ubuntuusers.de

Welche Distribution für eine Debian/Ubuntu Minimalinstallion + KDE & JDK ohne Ballast?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Kubuntu
Antworten |

Drill_Sgt._Hartman

Anmeldungsdatum:
22. Oktober 2010

Beiträge: 349

Hallo,

ich möchte mir ein kleines Linux installieren für nur eine Aufgabe und zwar NetBeans-PHP zu beherbergen. Statt GNOME/Unity soll es KDE sein. Zur Installation von NetBeans muss natürlich JDK drauf. Sowas wie KMail/Evolution, Ubuntu One, Empathy, Organizer, gwibber, usb-creator, bluetooth und Banshee will ich nicht. Ansonsten will ich nur LibreOffice, Kate, Samba-Client, USB, Reader für PDF, Firefox. Daher dachte ich es wäre am einfachsten, wenn ich einfach eine Minimal-Installation mache und dann einfach KDE und die anderen Programme dazu installiere, anstatt das riesige Kubuntu zu installieren und dann deprimierend den ganzen Ballast zu entfernen. Ich bin mir aber ziemlich überfragt mit welcher Distribution ich das am besten mache. An dieser Stelle bitte ich um eure Hilfe. UCK hatte ich ausprobiert, klappte aber leider nicht.

Der Grund warum ich KDE für die Arbeit mit NetBeans haben möchte ist der, dass es bei KDE eine Wimdows 98 ähnliche Arbeitsoberfläche zum Auswählen gibt, die ich bei GNOME dahin gegen nicht mal als zusätzliches herunterladbares Theme fand.

Moderiert von hefeweiz3n:

Kein Ubuntu-Supportthema: In das richtige Forum verschoben, bitte beachte die als Wichtig markierten Themenstickies ("Welche Themen gehören hier her und welche nicht?"). Danke!

The-Compiler Team-Icon

Avatar von The-Compiler

Anmeldungsdatum:
21. April 2006

Beiträge: 2640

Wohnort: Winterthur, Schweiz

Morgen,

sehe ich es also richtig, dass du bereits ein laufendes Ubuntu mit Gnome hast? Du weisst aber schon, dass du KDE einfach nachinstallieren kannst, und dann bei der Anmeldung zwischen KDE und Gnome wählen kannst? Und du kannst auch KDE-Anwendungen unter Gnome ausführen.

Flo

Drill_Sgt._Hartman

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
22. Oktober 2010

Beiträge: 349

The Compiler schrieb:

Morgen,

sehe ich es also richtig, dass du bereits ein laufendes Ubuntu mit Gnome hast? Du weisst aber schon, dass du KDE einfach nachinstallieren kannst, und dann bei der Anmeldung zwischen KDE und Gnome wählen kannst? Und du kannst auch KDE-Anwendungen unter Gnome ausführen.

Flo

Verstehe ich jetzt nicht, wie mein Anliegen jetzt derartig missverstanden werden konnte. Habe doch gleich zu beginn geschrieben, dass ich mir ein Linux installieren möchte. Also eine Betriebssystem-Installation. Danke.

Hefeweiz3n Team-Icon

Moderator, Webteam
Avatar von Hefeweiz3n

Anmeldungsdatum:
15. Juli 2006

Beiträge: 5814

Wohnort: Ankh-Morpork

Erstmal zur Klarstellung: Ubuntu/Kubuntu/Xubuntu/Lubuntu/Wasweißichbuntn sind alles nur Varianten dieser einen Distribution, nämlich Ubuntu. Eine richtige andere Distribution ist Debian, aber auch OpenSUSE, Arch, Gentoo etc.

Wenn es Ubuntu sein soll: Eine Minimalinstallation kannst du mit jeder Alternate Installations CD machen (Egal von welcher Variante die jetzt ist, die installieren alle das gleiche Grundlegende Textbasierte System). Danach kannst du über die Kommandozeile alles nachinstallieren was du brauchst.

