Schüler zu bauen. Im Moment sieht das aber irgendwie nur wie ein Haufen zusammengeworfene Software aus. Ich bin mal gespannt, wie er den Haufen administrieren will. Die HP wird bei uns glaube ich mit einem kommerziellen WYSIWYG-Programm gebaut. Ich finde die MacServer ja am härtesten. Server sind doch eigentlich überhaupt nicht Apple's Welt, oder? Keba schrieb:
Und unterschätze die Aufgabe nicht etliche Linuxrechner zu administrieren. Ich würde mich nicht freiwillig dafür melden, vor allem, weil ich es mir nicht zutrauen würde.
Klar, alleine ist sowas dann sowieso nicht zu machen. Aber Windows und MacOS X wollen doch auch administriert werden, oder sehe ich das falsch?
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Nakunaru
Anmeldungsdatum: 29. März 2008
Beiträge: 27
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In Baden Württemberg vertreibt das Landesmedienzentrum recht erfolgreich die "Musterlösung für Schulen" http://www.support-netz.de/ Davon gibt es eine Version basierend auf Windows, Linux (Debian) oder Novell. Genauer kenne ich leider nur die Windows Lösung, da ich diese von meinem Arbeitgeber aus bei einigen Schulen betreue, aber soweit ich weiß muss die Linux Lösung bei vielen Gymnasien und technischen Schulen beliebt sein, wo sie dort auch von "versierte" Lehrer zum Leidwesen des Supports teilweise ziemlich angepasst wird 😉. Die "Musterlösung" ist im Prinzip ein standardisiertes Paket, das von einem Fachbetrieb einmalig bei den Schulen installiert wird und dann zum Großteil über eine Weboberfläche einfach auch von nicht so versierten Lehrer verwaltet werden kann. Insbesondere natürlich die Verwaltung der Schüler/ Lehreraccounts, PC Räume, Drucker, automatische Software Verteilung und neu aufsetzen der Clients. Die Clientsysteme sind aber soweit ich weiß bei allen 3 Lösungen meistens Windows (aktuell sogar immer noch XP, Windows 7 wird erst ab diesen Sommer unterstützt). Aber zumindest bei der aktuellen Linux Lösung wird auch ein vorkonfiguriertes Ubuntu Image als Client mit angeboten.
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henrik7
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 12. März 2011
Beiträge: 116
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harry123 schrieb: Welch privilegierte Schule bekommt Apple Rechner? Da muss es doch einen Sponsor geben?
Die Schule gehört dem Kreis. Vieleicht gibt es einen geheimen, misteriösen Sponsor, von dem weiß ich aber nichts. ☺ Im Moment wird die ganze Schule umgebaut. Da werden Milliarden verbaut. Ich glaube, der Kreis hat zu viel Geld, anders kann ich mir das nicht erkären.
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henrik7
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 12. März 2011
Beiträge: 116
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Nakunaru schrieb: In Baden Württemberg vertreibt das Landesmedienzentrum recht erfolgreich die "Musterlösung für Schulen"
Hört sich doch eigentlich gar nicht so schlecht an. Da hat man dann gleich ein einheitliches System und kommt nicht über diverse Bastellösungen schließlich zu was endgültigem, wie bei uns. Ich wüsste aber nicht, dass die Leute in Kiel mal im entferntesten auf so eine Idee kommen.
