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Mit Ubuntu in die (Tablet)Zukunft!

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 11.04 (Natty Narwhal)
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altendorfer78

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30. Juli 2011

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DonKrawallo schrieb:

altendorfer78 schrieb:

Warum hat die Shell auf einem Tablet nichts zu suchen? Die Shell ist wie auf einem Desktop auch dort ein nützliches Instrument, wenn etwas nicht funktioniert, um eben mal zu überprüfen, was für Fehlermeldungen Programme dort abgeben.

...weil man auf Tablets normalerweise nur die onscreen Tastatur hat und damit sind Shellbefehle einfach nur unkomfortabel. Ja, man kann ne externe Tastatur anschließen (nicht bei allen afaik), aber wenn man das regelmäßig macht, sollte man sich imho fragen, warum man sich nicht einen Laptop gekauft hat. 😉

Gruß
DonKrawallo

Ja schon, aber mit einem Tablet und der Shell hat man doch nicht vor, hunderte oder tausende Zeilen mit dem Zehn-Fingersystem zu schreiben und das jeden Tag. Dann wäre ein Laptop eher das Richtige.

Ich sehe das so, dass wenn man mit dem Tablet auch an externe Geräte anschließen kann, also auch andere externe Festplatten und die Dateien, die man auf dem Tablet dabei haben möchte, einfach mit den einfachen Befehlen auf das Tablet ziehen kann.

Mit meinem Netbook mache ich das gleiche auch. Dort gehe ich ins Terminal, gehe auf meinen Stick oder externe Festplatte und übertrage die Daten auf das Netbook und ins richtige Verzeichnis. Mit der grafischen Oberfläche dauert das oftmals ziemlich umständlich. Ok, zu Hause hat man noch die Ruhe, aber wenn man auswärts ist und es schnell gehen soll, wäre das umso besser.

Vielleicht sollte ich dazu sagen, ich bin schon Kind an, ein Typ, der eher minimalistisch eingestellt ist und mit wenig viel mehr anfangen kann. Großartige Grafiken, hier und da alles da, alles schön bunt oder super einfach und so, finde ich so vom Schein schön, aber der Schein kann auch trügen. Daher mag ich Linux und Ubuntu, wo man viel mit dem Terminal arbeiten kann, dort auch viele sehr gute Programme hat, was für mich nicht rückständig ist.

Und mir würde so etwas dann auf einem Tablet ziemlich fehlen, wenn es nicht angeboten würde.

DeJe

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2. Januar 2008

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isam2k schrieb:

Daher, (@DeJe) ist Android nur eingeschränkt als Open-Source Projekt zu verstehen

Das stimmt einfach nicht! Keine Ahnung woher diese Mär immer wieder kommt. 😉 Wahr ist: Android ist Open Source. Ohne Wenn und Aber!

@Altendorfer, du hängst zu sehr in der Bedienphilosophie eines Desktop/Notebook/Netbook. Ein Tablet ist aber anders, sehr viel anders. 😉 Ein Tablet ist auch kein Ersatz für Desktop oder Notebook, es ist einfach ein anderes Interface zu Cloud, Mediaservern, Internet, eMail, teilweise Telefon, Hausautomation, ... Es gibt viele Dinge, für die man nicht extra gleich den Desktop oder Notebook anwerfen will. Selbst das Netbook ist dazu einfach zu unhandlich wenn man (auf dem Sofa) nur mal den TV-Sender umschalten möchte oder nach dem Wetter schauen, oder oder oder. 😀

Tids Team-Icon

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29. Oktober 2008

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Also das einzige Ubuntu was ich auf dem Tablet eine Zukunft gebe ist das mit nem K davor. Mal ehrlich - Unity ist vielleicht irgendwann mal ganz nett für ein Tablet aber es gibt überhaupt keine Anwendungen die dafür geeignet sind. Dagegen ist Plasma schon sehr weit damit und kann das ausbauen. Wenn ich mir das vom DS in Berlin anschaue macht es wohl auch schon ein wenig spaß ( http://www.youtube.com/watch?v=n_aCSetmdL8 ). Mal sehen wie das alles weiter geht ^^

isam2k

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9. März 2010

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DeJe schrieb:

isam2k schrieb:

Daher, (@DeJe) ist Android nur eingeschränkt als Open-Source Projekt zu verstehen

Das stimmt einfach nicht! Keine Ahnung woher diese Mär immer wieder kommt. 😉

In der Tat hab ich in diesem Satz vergessen ein, "meiner Meinung nach" anzufügen. Von welcher Mär sprichst du? Ich hab erklärt warum in meinen Augen Android kein richtiges Open-Source Projekt ist, vielleicht liest du meine Ausführungen einfach noch mal durch?

