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Firefox 5 unter Aptosid

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Kein Ubuntu
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tomtomtom Team-Icon

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22. August 2008

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Neutrino schrieb:

Zu Iceweasel bzw. Firefox möchte ich soviel sagen daß Firefox Erweiterungen sich oft bis überhauptnicht auf Iceweasel installieren lassen

Könntest du da mal ein paar Beispiele nennen? Ich nutze Iceweasel (aktuell 7.0b2) seit es so heißt und mir ist noch keine Firefox-Erweiterung untergekommen, die nicht unter der selben Iceweasel- wie Firefoxversion lief (aber vielleicht nutze ich auch nur "die falschen". 😀)

da, Iceweasel, natürlich auch als Iceweasel und NICHT als Firefox outet.

Iceweasel gibt sich an verdammt vielen Punkten als Firefox aus.

Und wenn Linux ein Betriebssystem wäre

Linux ist ein Betriebssystem. Du verwechselst hier wohl Betriebssystem und Distribution, wobei auch dort von "offenklaffender Baustelle" nicht die Rede sein kann.

Giesi35

Anmeldungsdatum:
30. Januar 2011

Beiträge: 164

http://de.wikipedia.org/wiki/Iceweasel

Iceweasel = Firefox (ohne Namen, Marken und Logos)

Ich nutze selber Iceweasel (6.0 / Aptosid) und mir ist kein Unterschied (außer oben benanntes) aufgefallen.
Er gibt sich auch als Firefox aus... (http://www.w3schools.com/js/tryit.asp?filename=try_nav_all)

Neutrino

Anmeldungsdatum:
3. November 2006

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Hallo ☺)

Danke das ich wenigstens etwas Zustimmung gefunden habe ☺

Also zu der Frage, wo sich Iceweasel nicht wie Firefox verhält wäre der proprietäre treiber von ATI. Da bleibt das Feld als "Standardbrowser" leer. Gut, braucht man nicht unbedingt aber ich finde es ist erwähnenswert. Hier ist ja auch das -sid- Forum, heißt unstable. Ich hatte auch mal ne Zeitlang unstable weil mein Notebook nicht korrekt lief mit stable. Aber mir sind lieber stables. Und da gibts Iceweasel nur 3.5.x wenn ich mich jetzt nicht ernsthaft vertue.

Ich weiß ehrlich und wahrhaftig nicht warum da soeine uralte Version angeboten wird. Also wenn Debians Philosophie es ist, eher auf "altbewährtes" zu setzen, ich kanns ja verstehen, einerseits ists ja korrekt, - "nicht alles neue muß gut sein" - aber wenn dies in die falsche richtung los geht, dann können ältere Anwendungen diesen Verwendungsgrund auch nicht mehr kompensieren.

Noch ein Beispiel ist: Debian behauptet das man den Kernel durch proprietäre Treiber verdirbt und ein solcher deprecated Kernel vom Debian-Team nicht mehr unterstützt werde. Wieder: 50% Korrekt, 50% Unfug. Was macht jemand der sich Debian auf seine neue Mühle zieht, einfach, weil ihm Debian gefällt, weil er damit arbeiten möchte, weil er sich damit auseinandersetzen möchte. Seine Graka wird aber vom freien Treiber nicht unterstützt. Was macht er? Er installiert den proprietären um Debian genießen zu können und bekommt Supportablehnung und Angeflame zu Gesicht. Das ist doch echt net O.K. Ich habe ne ATI HD 4890 die wird vom freien Treiber unterstützt, aber trotzdem kackt KDE beim Versuch die Effekte zu nutzen kategorisch ab. Der freie Treiber behebt das Problem auch nicht. Nur habe ich das Problem nur bei Debian. Bei Ubuntu bis V 11.04 habe ich es nicht. Ab 11.04 auch. Compiz halt.

Nicht habe ich es unter Arch beispielsweise. Nicht mal unter den Alphas von Ubuntu Oneiric was bald kommt.

Nochmals, ich schätze Debian sehr. Nur deren Geflame wenns um was geht was deren Philosophie nicht wie ne Faust aufs Auge trifft und der extrem restriktive Laufmarsch schrecken mich muß ich sagen ab. Obwohl ich absolut keine Angst vor der Konsole habe oder Angst davor dazuzulernen oder sich bis aufs Fundament mit seinem OS auseinanderzusetzen.

