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Jetzt umsteigen oder doch lieber auf die 11.10 (LTS)warten?!

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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community

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22. März 2011

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Hallo liebe Gemeinde,

ich bin ein einfacher User/Benutzer der sich immer wieder mal diese Frage stellt.

"Soll ich jetzt schon auf Ubuntu umsteigen?!"

(okay, zu solchen oder ähnlichen Threads gibt es schon viele Themen aber denn noch ...)

Linux an sich hat mich schon immer fasziniert, alleine die Möglichkeiten nur durch Scripte am System soviel zu verändern. Aber mal abgesehen davon, habe ich von "Windows 7" immer mehr "Die Schnauze voll". Und wenn das stimmt, dass Windows 8 nicht mehr auf "gewöhnlichen" Rechner mit BIOS laufen sollte, dann sowieso. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

Ich suche halt ein System (auf Linux-Basis), wo ich selber noch recht gut eingreifen kann, aber nicht zu abstrakt ist. Geschweige denn zu speziell ist. Die Desktop/Benutzeroberfläche sollte schon recht "modern" sein. Ob ich da nun Gnome, KDE oder mir mein eigenes zusammengeschustertes benutze (openbox/fluxbox) soll ja immerhin mir überlassen sein, wobei ich sagen muss, dass Unity prinzipiell recht gut ist, leider läuft es auf meine System recht träge und das liegt garantiert nicht an der System-Konfiguration 😀

Nunja, warum ich diese Frage gerade hier stelle ist, dass ich die Philosophie von Ubuntu mag und ich denke, dass es noch sehr lange "leben" wird, denn ich mag es nicht alle 3 - 6 Monate alles neu zu installieren. Also meine Frage ist an euch "Sollte ich jetzt schon so langsam auf Ubuntu 11.04 umsteigen oder soll ich noch bis zur LTS warten?" Da ich selber ein "stabiles" System bevorzuge aber auch gerne kommerzielle Programme nutze wie Firefox anstatt Iceweasel etc. Okay meine Frage widerspricht sich vielleicht mit der Aussage (oben 3 - 6 Monate) aber die einzelnen Versionen von Ubuntu werden dann doch noch recht lange supportet.

LG von mir.

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13. April 2005

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Hallo "community",

wenn Du ein stabiles System möchtest und Unity bei Dir ohnehin nicht gut läuft, bietet sich immer die momentane LTS an, also Ubuntu 10.04. Übrigens wird erst 12.04 wieder eine LTS.

community

(Themenstarter)

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22. März 2011

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Ach so, dann habe ich das mit den Zyklen wohl falsch verstanden. Weil solange werde ich dann doch wohl nicht warten wollen...

Reladen

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25. Juli 2010

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Du kannst doch erstmal Ubuntu 10.04 (lucid Lynx) nutzen und wenn die Version 12.04 raus ist, kannst du dann upgraden.. Ich nutze selber Ubuntu 10.04 und bin sehr zufrieden damit.

Aber du kannst unter 10.04 kein Unity nutzen, aber dafür die anderen Desktopumgebungen ( Kde,Xfce,Lxde,...) (Falls du aber umbedingt Unity haben möchtest, kannst du mit Programme das Aussehen herzaubern )

Wenn du mit der Desktopumgebung GNOME arbeiten möchtest, ist Ubuntu die richtige Wahl. Wenn du aber lieber Kde möchtest, würde ich dir Kubuntu empfehlen ( Ist ein normales Ubuntunur mit der Kde- Oberfläche)

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1. Februar 2007

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community schrieb:

Ach so, dann habe ich das mit den Zyklen wohl falsch verstanden. Weil solange werde ich dann doch wohl nicht warten wollen...

LTS kommen alle zwei Jahre raus und werden drei Jahre mit Updates versorgt (Server: fünf Jahre). LTS können direkt zueinander aktualisiert werden, ohne auf die Zwischenversionen aktualisieren zu müssen.

Ich nutze ebenfalls auf allen meinen Rechnern Ubuntu 10.04. Die Zeiten, wo ich jede neue Version haben musste, sind vorbei. ☺

Generell kannst Du Dir aber die Frage „Soll ich…?" nur selber beantworten. Was erwartest Du Dir denn von den neueren Versionen gegenüber der 10.04?

Tolga

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5. Dezember 2006

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wenn du dir einmal ein nettes system einrichten möchtest dann evtl ruhig die lts nehmen. vielleicht gleich ein dual boot einrichten wenn du lust auf zb. unity hast. aber umso früher du umsteigst, desto schneller werden dir die nötigen "handgriffe" später bei neuinstallationen oder updates von der hand gehen.

seitdem canoncial (hoffe richtig geschrieben xD) auf unity als default umgestiegen ist, haben sich viele auch an xfce orientiert - evlt auch ein blick wert. und du könntest dann gleich mit dem aktuellen 11.04 system arbeiten.

aber wie gesagt. umso früher, desto besser - hauptsache gnu/linux distri ^^ (am besten ubuntu xD)

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Tolga schrieb:

seitdem canoncial (hoffe richtig geschrieben xD) auf unity als default umgestiegen ist, haben sich viele auch an xfce orientiert

Was ich ehrlich gesagt nicht verstehe, da zumindest in 11.04 noch ganz einfach durch Auswahl von „Ubuntu Classic“ in den Anmeldebildschirm-Einstellungen oder der Anmeldemaske auf Gnome 2 umgestellt werden kann (mit 11.10 wird das aber wahrscheinlich komplett wegfallen). Aber das nur nebenbei.

