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Welche Erfahrungen habt Ihr mit Fedora gemacht?

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Kein Ubuntu
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Kito

Anmeldungsdatum:
23. November 2010

Beiträge: 92

Wohnort: Wien

Liebe Leute,

Natty und ich werden einfach keine guten Freunde. Es funktionieren Dinge nicht, die ich als Selbstverständlichkeiten erachte und bin es daher leid, meine Zeit damit zu verschwenden, an Standards zu schrauben, die auf einem Rechner laufen sollten, den ich gezielt ausgewählt hatte und extra für den Betrieb von Ubuntu zu Jahresbeginn neu angeschafft hatte. Vielleicht ist es harsch ausgedrückt, aber 11.04 macht einfach keinen Spaß, so sehr ich ansonsten von Ubuntu begeistert bin, weswegen ich die meiste Zeit auf der 10.10er Maschine verbringe und das chice 11er-Notebook ein einsames Dasein fristet. (Nein, das ist kein Meckerthread eines jemanden, der es nicht versucht hätte.) Nun nahm ich mir die Zeit, um die zukünftige Entwicklung von Ubuntu etwas näher zu betrachten, mußte aber feststellen, daß mein Geschmack und selbige Entwicklung auseinanderdriften. Der überzeugte Unity-Freund mag mich nun verteufeln, aber zusammengefaßt bleibt mir nur die Ratio: "Gekauft" habe ich damit ein fußlahmes Gnome-do und ein hüftkrankes Cairo - zum Preis von glitches und Instabilität. Daher sollte ich mir nun Gedanken machen, was in der mittleren Frist die zufriedenstellendste Lösung für mich und meine wunderschöne, aber gestrenge Gemahlin darstellen soll.

Also sitze ich im Augenblick vor einem Notebook, das mit einer Fedora 15 Live-CD betrieben wird. Anderthalb Stunden habe ich es im Betrieb und muß ehrlich und freudig verkünden: Himmel, ich bin begeistert. Es gefällt. Es ist unfaßbar schnell für eine Live-CD. Es bootet so schnell, als ob es etwas gestohlen hätte und verfolgt wird. Die Haptik finde ich großartig. Ja, mir ist bekannt, daß dies an Gnome 3 liegt, ja auch die Ähnlichkeiten zu Unity, ja, ich weiß, daß es die Gnome Shell auch bei Ozelot geben wird. Ich gebe zu - wunderbar befinde ich die Gnome Shell auch nicht, aber ich halte sie für ausbaufähig und -würdig. Es funktioniert alles, es ist angenehm.

