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black_tencate
Anmeldungsdatum: 27. März 2007
Beiträge: 11451
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Hej, ich war gerade etwas überrascht, daß Ubiquity/Partitionsmanager meine lediglich mit "PP" und "QQ" gelabelten vorbereiteten Partitionen schon 'seinen' Distributionen zuordnen kann! 🤓 Gruß black tencate Moderiert von tomtomtom: Aus dem Supportbereich verschoben, da keine Supportanfrage erkennbar.
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Newubunti
Anmeldungsdatum: 16. Februar 2008
Beiträge: 5149
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Hallo, technisch steckt dahinter os-prober. Also genau der gleiche Code, der das "Partitions-Probing" für das Erstellen das GRUB-Menüs macht. Bietet sich von daher an, dass das auch schon von Ubiquity genutzt wird. Gruß,
Martin
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black_tencate
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 27. März 2007
Beiträge: 11451
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Hej Newubunti, Newubunti schrieb: Hallo, technisch steckt dahinter os-prober. Also genau der gleiche Code, der das "Partitions-Probing" für das Erstellen das GRUB-Menüs macht. Bietet sich von daher an, dass das auch schon von Ubiquity genutzt wird.
und wie, bitte, assoziiert der dann aus dem Label "PP" (das einzige, was bei der Partition - neben dem Dateisystem - festgelegt ist) die Distribution? "PP"="Ubuntu 12.04.1 LTS (12.04)" Und wie kommt der auf 12.04.1, wo ich doch 12.04.2 verwende? Gruß black tencate
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Newubunti
Anmeldungsdatum: 16. Februar 2008
Beiträge: 5149
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Also os-prober stellt nicht auf Labels von Partitionen ab, sondern bindet der Reihe nach alle Partitionen ein und überprüft dann auf Vorhandensein bestimmter Dateien. Ich hatte mich neulich mit os-prober ziemlich detailiert auseinandergesetzt - allerdings mehr wegen der Erkennung von Windows-Systemen. Bei der Erkennung von Linux-Systemen stellt os-prober glaube ich - soweit ich mich erinnere - erst mal auf die Einträge in der grub.cfg ab und wertet diese aus. Hat dann glaube ich auch noch einige andere Fallback-Tests, wenn diesbezüglich nichts gefunden wird. os-prober besteht übrigens im wesentlichen nur aus Shell-Skripten. D.h. da kannst Du ruhig mal selber nachschauen, wie das Linux-Probing genau funktioniert. In einer Ubuntu-Installation findest Du die wesentlichen Skripte unter /usr/lib/os-probes und den dortigen Unterverzeichnissen. Ich bin auch kein Skripting-König und habe da relativ schnell Zugang zu gefunden, wie ich Dich kenne schaffst Du das auch. Gruß,
Martin
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black_tencate
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 27. März 2007
Beiträge: 11451
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Hej Newubunti, sorry, aber Du verstehst mich nicht. Ich habe eine neue Partition angelegt, und sie (willkürlich) "QQ" genannt. Nun komme ich mit einem LiveUSB 12.04.2 und beginne die Installation (da gibt es keinen os-prober oder sonstwas). An der Stelle, wo der Ort für die Installation von grub festgelegt wird (Dropdown), 'bennent' der Partitionierer von Ubiquity die "QQ"-Partition mit "Ubuntu 12.10 (12.10)". Funkts jetzt? Gruß black tencate
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Newubunti
Anmeldungsdatum: 16. Februar 2008
Beiträge: 5149
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Hm, auf dem GParted-Screen-Shot ist aber doch auf den betreffenden Partitionen etwas drauf. Und os-prober läuft innerhalb des Installers, soweit ich durchgeblickt habe, vor dem Bildschirm, der Dir die Installationsauswahl anbietet, also ob Du Ubuntu neben xxx installieren willst usw.. Oder wolltest Du sagen, dass der Installer Partitionen die vor Anstecken des Live-Sticks völlig leer waren - was ich so aus Deinen Screenshots nicht sicher verstehe, oder um die Uhrzeit nicht richtig verstehe - die verschieden Distributionen erkennt. Die Frage ist also, waren die Partitionen vor dem Start von Live-Stick schon komplett leer, oder hast Du sie erst innerhalb des Ubuntu-Setups formatiert? Gruß,
Martin EDIT: Weil ich mich aufgrund des möglicherweise aneinander Vorbeiredens auch nicht deutlich ausgedrückt habe: Wenn auf den vorbereiteten Partitionen zuvor schon Ubuntu-Installationen drauf waren, die irgendwo auf der Platte - da sind ja reichlich Partitionen - in einer grub.cfg aufgeführt sind und dort noch nicht herausgelöscht wurden, dann findet os-prober diese Einträge und ordnet sie den nun leeren Partitionen zu. os-prober ist diesbezüglich etwas simpel gestrickt. Es verifiziert die Einträge die es in Boot-Partitionen findet nicht auf Gültigkeit, sondern es wertet im wesentlichen Bootmanager-Daten nur aus.
