Ubuntu_Neuling_1981
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2009
Beiträge: 658
Wohnort: Süßen
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Schlaffi schrieb: Ich glaube, wir sollten mal wieder zum Thema des Threads zurueckkommen: Meine Erwartungen an Ubuntu wurden erfuellt.
Es ist ein recht stabiles, anwenderfreundliches, kostenloses System. Es ist aber schade, dass Ubuntu/Linux trotzdem immer weiter von seinem
Ziel entfernt ist, eine ernstzunehmende (in Zahlen) Konkurrenz zu MS und
Apple zu werden. Es gab durchaus mal eine Zeit, wo das realistisch erschien, ich möchte nur
"Vista" erwähnen. Mit Win 7 ist es vorbei. Dazu kommt wohl noch das Google Betriebssystem als 3. System, das wars dann wohl. Jetzt kann man natuerlich argumentieren, dass es gar keine Rolle spielt,
wieviele Leute Linux benutzen, das muss ja nicht schlecht sein. (Thema Virus) Aber ich behaupte mal, dass die Nicht-Akzeptanz von Linux durch die Massen
auf viele Linuxer demotivierend wirkt.
Nach meinem subjektivem Empfinden sind bereits Auflösungserscheinungen zu
erkennen. Sobald das mächtige Google sein Betriebssystem auf dem Markt positioniert hat,
hat Mark S. eigentlich keinen Grund mehr, weiter Kohle in Ubuntu zu investieren. Die Erwartungen an Ubuntu wurden erfuellt, die an Win 7 werden uebererfuellt.
Daher habe ich eine Parallelinstallation, aber Ubuntu benutze ich nur noch selten. Gruss,
S.
Meine Erwartungen würden erfüllt glaube nicht das Ubuntu geschweige den Linux so einfach verschwendetet:
(Das modular aufgebaute Betriebssystem wird von Softwareentwicklern auf der ganzen Welt weiterentwickelt, die an den verschiedenen Projekten mitarbeiten. Es sind sowohl Unternehmen als auch Non-Profit-Organisationen und Einzelpersonen beteiligt, die dies als Hobby betreiben. Im praktischen Einsatz werden meist sogenannte Linux-Distributionen genutzt, in denen verschiedene Software zu einem fertigen Paket zusammengestellt ist. Jede Distribution enthält somit Linux beziehungsweise den Linux-Kernel. Allerdings passen viele Distributoren und versierte Benutzer den Betriebssystemkern mehr oder weniger für ihre Zwecke an. Linux wird vielfältig und umfassend eingesetzt, beispielsweise auf Desktop-Rechnern, Servern, Mobiltelefonen, Routern, Netbooks, Multimedia-Endgeräten und Supercomputern. Dabei wird Linux unterschiedlich häufig eingesetzt: So ist Linux im Server-Markt wie auch im mobilen Bereich eine feste Größe, während es auf dem Desktop bisher nur eine geringe Rolle spielt. Ebenfalls spielt die wirtschaftliche und geographische Lage einer Region eine wichtige Rolle. So planen vorrangig südamerikanische Schwellenländer den verstärkten Einsatz von Linux) Anders sah es ja bei Zeta http://de.wikipedia.org/wiki/ZETA aus... 😈 Stimme dir ganz und gar nicht zu
http://www.pcwelt.de/news/Januar-2011-Aktuelle-Marktanteile-Browser-OS-Google-1457221.html 20XX is the year of linux.... 😉 Das sind Betriebssystem http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Betriebssysteme Noch beistimmten die User (also ich) was auf denen ihr (mein) Rechner läuft so ein google Schrott (Browser & OS) nicht von denen werde ich nieeeeeeeeeeeeeeeeeeeee was auf auf meinem Rechner lassen. Noch gibt es genug alternativen. 😛
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rubicante
Anmeldungsdatum: 5. April 2011
Beiträge: 26
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Schlaffi schrieb: Es ist aber schade, dass Ubuntu/Linux trotzdem immer weiter von seinem
Ziel entfernt ist, eine ernstzunehmende (in Zahlen) Konkurrenz zu MS und
Apple zu werden. Es gab durchaus mal eine Zeit, wo das realistisch erschien, ich möchte nur
"Vista" erwähnen. Mit Win 7 ist es vorbei.
