V0LKER
Anmeldungsdatum: 23. Februar 2014
Beiträge: 1967
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Ali_As schrieb: HasserDesErfolges schrieb:
Denn hier wehrt man sich gegen die Ansprüche anderer Distris.
Äääh, "Ansprüche" hat hier eh keiner. Selbst als Ubuntunutzer nicht. Wenn keine Antwort kommt, kommt halt keine! Basta! Unabhängig davon, ob die Ausgrenzung anderer BS sinnvoll ist oder nicht. L.G.
Die Abgrenzung ist sinnvoll. Neue Ubuntunutzer könnten irretiert sein wenn es zu Mint Antworten gibt, die nicht zu Ubuntu passen. Mint ist in Teilen nun mal anders, genauso wie Manjaro nicht Arch ist. Basta!!
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apt-ghetto
Anmeldungsdatum: 3. Juni 2014
Beiträge: 2943
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luge86 schrieb: Kann von euch beiden jeder mal in einem Satz ausdrücken was er denn aussagen möchte?
Der Unterstützungszeitraum von Software wird nicht in jedem Fall vom Upstream-Projekt vorgegeben.
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glasenisback
Anmeldungsdatum: 20. November 2011
Beiträge: 1603
Wohnort: Fernwald (Gießen)
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Um die Eingangsfrage aus meiner Sicht zu beantworten:
Die Hauptarbeit der Entwickler findet im Javascript-Code der Extension statt. Der meiste Code an der zu Grunde liegenden GNOME-Shell
Eindeutig Ubuntu oder eines seiner offiziellen Derivate. Und das aus zwei Gründen: Ein Betriebssystem das standardmäßíg wichtige Updates ausblendet, sollte keinem Umsteiger vorgesetzt werden. Das z.B. Updates, welche ein CVE fixen nicht eingespielt werden, ist eine Fahrlässigkeit sondersgleichen. Ironischerweise werden Updates für Cinnamon standardmäßig ebenfalls nicht installiert, da diese unter "Level 3" fallen. Da Cinnamon nur eine Extension für eine uralte geforkte GNOME-Shell-Version ist (GNOME 3.0!), steht dessen Zukunft genauso in den Sternen die von Unity. Der C-Code von Muffin (Fork von Mutter) und der GNOME-Shell wurde von den Mint-Entwicklerln zum größten Teil nicht angefasst und ist zum größten Teil über sechs Jahre alt. Ein Port auf Wayland ist nicht mal ansatzweise in Sicht.
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V0LKER
Anmeldungsdatum: 23. Februar 2014
Beiträge: 1967
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glasenisback schrieb: Um die Eingangsfrage aus meiner Sicht zu beantworten:
Die Hauptarbeit der Entwickler findet im Javascript-Code der Extension statt. Der meiste Code an der zu Grunde liegenden GNOME-Shell
Eindeutig Ubuntu oder eines seiner offiziellen Derivate. Und das aus zwei Gründen: Ein Betriebssystem das standardmäßíg w...........
Im Prinzip haste Recht, nur wem juckt das. Mint ist stark verbreitet und der Mehrheit interessiert die Sicherheit nicht. Es heißt ja Linux, ja das ist sicher. Nimm ein anderes Beispiel ISO herunterladen ok aber im Vergleich dazu werden wieviel checksum heruntergeladen? 🤣
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Dogeater
Anmeldungsdatum: 16. Juni 2015
Beiträge: 3381
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Dafür lädt man sich torrents. Die checken sich selbst.
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V0LKER
Anmeldungsdatum: 23. Februar 2014
Beiträge: 1967
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Dogeater schrieb: Dafür lädt man sich torrents. Die checken sich selbst.