Tids schrieb:

Also das einzige Ubuntu was ich auf dem Tablet eine Zukunft gebe ist das mit nem K davor. Mal ehrlich - Unity ist vielleicht irgendwann mal ganz nett für ein Tablet aber es gibt überhaupt keine Anwendungen die dafür geeignet sind. Dagegen ist Plasma schon sehr weit damit und kann das ausbauen. Wenn ich mir das vom DS in Berlin anschaue macht es wohl auch schon ein wenig spaß ( http://www.youtube.com/watch?v=n_aCSetmdL8 ). Mal sehen wie das alles weiter geht ^^

Wow, sehr sehr interessanter Beitrag, danke dafür!

Lumines

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1. Mai 2007

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DeJe schrieb:

isam2k schrieb:

Daher, (@DeJe) ist Android nur eingeschränkt als Open-Source Projekt zu verstehen

Das stimmt einfach nicht! Keine Ahnung woher diese Mär immer wieder kommt. 😉 Wahr ist: Android ist Open Source. Ohne Wenn und Aber!

Kannst du mir dann bitte einen Link zu den Sources von 3.0 oder 3.1 schicken? Kleiner Tipp: Du wirst sie nicht finden. So viel zu Android und Open Source.

nisita

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11. Februar 2006

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ob nun mit unity oder kde, es wird nicht mehr als ein nische werden. der zug ist wohl für die kommenden jahre erstmal abgefahren.

@lumines... auch wenn dafür gründe genannt wurden und das mit ice cream wieder anders sein soll.

Lumines

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1. Mai 2007

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nisita schrieb:

@lumines... auch wenn dafür gründe genannt wurden und das mit ice cream wieder anders sein soll.

Ja, nach einem halben Jahr Closed Source. Sorry, aber das hat absolut nichts mehr mit Open Source zu tun. Weder die Entwicklung noch das OS selbst ist offen und niemand kann garantieren, dass Google nicht einfach jede Version mit so großer Verzögerung öffnet. Das will ich erst sehen, bevor ich es glaube. Bisher ist das nämlich seit Monaten nicht der Fall.

3.x wird übrigens niemals Open Source werden, erst ab 4.0 beginnen die Pläne den Quellcode für alle freizugeben. So gesehen ist 3.x vollständig Closed Source und wird es auch bleiben.

nisita

Anmeldungsdatum:
11. Februar 2006

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man kann auch sagen: android war bis 3.0 opensource und wird es laut offizieller seite ab 4.0 wieder sein. also ab oktober.

opensource hatte noch nie etwas mit mitbeteiligung zu tun. ob man das mag,keine ahnung.

isam2k

(Themenstarter)

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9. März 2010

Beiträge: 32

nisita schrieb:

man kann auch sagen: android war bis 3.0 opensource und wird es laut offizieller seite ab 4.0 wieder sein. also ab oktober.

opensource hatte noch nie etwas mit mitbeteiligung zu tun. ob man das mag,keine ahnung.

Wenn man wie ich Open-Source auch als etwas sieht, das so etwas wie Chancengleichheit kennt, wäre man versucht zu sagen, dass Android auch schon vor Honeycomb nicht wirklich Open-Source war. In Hinblick auf die bereits von mir angesprochene Nexus-Problematik (Ein Hersteller kriegt während einer gewissen Zeitspanne exklusive Einblicke in den neuen Source-Code, alle anderen müssen warten) kann man sagen: Chancengleichheit und Fairness sieht anders aus!

