PaterSigmund
Anmeldungsdatum: 24. Dezember 2007
Beiträge: 161
|
Hallo Allerseits! Es ist soweit, ich bin mal wieder kreutz und quer am Suchen. In der Hoffnung eine schicke aktuelle Distribution zu finden die auch noch keine Zicken macht. Doch erstaunlicherweise ist das schwerer als vermutet, doch hat sich dieser Zustand auch nicht erst seit Heute eingestellt. Denn seit Hardy Heron konnte mich bislang noch keine weitere Version dermaßen an Fehlerfreiheit und Stabilität begeistern. Also zog ich mal los um in den großen Gefilden zu suchen. Den Anfang machte Fedora 15 mit Gnome3. Und naja anfangs war es sehr schick, aufregend und neu, auch wenn gleich das Arbeiten mit Arbeitsflächen etwas ungewöhnlich war hatte man sich daran auch irgendwann gewöhnt. Dennoch gab es dort auch mehr als eine störende Sache, angefangen bei der nicht Konfigurierbarkeit des Aussehens bis hin zu MUTTER welches mal keine fünf Meter mit MATLAB kommunizieren konnte. Darüber hinaus konnte ich auf Gnome3 nicht die WINE Programme laufen lassen wie es eigentlich einmal unter anderen Distributionen ging. Naja, irgendwann später kahm dann KUbuntu 11.10 raus. Nach langer Ignoranz von KDE wollte ich es mal ne neue Chance geben. Der Start verlief gut, auch wenn nicht gerade fix. Einrichtunmöglichkeiten gab es reichlich, soweit so gut. Ich hab dann erst einmal ein paar Tage damit gearbeitet, bis mir dann aus unerfindlichen Gründen der Dienst NEPUMUK sich verabschiedet hatte. Also ging es dann in der Etappe weiter. Nach dem Prinzip "Never change a running System" fand mein Weg also wieder zu Ubuntu11.10 und der bekannten UNITY Oberfläche. Weniger spannend aber wenigstens Stabil, so die Vermutung. Ok instabil ist es nicht, war vielleicht ein wenig hart. Aber es kränkelt dennoch an einigen Stellen, angefangen daran das man es genauso wenig wie Gnome3 konfigurieren kann. Und was echt nervt ist, dass man in JOCKEY vier NV Treiber aufgezeigt bekommt, wo man keine Ahnung hat welchen man nun installieren sollte. Und wenn man den falschen erwischt muss man mit DISPER den zweiten Monitor anschließen... auch nicht das Gelbe vom Ei. Weiter gehen dann die Macken mit dem GlobalMenu welches sich bei LibreOffice Anwendungen ab und an gänzlich verabschiedet, so das man das Programm noch nicht mal mehr in der UNITY Leiste angezeigt bekommt. Die letzte und aktuelle Distribution ist Linux Mint 12. "Schick" war der erste Eindruck, aber die Ernüchterung folgte auf dem Fusse, denn: Es ist immer noch Gnome3. Auch wenn in einer fortgeschrittenen Version. Dennoch arbeitet MUTTER nicht korrekt mit MATLAB, NV Treiber Wirrwarr wie bei UBUNTU, Grafikfehler in der oberen Leiste, und einen neuen Geschwindigkeitsrekord bricht es irgendwo auch nicht. Ich hätte irgendwo mehr erwartet von einem Programm welches auf Distrowatch UBUNTU überholen konnte. Zum Glück gibt es bei Mint ja noch den Gnome2 Fork. Dummerweise ist das irgendwie nur eine weitere Stufe des "Wolf im Schafpelz" Prinzip. Denn Einstellungsmöglichkeiten gibt es wieder nicht und die optische Erscheinung lässt vor allem bei den Schriften zu wünschen übrig (Ähnlich dem Problem bei GNOME Programme unter KDE). "Was tun?!", sprach Zeus. Was nutzt ihr Momentan und seit ihr zufrieden? Oder lebt ihr einfach mit den Macken? Gruß,
me
|
nbkr
Anmeldungsdatum: 29. Oktober 2007
Beiträge: 1936
Wohnort: Aschaffenburg
|
Ich hab Win XP, Win 7, Android 2.1, Ubuntu 11.10, Debian Stable, Archlinux, und Mac OSX Lion im Einsatz. Darüber hinaus habe ich mal genutzt OpenSuSE, Mac OS 9, Fedora, OS 2/Warp, Dos 6.11 und was weiß ich noch alles. Kein System ist perfekt, es kochen alle nur mit Wasser.