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chinwildchicken
Anmeldungsdatum: 30. August 2009
Beiträge: 414
Wohnort: Baden Würgenberg
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Bei uns hier sind die Pcs zwar technisch gesehen teilweise neu, Die hälfte hat schon DualCore CPUs. Nützt aber nichts wenn die Server und das Betriebsystem WinXP auf den PCs immernoch nicht optimiert ist. Windows an für sich bootet noch schnell, aber bis man sich endlich mit STRG+ALT+ENTF anmelden kann und man dann endlich im System ist, können ruhig mal 3-4 Minuten oder knapp teilweise 5min vergehen. Softwaremäßig gibts oft Probleme weil Schüler zuhause vergessen, Office 2007 Dokumente in Office 03 abzuspeichern. Ohne Office 03 geht da nichts, Openoffice ist garnet mal vorinstalliert. Firefox ist da aktuell seit kurzem auf 3.6 aktuallisiert worden, aber das wars sonst. Der Server scheint ein Windowsserver zu sein, aber die Internetgeschwindigkeit scheint echt zu varrieren, oft bewegt die sich zwischen Ausreichend und DSL 1000, und das bei einem vollem Computerraum wo die Schüler auf Wikipedia und YOutube gleichzeitig gehen 😀 Open Source gibs bis auf Firefox und Gimp nicht, wobei uns davon garnichts gelehrt wird, bis auf Matheprogramme im MSDOS Stil und ein graphisches Lerntool vom Klettverlag und halt Office ist da fast nichts darauf. Und meistens wird einem nur beigebracht, wie man etwas bei Word formatiert 😀
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henrik7
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 12. März 2011
Beiträge: 116
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@chinwildchicken: So geht das bei uns auch. Über den Computerraum, wie er bis jetzt war, habe ich ja schon geschrieben. Ich kann da auch noch ein paar Story's erzählen. Mit dem Dateiaustausch ist das sowieso schwierig. Auf den erwähnten ActivBoards ist OOo installiert. Wenn dann aber ein Schüler mit einer Präsentation kommt, die er mit Powerpoint2007 erstellt hat und die weiße Schrift auf weißem Grund hat, ist die Katastrophe vorprogrammiert. Die Designvorlage ist nicht bekannt, weiße Schrift auf weißem Grund, herzlichen Glückwunsch. Dann kommt Henrik um die Präsentation zu retten, da weder Schüler noch Lehrer 'ne Ahnung hatten, wie man das Problem lösen kann (eine wahre Geschichte ☺) Eigentlich müsste es eine einheitliche Plattform für Schule, Schüler und Lehrer geben (natürlich nur mit Open Source Software 😀) *träum*
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nisita
Anmeldungsdatum: 11. Februar 2006
Beiträge: 259
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naja, von apple gibt es ja schon "server", früher mal richtige (xserve), heute in form von macpros und macminis mit osx server. da gibt es definitiv auch schlimmeres und solange man nicht viel konfigurieren will, passt das auch halbwegs. empfehlen würde ich es trotzdem niemanden. apple-rechner für den rest ist doch super, ich meine welche schule hat sowas schon (zu meiner zeit waren wir froh, dass es überhaupt "rechner" gab). was dann auf den dingern läuft ist ja etwas anderes. bei der schule wo ich es weiß, laufen die rechner mit linux und windows und die leute können selber entscheiden. da apple wohl in zukunft eher mehr als weniger in der realität zu sagen hat, kann es meines achtens auch nicht falsch sein, dass schüler sich auch damit beschäftigen. problematisch wird es halt immer, wenn nie über den tellerrand geschaut wird. hier ist aber oft einfach der zuständige lehrer gefragt.
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henrik7
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 12. März 2011
Beiträge: 116
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nisita schrieb: naja, von apple gibt es ja schon "server", früher mal richtige (xserve), heute in form von macpros und macminis mit osx server. da gibt es definitiv auch schlimmeres und solange man nicht viel konfigurieren will, passt das auch halbwegs. empfehlen würde ich es trotzdem niemanden.
Es gibt schlimmeres, das stimmt schon. Aber ich glaube ja eher, dass es MacServer sein sollen, da ja sowieso alles Apple ist. Ich frage mich da ernsthaft: muss das sein? Und: Ist der Preis, den Apple verlangt, gerechtfertigt? nisita schrieb: apple-rechner für den rest ist doch super, ich meine welche schule hat sowas schon (zu meiner zeit waren wir froh, dass es überhaupt "rechner" gab). was dann auf den dingern läuft ist ja etwas anderes. bei der schule wo ich es weiß, laufen die rechner mit linux und windows und die leute können selber entscheiden. da apple wohl in zukunft eher mehr als weniger in der realität zu sagen hat, kann es meines achtens auch nicht falsch sein, dass schüler sich auch damit beschäftigen. problematisch wird es halt immer, wenn nie über den tellerrand geschaut wird. hier ist aber oft einfach der zuständige lehrer gefragt.