Anhang: Chancengleichheit und Fairness sind offiziell nicht in der Definition des Begriffs "Open-Source" oder "Freie Software" enthalten. Aber meiner Meinung nach sollten Entwickler, welche sich dem freien Informations-/(Wissens-)austausch verschrieben haben, auch über diese beiden Aspekte nachdenken.

nisita

Anmeldungsdatum:
11. Februar 2006

Beiträge: 259

opensource oder chancengleichheit hin oder her, der zug ist im moment bei ubuntu abgefahren, die kde-gruppe versucht es auch schon seit jahren und man ist trotzdem immer noch jahre entfernt. da ist man auf dem desktop doch konkurrenzfähiger.

verglichen mit ios oder windows phone 7 ist android weiterhin deutlich offener und immerhin steckt nen linux-kernel dahinter.

DeJe

Anmeldungsdatum:
2. Januar 2008

Beiträge: 2377

isam2k schrieb:

Anhang: Chancengleichheit und Fairness sind offiziell nicht in der Definition des Begriffs "Open-Source" oder "Freie Software" enthalten. Aber meiner Meinung nach sollten Entwickler, welche sich dem freien Informations-/(Wissens-)austausch verschrieben haben, auch über diese beiden Aspekte nachdenken.

Lebst du im Kommunismus? Mich kotzt diese wertefreie Definition von Software-Entwicklung (Betonung auf Entwicklung) so langsam an! Ich wette Dreizigtrillionen Euros, das du deine Brötchen nicht mit Software-Entwicklung bezahlen mußt!

Jedem Handwerker der einen Hammer halten kann wird problemlos das Recht zugesprochen, seine Kenntnisse und Erfahrungen als Hammerschwinger zu Geld zu machen. Ein Software-Entwickler muß aber scheinbar 12 Stunden am Tag coole Software für lau entwickeln und verschenken und den Rest der Nacht betteln gehen. Sorry Jungs, aber dieses Anspruchsdenken gehört nicht in unser System. Stallman kann sich vielleicht von seinen "Popeln" zwischen den Zehen ernähern, ich kann es nicht. 😉

*ruhig Brauner*

isam2k

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
9. März 2010

Beiträge: 32

DeJe schrieb:

isam2k schrieb:

Anhang: Chancengleichheit und Fairness sind offiziell nicht in der Definition des Begriffs "Open-Source" oder "Freie Software" enthalten. Aber meiner Meinung nach sollten Entwickler, welche sich dem freien Informations-/(Wissens-)austausch verschrieben haben, auch über diese beiden Aspekte nachdenken.

Lebst du im Kommunismus? Mich kotzt diese wertefreie Definition von Software-Entwicklung (Betonung auf Entwicklung) so langsam an! Ich wette Dreizigtrillionen Euros, das du deine Brötchen nicht mit Software-Entwicklung bezahlen mußt!

Jedem Handwerker der einen Hammer halten kann wird problemlos das Recht zugesprochen, seine Kenntnisse und Erfahrungen als Hammerschwinger zu Geld zu machen. Ein Software-Entwickler muß aber scheinbar 12 Stunden am Tag coole Software für lau entwickeln und verschenken und den Rest der Nacht betteln gehen. Sorry Jungs, aber dieses Anspruchsdenken gehört nicht in unser System. Stallman kann sich vielleicht von seinen "Popeln" zwischen den Zehen ernähern, ich kann es nicht. 😉

*ruhig Brauner*

Ja, jeder kann ja mal einen Ausraster haben und ein paar unbedachte Dinge äussern. Dein Post hat überhaupt rein gar nichts mit dem zu tun, was ich ausgeführt habe.

Guck ma: Du möchtest als Entwickler Geld verdienen? Dann tue es! Niemand hindert dich daran mit deinen Fähigkeiten Geld zu verdienen. Aaaber: Sollte dein primäres Bedürfnis der schmöde Mammon sein, dann solltest du unter Umständen in Erwägung ziehen, keine "Freie Software" oder "Open-Source-Software" zu entwickeln. So berühmt kannst du gar nicht sein, dass man eines Tages mit dem Finger auf dich zeigt und sagt: "Guckt euch mal den an, der hat noch nie was umsonst gemacht!".

Wenn sich jemand entschliesst, Freie Software zu produzieren, dann sollte er das stets aus freien Stücken tun und im Glauben an eine gute Sache, nicht um sich irgendwie zu profilieren oder um es anderen Recht zu machen.

Womit ich allerdings so gar nicht leben kann sind Leute, die vorgeben Freie Software zu produzieren, aber im Grunde genommen doch nur die Kohle im Hinterkopf haben. Diese Haltung hat herzlich wenig mit Kommunismus zu tun.

