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So viele Probleme mit 11.10?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu 11.10 (Oneiric Ocelot)
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814d3

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23. März 2008

Beiträge: 441

Ich sehe bisher auch noch keinen Grund auf 11.10 zu wechseln - ich bleib bei 10.10, denn solange ich keine größeren Probleme habe tu ich mir den eventuellen Stress mit einem verkorksten System nicht an - besonders nicht innerhalb des Semesters!

@bodensee

ich hab 10.10 64 Bit und würde es wieder installieren 😉

busfahrer

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9. April 2007

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Hefeweiz3n schrieb:

Nicht mehr als nach jedem Release bisher. Der ganz normale Updatewahnsinn halt.

+1 👍 Das mutiert ja mittlerweile zum Volkssport.

Gruß....busfahrer

P.s. Ich bin übrigens mit meiner guten alten Lucid überaus zufrieden 😊

stenie

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7. Februar 2008

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"Stillstand ist Rückstand"

Ich habe auch erst überlegt ob ich die LTS-System oder die 11.04 installieren soll. Mich dann aber für 11.04 nun 11.10 entschieden.

Ich sehe da auch kein Problem! Ein funktionierendes Backup ist Voraussetzung und schon kann man doch loslegen.

Wenn es einem dann nicht gefällt oder was nicht funktionieren sollte, gut dann Backup wieder einspielen und es später noch einmal versuchen.

Nach 18 Monaten muss man ja sowieso neu installieren oder aktualisieren.

Aber 36 Monate (drei Jahre) bei einer Ubuntu Version zu bleiben kann ich mir nicht vorstellen. Drei Jahre, da passiert doch schon viel in der Open Source Welt.

PS: Ich habe auch ein 64bit System ! 8GB Ram und würde es auch wieder installieren.

bodensee

(Themenstarter)

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4. November 2006

Beiträge: 1971

stenie schrieb:

"Stillstand ist Rückstand"

Das stimmt schon.

PS: Ich habe auch ein 64bit System ! 8GB Ram und würde es auch wieder installieren.

8 GB habe ich auch verbaut, allerdings erkennt das Board sie nicht ☹

Aber es kommt evtl. eh was neues her.

TheDarkRose

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28. Juli 2010

Beiträge: 3459

stenie schrieb:

Aber 36 Monate (drei Jahre) bei einer Ubuntu Version zu bleiben kann ich mir nicht vorstellen. Drei Jahre, da passiert doch schon viel in der Open Source Welt.

Was denn? Es erscheint eh alle 2 Jahre eine LTS Version. Man muss ja nicht unbedingt die drei Jahre voll ausnutzen. Gut bei Servern kommt es sicher gut vor, dass die LTS wirklich 5 Jahre rennt.

Es ist immer vom Einsatzzweckes des PC's abhängig. Ist es der Privatrechner, dann kann man ruhig mit den Releases mitziehen. Sind es aber z.b. irgendwelche Firmenrechner, dann ist der Admin froh, wenn kein Updatewahn angesagt ist. Da kann es schon mal vorkommen, das die LTS nicht nur drei Jahre sondern 4 Jahre bis zur übernächsten LTS rennt (z.b. von 10.04 auf 14.04). Sowas wäre aber eher der Fall für Produktivserver. Denke, das bei Firmenrechner von LTS zu LTS hüpfen eher der Fall ist.

thomsen

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9. Juni 2010

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Bei mir ist die Verteilung der Releases auch recht weit. Mein root-Server auf den zahlreiche für mich essentielle Server Anwendungen laufen, läuft noch unter dem guten alten Hardy 8.04 (dank Server LTS wird das auch noch bis 2013 unterstützt). Daheim läuft alles, wo was wichtiges an Applikationen läuft unter Lucid 10.04, einfach aus Erfahrung, weil ich selbst sehe wie regelmäßig ich bei einer größeren Anzahl Rechner, die sich bei mir zuhause tummeln und unter Developerversionen laufen, Neuinstallationen nötig sind. Zu den letzten Releases muss ich sagen, dass ich mit 10.10 sehr zufrieden wahr. Vor allem, da sie bzgl. UNterstützung von UMTS-Karten/-Sticks und WLAN-Sticks große Fortschritte im Vergleich zu 10.04 gemacht haben. Mein UMTS-Stick funktioniert unter 10.04.3 nach wie vor nicht. Mit Natty 11.04 kam dann leider die Umstellung auf Unity und noch etliche andere Probleme, sodass ich trotz versuche mit dem Classic Desktop und erste Migrationsversuchen zu Gnome 3 sehr unzufrieden wahr. Daher bin ich glücklich, dass Oneiric 11.10 auf meiner "Pioniermaschine" mit der ich diesen Post auch gerade schreibe, zufriedenstellend läuft (hab auf der sofort Gnome 3 installiert) und ich weit weniger Kompatibilitätsprobleme als bei der Migration auf 11.04 hatte.

