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Kwallet zurücksetzen für neues Passwort

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Kubuntu 15.10 (Wily Werewolf)
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Tut-tut

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24. August 2012

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Hallo an euch,

bei der Installation von Kubuntu 15.10 habe ich an irgendeiner Stelle aus Versehen in kwallet mein Passwort mit aktivierter Umstelltaste - also in Großbuchstaben - eingegeben. Im kwallet-Manager habe ich es dann später geändert und richtig eingegeben, so dass es meinem Root-PW entspricht. Augenblicklich startet der PC auch ohne Abfrage durch kwallet. Zu einem anderen Zeitpunk beim Nutzen eines Programm kommt dann trotzdem die Abfrage und ich muss das PW eingeben (leider nur mit aktivierter Umstelltaste) - das nervt ungemein!

Ich habe bereits folgendes gemacht und es hat nicht geholfen: Das PW für kwallet im kwallet-Manager entsprechend geändert. Und kwallet habe ich deaktiviert.

Leider haben alle Maßnahmen und meine Recherchen hier im Forum bisher nichts gebracht und ich frage an:

Kann ich kwallet so zurücksetzen, dass ich dass PW neu vergeben kann?

Tut-tut

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Jippi!

Glaube ich habe es jetzt doch noch geschafft! Eine Abfrage beim Neustart kam nicht mehr!

Habe das hier gefunden und den Ordner kWallet gelöscht: https://forum.ubuntuusers.de/topic/kwallet%3A-passwort-vergessen/

gatheredpain

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hi

Resetten kannst du einen Passwortspeicher über K-Menü > KWalletManager > Datei > Passwortspeicher löschen.

Einstellungen zu KWallet kannst du über K-Menü > KDE-Passwortspeicher ändern.

Aber was genau ist eigentlich dein Ziel?

Das gleiche Passwort wie für dienen Benutzer oder gar root zu verwenden macht imho absolut keinen Sinn. Wenn dich die PW-Abfrage stört und du möchtest, dass KWallet Passörter ohne deine Erlaubnis/Interaktion verwaltet, kannst du einfach ein leeres Passwort vergeben. Dazu entweder beim initialen Anlegen des Passwortspeicheres die Eingabefelder leer lassen oder nachträglich über den KWalletManager (s.o.) und "Passwort ändern" (rechts oben) ein leeres Passwort vergeben.

Tut-tut

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Ich hatte gedacht bzw. glaubte gelesen zu haben, dass PAM beim Systemstart (ohne Autologin) die kwallet entsperrt, wenn man in kwallet das gleiche PW wie bei der Anmeldung wählt. Habe ich mich wohl geirrt und werde das PW leer lassen.

Aber was genau ist eigentlich dein Ziel?

Kwallet soll schon mein System überwachen, mich aber nicht durch permanente Abfragen belasten.

Insofern sollte ich wohl nochmal kwallet im config-Ordner löschen und dann ein leere PW eintragen, bzw. es zunächst so versuchen, wie du es beschrieben hast (Dabei hatte ich das Ändern des PW schon zuvor probiert, was aber eben nicht geklappt hatte - vielleicht mein Fehler.

Ich melde mich, wenn es geklappt hat.

Cruiz Team-Icon

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Tut-tut schrieb:

Ich hatte gedacht bzw. glaubte gelesen zu haben, dass PAM beim Systemstart (ohne Autologin) die kwallet entsperrt, wenn man in kwallet das gleiche PW wie bei der Anmeldung wählt. Habe ich mich wohl geirrt und werde das PW leer lassen.