Da hast du auch Recht. Was mich an Apple aber auch massiv stört, sind die Preise. Kaum ein Schüler kann sich die Produkte, die in der Schule benutzt werden, leisten, mich eingeschlossen (Mal davon abgesehen, dass ich mir die auch garnicht leisten will ☺). Ich habe ja eben schon von einer Vereinheitlichung geschrieben. Davon würde man sich dann einen großen Schritt entfernen. Außerdem wurde bei uns sogar noch Werbung für Apple gemacht, nach dem Motto "Wenn du ein MacBookPro für 1500€ kaufst, erhälst du 50€ Rabatt." Eine Schule ist doch weder eine Werbeplattform noch ein Apple-Store. Den Vorteil, den man als Schüler hat, ist natürlich, dass man mit Apple-Produkten in Berührung kommt, wie du schon sagtest. Allerdings bringt das in meine Augen auch einige Nachteile.
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nisita
Anmeldungsdatum: 11. Februar 2006
Beiträge: 259
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henrik7 schrieb: Es gibt schlimmeres, das stimmt schon. Aber ich glaube ja eher, dass es MacServer sein sollen, da ja sowieso alles Apple ist. Ich frage mich da ernsthaft: muss das sein? Und: Ist der Preis, den Apple verlangt, gerechtfertigt?
es gibt heute wie gesagt nicht mehr _den_ macserver. die xserve hat apple eingestellt und sich auf eine art kleinst-server-angebot zurückgezogen. wenn man keine fähigen admins hat, ist ein apple-server bestimmt gerechtfertigt. vielleicht kauf eure schule sowas ja auch mit support-verträgen & co, da kann man auch mit linux-servern viel geld lassen. grundsätzlich sollte es aber an einer schule zumindest aber ja einen geben, der sich um sowas kümmern kann. osx server mag ja vielleicht nett sein, man schränkt sich aber halt auch gewiserweise stark ein.
Da hast du auch Recht. Was mich an Apple aber auch massiv stört, sind die Preise. Kaum ein Schüler kann sich die Produkte, die in der Schule benutzt werden, leisten, mich eingeschlossen (Mal davon abgesehen, dass ich mir die auch garnicht leisten will ☺). Ich habe ja eben schon von einer Vereinheitlichung geschrieben. Davon würde man sich dann einen großen Schritt entfernen. Außerdem wurde bei uns sogar noch Werbung für Apple gemacht, nach dem Motto "Wenn du ein MacBookPro für 1500€ kaufst, erhälst du 50€ Rabatt." Eine Schule ist doch weder eine Werbeplattform noch ein Apple-Store.
oh, das klingt ja eher so als würde euch da apple stark unterstützen. gibt es ja auch an unis, dass die entsprechende sonderrabatte für ihre studenten haben, gerade in der usa sehr beliebt. macs kosten halt ihr geld und ja, günstig sind sie nicht unbedingt. verglichen mit vergleichbaren rechnern, kosten sie aber nicht deutlich mehr oder sind halt nicht vergleichbar. es gibt aber ja auch einen markt, der sich mit weniger zufrieden gibt und dieser wird halt konsequent außer acht gelassen. -da sind die margen für apple nunmal nicht groß genug. so bleibt das günstigste notebook halt noch bei knapp 1000€, mit schulrabatt etc kommt man vielleicht auch auf 850-900€. für schüler definitiv nicht gerade wenig geld. versuche doch über einen fähigen informatik lehrer auch alternativen anzubieten oder einen rechner als z.b. spielwiese mit linux anzubieten. unser lehrer war damals sehr kooperationsbereit und wir haben mit ihm zusammen kernel kompiliert oder uns überhaupt erstmals mit linux angeschaut...