RenZ

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20. Februar 2007

Beiträge: 158

Kann es sein, dass einfach die Frequenz eine höhere wird? Vllt gibts eine Statistik der Neuanmeldungen bzw. der Leute, die wieder aus ihren Löchern kriechen (mich zB)

Eine neue Version bedeutet automatisch, ich muss das neue haben. Entweder ich habe eine handvoll Fehler, dann bleibe ich, oder ich habe zu viele Fehler, dann wechsle ich wieder auf meine mir lieb gewonnene Version.

Mir kommt nur so vor, als würde Ubuntu mehr Aufmerksamkeit bei Internetseiten ala Golem, Chip, oder wie sie sonst noch heissen, bekommen. Dadurch steigt auch die Frequenz, bilde ich mir zumindest ein.

Und das erste mal eine Ubuntu Version oder generell die ersten Wochen einer neuer Version sind aufregend und voller Fehler. Sieht man von ein paar Kleinigkeiten ab, die mich dafür wie Sau nerven, finde ich die ganze Geschichte sehr geschickt gemacht. Fehler hatte ich genau einen und die Lösung konnte ich hier erfahren. MIR persönlich kam 11.04 Fehleranfälliger vor als diese Version.

TheDarkRose

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Anmeldungsdatum:
28. Juli 2010

Beiträge: 3459

RenZ schrieb:

Und das erste mal eine Ubuntu Version oder generell die ersten Wochen einer neuer Version sind aufregend und voller Fehler. Sieht man von ein paar Kleinigkeiten ab, die mich dafür wie Sau nerven, finde ich die ganze Geschichte sehr geschickt gemacht. Fehler hatte ich genau einen und die Lösung konnte ich hier erfahren. MIR persönlich kam 11.04 Fehleranfälliger vor als diese Version.

Genau aus diesen Gründen warte ich immer gerne ein zwei Monate bis ich auf eine neuere Version aktualisiere. Denn durch diesen fixen Halbjahreszyklus ist halt nicht alles wirklich ausgereift und muss, sozusagen durch den "beta"-Test der breiten Masse ausgebügelt werden. Jetzt wo dann 12.04 LTS "vor der Tür steht", hat die Featuritis hoffentlich wieder mal ein halbes Jahr ein Ende.

RenZ

Anmeldungsdatum:
20. Februar 2007

Beiträge: 158

Was ich an dieser "der EndUser ist der Beta-Tester" Sache nicht verstehe:

Warum macht man das überhaupt? Ist nicht gerade das ein Hauptgrund, was uns allen an Windows so gestört hat? Warum werfe ich also eine Version ins Rennen, die noch nicht annähernd ausgereift ist? Damit mache ich mir doch nur Feinde.

Unity ist eine tolle Idee und schön langsam gewöhne ich mich auch daran. Es kann aber nicht sein, dass ich Compiz, was die halbe Zeit nur Probleme macht, dafür brauche, um die Icons zu verkleinern!

Gnome 3 ist ein Schatten seiner selbst und schon sind wir bei der Überlegung, Kubuntu, Xubuntu oder sonst was zu installieren. Ich will aber die Standardprogramme von Ubuntu, nun muss ich mich entweder mit der Alternate CD ausseinandersetzen und dann händisch alles installieren, oder ich installier Kubuntu, dann die Programme die ich brauche und lösche jene, die ich doppelt habe. Auch nicht der Stein der Weisen.

Gnome 2 so wie es im 11.04 war wäre hierfür die Lösung, gibts aber nicht.

Einen Rückschritt will man nur bedingt machen, da die neuen Versionen der Programme ja schon sehr hübsch sind (allen voran das neue Softwarecenter)

Ubuntu 10.4. (mein dritter Versuch in die Linuxwelt einzutauchen) war der Schlüssel zum Erfolg. Sah hübsch aus, alles lief perfekt, müsste kaum etwas nachjustieren. 11.10. ist für mich nur ein Testhaufen, bei dem es auch nicht so aussieht, als würde alles zusammenpassen. Kann man etwas daran ändern? Nein, ich habe keinen Einfluss auf das ganze. Macht mich traurig ...

TheDarkRose

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Anmeldungsdatum:
28. Juli 2010

Beiträge: 3459

Dann bleib bei den LTS Versionen ^^

RenZ

Anmeldungsdatum:
20. Februar 2007

Beiträge: 158

Darf ich ehrlich sein?