Frühzeitige Begeisterung kann aber unter anderem auch dazu führen, sich plötzlich vor einem Traualtar einzufinden, weil der neue Schwiegervater (und zukünftige Großvater) Eigentümer einer Schrotflinte ist. Ich möchte daher auf diesem Wege Erfahrungen von Ubuntu-Nutzern einholen, die sich an Fedora versucht hatten.\\ Ich habe die YUM-Geschichte noch nicht so ganz verstanden, werde mich dazu aber noch kundig machen. Über RPM hatte ich so einiges an Wehklagen gehört und gelesen - ist es tatsächlich so eine Qual, damit zu operieren? Vieles sieht gleich aus, ist auch ähnlich zu konfigurieren - liegen dazwischen nun in Wirklichkeit Welten oder sind es doch nähere Verwandte? Die Konsole und ich verstehen einander prima, kann ich mir das auch unter Fedora erwarten? Jaaaa, ich weiß, daß es ja auf dem gleichen System fußt, aber man liest doch hin und wieder, daß X oder Y anders zu bedienen sind - wie sieht es in der konkreten Anwendung aus? Muß ich zB beim Kompilieren liebgewonnene Muster ablegen und neue Wege einschlagen?
Welche Macken kann ich prinzipiell erwarten? "Wir wissen ja nicht, wie Deine Hardware aussieht!" Ja mei, mal ehrlich ... es ist doch kein Geheimnis, daß es zB unter Natty doch gerne und häufig Probleme mit WLan gibt, nicht? Gibt es ähnliche Krankheiten bei Fedora?
Ich habe gelesen, daß Fedora keine proprietären Programme laufen läßt - gilt das auch für die Gerätetreiber? Auf diesem Notebook hier läuft der ATi-Treiber unter Ubuntu hervorragend, den Radeon-Treiber zu verwenden hingegen ist grober Unfug.
Daneben, aber das ist OT, befinde ich das Konzept Red Hat-Fedora aus wirtschaftlicher Sicht als wesentlich solide durchdachter, weswegen ich mir über die mittlere Frist hinaus natürlich auch Gedanken machen sollte.
Zuguterletzt: Weswegen ist das Fedora-Forum eigentlich so eine (man möge mir verzeihen) lausige Plattform? Die Ubuntuusers-Plattform ist eine der besten, die mir im Netz begegnet ist (auch wenn die Wiki an mancher Stelle salopp empfiehlt, sich mal rasch mit dem linken Fuß hinter dem rechten Ohr zu kratzen - aber der kundige und aufmerksame Nutzer findet seinen Weg um manch schroffen Felsen). Liegt es daran, daß Fedora selbst guten Support bietet und gut dokumentiert, oder daran, daß eigentlich ohnehin alles prima läuft, oder doch eher daran, daß sich wirklich kein Schwein dafür interessiert, ob das System eines Nutzers reibungslos funktioniert? Oder gibt es so viele Parallelitäten, daß die Fedorianer ohnehin hier mitlesen, was denn wie zu machen sei? 😉

Ich freue mich auf Eure Meinungen und Erfahrungesberichte, erzählt mir doch am besten frisch von der Leber weg, was Euch richtig gegen den Strich ging oder geärgert hat.

BrummbQ

Anmeldungsdatum:
5. April 2011

Beiträge: 153

Ich denke das du Fedora etwas verklärst. Auch wenn F15 aktuell vielleicht einen kleinen Vorsprung haben mag...in 6 Monaten kann das schon wieder ganz anders aussehen. Kannst du dich mit den Zielen von Fedora identifizieren(neueste Software, freie Software, Sicherheit)? Wie du schon anmerktest kann es mit proprietären Treiber Probleme geben. Es gibt zwar rpmfusion, aber so komfortabel wie Ubuntu ist das alles nicht. Gleiches gilt für Codecs. Erwähnenswert ist bei Fedora noch die offensivere Updatepolitik. Heißt die Software rottet nicht so hin wie bei Ubuntu, sondern es gibt hin und wieder auch Upgrades. Hat natürlich auch Nachteile 😉. Vor kurzem kam z.b. linux 2.6.40 aka 3.0.0 rein. Da kann man seine Uhr nach stellen das in den Foren Leute über keinen Sound oder Wlan klagen. Ein Wiki gibts übrigens auf fedoraproject.

War jetzt nur die Kurzfassung, weil solche Themen gibt es echt zu oft. Wenn es dir Spaß macht installiere es halt. Du wirst wahrscheinlich bei den nächsten größeren Problemen von Fedora wieder distrohoppen, aber Erfahrungen schaden nicht. 👍

vinho

Anmeldungsdatum:
10. September 2010

Beiträge: 91

Kito schrieb:

Ich möchte daher auf diesem Wege Erfahrungen von Ubuntu-Nutzern einholen, die sich an Fedora versucht hatten.

Bin ein Ubuntu → Fedora Konvertit und glücklich dabei geblieben.

Ich habe die YUM-Geschichte noch nicht so ganz verstanden, werde mich dazu aber noch kundig machen.

Ganz einfach:

  • Statt "sudo apt-get install paket" musst du "sudo yum install paket" tippen

  • Statt "sudo apt-get remove paket" musst du "sudo yum remove paket" tippen

  • Statt "sudo apt-get update" musst du "sudo yum update" tippen

Über RPM hatte ich so einiges an Wehklagen gehört und gelesen - ist es tatsächlich so eine Qual, damit zu operieren?