Und das machen auch nicht viele, die Welt ist ein Kindergarten noch nicht bemerkt? Weiter, überzeugt bin ich vom selbstcheck der torrents bis heute nicht, dass ist aber ein anderes Thema
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itoss
Anmeldungsdatum: 4. April 2014
Beiträge: 419
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phoenix66 schrieb: @itoss, vielen Dank für deinen Beitrag, Ich dachte, dass diese Diskussion beendet ist. Aber es geht weiter. Die Ubuntu- und Debianuser haben es bis jetzt nicht verstanden, ihre Systeme unter den Windowsumsteigern bekannt zu machen und die Werbung fehlt auch etwas. Gerade jetzt, wo sich viele Windowsnutzer für ein anderes BS entscheiden müssen, wenn sie nicht mit Win 10 weiter machen wollen. Ich helfe allen Bekannten, die ein neues BS suchen, zu Linuxmint. Das Linuxmintuser-Forum ist sehr gut in der Unterstützung. Aber manches können sie auch nicht. Ich habe mich schon ein bisschen in LM in der kurzen Zeit eingearbeitet. Allerdings reicht es nicht für die umfassende Fehlerbehebung, selbst nicht mit Unterstützung der Hilfedateien. Seid also froh, dass ihr ein "besseres" BS habt. Ich kann bei LM nichts so schlechtes feststellen und hoffe, dass in der Weiterentwicklung auch die Fehler abgestellt werden. Verwendet habe ich bis jetzt LM-17.3, 18.1 u. 18.2. Ich bin in meinem Alter kein Computer-Freak und trotzdem lernfähig. Mit der Konsole komme ich einigermaßen zurecht. Aber auch hier gibt es noch viel zu lernen. Alles ist auch ein bisschen persönliches Empfinden. Gruß phoenix66
es kommt drauf an was man will, gar nix außer Programme nutzen = hin und wieder muss man Support bekommen für Updates und Installation, individuelle Einstellungen sind eher weniger möglich. Je man sich mit den System beschäftigt (..en möchte ) je mehr Möglichkeiten hat man sein System individuell zu gestalten. Besser Schlechter kann man pauschal nicht sagen. Mint ist vllr "besser" für Windows Umsteiger weil es ein Panel und Startmenü hat - aber das geht zu lasten der Sicherheit und Kompatibilität mit Neuerungen wie dem Wayland Fenstermanager, der den seit 30? Jahren genutzten X-Server ablöst. Wählt man eine Distribution die auf diversen anderen Distributionen aufbaut wird der Rattenschwanz immer länger : Debian ⇒ Ubuntu ⇒ Linux Mint ⇒ gibt bestimmt ne Dristri die auf Mint aufbaut ... ⇒ usw.. Ubuntu ist ein Mittelding - nicht so stabil wie Debian, braucht mehr Ressourcen, dafür ist vieles bereits nach der Installation konfiguriert wo man bei Debian dann wieder ewig selbst ran muss. Unter Ubuntu hängt sich die Gnome Shell 1-3 mal Monat auf - Unter debian seit nem 3/4 Jahr noch nicht einmal. [...]
[...] also da würde ich eher Debian den stabilität ist alles Stempel geben ... Ali_As schrieb: itoss Wie kommt das, das Mint so verbreitet ist, machen die mehr Werbung oder Verlangt der Markt einfach nur nach "schlechteren" Produkten ?!
Neben den bereits erwähnten Punkten, z.B. in der deutschen Medienlandschaft, gibt es aber auch einen "hausgemachten" Grund. Der Aufstieg von Mint, das ja vorher jahrelang vor sich hin dümpelte, fing recht genau da an, wo Ubuntu auf Unity umstieg. Lefebvre hat hier alle Register gezogen, durch die Unterstützung des Mate-Projekts und die Eigenentwicklung Cinnamon, sich von Ubuntu zu emanzipieren und enttäuschten Ubuntunutzern "eine neue Heimat" zu bieten. Auch hat er immer darauf geachtet, dass Mint bei Distrowatch als eins erscheint, obwohl es auch mehrere Versionen gibt, während jedes *buntu für sich gelistet ist. In der Folge stand man immer schön oben an erster Stelle und konnte damit hausieren gehn. Dazu noch strategische Verbindungen zu den KDE-Sponsoren, etc., etc. Von "Marketing" im Linuxbereich hat er mehr verstanden als andere oder auch nur im richtigen Moment das Richtige gemacht. Aber nicht alles was gut vermarktet ist, ist auch gut. Diese Erkenntnis ist aber nun wirklich nichts neues.
