primus pilus schrieb:
Beau schrieb:
der_alex1980 schrieb:
Außerdem gab es eine Umfrage, in der sich die Mehrheit der Benutzer dieser Editionen für den Basiswechsel aussprach,
Den allermeisten war es egal!
Naja, so lange die Codecs weiter vorinstalliert sind … SCNR 😛
Naja wenns nur an sowas liegen würde, solche Dinge wie "die Codecs sind schon installiert", "die Distribution hält sich schön in schwarz und weiß" - dafür braucht man beileibe keine extra Distribution 😉
Naja ich wollte es ja nur rausfinden, woran das liegt, das gerade so viele wechseln.
Ich selber hab nach frustrierenden Erlebnissen mit dem neuen Ubuntu - und dem Wissen, das wenn ich nicht erstmal mit dem Long-Term-Release arbeiten möchte bis der Support abläuft - ich im Herbst beim nächsten Distupgrade kein funktionierendes Ubuntu/Gnome mehr haben werden schon sehr viele Wechselgedanken gehabt.
Es frustriert halt, ich habe ein Laptop mit einer Geforce 7300 oder wie auch immer die hieß, die hat auch mit volle Kanne Compiz etc. immer zuverlässig und out-of-the-box ihren Dienst getan, und dann kommt ein neues Release und plötzlich soll die 3D-Fähigkeit des Desktops nicht mehr vorhanden sein? Selbst wenn ich den Betrieb von Unity force, dann hängt er sich irgendwo auf.
Ich bin gefühlt seit einer ganzen Weile bei Ubuntu wieder auf das Linux-Gefrickel aus der Anfangszeit zurückgekommen und anstatt andere total easy von Linux überzeugen zu können im Sinn von "und klappt das so ganz ohne extra Treiber? unter Windows war X und Y ja schon ein Problem" oder "was? schon gestartet? was? schon runtergefahren?" oder "wow, das reagiert aber flott" ist es nun wieder ein "Äh, na toll als das ist jetzt ein Vorführeffekt das klappt normalerweise ganz easy", "Hmm, da startet mein Windows aber schneller", "Kannst du mir den besonderen Nutzen davon erklären, das der Schließen/Maximieren-Button auf der linken Seite ist? Kommt man da schneller mit der Maus hin? *süffisantlach*" oder dergleichen.
Ich habe halt irgendwie eh das Gefühl das Ubuntu immer weniger auf die Benutzer hört, sondern sich von irgendeiner Idee eines einzelnen halt mal durchgesetzt wird.
Klar, die meisten stört das nicht so, die murren kurz und sind aber ansonsten halt froh, das sie ein System haben, das von Release zu Release immer ressourcenhungriger und langsamer wird, aber immerhin umsonst und im Vergleich zu anderen Linuxdistributionen mit super Hardwareunterstützung..
Was die Oberflächen angeht, wenn man Komfort haben wollte, und dachte, mit Gnome gehts in die falsche Richtung, dann konnte man ja immer noch auf KDE wechseln, aber bei denen ist es ja inzwischen genauso chaotisch.
Die zwei großen Oberflächen haben sind in eimem gegenseitigen Wettbewerb gefangen, wer am innovatisten ist und die meisten Änderungen an der Oberfläche pro Release hat.
Aber vermutlich ist man jetzt halt an einem Punkt angelangt wo man sagen muss, entweder ich mach das alles weiter mit, bin bei jeder fixen Idee eines selbsernannten UI-Spezialisten dabei, oder mache jedes "Not invented here" / "Sowas gibts war schon genauso aber das haben die Jungs von Distribution XYZ gemacht, also kommt das nicht bei uns in die Distri" mit oder mache mir mein Ubuntu selber bzw. schreib mir was automatisiertes um das nach der Installation gleich mal umzubauen.
Das Lubuntu ein offizielles Ubuntu wird, ist schon mal ein guter Schritt, so hat man wenigstens einen guten, aber nicht zu überladenen Unterbau.
Xubuntu ist nichts halbes und nichts ganzes und ich frage mich ob das wenn Lubuntu mal offiziell wird, überhaupt noch lange überlebt, weniger Komfort bei kaum OBJEKTIVEN (Benchmarks!!!) sondern höchstens gefühltem Geschwindigkeitsgewinn.
Ich selber brauch ja an sich gar nicht so viel Desktop mit tuts ne Openbox/Fluxbox/etc. - schade das (apropos) Crunchbang Linux auch auf Debian umgestiegen ist, die haben das ganz schön gemacht, hab mir gerade mal das ganze in ner VirtualBox angeschaut.
Ich schließ den Thread mal wieder, ich dachte, es gibt vll. ein paar Dinge in der Ubuntu-Welt, die ich evtl. nicht mitgekriegt habe und die diese Distributionsflucht erklären könnten.
Naja laut Distrowatch ist Linux Mint nicht mehr weit von Ubuntu weg, ich denke mal, spätestens wenn die Ubuntu überholen, wird wieder mehr diskutiert werden.