@tomtomtom: Sagen wirs mal so:

Wenn ich, ich sag jetzt mal als USER ein System installiere: Sagen wir Ubuntu Maverick 10.10 und ich bin in der Expert Installation, habe mit gparted da meine Partitionen erstellt, möchte Partition /boot "scharf machen" also bootable kann ich 1000mal machen. Sie wird nicht aktiv. Auch wenn alles auf nur 1 Partition soll egal welche Partition, sie kann nicht als Boot gesetzt werden. "Partition als Bootfähig markieren" es bleibt auf "nein". Fedora Core: Du möchtest gerne den Bootloader auf eine bestimmte Partition installieren. Bei mir /dev/sdc. sda ist bei mir Vista, sdb Windows 7. sdc soll Linux werden. Sdd ist Eigene Dateien. Also Sammlung aller Programme. Die wird alle 2 Monate mit ner xternen Platte synchronisiert damit ich egal was passiert, nichts verliere. Also 4 Platten im rechner. Physische. Ok, sage Fedora, der grafischen Installationsoberfläche: er soll mir auf /dev/sdC den Bootloader installieren. sdc, warum nicht sdc1 oderso? weil der Loader natürlich in den Bootloader also sdc soll. Doch Fedora bietet mir als EINZIGE Möglichkeit sdA an. Oder sdc1 sdc2 sdc3 sdc4 (/boot swap /root /home). Nur... das bringt mir nicht viel. Danach startet nämlich nichts. Wenn ich sdc1 nehme. Nehme ich sdA überschreibt er den Bootloader von Vista, doch Fedora starten tut er auch nicht. Also 2 Tritte in den Hintern. Denn Vista will ja seinen Loader zurück. Bei mir geht das schnell, ich kann per Acronis aus dem Image nur MBR auswählen und der stellt ohne Probleme MBR Track null wieder her... Nur für einen User der sih NICHT so rückversichert hat, siehts dann finster aus. Womöglich muß er Hilfe anfordern und bezahlen. Zumal, wie will er Hilfe suchen wenn sein einziger PC dieser ist? Ich sage extra FEDORA, denn FEDORA ist, wie SuSE ein System was besonders für Anfänger konzipiert ist. Windowsähnliche Installation, sofort grafisch... usw. usw. CentOS, ums zu beleuchten: CD Install: Er bootet von CD findat danach die InstallationsCD nicht. Oder vor der letzten CD (wenn man die Komplettinstallation macht) Dasselbe bei der NET-Installation. Kann keine CD finden, nicht einbinden usw usw.

EDIT on:

Sudo

Ubuntu 10.04 LTS Lucid Lynx Server. Ich bin kein Freund von sudo. Entweder ich bin root oder user. Dasselbe UAC bei Windows. Es nervt. Ich installiere also so das mir gewährt ist mich als root anzumelden. "Root Anmelden erlauben". Geht. Nur wenn ich dann als Benutzer später in Gnome bin und ich muß als root etwas ausführen, werd ich anstatt nach dem Systempass für Benutzer (wie es wäre um als sudo auszuführen) nach dem root-pass gefragt. Bis jetzt kein Problem: NUR, tu ich das, gebe das root passwd ein, nix da. Falsches Password. Gebe ich das userpass ein: nix da. Falsches password. 👿 Dazu las ich dann das ubuntu so ausgelegt ist, sudo zu benutzen. Somit kann ich ab dem Punkt nichts mehr als root tun. Ich kann auch nichts ändern weil ich root nicht werden kann. Komisch: In der Konsole geht es wiedermal problemlos.

EDIT off

Deshalb sagte ich "Linux-Baustelle". Du hast natürlich Recht, ich meine die Distribution. Dennoch haben einige Distris so gravierende Fehler die sich ein Herr Gates in RELEASES NIEMALS erlauben dürfte. Also würde da sowas bekannt, das sich mal eben so mit ner Release Version von Win sich Leute nachweislich bei sauberen Installationen Loader von anderen Partitionen schrotten, tomtomtom, du würdest jeden Tag dvon lesen. Und dem Image MS´s würds nicht guttun.

Wenn selbst die Anfängerlinuxe solche "Lappöhrchen" haben, wo man sich ohne Hilfe totbrütet über ein Problem, dann kann man auch direkt zu Slackware oder gentoo kommen und direkt alles per Hand aufsetzen. Dann hat mans wenigstens mal von a bis z gemacht und zwar ALLES per Konsole und es wird einem mal nicht mehr eiskalt um die Fußgegend herum, wenn mal nicht die schöne Oberfläche mit den verbuggten GUI´s startet 😉

Also EINS habe ich unter Linux gelernt. Der Spruch "Was hat ... mit Windows gemeinsam?" Antwort: "Macht man ein Fenster auf gehen die Probleme los".

