phoenix66
Anmeldungsdatum: 10. Juni 2017
Beiträge: 5
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ich bedanke mich für eure ehrlichen Antworten. Ich möchte trotzdem bei LM-18.x cinnamon bleiben, weil der Umgang für Windows-Umsteiger am einfachsten ist. Wie ich schrieb, halte ich die anderen Versionen für fortgeschrittene Linux-User geeignet. So bleibt mir nur das Lesen in diesem Forum. Als Rentner will ich kein Informatiker mehr werden. Gruß phoenix66 Moderiert von rklm: Abgetrennt von diesem Thema, weil es hier um die den Vergleich von Mint und Ubuntu geht.
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Ali_As
Anmeldungsdatum: 22. Mai 2012
Beiträge: 4741
Wohnort: Steinbruch
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phoenix66 schrieb: Ich möchte trotzdem bei LM-18.x cinnamon bleiben, weil der Umgang für Windows-Umsteiger am einfachsten ist. Gruß phoenix66
Hallo! Das trifft definitiv nicht zu! Es ist allenfalls eine subjektive Angelegenheit. Mint versucht halt mit genau diesem Slogan "Kunden" zu gewinnen. In der Ubuntufamilie gibt es mittlerweile 7 Versionen, von denen mindestens 3 genau so gut für Umsteiger geeignet sind.
Wie ich schrieb, halte ich die anderen Versionen für fortgeschrittene Linux-User geeignet.
Cinnamon (Mint-Standard-GUI) gibt es ja noch nicht allzu lang. Und es gab vorher schon reichlich Umsteiger, die das Problem nicht hatten oder sahen. Das Problem ist nicht Mint oder Ubuntu, sondern Linux an sich. Das funktioniert nun mal ganz anders als Windows. Welche grafische Oberfläche drüber werkelt, ist zwar auch wichtig für den einzelnen, aber daran wird es garantiert nicht scheitern, wenn jemand wirklich umsteigen will!
Als Rentner will ich kein Informatiker mehr werden.
Das sind hier die wenigsten und ist auch kein Argument. Denn auch in Mint wirst du nicht um Terminalbefehle (Linux typisch) rum kommen. Und nein, das ist nichts furchtbares. Es erleichtert die Problemerfassung- und Lösung ungemein (verglichen mit dem Aufwand bei Windows). Außer Copy & Paste verlangt es dir aber ggf. nichts ab. Das schafft jeder! Lesestoff: Unterschiede zu Windows L.G.
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Linuxkumpel
Anmeldungsdatum: 15. Juli 2011
Beiträge: 1605
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phoenix66 schrieb: Ich möchte trotzdem bei LM-18.x cinnamon bleiben, weil der Umgang für Windows-Umsteiger am einfachsten ist.
Diesem subjektive Empfinden kann zunächst nichts entgegengesetz werden. Den Mint-Hype kann ich ebenso wenig nachvollziehen. Jedoch, das ist meine persönliche Meinung. hakel und jug haben ja bereits klar zusammengefasst. Als ehemaliger Mint-Nutzer habe ich in diesem Wiki oder Forum auch nach Lösungen gesucht. Aber seine Fragen kann man nun mal nur im entsprechenden Forum stellen. Vielleicht wirst Du ja hier oder hier fündig für eines deiner Probleme. Als Umsteiger muss man allerdings auch erst lernen, Fragen richtig zu stellen bzw. auch richtig nach einer Lösung zu suchen.