Wenn es nicht Ubuntu sein soll: Debian hat ebenfalls eine solche Minimalinstallation, Arch kann man gar nicht anders installieren, OpenSUSE ermöglicht es dir im Installer ebenfalls ein Textbasiertes System auszuwählen, alle anderen Distributionen sicherlich auch. Also nehm einfach die die dir gefällt.

Drill_Sgt._Hartman

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
22. Oktober 2010

Beiträge: 349

Hefeweiz3n schrieb:

Erstmal zur Klarstellung: Ubuntu/Kubuntu/Xubuntu/Lubuntu/Wasweißichbuntn sind alles nur Varianten dieser einen Distribution, nämlich Ubuntu. Eine richtige andere Distribution ist Debian, aber auch OpenSUSE, Arch, Gentoo etc.

Wenn es Ubuntu sein soll: Eine Minimalinstallation kannst du mit jeder Alternate Installations CD machen (Egal von welcher Variante die jetzt ist, die installieren alle das gleiche Grundlegende Textbasierte System). Danach kannst du über die Kommandozeile alles nachinstallieren was du brauchst.

Wenn es nicht Ubuntu sein soll: Debian hat ebenfalls eine solche Minimalinstallation, Arch kann man gar nicht anders installieren, OpenSUSE ermöglicht es dir im Installer ebenfalls ein Textbasiertes System auszuwählen, alle anderen Distributionen sicherlich auch. Also nehm einfach die die dir gefällt.

Ja dass ()ubuntus von Ubuntu abstammen ist mir schon klar. Was man auch hier grafisch sehen kann. Debian hatte ich auch schon mal probiert. Ebenso wie openSUSE. Da fand ich es übrigens sehr Sinnvoll, dass man bei der Installation genau auswählen kann, welche Pakete installiert werden sollen und welche nicht sowie zusätzliche Paketquellen angeben kann. So was vermisse ich bei Debian/Ubuntu echt, denn UCK scheint leider nicht stabil zu laufen. Ich würde mich auch damit zufrieden geben, wenn eine Konfiguration, nach den Einstellungen erstellt wird, wie das System (ubuntu) konfiguriert ist (Einstellungen/Pakete) auf dem die Konfiguration erstellt wird, die man dann später als Vorgabe bei einer Installation (Ubuntu) hinzufügen kann.

Wenn ich KDE so auf Debian installiere, sind dann auch die Themes, wie u.a. w9k, schon dabei?

Der Grund warum ich nicht openSUSE genommen habe, war der das ich nicht herausgefunden habe wie man dort Sicherheitsrichtlinien für Flash (Adobe Flash Player) Fest legen kann.

Lumines

Avatar von Lumines

Anmeldungsdatum:
1. Mai 2007

Beiträge: 267

Wohnort: Deutschland

Drill Sgt. Hartman schrieb:

Ich bin mir aber ziemlich überfragt mit welcher Distribution ich das am besten mache.

Das geht auch alles mit Ubuntu. Hefeweiz3n hat schon die Minimalinstallation genannt und das wäre auch meine bevorzugte Methode, wenn ich mich von unten hocharbeiten wollen würde. Bei solchen Sachen ist eine eigens angepasste Paketauswahl für die Installation eigentlich überflüssig. Tipp: das (Meta-)Paket kdebase enthält eine sehr minimalistische Zusammenstellung der KDE SC und dürfte genau das sein, was du suchst, nachdem du die Minimalinstallation ausgeführt hast.

Theoretisch kann ich verstehen, dass man gerne nach der Installation sein System schon möglichst vollständig konfiguriert haben möchte. Praktisch macht es aber keinen Unterschied, ob man erst ein Minimalsystem aufsetzt und danach die benötigten Pakete installiert oder schon während der Installation.

Drill_Sgt._Hartman

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
22. Oktober 2010

Beiträge: 349

Lumines schrieb:

[...] Theoretisch kann ich verstehen, dass man gerne nach der Installation sein System schon möglichst vollständig konfiguriert haben möchte. Praktisch macht es aber keinen Unterschied, ob man erst ein Minimalsystem aufsetzt und danach die benötigten Pakete installiert oder schon während der Installation.

