Zeitenwende
Anmeldungsdatum: 14. Februar 2011
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Ein Freund von mir hat meinen alten Rechner bekommen (P4, Fujitsu-Siemens Scalero, 1,8 GHz CPU, 2 GB RAM). Dessen alter Rechner war ein P 3 mit 700 MHz CPU, darauf lief Suse 10.2 - mehr war nicht 'drin. Jetzt hat mein Kumpel erstmal den Rechner mit der alten Suseversion in Betrieb genommen, sich darüber gefreut wie schnell plötzlich Gimp läuft und hat angefangen Schritt für Schritt sein System mit Upgrade zu versehen. Bis Suse 11.2 lief das auch alles ohne Probleme. Und jetzt fängt das Problem an: Auf 11.3 oder gar 11.4 lässt sich nicht upgraden. Bei einem Internet upgrade via Yast bricht nach 41% des Dateiendownloads unvermittelt die Internetverbindung zusammen, beim Download der DVD's für 11.3 und 11.4 hat er ständig Prüfsummenfehler - beim Download der Ubuntu 10.10 DVD gab's keine Fehler. Der Kollege hat eine recht lahme DSL-Verbindung -Telekom DSL 2000- aber daran kann's eigentlich nicht liegen denn die anderen Downloads - Ubuntu, pmagic/gparted - sind zwar langsam angekommen, waren aber fehlerfrei und liessen sich unter k3b auch anstandslos als ISO brennen. Hat jemand 'ne Idee woran das liegen könnte?
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uname
Anmeldungsdatum: 28. März 2007
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Eine Idee habe ich nicht. Aber könntest du ihm die CD/DVD nicht downloaden, brennen und eben auf einen Kaffee vorbeigehen?
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Zeitenwende
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Anmeldungsdatum: 14. Februar 2011
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Schöne Idee - kleines Problem: Mein Kumpel lebt in Baden-Würtemberg - und ich in Berlin..... klar? Klar....!
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axt
Anmeldungsdatum: 22. November 2006
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Man verwendet einen Downloadmanager. Man überprüft mittels sha-256 oder sha-1 oder zumindest md5.
Als Downloadmanager empfehle ich das Fx-Add-on DownThemAll, das diese Checks integriert hat. Zudem können (serverabhängig) Downloads unterbrochen und fortgesetzt werden. Ist der Download bereits ohne DownThemAll beendet, kann das File z.B. mit sha256sum überprüft werden. Mirrors openSUSE-11.4-DVD-i586.iso mit sha-256-, sha-1- und md5-Hashes. Man kann auch CD-Versionen (Gnome/KDE) ziehen, ebenfalls mit Hashes checken: http://download.opensuse.org/distribution/11.4/iso/ Auf keinen Fall würde ich schrittweise Distupgrades und schon gar nicht online durchführen und erst recht nicht bei openSuse.
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Zeitenwende
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Anmeldungsdatum: 14. Februar 2011
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So, mein Kumpel in BW hat sich mittlerweile das Firefox Add-on runtergeladen und installiert, gestern Nacht die Datei geladen, heute morgen gebrannt - und immer noch Prüfsummenfehler.... Heute Nachmittag versucht er es über einen anderen Server nochmal - aber irgendwie scheint da "der Wurm 'drinn" zu sein.
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Antiqua
Anmeldungsdatum: 30. Dezember 2008
Beiträge: 4536
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eventuell tut er sich leichter, wenn er nur die Netinstall, z.B. von hier (32-Bit) runterlädt (hier die md5 dazu), die ist um einiges kleiner (139M) und zieht beim Install das benötigte aus dem Netz nach.
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Zeitenwende
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Anmeldungsdatum: 14. Februar 2011
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...eben schreibt er: "Habe mir die Fehlermeldungen jetzt Stück für Stück angesehen. So wie ich das sehe ist es ein Fehler im Suse-Script (Speicherzugriffsfehler?)"...
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Zeitenwende
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Anmeldungsdatum: 14. Februar 2011
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"netinstall" hat er auch erfolglos schon probiert, schreibt er.... Ich kann den Frust nachvollziehen - vor etwa zwei Jahren brauchte ich dringend ein OS und wollte kein Windows aufspielen. Bei Suse bin ich bald verrückt geworden - nix lief....Habe dann Mandriva genommen, liess sich in einer halben Stunde installieren - und dann auch 1,5 Jahre mit Mandriva gearbeitet. Seit der Zeit pack' ich auch kein Suse mehr an....
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Zeitenwende
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Anmeldungsdatum: 14. Februar 2011
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Letzte Meldung von meinem Kumpel Alwin: Der hat heute Nachmittag auf der Terminalebene die 'runtergeladene ISO überprüft - es war fehlerfrei. Yast meldet trotzdem Prüfsummenfehler. Jetzt will er heute abend Suse 11.4 auf der Terminalebene/per Kommandozeile installieren - der Fehler könnte auch im Yast liegen....
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axt
Anmeldungsdatum: 22. November 2006
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Er sollte Memtest durchführen.