Nein, das sind Mythen. RPM ist ziemlich cool. Eine tolle Sache bei Fedora sind auch die Delta-Updates. Wenn z.B. LibreOffice geupdated wird brauchen nicht die kompletten Pakete neu heruntergeladen werden, sondern nur die Änderungen.

Ich habe gelesen, daß Fedora keine proprietären Programme laufen läßt

"Keine laufen lässt" ist natürlich falsch. Sie sind nur nicht im Standard-Repository. Dafür gibt es ein Zusatz-Repository Namens RPMFusion:

http://rpmfusion.org/

Das ist sowas wie Medibuntu.

Kito

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
23. November 2010

Beiträge: 92

Wohnort: Wien

Vinho, danke für den Beitrag, Du hättest aber auch einfach schreiben können, daß "yum" nur der Fedora-"Ausdruck" für "apt-get" ist. 😉 Eines hatte ich noch vergessen, obwohl für meinen Arbeitsfluß ungemein wichtig: Wie läuft Compiz unter Fedora? Konkret die Sphäre; es hört sich zwar nach einem schnöden Eyecandy-Wunsch an, aber ich arbeite mit unzähligen Tabellen gleichzeitig, dazu noch Projektmanagement-Software, et cetera, weswegen die Sphären-Geschichte einfach die ultimative Lösung für mich ist. Gibt es da Gefrickel und Schwierigkeiten? Läuft das fein? Ich habe dazu leider zuwenig Ressourcen im Netz gefunden, die darüber Aufschluß geben.

BrummbQ, tut mir leid, ich kann Dir nicht ganz folgen. Könntest Du mir bitte erläutern, was "distrohopping" ist? Ich kenne diesen Ausdruck nicht.

vinho

Anmeldungsdatum:
10. September 2010

Beiträge: 91

Kito schrieb:

Vinho, danke für den Beitrag, Du hättest aber auch einfach schreiben können, daß "yum" nur der Fedora-"Ausdruck" für "apt-get" ist. 😉 Eines hatte ich noch vergessen, obwohl für meinen Arbeitsfluß ungemein wichtig: Wie läuft Compiz unter Fedora? Konkret die Sphäre; es hört sich zwar nach einem schnöden Eyecandy-Wunsch an, aber ich arbeite mit unzähligen Tabellen gleichzeitig, dazu noch Projektmanagement-Software, et cetera, weswegen die Sphären-Geschichte einfach die ultimative Lösung für mich ist. Gibt es da Gefrickel und Schwierigkeiten? Läuft das fein? Ich habe dazu leider zuwenig Ressourcen im Netz gefunden, die darüber Aufschluß geben.

Die Gnome-3-Oberfläche ist ein eigener Compsiting-Window-Manager. Compiz kannst du also nicht gleichzeitig einsetzen.

Kito

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
23. November 2010

Beiträge: 92

Wohnort: Wien

Ah, gut zu wissen, denn mit dem Thema Gnome 3 hatte ich mich bislang noch gar nicht auseinandergesetzt, bzw auch gar nicht die dahinterstehende Systematik recherchiert. Das ist ja zu schade, da müßte ich mir wohl noch etwas anderes einfallen lassen. Dennoch, in jedem Fall vielen Dank für Deinen Input.

BrummbQ

Anmeldungsdatum:
5. April 2011

Beiträge: 153

Kito schrieb:

Vinho, danke für den Beitrag, Du hättest aber auch einfach schreiben können, daß "yum" nur der Fedora-"Ausdruck" für "apt-get" ist. 😉 Eines hatte ich noch vergessen, obwohl für meinen Arbeitsfluß ungemein wichtig: Wie läuft Compiz unter Fedora? Konkret die Sphäre; es hört sich zwar nach einem schnöden Eyecandy-Wunsch an, aber ich arbeite mit unzähligen Tabellen gleichzeitig, dazu noch Projektmanagement-Software, et cetera, weswegen die Sphären-Geschichte einfach die ultimative Lösung für mich ist. Gibt es da Gefrickel und Schwierigkeiten? Läuft das fein? Ich habe dazu leider zuwenig Ressourcen im Netz gefunden, die darüber Aufschluß geben.