Es reicht nicht, wenn Linux erfolgreich ist, weil Windows schlecht ist. Ich will kein Betriebssystem, das einfach nur weniger benutzerunfreundlich, weniger instabil, weniger unsicher als Windows ist. Vielmehr will ich ein System, das benutzerfreundlich, sicher und stabil ist. Und auch wenn es da noch viel zu tun gibt, und Canonical noch viele Ideen umsetzen muss, die dem Linux-Fundamentalisten nicht gefallen werden, glaube ich doch, dass Canonical auf dem richtigen Weg ist.
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Thorsten_Reinbold
Anmeldungsdatum: 10. Juli 2006
Beiträge: 4784
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Das Problem ist imho auch nicht unbedingt Ubuntu selbst, sondern die Anwendungsprogramme. Es gibt auch heute noch viele Bedarfslücken, die nicht geschlossen sind. Manche Programme sind selbst im Vergleich mit Freeware-Tools unter Windows einfach weit von dem entfernt, was man im Jahr 2011 als Nutzer erwartet. Andere wiederum sind in ihrer Handhabung einfach umständlich oder völlig altbacken. Das Problem das ich hier sehe: Programme unter Windows/Mac werden geschrieben um dem Anwender zu gefallen, unter Linux schreiben viele Programmierer scheinbar hauptsächlich für sich selbst und stellen den Kram dann eben zur Verfügung. Beispiel CD-Ripper: ich habe bis heute noch kein Programm gefunden, daß es im Bezug auf Komfort und Handhabung mit den Gratistools unter Win aufnehmen könnte. Abgesehen vielleicht von Rubyripper (nicht in den Quellen) und gnormalize (seit Ewigkeiten nicht mehr weiterentwickelt). Dazu kommen noch haufenweise Kleinigkeiten: ein OS, bei dem ich (nur als Beispiel) noch nichtmal das Mauszeigertheme ändern kann (gerade wieder unter Natty aktuell) ist im Jahre 2011 für viele Menschen einfach nicht ernst zu nehmen.
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schily
Anmeldungsdatum: 5. November 2008
Beiträge: 178
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Thorsten Reinbold schrieb:
Das Problem das ich hier sehe: Programme unter Windows/Mac werden geschrieben um dem Anwender zu gefallen, unter Linux schreiben viele Programmierer scheinbar hauptsächlich für sich selbst und stellen den Kram dann eben zur Verfügung. Beispiel CD-Ripper: ich habe bis heute noch kein Programm gefunden, daß es im Bezug auf Komfort und Handhabung mit den Gratistools unter Win aufnehmen könnte. Abgesehen vielleicht von Rubyripper (nicht in den Quellen) und gnormalize (seit Ewigkeiten nicht mehr weiterentwickelt).
Welche Features fehlen Dir denn in cdda2wav?
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ingo2
Anmeldungsdatum: 15. Juni 2007
Beiträge: 2145
Wohnort: wo der gute Riesling wächst
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Thorsten Reinbold schrieb: Das Problem ist imho auch nicht unbedingt Ubuntu selbst, sondern die Anwendungsprogramme. Es gibt auch heute noch viele Bedarfslücken, die nicht geschlossen sind.
👍 Das kann ich aus aktueellem Anlaß wieder bestätigen: IMHO sollte Canonical sich dieses Themas annehmen und z.B. eine Linux-Version/Ersatz für TomTom-Home erstellen, statt seine Energie in solchen Firlefanz wie Plymouth oder Unity zu stecken. Gerade TT-Home ist die einzige Möglichkeit, sein Navi zu verwalten und Karten upzudaten - und dazu braucht man zwingend ein WinXP oder neuer! Hier die Antwort des TT-Supports zu meiner Anfrage "wie kann ich Karten unter Linux installieren":
Sehr geehrter Mr xyz, Da die meisten Linuxnutzer auch Zugang zu einem Windows PC haben (Windows XP/SP3 reicht aus), ist der Anteil der Nutzer die ausschliesslich Linux nutzen zu gering um eine Entwicklung und Instandhaltung einer Version von tomtom HOME und MyTomTom zu gerechfertigen zu gering. Vergleichbar ist dies mit Itunes, für welches auch keine Linux variante existiert. Eine Plattform-Unabhängige Version besteht leider nicht und ist auch nicht in Planung, ich habe diesen Vorschlag soeben an unsere Entwickler weitergeleitet. Eine Aktualsierung ohne TomTom HOME oder MyTomTom ist nicht möglich.
