So sehe ich das auch. Was mit Linux nicht läuft, wird nicht gekauft, fertig.
Genauso war übrigens bei mir der entscheidende Faktor beim Kauf meines "mp3"-Players, dass er Ogg-Vorbis unterstützt, bzw, dass ich Rockbox aufspielen konnte. Player, bei denen das nicht möglich ist sind für mich uninteressant. Genauso wie Hardware, die nicht unter Linux läuft.
Schlafen die Ubuntu-Entwickler?
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Habe ich Dich jetzt missverstanden oder wolltest Du damit tatsächlich aussagen, dass sich z.B. um Sicherheitsupdates bei Ubuntu nur Freiwillige kümmern? Ich möchte in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass bezüglich Sicherheit immer wieder den Leuten erzählt wird, wie schnell und überlegen OS diesbezüglich wäre. Ich halte diese Aussage schon immer für Augenwischerei. Es nervt halt, dass auf der einen Seite immer die hohe Update-Geschwindigkeit hervorgehoben wird und dann in kritischen Zusammenhängen, dann auf ein mal wieder das Argument mit den Hobby-Programmieren kommt. Das stimmt so einfach nicht. Was meiner Meinung nach stimmt ist, dass die Geschwindigkeit von Updates - zumindest von Sicherheitsupdates - weniger etwas mit dem Willen der dafür zuständigen zu tun hat, als vielmehr damit, wie leicht - und damit wie schnell - sich ein Patch praktisch umsetzen lässt. Das kann einmal mit minimalen Aufwand verbunden sein und dann kann es auch sein, dass viele Codezeilen betroffen sind. Würde man das mal so einheitlich kommunizieren, dann hätte man hinterher auch nicht die überzogenen Erwartungshaltungen. Im übrigen sollte man auch mal offen sagen dürfen, dass es eben auch Nachteile hat, wenn alles über eine Quelle laufen muss. Die Verzögerung bei Updates - die nicht immer vorliegt ist z.B. so ein Nachteil. Gruß, Martin |
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Das man auf der sicheren Seite ist wenn man beim Kauf auf Linuxkompatibilität der Komponenten achtet, halte ich für ein Gerücht. Man siehe sich das Trauerspiel mit dem 855GM Grafikchip von Intel an. Die letzte Ubuntuversion mit der bei meinem ThinkPad alles funktionierte war die 8.04, danach ging es stetig bergab. Zuerst wurde für den damals neuen Treiber keine Unterstützung für den TV Ausgang mehr geliefert, bis es dann mit der 10.04 so ohne weiteres gar nicht mehr möglich war den Rechner zu booten. Erstmals ohne Klimmzüge funktioniert das ganze erst wieder in Oneiric. Ein anderes Ärgernis ist das z.B. mein Brother Multifunktionsgerät bei der Einrichtung sich partout nicht an das eingestellte Papierformat A4 hält. Nein es bleibt irgendwo in der brmfcblarc stets auf Letter und liefert damit natürlich keinen brauchbaren Ausdruck. Versteht mich nicht falsch, das ist nicht unbedingt die Schuld der Ubuntuentwickler (zumindest was den Grafikteil angeht) aber für ein System was den Anspruch hat als Desktopbetriebssystem eingesetzt zu werden sind solche Sachen einfach ein NoGo. Wer daran Schuld ist ist mir nämlich erstmal egal. Canonical möchte Geld verdienen, also sollten sie versuchen solche Auswüchse (Bugs die über mehrere Release bestehen) zu unterbinden. |
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Ohja, da kann ich auch ein Lied von singen....