BrummbQ, tut mir leid, ich kann Dir nicht ganz folgen. Könntest Du mir bitte erläutern, was "distrohopping" ist? Ich kenne diesen Ausdruck nicht.

Sry, etwas konfus. distro=Distribution hopping=hüpfen. Damit gemeint ist das schnelle Wechseln von Distros aufgrund von Fehlern oder Langeweile. An sich eine eher unproduktive Aktivität, weil letztlich alle Gleich sind. Denke das passt in deinem Kontext ganz gut.

Hoffe der Rest war verständlich. Zusammengefasst: Fedora ist etwas mehr auf Enthusiasten ausgerichtet als Ubuntu.

pitt-admin

Anmeldungsdatum:
11. Juli 2010

Beiträge: 1875

Ich benutze auch Fedora 15 als KDE-Version und kann sagen, es ist etwas langsamer und älter als Kubuntu 11.04 mit ppa, heißt Kubuntu 4.7.0 Fedora 4.6.5. Habe schon viele Distri ausprobiert von arch bis suse komme aber immer wieder auf Kubuntu zurück, wirklich seltsam.

Reladen

Anmeldungsdatum:
25. Juli 2010

Beiträge: 169

Ich bin auch am überlegen ob ich die Distri wechsel..

Ich muss mich zwischen Fedora, Mandriva und OpenSuse entscheiden, weiß aber nicht was ich nehmen soll.. Über Fedora habe ich jetzt nettes gelesen ☺

Kito

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
23. November 2010

Beiträge: 92

Wohnort: Wien

OpenSUSE konnte ich unlängst ausprobieren, aber es hat mich nicht besonders überzeugt. Das Gefühl und die Haptik waren einfach zu fremd für mich; grundsätzlich gefällt mir Ubuntu sehr gut, insbesondere die Haptik und die einfache Übersichtlichkeit, da war mir Suse doch etwas zu fremd. An Fedora gefällt mir eben die langfristige Perspektive, daneben natürlich auch die Kleinigkeit, daß man auf einem Gutteil der funktionierenden Plugins oder Applikationen, die sich in Ubuntu bewährt hatten, in der Info lesen kann: "Red Hat Inc". An der Live-CD von Fedora hat mich noch erstaunt, daß das System schneller war als ein installiertes Ubuntu. Auch Kopiervorgänge auf USB-Stick gingen unglaublich flott vor sich. Hoffentlich finden sich noch einige Fedora-Erfahrene ein, die von den finsteren Seiten berichten können.

bowman

Avatar von bowman

Anmeldungsdatum:
17. Februar 2010

Beiträge: 7506

Linux Mint wird als Alternative, insbesonderefür Unity-Phobe, gehandelt. Basiert auf Ubuntu und setzt zukünftig weiter auf Gnome.

Mal sehen, wie 12.04 wird. Wenn mir das nicht zusagt steige ich vllt auch auf Mint um.

altendorfer78

Anmeldungsdatum:
30. Juli 2011

Beiträge: 85

Wohnort: Essen

Fedora ist mal irgendwann ein Versuch (aus meiner Sicht) auszuprobieren. Würde mich ja mal reizen.

Ich hatte auch mal Fedora 13 oder 14 versucht zu installieren, aber irgendwie wollte Fedora nicht auf meine Festplatte und habe stattdessen Knoppix 6.5 installiert. Aber das ist auch schon alles Vergangenheit, weil der Rechner, an dem ich es austestete, schon viele Jahre auf dem Buckel hatte und nach kurzer Zeit hat er auch seinen Geist aufgegeben.