|
roxel
Anmeldungsdatum: 6. August 2011
Beiträge: 365
|
Bei mir läuft absolut stabil Lubuntu 11.10, da bin ich sehr zufrieden mit. Ob es Dir genügend Möglichkeiten zur Konfiguration bietet kann ich natürlich nicht wissen.
|
VincentVale
Anmeldungsdatum: 11. Juni 2009
Beiträge: 317
Wohnort: Solingen
|
Klingt für mich eher, als wärst du auf der Suche nach einer für dich passenden DE und nicht nach einer Linux Distro. informiere dich doch mal bezüglich DEs und WMs und bau dir doch bei bedarf deine eigene Oberfläche. Und wenn du ein Fan von Gnome 2 bist. Entweder XFCE mal probieren oder Debian Stable. 😀
|
k1l
Anmeldungsdatum: 22. September 2006
Beiträge: 1253
Wohnort: Köln
|
kurz zu deinen Erfahrungen:
gnome3 und Unity sind gerade noch am Anfang der Entwicklung, die brauchen noch etwas Zeit auf der Wiese. Ich persönlich kann mit Unity gut arbeiten, aber die Performance stört mich noch, wirklich fix ist das noch nicht z.b. beim Verschieben von Fenstern. Da setze ich darauf, dass bei Precise ne Menge gefixt wird, wegen der LTS version. KDE hatte da mit dem 4er ähnliche Probleme, aber das sollte mittlerweile besser sein. Ich selber nutze KDE aber nicht. Und Mint, tja. Das ist ein Ubuntu mit nem grünen Wallpaper, Theme und nem gefrickelten gnome3. Ich weiss nicht warum alle sagen das würde schneller/besser/höher/weiter laufen? Also an der Front nichts neues. MATE ist nen EinMannProjekt, das bisher als großer gnome2 Retter gehypt wurde. Da wird nur der Name in Paketen und Skripten getauscht, damit das neben gnome3 installierbar ist. Aber da wirds nach eigener Aussage weder Support noch Entwicklung noch Fixes geben, und es läuft noch nichtmal alles.
Aber was du hier beschreibst ist ja schon ein generelles Problem: Die Leute wollen das aller aller aller Neuste aber wehe es ist auch nur ein Bug drin! Was spricht denn bei dir gegen die Lucid LTS? Die bringt auch den gnome2 mit, denja viele noch behalten wollen.
|
PaterSigmund
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 24. Dezember 2007
Beiträge: 161
|
VincentVale schrieb: Klingt für mich eher, als wärst du auf der Suche nach einer für dich passenden DE und nicht nach einer Linux Distro. informiere dich doch mal bezüglich DEs und WMs und bau dir doch bei bedarf deine eigene Oberfläche.
Werd ich mal machen, denn beides sagt mir nichts. Aber selber bauen seh ich schief, denn ich steh mit C/C++ schon aufs Kriegsfuss ^^ k1l schrieb: Was spricht denn bei dir gegen die Lucid LTS? Die bringt auch den gnome2 mit, denja viele noch behalten wollen.
Naja was heisst behalten wollen. Frischer Wind ist schon was schickes, aber funktionieren sollte das ja dann schon.
Aber sollt ich nochmal anschauen, denn damals ist meine Soundkarte teilweise einfach ausgegangen. Und das war halt irgendwo nichts.
|
Newubunti
Anmeldungsdatum: 16. Februar 2008
Beiträge: 5149
|
Einwandfrei funktioniernede Linux Distribution... gibt es sowas?
Nein, nicht in der Form einer allseitigen Glückseligkeit. Das gibt es aber so auch nicht bei Windows und auch nicht bei Apple oder sonst wo. Was er sehr wohl gibt, ist ein System, dass mit Deiner Hardware und nach Deinen Softwareanforderungen hinreichend gut funktioniert - eventuell sogar perfekt. Wenn einem Zuverlässigkeit am Herzen liegt, dann sollte man derzeit um Gnome 3 und Unity einfach noch einen Bogen machen. Beides ist noch zu frisch. Da würde ich hinsichtlich Ubuntu mindestens noch die nächste LTS abwarten bzw. deren Point-Release. Kann aber auch sein, dass dann im Einzelfall vorübergehend auf eine andere Distiribution ausgewichen werden muss. Das muss man dann halt von Fall zu Fall sehen. Ich nutze derzeit Ubuntu 10.04 was an sich gut läuft. Große Probleme hatte ich damit von Anfang an nicht, aber kleinere Unannehmlichkeiten muss ich da auch umschiffen. Man müsste halt wissen, was Du für Hardware hast und welche Software Du nutzen musst und dann kann man anhand dieser Informationen die dafür momentan geeignetste Distribution auswählen. Gruß,
Martin
|
glasenisback
Anmeldungsdatum: 20. November 2011
Beiträge: 1603
Wohnort: Fernwald (Gießen)
|
k1l schrieb: gnome3 und Unity sind gerade noch am Anfang der Entwicklung, die brauchen noch etwas Zeit auf der Wiese. Ich persönlich kann mit Unity gut arbeiten, aber die Performance stört mich noch, wirklich fix ist das noch nicht z.b. beim Verschieben von Fenstern. Da setze ich darauf, dass bei Precise ne Menge gefixt wird, wegen der LTS version.