DER Spruch gilt auch unter Linux. Solange ich in Debian nur auf der Konsole bin, alles 1A. Installiere ich irgendwelche Xorgs plus grafische Desktop Umgebungen, gehen auch die Probleme los. Echt, ich verstehs manchmal nicht. Und Linux, bzw. die Distributionen, sind doch teilweise schon so alt.

Beweis: Beides ist nicht immer gut:

M$ Windows: Riesige Firma - Die den Ton angibt - Source nicht offen Linux und andere freie: Die Communitys und freie Entwickler (heißt alle die mitentwickeln wollen) geben den Ton an. - Nachteil: Verwaschene "Grenzen" - Vorteil opensource, Fehler können schneller gefunden und beseitigt werden. Ich will mal nicht sarkastisch sein (oder dazuprogrammiert) werden 😉))

Ich mag beides, Win und Linux. Mir tuts nur einfach so leide das Linux sich durch solche Bugs selbst im Weg steht. Linux könnte populärer sein!

chinwildchicken

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30. August 2009

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Die Debian-Philosphie stört tatsächlich. Unter JEDER Linux Distri konnte ich bisher immer ins Netz mit meinem Belkin WLAN-Stick, nur mit Debian 6.0 nicht. Und auch bei Apotsid kam ich da nicht ins Netz

So toll das sein mag auf freie Alternativen zu setzen, wenn es um Hardware geht sollte man seine Prinzipien mal kurz beiseite legen. Außer natürlich der freie Treiber ist dm unfreien ebenbürtig ☺

Also EINS habe ich unter Linux gelernt. Der Spruch "Was hat ... mit Windows gemeinsam?" Antwort: "Macht man ein Fenster auf gehen die Probleme los".

Naja das so sehe ich NOCH nicht so 😀 . Unter Linux kann ich immernoch mit STRG+ALT+F1 in die Konsole und da alles beenden und neustarten. Unter Windows starte ich den Taskmanager, klicke auf beenden und es passiert nichts 😀

Überhaupt, Windows friert mir öfter wegen Kleinigkeiten ein als Linux. da bleibt bei Windows auch mal gerne die Maus hängen 😀

Das ist mir bisher nur 2mal in den ganzen 2 Jahren Linux passiert, wobei ich mich gerade an keines erinnern kann 😀

Lustigerweise habe ich vor kurzem auch einen Bluescreen bei Windows 7 erlebt, sah lustig aus .

Dabei habe ich nur das SiSandra Tool gestartet um herauszufinden welche Treiber ich installieren müsste 🙄

Giesi35

Anmeldungsdatum:
30. Januar 2011

Beiträge: 164

Neutrino schrieb:

Hallo ☺)

Hallo

Noch ein Beispiel ist: Debian behauptet das man den Kernel durch proprietäre Treiber verdirbt und ein solcher deprecated Kernel vom Debian-Team nicht mehr unterstützt werde. Wieder: 50% Korrekt, 50% Unfug. Was macht jemand der sich Debian auf seine neue Mühle zieht, einfach, weil ihm Debian gefällt, weil er damit arbeiten möchte, weil er sich damit auseinandersetzen möchte. Seine Graka wird aber vom freien Treiber nicht unterstützt. Was macht er? Er installiert den proprietären um Debian genießen zu können und bekommt Supportablehnung und Angeflame zu Gesicht. Das ist doch echt net O.K. Ich habe ne ATI HD 4890 die wird vom freien Treiber unterstützt, aber trotzdem kackt KDE beim Versuch die Effekte zu nutzen kategorisch ab. Der freie Treiber behebt das Problem auch nicht. Nur habe ich das Problem nur bei Debian. Bei Ubuntu bis V 11.04 habe ich es nicht. Ab 11.04 auch. Compiz halt.

Dem kann ich in keinster weiße zustimmen. Ich weiß nicht in welchem Forum du warst, aber im deutschen debian-Forum wirst du nicht "angeflamt" und abgelehnt (ich lasse mich gerne durch ein Gegenbeispiel belehren). Ich bezweifle, dass dies auch im englischsprachigen anders ist (auch wenn du prop. Treiber nutzen möchtest). Wie kackt den KDE ab, dies klingt für mich, wie der komplette X-Server-Absturz.

EDIT on:

Sudo

Ubuntu 10.04 LTS Lucid Lynx Server. Ich bin kein Freund von sudo. Entweder ich bin root oder user. Dasselbe UAC bei Windows. Es nervt. Ich installiere also so das mir gewährt ist mich als root anzumelden. "Root Anmelden erlauben". Geht. Nur wenn ich dann als Benutzer später in Gnome bin und ich muß als root etwas ausführen, werd ich anstatt nach dem Systempass für Benutzer (wie es wäre um als sudo auszuführen) nach dem root-pass gefragt. Bis jetzt kein Problem: NUR, tu ich das, gebe das root passwd ein, nix da. Falsches Password. Gebe ich das userpass ein: nix da. Falsches password. 👿 Dazu las ich dann das ubuntu so ausgelegt ist, sudo zu benutzen. Somit kann ich ab dem Punkt nichts mehr als root tun. Ich kann auch nichts ändern weil ich root nicht werden kann. Komisch: In der Konsole geht es wiedermal problemlos.