Das wäre doch für Linux eine echte "Killer-Applikation"? Viele Grüße,
Ingo
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Thorsten_Reinbold
Anmeldungsdatum: 10. Juli 2006
Beiträge: 4784
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schily schrieb: Thorsten Reinbold schrieb:
Das Problem das ich hier sehe: Programme unter Windows/Mac werden geschrieben um dem Anwender zu gefallen, unter Linux schreiben viele Programmierer scheinbar hauptsächlich für sich selbst und stellen den Kram dann eben zur Verfügung. Beispiel CD-Ripper: ich habe bis heute noch kein Programm gefunden, daß es im Bezug auf Komfort und Handhabung mit den Gratistools unter Win aufnehmen könnte. Abgesehen vielleicht von Rubyripper (nicht in den Quellen) und gnormalize (seit Ewigkeiten nicht mehr weiterentwickelt).
Welche Features fehlen Dir denn in cdda2wav?
Das fängt schon mit dem GUI an. Für meine Zwecke ist rubyripper gut, das war letztlich ein Beispiel.
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schily
Anmeldungsdatum: 5. November 2008
Beiträge: 178
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Thorsten Reinbold schrieb: schily schrieb:
Welche Features fehlen Dir denn in cdda2wav?
Das fängt schon mit dem GUI an. Für meine Zwecke ist rubyripper gut, das war letztlich ein Beispiel.
GUIs gibt es ja und wenn es nur an den GUIs liegt, dann sollte man sich an deren Autoren wenden. Für mich stellt sich die Frage welche echten Features vielleicht vermißt werden.
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kutteldaddeldu
Anmeldungsdatum: 1. Juli 2008
Beiträge: 3586
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Accuraterip ist das wichtigste, aber dBpoweramp, das derzeitige (nicht freie und nicht-gratis) Referenzprogramm hat noch einige andere Vorteile, z.B. beim Zugriff auf verschiedene Metadaten-Datenbanken. (Das freie EAC auch, das ist aber nicht ganz so gut wie dBpoweramp.)
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Thorsten_Reinbold
Anmeldungsdatum: 10. Juli 2006
Beiträge: 4784
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schily schrieb: Thorsten Reinbold schrieb: schily schrieb:
Welche Features fehlen Dir denn in cdda2wav?
Das fängt schon mit dem GUI an. Für meine Zwecke ist rubyripper gut, das war letztlich ein Beispiel.
GUIs gibt es ja und wenn es nur an den GUIs liegt, dann sollte man sich an deren Autoren wenden. Für mich stellt sich die Frage welche echten Features vielleicht vermißt werden.
Ich habe mir letztlich Gedanken zum Thema "CD-Rippen" machen müssen, weil ich bald ein Notebook für meinen Vater aufsetze. Hauptzweck: Musiksammlung digitalisieren. Für diesen Zweck wäre ein Programm klasse, das folgende Features besitzt: Zugängliche GUI FreeDB-Abfrage Simple Einstellungen der Rip-und Enkoderoptionen (inkl. speicherbaren Profilen, z.B. "Archivierung"/"Mp3Player") Sicheres Auslesen (bietet unter Linux mwn nur Rubyripper) Konfigurierbare Einstellungen für Ordner/Dateinamen (da scheitern z.B. schon Rhythmbox/Soundjuicer) (Semi)automatische Coverabfrage
Da mein Vater wohl nie mit dem Konzept des CLI warm werden wird, fallen derartige Lösungen schonmal flach. Mir persönlich fehlen vor allem sichere Auslesemethoden, wie sie unter Win z.B. von EAC geboten werden. Gerade bei Archivierungen mit FLAC wäre das mehr als sinnvoll.
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schily
Anmeldungsdatum: 5. November 2008
Beiträge: 178
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Thorsten Reinbold schrieb: schily schrieb:
Für mich stellt sich die Frage welche echten Features vielleicht vermißt werden.