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Lumines
Anmeldungsdatum: 1. Mai 2007
Beiträge: 267
Wohnort: Deutschland
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Statt auf den Macs rumzureiten, könntest du dich ja für mehr freie Software einsetzen. Das OS ist nicht das Problem; und nein, Windows auch nicht. OpenOffice/LibreOffice, Gimp und Co. laufen schließlich nicht nur unter Linux. Solange die Software und deren Dateiformate frei und von anderen Betriebssystemen verstanden werden, hat man das Ziel doch schon erreicht, oder etwa nicht? Übrigens bekommt man mit OS X ein BSD-Userland direkt mitgeliefert, von daher braucht man sich dabei auch nur minimal umgewöhnen, wenn man gerne per CLI arbeitet. Im Zweifelsfall schreibt man Dokumente eben mit Vim. 😉 Wobei ich die Wahl der Rechner jetzt auch gar nicht so schlecht finde. Ein aktueller Mac mini kostet im Laden etwa 650€ und ein Mac Pro ist verglichen mit anderen Servern teilweise doch sehr konkurrenzfähig, wenn nicht gar günstiger. Gut, ein Linux-Server hätte es sicher auch getan, aber mit OS X Server bekommt man eben noch so nette OS X-spezifische Sachen wie eine zentrale User-Verwaltung und solchen Kram. Zusätzlich wird man wohl mit Lion Sicherheitsupdates vom Server zentral auf die Clients verteilen können. Auch nicht schlecht. Sollte man nicht unterschätzen, das spart vermutlich schon Zeit.
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WilhelmHH
Anmeldungsdatum: 29. März 2005
Beiträge: 706
Wohnort: Hamburg
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Lumines schrieb: Statt auf den Macs rumzureiten, könntest du dich ja für mehr freie Software einsetzen. Das OS ist nicht das Problem; und nein, Windows auch nicht. OpenOffice/LibreOffice, Gimp und Co. laufen schließlich nicht nur unter Linux. Solange die Software und deren Dateiformate frei und von anderen Betriebssystemen verstanden werden, hat man das Ziel doch schon erreicht, oder etwa nicht? Übrigens bekommt man mit OS X ein BSD-Userland direkt mitgeliefert, von daher braucht man sich dabei auch nur minimal umgewöhnen, wenn man gerne per CLI arbeitet.
Gut, ein Linux-Server hätte es sicher auch getan, aber mit OS X Server bekommt man eben noch so nette OS X-spezifische Sachen wie eine zentrale User-Verwaltung und solchen Kram. Zusätzlich wird man wohl mit Lion Sicherheitsupdates vom Server zentral auf die Clients verteilen können. Auch nicht schlecht. Sollte man nicht unterschätzen, das spart vermutlich schon Zeit.
Mach das beste daraus.
Unterstreichen möchte ich deshalb > Statt auf den Macs rumzureiten, könntest du dich ja für mehr freie Software einsetzen. Geht "mit OS X Server bekommt man eben noch so nette OS X-spezifische Sachen wie eine zentrale User-Verwaltung und solchen Kram. Zusätzlich wird man wohl mit Lion Sicherheitsupdates vom Server zentral auf die Clients verteilen können. Auch nicht schlecht. Sollte man nicht unterschätzen, das spart vermutlich schon Zeit." nicht auch bei anderen OS?
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Logander4
Anmeldungsdatum: 12. November 2009
Beiträge: 156
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Oft eingesetzte Lösungen sind iServ und Netman. Unsere Schule hat zum Glück von einem WinServer auf Linux umgesattelt. Aber alles andere: Windows. Nur die Routerr sind "ein anderes herstellereigenes OS", wie man bei uns sagt. Dabei sind das alles Linux-Distros. Aber unsere Techniker lassen extra Serveradmins kommen, um die Server zu konfigurieren. Dabei kann ich es genauso gut
MfG, Maik
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