Der Titel sagt schon alles ☺ Was meint ihr dazu ?
Desktop :http://fc01.deviantart.net/fs70/f/2011/162/e/0/elementary_os___pantheon_by_cocooh-d3ill5t.png
Shell (slingshot) : http://www.thinklinux.com/wp-content/uploads/2011/06/slingshot.png
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Der Titel sagt schon alles ☺ Was meint ihr dazu ? Desktop :http://fc01.deviantart.net/fs70/f/2011/162/e/0/elementary_os___pantheon_by_cocooh-d3ill5t.png Shell (slingshot) : http://www.thinklinux.com/wp-content/uploads/2011/06/slingshot.png |
Ehemalige
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scheint eine normale gnome3 shell zu sein. vielleicht ein wenig aufgebohrt, aber nicht wirklich anders, außer verdammt schick. etwas was die elementarys-leute ja schon immer gut konnten. mehr davon, egal wo:) |
(Themenstarter)
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Naja, es ist eigentlich kein Gnome 3, denn die wenigsten Programme benutzen gerade GTK3, ich glaube nur Marilin. Elementary will aber eher eine eigene DE bauen und nicht nur wie Unity nur eine andere Shell bereit stellen. Also es ist nicht "nur" ein Gnome3 Shell. Auf Launchpad kann man eine ziehmliche Liste an Anwendungen einsehen, die für die Pantheon-Shell entwickelt werden:
Also ich freue mich Tierisch auf die Pantheon-Shell, sobald Elementary OS Luna erschienen ist, werde ich mir das installieren und wahrscheinlich auch umsteigen. ☺ |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 3065 Wohnort: Naumburg (Saale) |
Ich weiß nicht. Ist jetzt nix gegen dieses Projekt oder so aber warum Fragmentieren die/ihr den Gnome Desktop immer mehr? Was ich früher mal als einen Vorteil von Gnome sah war, dass es "einen Desktop" gab. Mitlerweile will ich dahin gar nicht zurück weil jeder sein eigenes Süppchen kocht und kein Ansatz auch nur irgendwie positiv ist. Gnome ist Mitlerweile nichts weiter als eine "Browser-start"-Umgebung. Wenn man mehr als 3 Fenster/Programme benutzt wird die Bedienung unnötig kompliziert. Das ist bei Unity, bei G.Shell und sicher auch bei dieser hier nicht anders. Von mir ein [-1] |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 5549 Wohnort: Wien |
Weil das OpenSource-Ökosystem von Fragmentierung lebt? Es gibt hier nicht ein Produkt um alle anderen zu knechten, eines sie zu binden... ach ihr wisst schon 😉 Jeder macht was er für richtig hält, das beliebteste setzt sich durch, die anderen gehen in erfolgreicheren Projekten auf oder verschwinden. Code ist halt nur Code, da kann man soviel schreiben wie Speicherplatz vorhanden ist. Ob du das nun magst oder nicht, ändert nicht viel daran, dass nicht jeder mit jedem zusammenarbeiten kann oder will. Wenn die Gnome Foundation zB die Anforderungen Canonical's an ihre DE nicht umsetzen will, dann müssen sie halt ausweichen, was bleibt ihnen übrig? Sollten sie einfach nehmen was ihnen vorgeworfen wird und ihre Vision daran anpassen was andere anbieten? Das halte ich für recht vermessen, schließlich geht es ja um deren Produkt. Und genauso sehe ich auch ElementaryOS. Die haben eine Vision wie eine PC-Bedienung funktionieren kann und setzen das jetzt um. Die Zukunft wird zeigen ob andere das auch so sehen oder nicht. Niemand verliert etwas dabei und keinen darf es stören welches Süppchen sie kochen, das Recht hat man einfach nicht. Abwarten, Kaffee trinken und testen wenn es reif genug ist. Und auf dieser Basis entweder einsetzen oder nicht. Etwas anderes lässt sich zu keinem angekündigten OpenSource Projekt sagen. |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 17596 Wohnort: Berlin |
Die Versuche alle Nase lang etwas neues in Sachen Design zu machen leiden daran, dass es besser ist, wenn sich das Design zurückhält, wenn es sich einem klaren Ziel radikal unterordnet: Hilfreich zu sein. Es muss dazu relativ groß sein, relativ kontrastreich. Hier gab es beispielsweise eine Tendenz in den letzten Jahren, dass ein Button aussieht, wie das verspiegelte Display selbst, wie Klavierlack, und dass man also ein hübsches, erkennbares Icon nimmt, und auf der einen Seite alles in einem Schatten verschwinden läßt, und auf der Gegenseite einen fetten, reflektierenden Lichtpunkt draufsetzt, der ebenfalls das darunterliegende verdeckt. Sieht chick aus, aber man erkennt das Icon jetzt nicht mehr - erkennnt es jedenfalls nicht so leicht. Auf einem Screenshot sieht es hübsch aus, keine Frage, aber es läßt sich schlechter damit arbeiten. Oder Farbtöne: Um ein einheitliches Bild abzugeben wird mit 2 Farben in je 2 Farbstufen gearbeitet, wodurch alles Ton-in-Ton aufeinander abgestimmt ist. Macht sich doll in Präsentationen. Das Auto, passend zur Handtasche - wie schön! Aber eben nicht besser. Wenn man in 50 Icons