Ich habe mir letztlich Gedanken zum Thema "CD-Rippen" machen müssen, weil ich bald ein Notebook für meinen Vater aufsetze. Hauptzweck: Musiksammlung digitalisieren. Für diesen Zweck wäre ein Programm klasse, das folgende Features besitzt:
Das klebt man oben auf cdda2wav drauf
Die SCCS History von cdda2wav reicht leider nur bis 1999 zurück, aber schon damals war das drin. Da das nicht in cdparanoia ist, muß es also irgendwann zwischen 1997 und 1999 reingekommen sein 😉
Enkodieren haben wir mal eine Zeitlang diskutiert, aber dann erstmal zurückgestellt. Ich betrachte zur Zeit eine internationalisierung der Strings für wichtiger, dann würden auch endlich die Namen "Eißfeldt" und "Jörg" in den Meldungen auf allen Plattformen korrekt dargestellt werden können (sofern die betreffende Plattform Internationalsierung unterstützt). Für die Rip Optionen liefert cdda2wav bereits viel, irgendwann nach der Internationalisierung kommt C2-Support für libparanoia rein und dann wäre cdda2wav noch weiter gegebüber cdparanois verbessert. Das Abspeichern könnte eine GUI erledigen. Wenn Du meinst es macht Sinn, könnte man die Defaults in /etc/default/cdrecord hineintun. Für das Enkodieren empfehle ich die mitgelieferten Skripte cdda2ogg und cdda2mp3, die seit einem Jahr auch offiziell unterstützt und automatisch installiert werden.
Was meinst Du damit? Wenn Du EAC meinst, dann gibt es da einige Mißverständnisse: - Das Auslesen ist mit EAC keinesfalls "sicher", allerdings kann man sich in vielen Fällen einen zweiten Auslesevorgang ersparen (genau dann wenn die Datenbank Dir da helfen kann). - Die AccurateRip Datenbank ist nicht in einem schönen Zustand. Sie macht nicht das was man eigentlich will (Startmarke an der Stelle wo das Stück anfängt) sondern ist einfacher gehalten, zudem verwendet sie einen proprietären Checksummenalgorithmus (wenn ich mich recht erinnere). - cdda2wav liest jedenfalls nicht schlechter als AccurateRip und ein Vergleich mit einem Zweiten Ausleseergenis bringt normalerweise auch das gewünschte Ergebnis. - Für eine intillegentere Methode zum wiederholten Lesen bräuchte man mehr Informationen in der Datenbank als dort vorhanden sind.
Mit den richtigen Parametern tut cdda2wav das.
Die kann sicherlich die GUI an Hand der CDDB Datenbank finden.
Da mein Vater wohl nie mit dem Konzept des CLI warm werden wird, fallen derartige Lösungen schonmal flach. Mir persönlich fehlen vor allem sichere Auslesemethoden, wie sie unter Win z.B. von EAC geboten werden. Gerade bei Archivierungen mit FLAC wäre das mehr als sinnvoll.
Das Einzige was EAC gegenüber cdda2wav wirklich mehr kann ist die Offsetkorrektur. Vielleicht hilft mir ja Heiko mal bei der Implementierung. Was mich zur Zeit etwas von allzuviel Engagement in diesem Umfeld abhält ist das zu viele Leute anscheinend immer noch glauben, cdparanoia sei das beste Ausleseprogramm.
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zephir
Anmeldungsdatum: 20. März 2006
Beiträge: 2765
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Thorsten Reinbold schrieb:
Ich habe mir letztlich Gedanken zum Thema "CD-Rippen" machen müssen, weil ich bald ein Notebook für meinen Vater aufsetze. Hauptzweck: Musiksammlung digitalisieren. Für diesen Zweck wäre ein Programm klasse, das folgende Features besitzt: Zugängliche GUI FreeDB-Abfrage Simple Einstellungen der Rip-und Enkoderoptionen (inkl. speicherbaren Profilen, z.B. "Archivierung"/"Mp3Player") Sicheres Auslesen (bietet unter Linux mwn nur Rubyripper) Konfigurierbare Einstellungen für Ordner/Dateinamen (da scheitern z.B. schon Rhythmbox/Soundjuicer) (Semi)automatische Coverabfrage
Da mein Vater wohl nie mit dem Konzept des CLI warm werden wird, fallen derartige Lösungen schonmal flach. Mir persönlich fehlen vor allem sichere Auslesemethoden, wie sie unter Win z.B. von EAC geboten werden. Gerade bei Archivierungen mit FLAC wäre das mehr als sinnvoll.
Ich nutze dafür ripperX, erfüllt fast alle Kriterien, nur ob man Profile speichern kann weiß ich grade nicht. Und Coverabfrage kann er nicht, aber das kann ja fast jeder mp3 player unter Ubuntu, reicht das nicht? Zum sicheren auslesene sagt wikipedia über cdparanoia: Seit Version 10.2 (vom 11. September 2008) wird auch das Übergehen des Laufwerkslesepuffers unterstützt.