Genau so sehe ich das auch. Sie inszinieren sich selbst ja auch immer als große Alternative zu Microsoft und Apple, dann müssen solche Dinge einfach laufen. |
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installiere doch mal auf deinem Rechner Apple's Mac OS X...oder installiere mal die Brother-All-in-One-Kiste auf einem Mac ☺ //edith: will damit sagen, es dürfte kaum funktionieren. |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 5072 Wohnort: Brandenburg an der Havel |
Wenn Brother Multifunktionsgeräte verkaufen wollen, sollen sie doch bitteschön ordentliche Treiber dafür entwickeln. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 309 |
nee, die Hersteller der Billig-Produkte mit dem auf den ersten Blick so attraktiven Preis-Leistungsverhältnis sind froh, wenn sie halbwegs funktionierende Treiber für die breite Masse - also Microsoft-User - zur Verfügung stellen können. Mac-User wissen, dass es für sie nur eine relativ kleine Auswahl an Hardware gibt - und die ist verglichen eher teuer. und schliesslich verursacht die Entwicklung von Treibern erhebliche Kosten, die das Produkt entsprechend verteuern würden. bei den kurzen Produktzyklen auch ein wichtiges Argument...es wird doch alle 6 Monate ein neues 'besseres' Produkt auf den Markt geworfen...und so weiter. |
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Das wäre wünschenswert, aber dieser LprCupsWrapper Murks hat irgendwann mal ohne zutun funktioniert (vermutlich wars auch da die 8.04 LTS). Mein Brother Laserdrucker funktioniert überigends out of the Box. Vielleicht täusche ich mich ja, aber sollte es nicht Aufgabe des Distributors sowas möglichst abzufangen. Das Problem existiert ja auch nicht erst seit gestern und die Treiber werden ja auch über das Repository angeboten. Leider ist es ja so das es relativ wenig bringt da auf den Hersteller zu zeigen, dafür ist die Anzahl der Linuxnutzer viel zu gering. Also geht der schwarze Peter wieder zurück an Canonical das vorhandene so gut wie möglich zu nutzen. Im nächsten Schritt könnten sie dann anfangen eine ABI Schnittstelle zu implementieren, denn bei den Kernelentwicklern stößt man da ja auf taube Ohren. Mit dem Ergebnis das man ziemlich angeschmiert ist wenn mal wieder irgendwo ein Bug aufgetaucht ist den man aber erst in einem neuen Kernel beseitigt hat. |
Anmeldungsdatum: Beiträge: 55 |
Also 250 EUR würd ich jetzt nicht als billig empfinden. Konkret handelt es sich um den MFC-465CN für den es überigends auch Treiber für OSX gibt. Wie gut oder schlecht die funktionieren kann ich mangels Mac nicht beurteilen. Bei den typischen 59 EUR Druckern und Tinte für 69 EUR muss ich dir recht geben. Bei Treibern für Windows oder OSX ist der Hersteller in Pflicht, bei Linux Treibern theoretisch natürlich auch aber praktisch ist es so das man sich freuen muss das es überhaupt Treiber gibt und dort sehe ich Canonical in der Pflicht dafür zu sorgen das solche Kleinigkeiten wie ein falsches Papierformat nicht auftreten. Denn es fällt zuerst auf Canonical zurück wenn eine Hardware trotz Linuxtreibern nicht anständig läuft. Ob das gerechtfertigt ist steht auf einem ganz anderen Blatt. Wenn sie aber Erfolg haben wollen, müssen sie diese Kröte wohl schlucken und aktiv daran Arbeiten die Situation zu verbessern anstatt sich nur auf möglichst viel Bling-Bling zu konzentrieren. |
Anmeldungsdatum: Beiträge: 164 |
Stimmt leider. Andere Distributionen bekommen das besser hin. Ohne herumgefuchtel in Konfigurationsdateien. Wer keinen Spaß an so etwas hat, wird schnell die Freude an seinem neuen System verlieren.... |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 30 Wohnort: NRW |
das sieht manch ein Debianer anders 😉
ich glaube diese Worte darf man wirklich nicht ganz ernst nehmen ☺ ... |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 3642 Wohnort: Köln |
Ich muss mich korrigieren, aber gleichzeitig mitteilen, dass Chromium 14 nun in den Quellen ist. 😉 |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 700 Wohnort: Bayern |
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Ehemalige
Anmeldungsdatum: Beiträge: 7723 |
Hi Acer54, hier mal das Beispiel Chromium bei den unterstuetzten Desktopvarianten. chromium-browser: Installed: (none) Candidate: 14.0.835.202~r103287-0ubuntu1 Version table: 14.0.835.202~r103287-0ubuntu1 0 108 http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ oneiric/universe amd64 Packages 14.0.835.202~r103287-0ubuntu0.11.04.1 0 500 http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ natty-updates/universe amd64 Packages 500 http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ natty-security/universe amd64 Packages 14.0.835.202~r103287-0ubuntu0.10.04.2 0 500 http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ lucid-updates/universe amd64 Packages 500 http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ lucid-security/universe amd64 Packages 10.0.648.205~r81283-0ubuntu1 0 106 http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ natty/universe amd64 Packages 5.0.342.9~r43360-0ubuntu2 0 104 http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ lucid/universe amd64 Packages Gruss Lasall |