EDIT off

sudo zum Nachlesen. Ich glaube du hast die Sache mit sudo noch nicht ganz erkannt. Mit sudo wird man nicht root. Du führst nur ein Programm oder ein Befehl im Namen eines anderen Benutzers mit sein Rechten aus (meist root), bist aber selber nicht root.

DER Spruch gilt auch unter Linux. Solange ich in Debian nur auf der Konsole bin, alles 1A. Installiere ich irgendwelche Xorgs plus grafische Desktop Umgebungen, gehen auch die Probleme los. Echt, ich verstehs manchmal nicht. Und Linux, bzw. die Distributionen, sind doch teilweise schon so alt.

Distribution != DE || Kernel. Keine DE ist perfekt, aber dafür kann man die Option "Bugs melden" nutzen.

Neutrino

Anmeldungsdatum:
3. November 2006

Beiträge: 6

Giesi35 schrieb:

sudo zum Nachlesen. Ich glaube du hast die Sache mit sudo noch nicht ganz erkannt. Mit sudo wird man nicht root. Du führst nur ein Programm oder ein Befehl im Namen eines anderen Benutzers mit sein Rechten aus (meist root), bist aber selber nicht root.

Distribution != DE || Kernel. Keine DE ist perfekt, aber dafür kann man die Option "Bugs melden" nutzen.

Ich habe "sudo" schon verstanden, aber Du mich vielleicht nicht. Ist kein Vorwurf. Ich leite es aber als Erklärung ab... sudo ist ein Privileg für einfache Benutzer SuperUser Rechte zu erlangen, OHNE Dabei das Root-Kennwort zu kennen oder benutzen zu müssen um administrative Aufgaben durchführen zu können. Dazu kann man einen User mit diesen Rechten ausstatten oder nicht. Um das zu können müssen diese Benutzer in sudo "Mitgleid" sein. Deshalb meinte ich, das ich es nicht so besonders finde. Ich kanns in ner Firma verstehen, wenn man nicht jedem Co-Admin root-Rechte geben will. Dennoch sollen auch User beispielsweise ein Update machen können. Um ihnen nicht das root-pass nennen zu müssen... Nutzen diese user sudo. Trotzdem ne linke Sache. In dem Moment wo jemand root-Rechte (wenn auch nur temporär) erlangt... ist er in der Lage etwas ganz furchtbar duseliges zu tun... z.B. rm -rf *... Im GANZ bösen Fall. Das ein sudoER nicht root ist, das weiß ich.

Zu DE und deren Fehler: Also ich weiß nicht was sich der gute Mr. Shuttleworth in den Kopf gesetzt hat aus Ubuntu zu machen... Ne bessere SuSE oder Fedora... wer weiß es... Doch der Unity-Schuh... ich bin mir nicht unbedingt sicher, das der den Leuten so passen wird wie Gnome 2.x gepasst hat. Mir gefällt Unity von der Oberfläche. Hatte auch mal in der Zwischenzeit Gnome3 laufen, aber nicht auf Ubuntu. Gnome3 ist - ja - sehr gewöhnungsbedürftig und die Fensterwechsel... wenn man viele gleichzeitig offen hat eine Benutzerbremse... 3 Klick um von einem aufs andere zu wechseln. DAFÜR hatte ich aber im Gegensatz zu Unity auf GNOME3 keinerlei Grafikprobleme. Und GNOME3 ist genauso neu wie Unity. Selbst das Fallback auf Gnome2.x in Natty Narwhal bringt mir und meiner ATI Karte ausser problemen leider nicht viel. NVidia Leute schauen derzeit auch nicht fröhlicher drein. Nur die Int´ler mit eingebautem GraChip (sollen) besser klarkommen. Ich habs nur gelesen, das soll hier jetzt zu keiner Bestätigung ausufern! Ich habe es nicht gesehen. Gar mit proprietärem Treiber war nichts zu machen. Ich bin nun auf eine andere Distri umgestiegen. Hatte mal die Alpha von Oneiric drauf. Da scheint Compiz ohne Ruckeln zu laufen. Doch Alpha bringt mir nicht besonders viel. Ich muß mich drauf verlassen können...

Gruß Neutrino ☺

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