So wie ich es verstanden habe, war das der Vorteil von Rubbyripper.
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rubicante
Anmeldungsdatum: 5. April 2011
Beiträge: 26
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zephir schrieb: Thorsten Reinbold schrieb: Da mein Vater wohl nie mit dem Konzept des CLI warm werden wird, fallen derartige Lösungen schonmal flach. Mir persönlich fehlen vor allem sichere Auslesemethoden, wie sie unter Win z.B. von EAC geboten werden. Gerade bei Archivierungen mit FLAC wäre das mehr als sinnvoll.
Ich nutze dafür ripperX, erfüllt fast alle Kriterien, nur ob man Profile speichern kann weiß ich grade nicht. Und Coverabfrage kann er nicht, aber das kann ja fast jeder mp3 player unter Ubuntu, reicht das nicht?
Vermutlich nicht.
EAC bietet verschiedene Möglichkeiten, um Fehler beim Rippen zu erkennen und diese auch dem User mitzuteilen. Daneben gleicht es den Rip auch mit einer Online-Datenbank ab, um zusätzlich systematische Fehler beim Rippen auszuschließen. Gerade wenn man eine größere Sammlung digitalisiert, ist das vorteilhaft, da man nicht jeden einzelnen Song nochmal testweise anhören will. Zumal viele kleinere Fehler auch gar nicht beim ersten Hören auffallen. Außerdem enthalten CDs viele Informationen, die in Audiodateien am PC nicht gespeichert werden können (z.B. Indices, Pausen zwischen den einzelnen Stücken), oder von den allermeisten Rippern nicht ausgelesen werden (z.B. ISRC-Codes). Wenn man diese Informationen aber behalten möchte, grenzt die Auswahl an CD-Rippern ziemlich ein. Letztlich funktioniert EAC aber wunderbar mit Wine. zephir schrieb: Zum sicheren auslesene sagt wikipedia über cdparanoia: Seit Version 10.2 (vom 11. September 2008) wird auch das Übergehen des Laufwerkslesepuffers unterstützt.
So wie ich es verstanden habe, war das der Vorteil von Rubbyripper.
Nein, Rubyripper hat eigentlich überhaupt keinen Vorteil. Die Fehlerkorrektur des Programms ist absolut unzuverlässig, da sie nur Fehler erkennen, nicht aber wirklich korrigieren kann (es sei denn, man rippt jedes Stück, bis man für jedes Frame 15 oder 20 gleiche Werte hat). Wenn Rubyripper behauptet, einen Fehler korrigiert zu haben, hat es diesen fehlerhaften Wert i.d.R. nur durch einen anderen Fehler ersetzt. Die Fehlerkorrektur kann die Qualität des Ripps sogar verschlechtern. Das Programm ist nur deshalb so beliebt, weil es behauptet, denselben Fehlerkorrektur-Mechanismus wie Exact Audio Copy zu verwenden. Was aber gelogen ist. EAC benutzt stattdessen ein Verfahren, welches dem von cdparanoia sehr ähnlich ist - doch Rubyripper deaktiviert eben diesen Paranoia-Modus.
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schily
Anmeldungsdatum: 5. November 2008
Beiträge: 178
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rubicante schrieb:
EAC bietet verschiedene Möglichkeiten, um Fehler beim Rippen zu erkennen und diese auch dem User mitzuteilen. Daneben gleicht es den Rip auch mit einer Online-Datenbank ab, um zusätzlich systematische Fehler beim Rippen auszuschließen. Gerade wenn man eine größere Sammlung digitalisiert, ist das vorteilhaft, da man nicht jeden einzelnen Song nochmal testweise anhören will. Zumal viele kleinere Fehler auch gar nicht beim ersten Hören auffallen. Außerdem enthalten CDs viele Informationen, die in Audiodateien am PC nicht gespeichert werden können (z.B. Indices, Pausen zwischen den einzelnen Stücken), oder von den allermeisten Rippern nicht ausgelesen werden (z.B. ISRC-Codes). Wenn man diese Informationen aber behalten möchte, grenzt die Auswahl an CD-Rippern ziemlich ein.