Das ist eigentlich auch richtig so. gatheredpain scheint da nicht ganz auf der Höhe der Informationen zu sein. 😉 Genau genommen legt Kubuntu beim ersten Systemstart eine KWallet mit dem Passwort des Benutzers an und entsperrt diese automatisch.

gatheredpain schrieb:

Das gleiche Passwort wie für dienen Benutzer oder gar root zu verwenden macht imho absolut keinen Sinn. Wenn dich die PW-Abfrage stört und du möchtest, dass KWallet Passörter ohne deine Erlaubnis/Interaktion verwaltet, kannst du einfach ein leeres Passwort vergeben. Dazu entweder beim initialen Anlegen des Passwortspeicheres die Eingabefelder leer lassen oder nachträglich über den KWalletManager (s.o.) und "Passwort ändern" (rechts oben) ein leeres Passwort vergeben.

Natürlich macht das Sinn. Wenn ich das Passwort leer lasse sind alle Informationen quasi im Klartext auslesbar. Bei einem z.B. per LUKS voll-verschlüsselten System ist das natürlich egal, aber das haben die meisten Anwender ja nicht. Wenn also z.B. das Notebook entwendet und von einem Livemedium gestart wird hat man halt leichten Zugriff auf die Passwörter und das können richtig viele sein (weil z.B. Chromium auch in KWallet speichert). Ist die KWallet jedoch mit dem Passwort des Benutzers verschlüsselt, muss der Angreifer erst einmal dieses kennen.

Tut-tut

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Danke sehr!

Ich lese das so, dass ich mit der Vergabe derselben PW für Benutzer und kwallet alles so lassen kann um genügend Sicherheit zu haben.

HmpfCBR Team-Icon

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Cruiz schrieb:

Bei einem z.B. per LUKS voll-verschlüsselten System ist das natürlich egal, aber das haben die meisten Anwender ja nicht.

Als Zusatz dazu vielleicht noch: sind mehrere Nutzer eingerichtet, schützt das Nutzer/KWalletpassword auch vor dem Auslesen der Brieftaschen untereinander. Solange die Anwender nicht gleichzeitig angemeldet sind, sind die Passwörter eben mit dem individuellen Benutzerpasswort verschlüsselt. Soweit so klar, aber auch wenn die Nutzer gleichzeitg angemeldet sind, ist ein einfacher Zugriff der Nutzer auf die Inhalte der entschlüsselten Brieftasche eines anderen Nutzers AFAIK genau so wenig möglich, wie ich auch Programme im Kontext eines anderen Nutzers ausführen kann.

@Tut-tut, sind Benutzerpasswort und KWalletpasswort nun identisch, hast du eine wie oben beschriebene zusätzliche Sicherheitsschicht um deine Passwörter gelegt. Nach erfolgreicher Anmeldung sollten von deinem Nutzer gestartet Programme diese Passwörter ohne erneute Eingabe des Passwortes verwenden können.

Das was mir allerdings noch unklar ist, Tut-tut schrieb:

Im kwallet-Manager habe ich es dann später geändert und richtig eingegeben, so dass es meinem Root-PW entspricht.

Meinst du damit dein normales Nutzerpasswort, welches du eben auch bei sudo-Aktionen eingeben musst, oder hast du für das root-Konto ein extra Passwort vergeben und so den Passwort-Login für dieses Konto aktiviert (siehe verlinkter sudo (Abschnitt „Der-Benutzer-root“) Artikel).

Tut-tut

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24. August 2012

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Meinst du damit dein normales Nutzerpasswort, welches du eben auch bei sudo-Aktionen eingeben musst,

Ja!

oder hast du für das root-Konto ein extra Passwort vergeben

Nein!

Und ich bin der einzige Nutzer am PC. Ich reime mir das mit meinen neuen Erkenntnissen jetzt so zusammen, dass Root unter Ubuntu grundsätzlich "nicht zugänglich" ist, wenn ich nicht extra ein Root-PW vergebe, was ich nicht getan habe. Insofern habe ich also mein Benutzer-PW mit dem kwallet-PW gleich gesetzt. Mit "sudo" kann ich als Nutzer jedoch Rootbefehle ausführen, weil mir das über die /etc/sudoers erlaubt wird.

So langsam lichtet sich für mich der Nebel und ich setze den Thread dann mal auf gelöst ☺

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