Kito

(Themenstarter)

Anmeldungsdatum:
23. November 2010

Beiträge: 92

Wohnort: Wien

BrummbQ schrieb:

Kito schrieb:

Sry, etwas konfus. distro=Distribution hopping=hüpfen. Damit gemeint ist das schnelle Wechseln von Distros aufgrund von Fehlern oder Langeweile. An sich eine eher unproduktive Aktivität, weil letztlich alle Gleich sind. Denke das passt in deinem Kontext ganz gut.

Nein, daß paßt nicht ganz gut, sondern sogar überhaupt nicht. Hast Du wirklich sorgfältig gelesen, was ich schrieb? Ich versuche hier, eine mittel- bis langfristige Entscheidung zu treffen, weswegen ich vor allem die Negativerfahrungen suche. (Womit werde ich in einem Zeitraum >5 Jahre operieren?) Ich bin Finanzwirtschafter und habe kein Interesse an ulkigen Experimenten, weil meine Zeit sehr teuer ist. Dementsprechend laufen diese Entscheidungen bei mir auch nicht - auch wenn der Eingangstext mit einer flockig-blumigen und persönlichen Note versehen ist - nach Bauchgefühl, sondern nach trockener Opportunitätskostenbetrachtung ab. Dies begründet auch den Hinweis im Eingangstext, daß das ökonomische Konzept von Red Hat massiv solider ist jenes von Canonical und daher entsprechend auch in meine Überlegung einzufließen hat. Dennoch danke für den Input und für die freundliche Erläuterung des distrohoppings.

Tids Team-Icon

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29. Oktober 2008

Beiträge: 3065

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Ohne jetzt alles gelesen zu haben - Meine Erfahrung mit Fedora ist recht zweigeteilt. Vom aufbau her ist Fedora super. Was in den Quellen ist funktioniert auch spätestens einen Monat nach Release alles. Allerdings ist die Auswahl arg gering, wenn man es mit Debian vergleicht. Als nächstes bin ich ja Leidenschaftlicher KDE Plasma Nutzer. Zwar gibt es einen respin damit aber es ist wirklich ein pures (stures? 😛) unverändertes Plasma. Man muss also unter anderem erst einmal nen Browser installieren (ja sie liefern khtml konqueror mit aber geht damit mal auf Seiten für normale Menschen). Das ist bei Kubuntu z.B. anders.

Weiter geht es mit unfreien Treibern und Software. Dafür brauch man generell immer irgend ein Zusatzarchive und den Catalyst kann man auch vergessen. Wo wir gerade bei Zusatzarchiven für Software sind - die sind verdammt knapp und verstreut. Dann ist die Softwareinstallation echt sau langsam. Updates dagegen rasend schnell, durch deltarpm.
Am Ende würde ich sagen Fedora ist ne super Distro aber nicht für Neulinge oder Leute ohne Zeit. Man muss teilweise echt viel rumfrikeln, es gibt selten mal nen Howto für aktuelle Fedoras. Probieren sollte man es aber, wenn man schon länger in der Opensource-Welt rumschwirrt, auf jeden Fall.

owl102

Anmeldungsdatum:
10. September 2010

Beiträge: 248

Wohnort: Braunschweig

Kito schrieb:

Zuguterletzt: Weswegen ist das Fedora-Forum eigentlich so eine (man möge mir verzeihen) lausige Plattform?

Ich denke das hat zwei Gründe: 1. Können wohl viele Fedora-Anwender gut englisch, was es also bei fedoraforum.org im Wiki gibt, braucht nicht noch alles auf deutsch bei fedoraforum.de aufgewärmt zu werden. 2. Im deutschsprachigen Raum ist Suse einfach viel beliebter als Fedora, was sicherlich auch damit zusammenhängt, daß Suse aus Deutschland kommt, und es Suse schon seit gefühlter Ewigkeit (im deutschsprachigen Raum) gibt - erst letztens beim Umzug habe ich Suse-CDs von 1995 wiedergefunden. Bei der Fedora-Installation wird hingegen nicht einmal die Sprache abgefragt, sondern Fedora installiert sich selbstverständlich in englisch 😉

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