schnell einen einzigen wiederfinden will, dann ist es besser, dieses bedient sich im ganzen Farbspektrum, es sind nicht alle aufeinander abgestimmt, sie sehen nicht alle aus wie aus der gleichen Produktion, sondern je unterschiedlicher, je mehr Differenz, um so besser. Daher bin ich gegenüber allen Designs, die auf den ersten Blick überzeugen, skeptisch, weil das tun sie oft, aber nur das. Wer auf der Cebit oder im Katalog Zustimmung wecken muß, dem bleibt kaum eine andere Wahl, weil man nicht nur aufgeklärte, rational agierende Kunden haben will, sondern viele. Die einzige Lösung aus dem Dilemma ist eigentlich, dass man für jedes Programm 2 Designs anbietet, eines pragmatisch, und eines chick. Mit dem chicken lockt man die Kunden an, und zeigt ihnen, wo man auf 'rational' umschaltet, und dann kann jeder selbst entscheiden. Konkret zu dem Screenshot: Wieso belegen die Dinge oben 2 Zeilen? Damit die Uhrzeit i.d. Mitte thronen kann? Beim Arbeiten brauche ich Platz, und Icons auf dem Desktop sehe ich erst, wenn ich das Gerät wieder ausschalte. Wenn mir oben 2 Zeilen statt einer geraubt wird, ist das schlecht. |
Anmeldungsdatum: Beiträge: 259 |
@user unknown wo siehst du 2 zeilen? mit was arbeitest du jetzt, was dir keinen platz "wegnimmt"? deine ansichten zu icons kann ich leider so nicht zustimmen. icons können sich durch verschiedenste eigenschaften unterscheiden, nicht nur von der farbe. gleiche farben können aber dagegen eine zusammengehörigkeit darstellen, die man mit ganz unterschiedlichen farben nicht hinbekommt. ebenso spielt sich kein icon in den "vordergrund". wenn ich mir z.b. die kde-task-leiste anschaue, vorallen das "sys-tray" (heist das so?), mit den vielen bunten icons und das dann mit der leiste von osx oder unity vergleiche, dann sieht die variante von letzteren beiden nicht nur besser aus, sondern man erkennt dinge auch viel besser. |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 5549 Wohnort: Wien |
@nisita, das ist doch alles Gewöhnungssache, wenn mir die Icons vertraut sind, dann unterscheide ich sie leicht, wenn nicht, dann werde ich das falsche nehmen. Mir "gefällt" das einheitliche Design der Unityleiste auch besser als die bunte von KDE, aber bei ersterem Klick ich zB fast immer auf den Netzwerkmanager wenn ich eigentlich das Soundmenü will. Bei KDE passiert mir das nicht... Dann habe ich halt 4 farbige Symbole (Qtransmission, Choqok, Kopete, Amarok), stört mich nicht, solange ich schnell und eindeutig das finde was ich brauche... |
Anmeldungsdatum: Beiträge: 259 |
natürlich ist das alles gewöhnungssache... das kann ich sagen, erst recht weil ich mehrere jahre nur kde genutzt hab. ich fand die kritik an der elementary-idee nur ein wenig "seltsam". selbst wenn ich selbst nie die luna-distribution auf mein hauptsystem nehmen werde, zählt die elementary-gruppe für mich zu den wenigen gruppen, die meine höchste anerkennung bekommen. coden können viele in der linux-welt, viele sogar sehr gut. aber mehrere dinge zu einem ganzen zusammenzufügen, sich gedanken über den sinn oder nicht sinn von buttons & co, usability, design, ... davon gibt es noch immer vieeeel zu wenig. was letzendlich auch dazu führt, dass wir darin noch immer so schlecht sind. man muss sich nur die eigenen programme anschauen, wer wo sein einstellungsmenu hat, das wir noch immer unterschiedliche druck-dialoge haben, programme unterschiedliche icons nutzen, ... eine einheit aus all den programmen zu erstellen kann ich deshalb nur begrüßen. |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 5549 Wohnort: Wien |
Da bin ich voll auf deiner Seite, das ist auch der Grund warum ich Ku-/Ubuntu verwende, weil hier ebenfalls dieser Ansatz gewählt wird. Überall das raussuchen was am besten funktioniert und "zusammenkitten" damit es gut zusammenspielt. Elementary geht hier halt ein wenig in einer andere Richtung, sie setzen weniger auf bewährtes, sonder machen sich die Arbeit Neues zu kreieren. Und teilweise kommen da sicher großartige Sachen raus. Ich halte ein Gnome ohne nautilus-elementary kaum noch aus, verwende auch bereits Beatbox, den neuen Elementary Musikplayer und über kurz oder lang kommen da sicher noch andere dazu. Ich bin mir auch sicher, dass die Ubuntucommunity den Elementaryprogrammen offen gegenüber steht und sie gerne aufnehmen wird in die Defaultinstallation, wenn sie dann mal reif sind fürs Rampenlicht. Verschiedene Prioritäten enden in verschiedenen Produkten, und das ist gut so. |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 17596 Wohnort: Berlin |
Im 2. Screenshot: Oben, mittig: die Uhrzeit, darunter: "Sound & Video, System Tools"
Wer sagt das? Ich arbeite mit xUbuntu, und das nimmt mir eine Zeile weg.