Ich habe ja gewechselt, damit ich Probleme habe 😉 Ein Fehlerfrei laufendes Linux? Das glaubt dir doch keiner.

Das Gnome 3 in 2d (mehr ists ja nicht) passt ja überhaupt nicht rein, sieht mehr wie ein Fremdkörper aus. Ich finds ja in Ordnung, wenn ein System nicht ganz ausgereift ist und ich mir die Testing oder Beta bewusst isntalliere und dann einen Bericht über mögliche Fehler abgegeben kann. Wenn ich aber eine fertige Version installier, dann sollte sie auch, zumindest Größtenteils, Fehlerfrei sein. Wenn etwas noch sehr fehleranfällig ist, dann darf ich es nicht ins Release geben. Ich könnte es ja auch optional, wie im 11.04., lösen

Und so gut, dass ich damit ins INet komme funktioniert es ja, mit dem Rest schlage ich mich mal solange rum, bis ich entweder alles habe, was ich brauche, oder ich den Rückschritt in Kauf nehme.

MichaelaK

Anmeldungsdatum:
25. Mai 2011

Beiträge: 617

Fehlerfreies Linux, glaubt dir keiner?

Nee, nee - wenn das so wäre, hätte ich nicht den Mut gehabt, 9.04 und 10.04 bei einer Reihe von unbedarften Leuten zu installieren. Hab's getan und die Leute sind begeistert ... und möchten jetzt nun langsam das neue Unity haben.

Und ich möchte es ihnen eigentlich auch gönnen, wage es aber nicht, denn ich selbst habe mit Unity eine Reihe von Problemen, obwohl ich es im Grunde mag.

Unity war/ist ein großes Risiko für Ubuntu. Ich drücke Canonical die Daumen, dass es nicht zum Knock-Out kommt, dh. dazu dass soviele Leute abwandern, dass irgendwann eine Schwelle erreicht ist, ein point-of-no-return.

emka70

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Anmeldungsdatum:
31. Oktober 2010

Beiträge: 104

Wohnort: Wiesbaden

MichaelaK schrieb:

Fehlerfreies Linux, glaubt dir keiner?

Nee, nee - wenn das so wäre, hätte ich nicht den Mut gehabt, 9.04 und 10.04 bei einer Reihe von unbedarften Leuten zu installieren. Hab's getan und die Leute sind begeistert ... und möchten jetzt nun langsam das neue Unity haben.

Installiere es vielleicht den "unbedarfen Leuten" mit der nächsten LTS, dann sollte es stabil sein. Mir fällt auf, dass - nach den selbstgewählten Upgradeproblemen - Unity schon besser funktioniert als in 11.04 (z.B. das Einfügen von Wine Windows-Programmen in die Seitenleiste per Drag and Drop über das Dash). Ein paar Nachteile gibt es mit Unity aber auch.

Interessanterweise finden gerade "Nicht-Linuxer" Unity gut (..."Mensch, das ist ja richtig genial", "das sieht aber gut aus", "Ubuntu hat sich im Gegensatz zu früher ganz schön rausgeputzt", "sehr übersichtlich", "Warum ist das bei Microsoft alles so kompliziert?" usw.). Dies ist natürlich eine eher subjektive Momentaufnahme im Verwandten- und Freundeskreis und empirisch nicht überprüft...

Vielleicht geht die Rechnung von Cannonical ja auf.

Viele Grüße

seaman

Anmeldungsdatum:
27. August 2008

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Wohnort: Berlin

bodensee schrieb:

Na mal sehen ob ich es mal am Laptop ausprobiere. Ist nur die Frage ob ich mir nochmals 64bit antun soll.

Ähm, wie soll man das jetzt verstehen? Hast du irgendwelche Probleme, die du (eindeutig) der 64bit Version zuordnen kannst?

Ich nutze schon seit 3 Jahren nur noch 64bit Betriebssysteme und habe weder mit (K)ubuntu noch mit Windows Probleme, die ich nicht auch mit der 32bit-Version hätte.

bodensee

(Themenstarter)

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4. November 2006

Beiträge: 1971

seaman schrieb:

Ähm, wie soll man das jetzt verstehen? Hast du irgendwelche Probleme, die du (eindeutig) der 64bit Version zuordnen kannst?

Eigentlich nicht, aber ja auch keinen Gewinn.

Ich habe mein Laptop eben mit 11.10 versorgt. Update von 10.04 hat einwandfrei funktioniert, aber Unity ist mir auf den ersten Blick zu bäh. Gerade läuft der Download für Kubuntu.