Das mag soweit stimmen, wenn nicht nicht gewünschte Pakete automatisch mit installiert werden und das ist leider gerade bei Ubuntu nicht der Fall. Ebenso wie bei openSUSE aber da kann man dann immerhin noch vor er eigentlichen Installation die Pakete wieder Abwählen.

Zinni

Anmeldungsdatum:
20. Januar 2010

Beiträge: 164

Drill Sgt. Hartman schrieb:

Hallo,

ich möchte mir ein kleines Linux installieren für nur eine Aufgabe und zwar NetBeans-PHP zu beherbergen. Statt GNOME/Unity soll es KDE sein. Zur Installation von NetBeans muss natürlich JDK drauf. Sowas wie KMail/Evolution, Ubuntu One, Empathy, Organizer, gwibber, usb-creator, bluetooth und Banshee will ich nicht. Ansonsten will ich nur LibreOffice, Kate, Samba-Client, USB, Reader für PDF, Firefox.[/mod]

Das widerspricht sich total. Entweder Arch, Grml, LFS als Basis und dann darauf aufbauen oder aber eine herkömmliche Distri und das was man nicht benötigt entfernen. Um den Arbeitsaufwand wirst Du nicht herumkommen.

Drill_Sgt._Hartman

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
22. Oktober 2010

Beiträge: 349

Zinni schrieb:

Drill Sgt. Hartman schrieb:

Hallo,

ich möchte mir ein kleines Linux installieren für nur eine Aufgabe und zwar NetBeans-PHP zu beherbergen. Statt GNOME/Unity soll es KDE sein. Zur Installation von NetBeans muss natürlich JDK drauf. Sowas wie KMail/Evolution, Ubuntu One, Empathy, Organizer, gwibber, usb-creator, bluetooth und Banshee will ich nicht. Ansonsten will ich nur LibreOffice, Kate, Samba-Client, USB, Reader für PDF, Firefox.[/mod]

Das widerspricht sich total. Entweder Arch, Grml, LFS als Basis und dann darauf aufbauen oder aber eine herkömmliche Distri und das was man nicht benötigt entfernen. Um den Arbeitsaufwand wirst Du nicht herumkommen.

Ich halte es immer noch für eine Ersparnis, nicht gewünschte Pakete nur abwählen zu müssen, statt das sie erst installiert werden und man dann sie wieder deinstallieren muss. Eine Zeitersparnis ist das auf jeden Fall und sogar 3 mal, wenn die Pakete erst aus dem Internet geladen werden. Ich habe mir jetzt einfach gedacht, dass ich es noch einmal mit UCK probiere, ansonsten nehme ich openSUSE und wähle dann einfach auch die Pakete für Adobe Flash Player ab. Trotzdem würde ich es für keinen schlechten Clou halten, wenn man bei dem Ubuntu Installer so was wie bei openSUSE, also den Yast-Paketwähler, einbaut. Wenn man dann z.B. bei openSUSE noch die Update-Repository hinzugefügt hatte, wurden gleich die neueren Pakete installiert, das ging bei Ubuntu bis jetzt nur mit Mini-CD aber leider seit neuem, schlägt dort das herunterladen von den Paketen zur Grundsysteminstallation fehl.

stkl

Avatar von stkl

Anmeldungsdatum:
30. April 2008

Beiträge: 134

Wohnort: ::1

Drill Sgt. Hartman schrieb:

Ich halte es immer noch für eine Ersparnis, nicht gewünschte Pakete nur abwählen zu müssen, statt das sie erst installiert werden und man dann sie wieder deinstallieren muss.

Das sollte doch bei *ubuntu mit der Alternativ-CD (ging auch mal mit der normalen, hab den Vorgang aber spontan auch nicht vor Augen) schon vor der Installation zu klären sein, irgendwo anwählen, dass du die Pakete anpassen möchtest und ab dafür. Hatte eigentlich immer funktioniert, soweit ich mich erinnere.