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phoenix66
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 10. Juni 2017
Beiträge: 5
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ich danke euch für eure Rückmeldungen und Meinungen. Ich habe mir mal Ubuntu-16.04.3 über die Virtualbox angesehen. Es scheint nicht viel anders zu funktionieren, wie LM-18.x. Ich hasse es, ständig neue Betriebssysteme auszuprobieren. Schlimm genug, dass ich nach einem negativen Test von Win 10, dazu gezwungen werde, das Betriebssystem zu wechseln. Ich will mich hier über das negative Win 10 nicht weiter auslassen und ziehe es vor, bei LM-18.x cinnamon 64bit zu bleiben. Vielleicht bleiben mir weitere Probleme erspart, wie ich sie vor ein paar Jahren mit OPENSUSE 10.3 und 11.1 erlebt habe? Gruß phoenix66
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eider
Anmeldungsdatum: 5. Dezember 2009
Beiträge: 6274
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phoenix66 schrieb: ...Vielleicht bleiben mir weitere Probleme erspart
Nein, diese gehören dazu, unnötigerweise verstärkt durch emotionalen Umgang ("Hass" ?) mit Software. Und für Support zu LM wendest du dich besser an ein anderes Forum, z.B. linuxmintusers.de.
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verdooft
Anmeldungsdatum: 15. September 2012
Beiträge: 4369
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Ich habe damals in virtuellen Maschinen alle Ubuntuvarianten ausprobiert, also eher kurz gestartet, nicht lange damit gearbeitet oder so. Da hat sich schnell KDE als Favorit rausgestellt. Vielleicht investierst du auch mal bisschen Zeit, um direkt die für dich passende Distribution mit gut genuger Supportcommunity zu finden. So nach kurzem Starten waren für mich keine gravierenden Unterschiede zwischen Ubuntu und Mint erkennbar (bei gleicher Oberfläche).
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axt
Anmeldungsdatum: 22. November 2006
Beiträge: 34254
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phoenix66 schrieb:
ziehe es vor, bei LM-18.x cinnamon 64bit zu bleiben.
Deine Sache. Aber Support suchst Du dann sinnvollerweise in einem entsprechenden Mint-Forum wie das bereits genannte linuxmintusers.de.
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phoenix66
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 10. Juni 2017
Beiträge: 5
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ich danke euch für eure Meinung und Tipps. Keine Sorge, ich habe eure Aufforderung verstanden. Werde also hier nur noch lesen. Gruß phoenix66
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itoss
Anmeldungsdatum: 4. April 2014
Beiträge: 419
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Gibs Cinnamon nicht auch für Ubuntu 16.04 ? Mint hatte ich mal in eine VM getestet und war über das unnötige wirrwarr im gesamten System gar nicht so begeistert, allen voran die Paketverwaltung mit zig unnützen Metapaketen ( Paketzusammenfassungen ) - macht alles nur unnötig kompliziert. Linux an sich ist in den Grundlagen fast immer gleich - egal ob Debian ubuntu mint etc - RPM basierte distries fand ich nicht so gut gelöst wie die APT basierten Distributionen. Der Satz " Ich will kein Informatiker werden ... " Naja zum KFZ führen wird einen Befähigungsnachweis verlangt, damit jeder zumindest die Grundlagen weis. Nichts anderes ist bei Software, Grundlagen muss man nunmal lernen, auch im hohen Alter 😉 - und das Schlimme - das hört nie auf wenn man sich mit neuen Dingen beschäftigt.
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Ali_As
Anmeldungsdatum: 22. Mai 2012
Beiträge: 4741
Wohnort: Steinbruch
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itoss schrieb: Gibs Cinnamon nicht auch für Ubuntu 16.04 ?
Ja schon! Läuft aber imho nicht wirklich überzeugend. Da merkt man imho dann schon den Unterschied zu einem offiziellen Derivat. Von daher denke ich, wenn es denn Cinnamon sein soll, dann Mint. Dafür wurde es gemacht. Und ob Mint hier unterstützt wird oder nicht, ist eh schon wurscht. Das wird seine Verbreitung weder aufhalten noch pushen. Der Zug ist längst abgefahren. L.G.