Tolga

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5. Dezember 2006

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V for Vortex schrieb:

Tolga schrieb:

seitdem canoncial (hoffe richtig geschrieben xD) auf unity als default umgestiegen ist, haben sich viele auch an xfce orientiert

Was ich ehrlich gesagt nicht verstehe, da zumindest in 11.04 noch ganz einfach durch Auswahl von „Ubuntu Classic“ in den Anmeldebildschirm-Einstellungen oder der Anmeldemaske auf Gnome 2 umgestellt werden kann (mit 11.10 wird das aber wahrscheinlich komplett wegfallen). Aber das nur nebenbei.

ich könnte mir vorstellen, dass es einige gibt, die sich einfach denken "lieber etwas ganzes als etwas halbes" und wenn ich mich nicht irre ist der "rückfallmodus" ja auch nicht unbedingt so "mächtig" wie ein natives gnome2 und scheint dadurch auch nicht wieder aus einem guss zu sein. und wie ich schon geschrieben habe "lieber früher umsteigen". durch den kompletten wegfall mit 11.10 wäre man sowieso gezwungen sich eine alternative zu suchen bzw. sich mit unity zufrieden zu geben.

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1. Februar 2007

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Tolga schrieb:

ich könnte mir vorstellen, dass es einige gibt, die sich einfach denken "lieber etwas ganzes als etwas halbes" und wenn ich mich nicht irre ist der "rückfallmodus" ja auch nicht unbedingt so "mächtig" wie ein natives gnome2 und scheint dadurch auch nicht wieder aus einem guss zu sein.

Da verwechselst Du Unity aber mit Gnome 3. Letzteres hat den Rückfallmodus, während Ubuntu 11.04 neben Unity ein vollwertiges Gnome 2 hat. In 11.10 wird dieses dann wohl gegen Unity-2D ersetzt.

und wie ich schon geschrieben habe "lieber früher umsteigen". durch den kompletten wegfall mit 11.10 wäre man sowieso gezwungen sich eine alternative zu suchen bzw. sich mit unity zufrieden zu geben.

Naja, ich steige nie ohne triftigen Grund um. Mit der 10.04 LTS habe ich noch fast zwei Jahre Zeit, mit der 11.04 ist man erstmal die nächsten 16 Monate noch gut bedient. Und in anderthalb bis zwei Jahren kann sich an jeder heutgen Desktop-Umgebung eine Menge ändern.

community

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
22. März 2011

Beiträge: 5

... da fragt man sich "Soll Gnome komplett verschwinden oder nur halt nicht mehr als Standard-Desktop, da ja noch viele libraries von Gnome benutzt werden?!"

Ich habe mich jetzt erst Mal für ein Dualboot-System entschieden und zwar für die 11.04 Version. Ich habe nämlich viel drüber gelesen, dass die Systemupgrades relativ reibungslos verlaufen (von 10.11 auf 11.04 etc.), also sollte "das Neuinstallieren" nicht so das Problem werden. Und das Unity recht langsam lief, habe ich auch in den Griff bekommen. Es lag an den Compiz-Settings, da war der Haken bei OpenGL->Mit VBlank synchronisieren noch drin.

Ansonsten werde ich mich mal mit Ubuntu so langsam anfreunden. Als erstes werde ich die Windows-Pendanten (vlc/flash etc.) installieren, dann sehen was noch so fehlt. Ich hoffe, dass ich dann bestimmt irgendwann mein Windows nur noch in einer VM unter Linux laufen habe.

LG

Beau

Anmeldungsdatum:
10. November 2009

Beiträge: 40

community schrieb:

... da fragt man sich "Soll Gnome komplett verschwinden oder nur "

Das ist ein weitverbreitetes Misverständnis.

http://www.golem.de/1101/80766.html kann dabei irritieren.

Zur Frage Was ist dconf? , die bei meinem googeln auftauchte,

las ich in http://forum.golem.de/kommentare/opensource/canonical-ubuntu-wird-fuer-qt-apps-fit-gemacht/was-ist-dconf/48388,2618919,2618919,read.html

Es ist die Windows Registry für Unix kopiert.

Man kann dort also Settings in der Form "key - value" speichern. Das ganze auf lesen optimiert. Dazu noch "change notification". Und mehre "Settings Datenbaken" können verschachtelt werden. Z.B. systemweite Settings mit User spezifischen.

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