Drill_Sgt._Hartman

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
22. Oktober 2010

Beiträge: 349

stkl schrieb:

Drill Sgt. Hartman schrieb:

Ich halte es immer noch für eine Ersparnis, nicht gewünschte Pakete nur abwählen zu müssen, statt das sie erst installiert werden und man dann sie wieder deinstallieren muss.

Das sollte doch bei *ubuntu mit der Alternativ-CD (ging auch mal mit der normalen, hab den Vorgang aber spontan auch nicht vor Augen) schon vor der Installation zu klären sein, irgendwo anwählen, dass du die Pakete anpassen möchtest und ab dafür. Hatte eigentlich immer funktioniert, soweit ich mich erinnere.

Wo ist das denn bei der Alternate-CD? Ich kenne nur neben der Standard-Installation noch die Expert-Installation aber da wurden dann nur ein paar Zusatzpakete zur Auswahl angezeigt.

Drill_Sgt._Hartman

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
22. Oktober 2010

Beiträge: 349

Das wusste ich auch noch nicht. Die Möglichkeit die Pakete Manuell auszuwählen bekommt man, während der Installation von der Kubuntu-Alternate-CD aus im Expert-Modus. Finde diesen grafischen Explorer aber kompliziert. Habe aber auch nicht mittels der eingebauten Hilfe herausbekommen, wie man dort ein Repository hinzufügt. Gibt es zu diesem Explorer ein Handbuch?

Das UCK kann scheinbar wirklich nur mit GNOME/Unity umgehen. Obwohl man KDE statt GNOME auswählen kann, wird dann dennoch GNOME benutzt und wenn ich KDE über die Synaptic-Paketverwaltung (UCK) gleich schon hinzufüge sowie GNOME/Unity vollständig entferne, scheitert dass erstellen der CD (UCK).

Drill_Sgt._Hartman

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
22. Oktober 2010

Beiträge: 349

Inzwischen habe ich Teilweise mit UCK erreicht was ich wollte, leider aber jedoch nur Teilweise. Daher bitte ich euch noch mal höflichst um Hilfe. Ich habe da ein Treiber-Paket was nur korrekt installiert wird, wenn die Installation am Ziel-Computer stattfindet. Es wird aber auch nicht automatisch heruntergeladen und installiert während der Ubuntu-Installation. Heißt ich muss das Treiber-Paket jedes mal nachträglich manuell installieren. Gibt es da nicht irgendwie eine Möglichkeit, dass Paket dennoch während der Ubuntu-Installation automatisch installieren zu lassen? Vielleicht per bloß, also ohne anschließende Installation im UCK, herunterladen der Pakete? Oder durch Eintragen eines Konsolen-Befehls der dann während der Ubuntu-Installation ausgeführt wird?

WilhelmHH

Avatar von WilhelmHH

Anmeldungsdatum:
29. März 2005

Beiträge: 706

Wohnort: Hamburg

Ich musste erstmal http://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Customization_Kit herausfiltern.

In diesem Thread wurde ich an http://wiki.ubuntuusers.de/Communtu erinnert.

Drill_Sgt._Hartman

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
22. Oktober 2010

Beiträge: 349

WilhelmHH schrieb:

Ich musste erstmal http://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Customization_Kit herausfiltern.

In diesem Thread wurde ich an http://wiki.ubuntuusers.de/Communtu erinnert.

mmhhhh...? Hilft mir jetzt aber nicht wirklich Weiter. Ich vermute mal wenn ein Konsolenbefehl-Eintrag zur Installation des bereits genannten Treiber-Pakets nicht unumgänglich ist, dann müsste ich diesen Eintrag in eine Datei schreiben, dessen Befehle nur einmal, also bei der Ubuntu-Installation ausgeführt werden. Aber welche Datei ist das?

Ich Weiß nicht was Du mir sagen willst. Ich gehe nicht davon aus, dass das Metapacket-System es ermöglicht, dass dann erst bei der Installation am Ziel-PC automatisch das Treiber-Paket installiert wird.

Antworten |