Was für eine Zusammengehörigkeit? Nimm mal Icons, die in erster Linie rund und blau sind. Die können alle den gleichen Blauton verwenden, dann unterscheiden sie sich darin nicht. Da muss man also genauer hinschauen, auf Details achten. Wenn sie sich auf Grund des Farbtons unterscheiden, dann kann man das aus dem Augenwinkel bereits erkennen. Das ist auch keine Geschmacks- oder Gewöhnungssache, sondern die Farbtöne bleiben ja so - die fangen nicht durch Gewöhnung an sich zu unterscheiden. Geschmackssache ist, ob man Usability wichtig findet, oder ob man ein einheitliches Design bevorzugt. Beides auf einmal geht eben nicht. Soll man den Bildschirm benutzen oder bewundern? Ich will benutzen. Aber 2 von 3 Entwicklern wollen eine blaue Erde als zentrales Bildsymbol verwenden. Oder eine blaue Kugel aus anderen Gründen (eclipse, thunderbird) oder einen Kreis, aber alle Blau!
Das kann man eben nur sagen, wenn man weiß, welche anderen Icons noch dabei sind. Wenn ich nur gelbe Icons habe, dann spielt sich ein blaues i.d.Vordergrund, habe ich nur blaue ein Gelbes. Wenn man Signalfarben vermeidet landet man bei Erd- oder Pastelltönen, die alle gedämpft, ökologisch und neblig wirken, damit ja alles gleich aussieht. Tja. Ich bevorzuge aufdringliche, industrielle, künstliche Knallfarben. Ich bin allerdings auch gehandicapt durch partielle Farbenschwäche; das macht mich auf so unentschiedene Halbfarben besonders aggressiv. ☺ Ich brauch auch keinen 3D-Button, solange unter oder hinter dem Button nichts ist, was durch Drehung zum Vorschein kommen könnte. Inhaltlich bringt es gar nichts, wenn man einen Button besonders realistisch als 3-Dimensional darstellt. Jetzt will jeder Button noch auf einer spiegelnden Tischoberfläche stehen, mit so auslaufendem Spiegeleffekt. Während die Designer, die echte Geräte entwickeln den umgekehrten Weg gehen, und zu flachen, integrierten Knöpfen gehen, die nur noch auf einer Oberfläche aufgemalt scheinen, was ebenso ein Schwachsinn ist, weil die haptische Möglichkeit des Erfassens fehlt - man muß hinschauen, auf seinen Herd, um die Temperatur hochzudrehen, und kann nicht mehr einfach hinlangen, und es fehlt bei der Straßenbahn das Feedback. Hat man nun den Knopf gedrückt oder nicht? Das ist bei der Straßenbahn doppelt bekloppt, weil die Reaktion, auch wenn man den Knopf richtig gedrückt hat, erstens oft ausbleibt - der Schaffner muß die Türen erst freigeben und beschlossen haben, wirklich stehen zu bleiben - nicht dass die Türen aufgehen, und er setzt noch 2 Meter vor, und andererseits merken sich die Türen aber den Druck, um später, wenn die Tür freigegeben wird, doch aufzugeben - nur weiß das der Fahrgast nicht, weil er ja kein Feedback hat vom Button. Aber eben - auf dem Bildschirm ist es nicht 3D- man kann auch auf einem Touchscreen kein haptisches Feedback haben (vielleicht später, aber heute nicht), und da ist es einfach nur Pseudo. Und Schatten/Verläufe/Spiegelungen mögen auf Screenshots gut kommen - in Wahrheit behindern sie, stehen also der Ergonomie, der Usability und dem intuitiven Arbeiten entgegen. Und das ändert sich nicht durch Gewöhnung, und es ist nicht Geschmacksache. |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 5549 Wohnort: Wien |
@user unknown, das ist aber nicht der Desktop auf dem Bildschirm, sondern der Programmstarter vergleichbar mit der Dash in Unity. Das sieht man beim Arbeiten mit Fenstern ja nicht, weil das dann wie auf Screeny1 aussieht. Und für Unity würde ich mir auch wünschen, dass man die Kategorien in eine Zeile über den Symbolen legt, dass man alle auf einmal im Blick hat und mit dem Mausrad leicht durchscrollen kann durch alle Kategorien. |