Ich tat mich damals mit dem Wechsel von cannonical von Gnome zu Unity auch schwer. Aber solange es noch Gnome zum nachinstallieren gab habe ich Ubuntu weiter genutzt, bevor ich mich mit einem anderen System auseinandersetzen musste. Werbung und Marketing - Gut Ok der Distrowatch "Hack" und die Werbetrommel für Mint machen vllt etwas aus. Aber Cinnamon ... wenn die kein Wayland Support bieten wars das bald. Im Endeffekt kommt es in diesem Fall also auf die Desktops an ... Gnome Shell mochte ich Anfangs auch gar nicht, das alte Gnome war mir einfach lieber, Nun Stand ich vor der Wahl. Mate, Cinnamon, Gnome Shell, KDE, XFCE, LXDE. Alles eine Zeit lang genutzt und dann Stück für Stück ausgeschlossen was ich nicht mehr nutze, übrig blieb die Gnome Shell und heute möchste ich nichts anderes mehr nutzen. Cairodock dazu ( Avant-Windows-Manager RIP :/ ) und fertig. Recht minimal im Vergleich zu KDE, optisch wesentlich ansprechender als Mate und Cinnamon ( die optischen uralt gnome forks halt ) aber dennoch nicht so minimalistisch wie XFCE und LXDE.
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mk1967
Anmeldungsdatum: 24. April 2011
Beiträge: 1431
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Wie oben geschrieben wurde... ☺ glasenisback schrieb: Um die Eingangsfrage aus meiner Sicht zu beantworten:
... für mich wäre (gerade aus Umsteigersicht) das UU-Wiki ein wichtiges Praxis-Argument "pro-Ubuntu". linuxmintusers.de hat nicht entfernt vergleichbares zu bieten. Und ich weiß noch, wie sehr mir die hiesigen Wiki-Artikel beim Reinfuchsen geholfen haben. (Ohne die hätte ich wahrscheinlich irgendwann das Handtuch geschmissen, weil es an ein, zwei Stellen erst mal hakte. An den Punkten half mir dann das Fachwissen einiger Kollegen hier im Forum. 👍 ) Das Wiki hat mir dann auch geholfen, um Unity elegant einen Bogen zu machen 😛 , ohne *buntu aufzugeben (denn meine Mint-9 und -13-Erfahrungen waren soweit ganz hübsch, aber dann auch nicht sooo überwältigend, daß es mich zum Wechsel getrieben hätte). Als ich vor ein paar Monaten für ein Musikerportal eine kleine Anfänger-Anleitung zum Aufsetzen eines Audiobearbeitungs-Systems gebastelt habe, stand ich auch vor der Frage, ob ich Mint zugrundelege (was z.B. von Freaks im ardour-eigenen Forum gegenüber Ubuntu & Co. zumindest zeitweise bevorzugt wurde). Auch wenn UbuntuStudio bei mir nicht immer so gaaanz rund läuft, habe ich das für die reine Anfänger-Fraktion mal zugrundegelegt - einfach weil man bei Bedarf nirgends so umfassende Erläuterungen findet wie hier im Wiki und im Forum 👍 .
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V0LKER
Anmeldungsdatum: 23. Februar 2014
Beiträge: 1967
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mk1967 schrieb: Wie oben geschrieben wurde... ☺ glasenisback schrieb: Um die Eingangsfrage aus meiner Sicht zu beantworten:
... für mich wäre (gerade aus Umsteigersicht) das UU-Wiki e...........
Moin, darf ich einwerfen das dieses Wiki so einmalig ist das es sogar zu vielen anderen Distributionen passt, bzw. kann man sich das wesentliche herauslesen. Egal in welchen Foren ich lese Manjaro, Arch Mint sogar neutrale Foren, es gibt immer wieder links zum Wiki Ubuntuusers. Somit ist dein Argument keines mehr. Was aber wahr ist, so ist dieses Forum selbst so einmalig und gegenüber vielen anderen ist dies hier wirklich das höflichste was ich je gesehen habe - sowie auch das gedultigste, was @axt mir bestätigen kann (user Forum Installation Sources.list). Danke dafür und weiter so. Nein ich war nicht dieser User. peace
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HasserDesErfolges
Anmeldungsdatum: 19. August 2010
Beiträge: 142
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glasenisback schrieb: Da Cinnamon nur eine Extension für eine uralte geforkte GNOME-Shell-Version ist (GNOME 3.0!), steht dessen Zukunft genauso in den Sternen die von Unity. Der C-Code von Muffin (Fork von Mutter) und der GNOME-Shell wurde von den Mint-Entwicklerln zum größten Teil nicht angefasst und ist zum größten Teil über sechs Jahre alt. Ein Port auf Wayland ist nicht mal ansatzweise in Sicht.
itoss schrieb: Die Paketverwaltung und das Packetchaos hat bei meinen Mintversuchen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
k1l schrieb: Mint hält wie beschrieben einige Pakete zurück aus den ubuntu repos, da sie sonst ihr Paket-Setup mit ihren eigenen extra Quellen kaputt machen würde.