Ich habe es schon mal in einem anderen Thread geschrieben: Probier mal mein PPA mit einer gepatchten Unity-Version aus. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht (https://launchpad.net/~glasen/+archive/unity-performance-fix) Die ersten Versionen von KDE4 bzw. des Fenstermanagers Kwin waren katastrophal in Sachen Geschwindigkeit. In der Zwischenzeit ist es deutlich besser geworden, dafür ist jetzt KDE-PIM eine Riesenbaustelle. Und Mint, tja. Das ist ein Ubuntu mit nem grünen Wallpaper, Theme und nem gefrickelten gnome3. Ich weiss nicht warum alle sagen das würde schneller/besser/höher/weiter laufen? Also an der Front nichts neues.
Um mal einen Ork aus Warhammer 40k zu zitieren : "Watt rot is', is' schnella!" MATE ist nen EinMannProjekt, das bisher als großer gnome2 Retter gehypt wurde. Da wird nur der Name in Paketen und Skripten getauscht, damit das neben gnome3 installierbar ist. Aber da wirds nach eigener Aussage weder Support noch Entwicklung noch Fixes geben, und es läuft noch nichtmal alles.
Eben. Wer unbedingt noch GNOME2 weiterbenutzen will, sollte bei den Langzeitversionen der diversen Distributionen bleiben, sei es Ubuntu 10.04 oder Debian Stable, RHEL6 und dessen Klone oder SLES.
Was spricht denn bei dir gegen die Lucid LTS? Die bringt auch den gnome2 mit, denja viele noch behalten wollen.
Dank der zurückportierten Kernelversion 2.6.38 und diverser PPAs mit Programm -und Treiberupdates (Wink mit dem Zaunpfahl 😉 ) kann man Ubuntu 10.04 relativ problemlos auch auf neueren Rechnern einsetzen. Das einzige Manko ist nur, dass kein GNOME 2.32 verwendet wird, sondern "nur" GNOME 2.30. Das ist vor allem in Bezug auf Evolution sehr schade, da die Version 2.32 sehr viele Bugfixes im IMAP-Plugin erhalten hat. Das Problem haben aber alle Langzeitversionen der Distributionen. Keine einzige benutzt GNOME 2.32, sondern GNOME 2.30 oder sogar GNOME 2.28. So ist man in der paradoxen Situation, dass GNOME 2.30 auf vielen Rechnern deutlich länger installiert sein wird als das aktuellere GNOME 2.32 (RHEL 6 erhält bis mindestens 2017 Updates)
|
VincentVale
Anmeldungsdatum: 11. Juni 2009
Beiträge: 317
Wohnort: Solingen
|
PaterSigmund schrieb: VincentVale schrieb: Klingt für mich eher, als wärst du auf der Suche nach einer für dich passenden DE und nicht nach einer Linux Distro. informiere dich doch mal bezüglich DEs und WMs und bau dir doch bei bedarf deine eigene Oberfläche.
Werd ich mal machen, denn beides sagt mir nichts. Aber selber bauen seh ich schief, denn ich steh mit C/C++ schon aufs Kriegsfuss ^^
Ähm, glaube da habe ich mich falsch ausgedrückt. DE= Desktopenviroment und WM= Windowmanager. Worauf ich hinaus wollte war eigentlich eher dieser Punkt hier: http://wiki.ubuntuusers.de/Eigene_Desktopumgebung
|
V_for_Vortex
Anmeldungsdatum: 1. Februar 2007
Beiträge: 12091
Wohnort: Berlin
|
Newubunti schrieb: Einwandfrei funktioniernede Linux Distribution... gibt es sowas?
Nein, nicht in der Form einer allseitigen Glückseligkeit. Das gibt es aber so auch nicht bei Windows und auch nicht bei Apple oder sonst wo.