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Zeitenwende
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Anmeldungsdatum: 14. Februar 2011
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Hat er - keine Beanstandung. Nur hat er jetzt in diversen Linuxforen mitbekommen, dass Suse seit 11,2 rapide "abgebaut" hat und jetzt will er es mal mit Mandriva oder Linux Mint versuchen. Mint ist schon mal gar nicht so verkehrt, denke ich und Mandriva - hat mir bisher als "Notsystem" - wenn aufgrund von Hardwareproblemem garnix mehr so richtig laufen wollte - fast immer weiter geholfen
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axt
Anmeldungsdatum: 22. November 2006
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Zeitenwende schrieb:
jetzt will er es mal mit Mandriva oder Linux Mint versuchen.
Ich hab' absichtlich nichts gegen openSuse gesagt, da ich der Annahme gewesen bin, daß er darauf quasi geeicht ist und keine andere Distribution in Betracht zieht. Das jetzt allerdings finde ich dann schon merkwürdig. Wieso überzeugst Du ihn nicht gleich von Ubuntu? Von den nur 700 MiB für das .iso abgesehen, ist uu-de ja gerade ein besonderes Plus insbesondere für Beginner. In Dir hätte er auch einen persönlichen Ansprechpartner, wenn Not am Mann ist.
Mint ist schon mal gar nicht so verkehrt,
Was immer auch immer wieder für so toll an Mint empfunden wird, das ist Ubuntu mit diversen Zusätzen bzw. Vorinstallationen, die man auch einfach mit dem Original erreichen kann.
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Zeitenwende
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 14. Februar 2011
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Der gute Alwin hat mir mit "seinem" Suse die Ohren vollgekaut... und des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Hat sich herausgestellt dass es weniger Suse per se ist was er "abkann", sondern KDE - darauf "steht" er.... Also hab ich ihm das eine oder andere Screenshot von meinem Desktop 'rüber geschickt, ihn auf Kubuntu aufmerksam gemacht, ihm - der nie gnmome angepackt hat - die optischen Unterschiede erklärt, ihn beruhigt (k3b läuft auch unter gnome) und alles in allem versucht, ihn mal für Ubuntu oder Ubuntuderivate zu interessieren. Hat jetzt auch geklappt, so wie's aussieht, zumal olle Alwin sich wohl als Gast in diversen Linux-Community-Foren "rumgetrieben" hat und dort hinsichtlich 11.3 und 11.4 auch nicht gerade nur eitlen Sonnenschein gelesen hat.... Nun habe ich ja früher auch mal Suse am Laufen gehabt (9.2 steht als Starter-Kit noch reichlich verstaubt im Regal...) und bis 10.2 hoch konnt' man auch mit Suse besser arbeiten als mit Ubuntu (ging mir jedenfalls so). Zwischenzeitlich ist für mich Ubuntu/Debian einwandfrei das bessere OS - und nun warte ich mal ab was olle Alwin sich heut' abend einfallen lässt..... An und für sich - ist jedenfalls meine Erfahrung - ist es nicht verkehrt sich im Laufe der Jahre mal anzusehen, was sich auf dem Markt der freien Betriebssysteme so alles tummelt... Die Tatsache dass die meisten Derrivate auf Debian-Plattform laufen - spricht hinsichtlich der Zuverlässigkeit jedenfalls Bände. Hätten Suse oder Fedora/Red Hat so zuverlässige Plattformen - gäb's wohl auch von denen Derrivate. Ausser der KDE-Live-CD ist mir da aber nix bekannt; und die ist m.E. auch eher ein Produkt der KDE-Community....
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Zeitenwende
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 14. Februar 2011
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Neuste Meldung - Problem gelöst: Alwin hat eine Memtestversion aus der Mandrva-Live verwendet und da wurden Speicherfehler festgestellt. Daraufhin hab' ich ihm geraten den älteren der beiden RAM-Riegel(DDR, 512 MB) probeweise 'rauszunehmen - und jetzt läuft die Maschine unter Suse genauso wie unter Unbuntu-Live wie geschmiert.
Jetzt kommt das nächste Problem: Nimmt er Suse, nimmt er Kubuntu, nimmt er Mint, nimmt er Mandriva - oder alle vier (FP ist mit 250 GB ja gross genug...)...? Na ja - mit einem funktionierenden OS kann er sich ja jetzt umtun... Ich hab ihm geraten es mit Kubuntu zu probieren... mal sehen was er macht....
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axt
Anmeldungsdatum: 22. November 2006
Beiträge: 34254
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Zeitenwende schrieb:
da wurden Speicherfehler festgestellt.
Das ist schließlich recht offensichtlich gewesen.
geraten den älteren der beiden RAM-Riegel(DDR, 512 MB) probeweise 'rauszunehmen
Man entfernt den defekten. Das muß nicht zwangsläufig der ältere sein (scheint in diesem Fall nur zufällig zuzutreffen). Sprich man wiederholt Memtest einzeln.
Nimmt er Suse, nimmt er Kubuntu, nimmt er Mint, nimmt er Mandriva
Das fragst Du in einem Ubuntu-Forum aber nicht ernsthaft.
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