Nach meinen Informationen gibt es zwischen EAC und cdda2wav nur 2 relevante Unterschiede. EAC kann angeblich das TOC komplett rekonstruiren. Da ich aber noch nie eine CD gefunden habe, die bei unlesbarem TOC lesbar gewesen wäre, glaube ich nicht daran das dieses Feature etwas bringt. Möglicherweise ist das aber einfach nur die EAC Methode bösartige "CDs" wie Natalia Imbruglia lesen zu können. Cdd2wav hat mit dieder CD aber keine Probleme das TOC korrekt auszulesen. EAC greift auf die ExactAudioCopy/AccurateRip Datenbank zu. Das kann cdda2wav zur Zeit noch nicht (es würde nach Einbau einer Offsetkorrektur aber wohl gehen). Dieser "Nachteil" ist aber nur dann relevant, wenn man eine extrem schlecht lesbare CD hat und diese mit einem modernen Laufwerk mit "zuverlässiger" Korrektur ausliest. In so einem Fall bekommt cdda2wav nämlich trotz extremer Proble immer die gleichen Daten, so oft es auch liest. Wenn cdda2wav aber bei keinem der Lieder hörbare Fehler meldet, dann reicht es ein beliebiges Lied anzuspielen um festzustellen ob die ganze CD schlecht oder gut ist. Für alle anderen Fälle liefert cdda2wav etwas das ich noch in keinem anderen Programm gesehen habe: auf Basis der von libparanoia gelieferten Qualitätsinformationen macht cdda2wav eine Aussage ob es hörbare oder stark hörbare Defekte gibt. Diese Aussage war für mich immer sehr zuverlässig. Nein, Rubyripper hat eigentlich überhaupt keinen Vorteil. Die Fehlerkorrektur des Programms ist absolut unzuverlässig, da sie nur Fehler erkennen, nicht aber wirklich korrigieren kann (es sei denn, man rippt jedes Stück, bis man für jedes Frame 15 oder 20 gleiche Werte hat). Wenn Rubyripper behauptet, einen Fehler korrigiert zu haben, hat es diesen fehlerhaften Wert i.d.R. nur durch einen anderen Fehler ersetzt. Die Fehlerkorrektur kann die Qualität des Ripps sogar verschlechtern. Das Programm ist nur deshalb so beliebt, weil es behauptet, denselben Fehlerkorrektur-Mechanismus wie Exact Audio Copy zu verwenden. Was aber gelogen ist. EAC benutzt stattdessen ein Verfahren, welches dem von cdparanoia sehr ähnlich ist - doch Rubyripper deaktiviert eben diesen Paranoia-Modus.
Das ist eine interessante Information. Achja, mein Vorschlag für paranoide Leute: cdda2wav -vall paraopts=proof -B evt. noch speed=8 hinzufügen.
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kaputtnik
Anmeldungsdatum: 31. Dezember 2007
Beiträge: 9245
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Das Problem ist, das die "neuen" User ein BS und die Programme EINFACH benutzen wollen. Sie wollen keine Konfigurationsdateien editieren müssen, keine Bugreports schreiben, keine komplizierten GUIs, ... Sie wollen einfach nur mit dem System arbeiten, nicht an dem System. Und das wird mit FLOSS, OSS oder wie immer das heißen mag, nie möglich sein.
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Das_Wort
Anmeldungsdatum: 23. Dezember 2009
Beiträge: 5269
Wohnort: /dev/null
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kaputtnik schrieb: Das Problem ist, das die "neuen" User ein BS und die Programme EINFACH benutzen wollen. Sie wollen keine Konfigurationsdateien editieren müssen, keine Bugreports schreiben, keine komplizierten GUIs, ... Sie wollen einfach nur mit dem System arbeiten, nicht an dem System.
Was ist bitte der Unterschied zwischen Nutzen und Benutzen (im Kontext, nicht allgemein).
ichten!). Und Konfigurationsdateien muss man echt nicht benutzen (der neue Nutzer), außer man möchte spezielle Programme nutzen wie Konsolenprogramme oder wenn man sein Netzwerk anpassen (NICHT einr
Und das wird mit FLOSS, OSS oder wie immer das heißen mag, nie möglich sein.
Solch eine Aussage zeugt von #_was_auch_immer_will_lieber_nichts_unpassendes_sagen# ! Evolution zum Beispiel ist OSS und da muss man nicht in Konfigurationsdateien schreiben, selbes gilt für Firefox, Libre/openOffice, Blender etc.
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