Genau. Irgendwo muss man immer Abstriche machen, ob nun bei Treibern, Bedienung oder Kontrolle/Datenschutz. Die Wahl des Betriebssystems ist vor allem davon abhängig, welche Kombination aus Vor- und Nachteilen am ehesten dem eigenen Anspruch entspricht.
|
PaterSigmund
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 24. Dezember 2007
Beiträge: 161
|
V for Vortex schrieb: Newubunti schrieb: Einwandfrei funktioniernede Linux Distribution... gibt es sowas?
Nein, nicht in der Form einer allseitigen Glückseligkeit. Das gibt es aber so auch nicht bei Windows und auch nicht bei Apple oder sonst wo.
Genau. Irgendwo muss man immer Abstriche machen, ob nun bei Treibern, Bedienung oder Kontrolle/Datenschutz. Die Wahl des Betriebssystems ist vor allem davon abhängig, welche Kombination aus Vor- und Nachteilen am ehesten dem eigenen Anspruch entspricht.
Sehr diplomatisch ausgedrückt ^^
Hab mich jetzt erst mal für den Tipp der LTS Version entschieden, in der Hoffnung damit aufgeführte Abstriche nicht machen zu müssen. Aber ist schon irgendwie strange, dass man sich sein OS anhand der Macken aussuchen sollte. Dennoch hab ich da lieber die Wahl, als vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden.
|
DeJe
Anmeldungsdatum: 2. Januar 2008
Beiträge: 2377
|
Täuscht mich deine Auswahl, oder bist du auf der Suche nach der "besten" Ubuntu-Distri? 😉 (Ausnahmen wie Fedora bestägigen die Regel 😀) Ich habe in VB die letzte OpenSuse laufen. Bisher muß ich sagen, ich bin sehr angenehm überrascht. Nach Lucid wird das wahrscheinlich mein nächstes Production-System. Jaja, anderer Paketmanager, Umgewöhnung von Gnome auf KDE, teilweise andere Programme, ... hat auch mich noch nicht 100% überzeugt. Einmal Gnome/deb immer Gnome/deb. 😉 Wie auch immer. Die Susi ist auf jeden Fall einen Blick wert. Und wenn ich mir anschaue was so bei Unity/Gnome3 abgeht, werde ich vielleicht doch noch zum KDE-Nutzer.
|
V_for_Vortex
Anmeldungsdatum: 1. Februar 2007
Beiträge: 12091
Wohnort: Berlin
|
PaterSigmund schrieb: V for Vortex schrieb: Genau. Irgendwo muss man immer Abstriche machen, ob nun bei Treibern, Bedienung oder Kontrolle/Datenschutz. Die Wahl des Betriebssystems ist vor allem davon abhängig, welche Kombination aus Vor- und Nachteilen am ehesten dem eigenen Anspruch entspricht.
Sehr diplomatisch ausgedrückt ^^
Hab mich jetzt erst mal für den Tipp der LTS Version entschieden, in der Hoffnung damit aufgeführte Abstriche nicht machen zu müssen. Aber ist schon irgendwie strange, dass man sich sein OS anhand der Macken aussuchen sollte. Dennoch hab ich da lieber die Wahl, als vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden.
Da es kein perfektes System gibt, ist es nunmal eine Frage der eigenen Ansprüche und des Anwendungszwecks. Linux: Freiheit und hohe Anpassbarkeit, aber Qual der Wahl, Ignoranz vieler kommerzieller Soft- und Hardwarehersteller – aber auch vieler Virenprogrammierer Windows: Einheitlichkeit, hohe Verbreitung und Akzeptanz bei den Herstellern, riesiges Softwareangebot auch im Nischen- und Branchenbereich, aber sehr abgeschottetes, starres System, Gängelung des Benutzers, viele Viren etc. Mac: schick, läuft zumeist „einfach so“, einfach zu bedienende Bonbonoberfläche, extreme Konzernbindung und Spezialhardware, mittelmäßige Verbreitung und damit irgendwo zwischen Linux und Windows angesiedelt, was das kommerzielle Softwareangebot angeht.