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itoss
Anmeldungsdatum: 4. April 2014
Beiträge: 419
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Grad gestern auch beim Bekannte Mint gesehen, sein HP Gen NAS hab ich mit Debian 9 aufgesetzt. Wie kommt das, das Mint so verbreitet ist, machen die mehr Werbung oder Verlangt der Markt einfach nur nach "schlechteren" Produkten ?! Die Paketverwaltung und das Packetchaos hat bei meinen Mintversuchen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich bin da eher noch anders unterwegs ... zurück zu Debian, auf den Servern läuft nur noch Debian, auf 2 Notebooks ebenfalls. Der Ubuntu 16.04 XServer hängt sich 1-2 mal im Monat auf. Debian läuft das runder, allerdings muss man da vieles manuell konfigurieren. hat alles Vor-, und Nachteile ...
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Cruiz
Anmeldungsdatum: 6. März 2014
Beiträge: 5557
Wohnort: Freiburg i. Brsg.
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Mint wird vor allem im deutschsprachigen Sprachraum in den Medien sehr stark gepusht. Gerne auch von Journalisten, die Linux sonst nur mit der Kneifzange anfassen. Bei denen hat sich rumgesprochen, dass Mint irgendwie "leichter bedienbar" und "näher an Windows" sei und das verbreiten die monoton im üblichen Copywriting. Solche Zirkelschlüsse lassen sich dann nur noch schwer auf den eigentlichen Urheber zurückführen. Vermutlich irgendwann mal irgendein Blogpost.
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tomtomtom
Supporter
Anmeldungsdatum: 22. August 2008
Beiträge: 55202
Wohnort: Berlin
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itoss schrieb: Linux an sich ist in den Grundlagen fast immer gleich - egal ob Debian ubuntu mint etc - RPM basierte distries fand ich nicht so gut gelöst wie die APT basierten Distributionen.
APT-basierende Distributionen wie das RPM nutzende PCLinuxOS? 😈
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phoenix66
(Themenstarter)
Anmeldungsdatum: 10. Juni 2017
Beiträge: 5
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@itoss, vielen Dank für deinen Beitrag, Ich dachte, dass diese Diskussion beendet ist. Aber es geht weiter. Die Ubuntu- und Debianuser haben es bis jetzt nicht verstanden, ihre Systeme unter den Windowsumsteigern bekannt zu machen und die Werbung fehlt auch etwas. Gerade jetzt, wo sich viele Windowsnutzer für ein anderes BS entscheiden müssen, wenn sie nicht mit Win 10 weiter machen wollen. Ich helfe allen Bekannten, die ein neues BS suchen, zu Linuxmint. Das Linuxmintuser-Forum ist sehr gut in der Unterstützung. Aber manches können sie auch nicht. Ich habe mich schon ein bisschen in LM in der kurzen Zeit eingearbeitet. Allerdings reicht es nicht für die umfassende Fehlerbehebung, selbst nicht mit Unterstützung der Hilfedateien. Seid also froh, dass ihr ein "besseres" BS habt. Ich kann bei LM nichts so schlechtes feststellen und hoffe, dass in der Weiterentwicklung auch die Fehler abgestellt werden. Verwendet habe ich bis jetzt LM-17.3, 18.1 u. 18.2. Ich bin in meinem Alter kein Computer-Freak und trotzdem lernfähig. Mit der Konsole komme ich einigermaßen zurecht. Aber auch hier gibt es noch viel zu lernen. Alles ist auch ein bisschen persönliches Empfinden. Gruß phoenix66
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hakel
Anmeldungsdatum: 13. August 2009
Beiträge: 23336
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Die Ubuntu- und Debianuser haben es bis jetzt nicht verstanden, ihre Systeme unter den Windowsumsteigern bekannt zu machen und die Werbung fehlt auch etwas.
Das liegt in der Natur der Dinge. Werbung und Marketing benötigt halt eine Menge Geld. Drüber hinaus hat Linux seine Defizite - Hardware/Anwendungen.
Alles ist auch ein bisschen persönliches Empfinden.
Nein, sicher nicht. Das ist eine Sache der Philosophie, die hinter den unterschiedlichen Distributionen steht. Debian -> Ubuntu -> Mint Kurz, es ist wies es ist. 😀 Also ich persönlich kann bei Mint keinen Sinn erkennen, wirklich nicht - noch nie!
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