Cinnamon ist deren gnome3-shell-Umbau im gnome2 look. Die müssen da nur eine Menge ändern und kommen nicht immer mit dem orginal gnome mit. Das war mal so schlimm, dass sie da aus debian und ubuntu Repos rausgeflogen sind (ubuntu musste Ähnliches ja für unity machen hatte da aber einen großen Sack an Entwicklern für bezahlt). Ist zur Zeit aber wohl wieder besser. Mit KDE Plasma hat das eher weniger zu tun.
itoss schrieb: Ich tat mich damals mit dem Wechsel von cannonical von Gnome zu Unity auch schwer. Mate und Cinnamon ( die optischen uralt gnome forks halt )
Mint ist optisch konservativ. War es nicht eher 1 Wechsel cannonical's von Gnome2 zum gnome3-shell-Umbau Unity? Parallel zu Mint.
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k1l
Anmeldungsdatum: 22. September 2006
Beiträge: 1253
Wohnort: Köln
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HasserDesErfolges schrieb:
War es nicht eher 1 Wechsel cannonical's von Gnome2 zum gnome3-shell-Umbau Unity? Parallel zu Mint.
ubuntu musste damals weg-wechseln. Gnome hat ja angekündigt gnome2 nicht mehr weiter zu betreuen und stattdessen auf gnome3 zu setzen. Da RedHat/gnome aber einige Sachen anderes als die Freedesktop Standards machen wollte und keine Kompromisse oder Patches von canonical/ubuntu aufnehmen wollte wurde so unity ins Leben gerufen. Ich glaube nicht, dass ein Wechsel zu gnome3-shell anstatt zu unity den Teil der Leute gebunden hätte. (Zumal gnome-shell ja weiterhin auch ausgeliefert wurde). Die Frage was jetzt ein Neu-Umsteiger von Windows mit alldem zu tun hat? Nichts. Denn der Umstieg auf Linux an sich bedeutet so viel Umstellung, dass es IMHO egal ist wo der Startbutton oder die Fensterbuttons sind. Ich sehe eher, dass einige der Umstiegsbetreuer eher aus der gnome2-Ära kommen und deswegen gerade vielen Mint "aufgeschwatzt" wurde. Wie ich oben ausgeführt habe vollkommen fahrlässig.
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Tonberry
Anmeldungsdatum: 30. September 2017
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Mint. Die Installation von Ubuntu hat mir nur Probleme bereitet.
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axt
Anmeldungsdatum: 22. November 2006
Beiträge: 34254
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Nein. Du weißt nicht, was Du tust.
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eider
Anmeldungsdatum: 5. Dezember 2009
Beiträge: 6274
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Tonberry schrieb:
Die Installation von Ubuntu hat mir nur Probleme bereitet.
Einen Thread zur Lösung deiner "Probleme" zu eröffnen war dir nicht in den Sinn gekommen. Der Klassiker: Ausweichen anstelle des Versuchs einer Lösung. Deine Empfehlung ist symptomatisch für diese Oberflächlichkeit. 8890515
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Tonberry
Anmeldungsdatum: 30. September 2017
Beiträge: 13
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axt schrieb: Nein. Du weißt nicht, was Du tust.
Ich habe nach dem Wiki partitioniert. Es hat nicht funktioniert. Es gab einen schweren Fehler bei der GRUB-Installation, und ich war gezwungen, die Installation abzubrechen. Ausserdem habe ich auch ein Buch über Linux, an dem ich mich orientieren kann. Wie schon gesagt, ich hätte es so lassen sollen wie es zuerst war, weil dann hat es wenigstens funktioniert. Aber nein, ich muss ja so dumm sein.
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