(das sind stark vereinfachte Verallgemeinerungen, bitte keinen OS-Krieg anfangen 😉 ) Ähnliche Vergleiche kannst Du zwischen den diversen Distributionen machen. Es kommt also ganz auf Dich und Deine Anwendungen an, wie gut eine Distribution passt.
|
PaterSigmund
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 24. Dezember 2007
Beiträge: 161
|
Och iwo. Ich bin da recht umgänglich. Ich lass den Win'lern ihr Windows und den Mac'lern lass ich auch ihre Ruhe, auch wenn ich kein Fan von Apple noch von Windows bin. Richtig richtig, deshalb hat ich auch am Anfang ein wenig rum geschaut. Was für mich passt, nur irgendwo hing es dann halt an den Oberflächen. Aber wie ja schon in den vorrigen Posts erwähnt wurde ist halt weder KDE noch Gnome3 noch Unity recht ausgreift. Wobei Unity da, meiner Meinung, irgendwo noch am Besten abschneidet (von den 2,5 Großen). EDIT: Hubs, ich schulde noch eine Antwort auf:
DeJe schrieb: Täuscht mich deine Auswahl, oder bist du auf der Suche nach der "besten" Ubuntu-Distri? 😉 (Ausnahmen wie Fedora bestägigen die Regel 😀) Ich habe in VB die letzte OpenSuse laufen. Bisher muß ich sagen, ich bin sehr angenehm überrascht. Nach Lucid wird das wahrscheinlich mein nächstes Production-System. Jaja, anderer Paketmanager, Umgewöhnung von Gnome auf KDE, teilweise andere Programme, ... hat auch mich noch nicht 100% überzeugt. Einmal Gnome/deb immer Gnome/deb. 😉 Wie auch immer. Die Susi ist auf jeden Fall einen Blick wert. Und wenn ich mir anschaue was so bei Unity/Gnome3 abgeht, werde ich vielleicht doch noch zum KDE-Nutzer.
Naja, ich denk sowas zu haben/finden ist bestimmt lohnenswert. Aber nein, ich bin eher auf der Suche nach einem System was einfach läuft ohne größere Macken (wie halt Grafikfehler, unauffindbare offene Programme, oder ähnlichem). Quasi ein DuracellOS.
Von SUSE bin ich damals (vor Ubuntu) weggegangen, da es mir zu Buggy wurde. Was jetzt mittlerweile draus geworden ist, keine Ahnung. Müsste man mal schauen.
|
altendorfer78
Anmeldungsdatum: 30. Juli 2011
Beiträge: 85
Wohnort: Essen
|
Da wo Menschen arbeiten, gibt es immer Fehler und Menschen haben unterschiedliche Geschmäcker. Fängt mittags in der Kantine beim Mittagessen an und hört am Abend am PC auf. Es gibt nichts perfektes von Menschengemachtes auf der Welt. Eine einwandfreie funktionierende Linux-Distribution würde heißen, dass es eine Gruppe von Menschen mit unterschiedlichen Geschmäckern geschafft hätte, einen Konsens zu erlangen, wo sich alle Menschen auf diesem Planeten wohlfühlen würden. Die Nadel im Heuhaufen ist da eher zu finden als wirklich alle Geschmäcker gleich auf zu befriedigen. Außerdem gäbe es mit einer Zufriedenheit aller Menschen auch keine Veränderung und auch keinen Fortschritt, weil sonst nichts verbessert werden würde. Aktuell finde ich inzwischen Gnome 2.30.2, das hier auf Ubuntu 10.04 einsetze schon etwas altgebacken (man hat sich schon etwas sattgesehen - gebe ich aus meiner Sicht zu), während ich auf meinem PC 2 Ubuntu 11.10 mit Gnome 3.2 arbeiten kann, was ich vielleicht noch etwas ungewohnt in der Handhabung finde (aber das benutze ich auch erst seit ungefähr 3 Tagen und nicht wie bei Gnome 2.x seit einigen Jahren), aber von der Optik mir sehr sehr gut gefällt. Auf meinem Netbook arbeite ich mit Lubuntu 11.10 mit der LXDE-Oberfläche, die mir fürs Netbook vollkommend ausreicht. Mit OpenSuSE kann ich mich warum auch immer nicht anfreunden. Habe mit SuSE Linux 10.0 angefangen, habe mich als blutiger Anfänger 1 Jahr lang darum herum gequält und habe bei Ubuntu 7.10 freudig festgestellt, dass es mir diese Distrubtion am besten liegt. Zwischendurch habe ich auch mal die eine oder andere Live-CD bzw. DVD von OpenSuSE ausprobiert, aber bislang gefällt mir da nichts. Fedora könnte noch eine Alternative für mich darstellen, aber Gentoo oder ArchLinux ist mir viel zu viel Arbeit. Fasznierend ist das schon, dass man das alles so selber zusammen stellen kann, aber das kommt mir so vor als ob man ein Auto kaufen möchte und das vor der ersten Fahrt noch selber zusammenbauen muss (sowie man das mit Lego auch gemacht hat), auch wenn man seinen eigenen Geschmack berücksichtigen kann.
|