DeJe

Anmeldungsdatum:
2. Januar 2008

Beiträge: 2377

isam2k schrieb:

Guck ma: Du möchtest als Entwickler Geld verdienen? Dann tue es! Niemand hindert dich daran mit deinen Fähigkeiten Geld zu verdienen. Aaaber: Sollte dein primäres Bedürfnis der schmöde Mammon sein, dann solltest du unter Umständen in Erwägung ziehen, keine "Freie Software" oder "Open-Source-Software" zu entwickeln. So berühmt kannst du gar nicht sein, dass man eines Tages mit dem Finger auf dich zeigt und sagt: "Guckt euch mal den an, der hat noch nie was umsonst gemacht!".

Wenn sich jemand entschliesst, Freie Software zu produzieren, dann sollte er das stets aus freien Stücken tun und im Glauben an eine gute Sache, nicht um sich irgendwie zu profilieren oder um es anderen Recht zu machen.

Was für ein rührseliges Geseier. Wie ich schon vermutete, mit Software-Entwicklung hast du nicht viel am Hut. 😉 Belassen wir es dabei.

btw. für "make love not war" ist es ein wenig zu spät. 😀

isam2k

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
9. März 2010

Beiträge: 32

DeJe schrieb:

Was für ein rührseliges Geseier. Wie ich schon vermutete, mit Software-Entwicklung hast du nicht viel am Hut. 😉 Belassen wir es dabei.

btw. für "make love not war" ist es ein wenig zu spät. 😀

Du scheinst in meinem letzten Post irgendwo gelesen zu haben, ich hätte nichts mit Software-Entwicklung am Hut... das ist leider nicht der Fall. Bin zwar nur Informatikstudent, aber nebst Regelmässigen Aufträgen für Websites code ich seit einigen Monaten an nem echtzeit-Strategiespiel für Android.

Ich ärgere mich gerade über micht selbst, auf diesen Punkt überhaupt eingegangen zu sein. Denn auch dieser Post deinerseits enthält lediglich haltlose Anschuldigungen, geht aber nicht auf aufgeführte Argumente ein.

Als nächstes wirst du vermutlich anfangen Schwanzlängen zu messen: "Ein paar mickrige Websites? Ein einziges Spiel? Ha ich hab schon... blablabla". Ich würde es begrüssen wenn du das lassen würdest und erstmal versuchst meine Argumente zu verstehen und darauf einzugehen.

Renate55

Avatar von Renate55

Anmeldungsdatum:
13. Januar 2009

Beiträge: 716

DeJe schrieb:

Jedem Handwerker der einen Hammer halten kann wird problemlos das Recht zugesprochen, seine Kenntnisse und Erfahrungen als Hammerschwinger zu Geld zu machen. Ein Software-Entwickler muß aber scheinbar 12 Stunden am Tag coole Software für lau entwickeln und verschenken und den Rest der Nacht betteln gehen. Sorry Jungs, aber dieses Anspruchsdenken gehört nicht in unser System. Stallman kann sich vielleicht von seinen "Popeln" zwischen den Zehen ernähern, ich kann es nicht. 😉

So wie der ausschaut ernährt sich Stallman ganz bestimmt nicht von den Popeln .... 😈
Der wird schon mit seinen Medienauftritten verdienen. Allerdings frage ich mich wie Stallman in konkrete Arbeitsverhältnisse eingreift und da die Bezahlung regelt. Am Ende geht es um die Rechtsgrundlagen bei Opensource, die möglicherweise ein Geldverdienen erschweren.
Das allgemeine Anspruchsdenken ist keine spezielle Opensource-Stallmann-Geschichte. Die Windowsleute wollen genauso wenig zahlen und natürlich auch am liebsten alles umsonst. Viele zahlen dann notgedrungen, weil sie sich beim Cracken nicht auskennen oder keinen Ärger mit der Justiz wollen.

Am Ende ist natürlich für den hauptberuflichen Softwareentwickler auch entscheidend, daß die Kasse stimmt. 😉 Irgendwie habe ich gedacht, daß bei Kleingeräten, ob nun Android oder vielleicht irgendwann Ubuntu, Kubuntu die Verdienstchancen für den Softwareentwickler besser wären. Natürlich mit dem Nachteil, dann selbst für die Apps zahlen zu müssen.