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black_tencate
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 27. März 2007
Beiträge: 11451
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Hej Newubunti war wohl 'n Denkfehler meinerseits, das Ganze passiert während des Installationsvorgangs, und zwar beim bereits 2. Versuch, weil der erste genau an der Stelle (Zuweisung_grub) abgestürzt ist. Da waren allerdings "/" und "/home" im ersten Durchgang schon einmal zugeordnet, könnte sein, daß davon etwas im PBR hängengeblieben ist. Gruß black tencate
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Newubunti
Anmeldungsdatum: 16. Februar 2008
Beiträge: 5149
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black tencate schrieb: Hej Newubunti war wohl 'n Denkfehler meinerseits, das Ganze passiert während des Installationsvorgangs, und zwar beim bereits 2. Versuch, weil der erste genau an der Stelle (Zuweisung_grub) abgestürzt ist. Da waren allerdings "/" und "/home" im ersten Durchgang schon einmal zugeordnet, könnte sein, daß davon etwas im PBR hängengeblieben ist.
Im PBR kann IMO an der Absturzstelle noch nichts hängen geblieben sein, weil AFAIK GRUB ja erst ziemlich am Ende des Installationsverlaufs installiert wird. Wenn allerdings der Installer abstürzt - und zwar so, dass die Live-Session nicht beeinträchtigt wird - und Du dann in der gleichen Live-Session den Installer ein zweites mal startest dann würde ich mal darauf tippen, dass der Installations-Caches des ersten Durchlaufs noch dazwischen funkt. Allerdings erklärt das noch nicht, warum in einer abgestürzten 12.0.4.2-Installation die Zielpartition als mit 12.10 belegt erkannt wird. Die Frage wäre daher IMO immer noch, ob es auf dem System insgesamt - Du bist ja jemand der mit vielen grub.cfgs arbeitet, da Du AFIAK gerne GRUB im PBR nutzt - eine grub.cfg gibt, die vielleicht von einer früheren Konstellation auf /dev/sda13 verweist. Oder gab es auf dem System zuvor noch nie eine Partition /dev/sda13? Weil während der Installation ermittelt os-prober vorhandene Linux-Installation entweder über Auswerten vorhandener grub.cfg-Dateien (primäre Vorgehensweise) oder es wertet Dateien wie z.B. /etc/lsb-release aus. Gruß,
Martin
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black_tencate
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 27. März 2007
Beiträge: 11451
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Hej Newubunti, Newubunti schrieb: ...
Allerdings erklärt das noch nicht, warum in einer abgestürzten 12.0.4.2-Installation die Zielpartition als mit 12.10 belegt erkannt wird.
😕 doch, denn das war auch einer meiner Irrtümer: Da war/ist ein nicht mehr funktionierendes 12.10 drauf (defekt wegen des Versuchs einer nvidia-Treiber Installation bei fehlenden kernel-headern 😬 ). Ich habe mich aber über die 12.04.2 gewundert, über die 12.10 hätte ich mich nicht wundern dürfen. ...eine grub.cfg gibt, die vielleicht von einer früheren Konstellation auf /dev/sda13 verweist.
nein, da diese Platte komplett neu angelegt wurde ...Oder gab es auf dem System zuvor noch nie eine Partition /dev/sda13?
die Partition wurde vor der Installation mit gparted (irgendwann mal) angelegt, danach dann jetzt die Installation vom LiveUSB 12.04.2 aus. Gruß black tenate
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Newubunti
Anmeldungsdatum: 16. Februar 2008
Beiträge: 5149
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Ähm, ich kann Dir nicht so ganz folgen, ist ein bisschen widersprüchlich: black tencate schrieb: ... Da war/ist ein nicht mehr funktionierendes 12.10 drauf (defekt wegen des Versuchs einer nvidia-Treiber Installation bei fehlenden kernel-headern 😬 ).
...eine grub.cfg gibt, die vielleicht von einer früheren Konstellation auf /dev/sda13 verweist.
nein, da diese Platte komplett neu angelegt wurde
Wenn die Platte komplett neu angelegt wurde, wie kommt es dann, dass da noch ein nicht funktionierendes 12.10 drauf war. Ich meine, ich will Dich nicht nerven, aber ich komme gedanklich nicht so ganz mit. 😕 Gruß,
Martin
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black_tencate
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 27. März 2007
Beiträge: 11451
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Hej Newubunti, Newubunti schrieb: ...
Wenn die Platte komplett neu angelegt wurde, wie kommt es dann, dass da noch ein nicht funktionierendes 12.10 drauf war.
naja, laß gut sein, vielleicht nur noch zur Erklärung: Ich partitioniere (immer) als erstes mit einem LiveSystem die ganze Platte, danach erst werden die O/S installiert (ggf. ganze Partition rüberkopiert). Da sind dann natürlich - wenn die Letzte oder Vorletzte... dran ist - schon O/S installiert. Aber wir sollten das hier beenden. Mein Fehler: Ich kann den Zeitpunkt des Auftauchens von "Ubuntu 12.04.1 LTS (12.04)" im besagten Dropdown ohnehin nicht mehr 100%ig verifizieren, jetzt, mit grub im PBR, will ich das auch nicht mehr nachvollziehen. Sorry, wenn ich Deine Zeit vergeudet haben sollte. Gruß black tencate
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