Die Softwareschmiede Codeweavers aus den Vereinigten Staaten erweitert das Programmspektrum ihrer Software Crossover Office. Selbige wird in Crossover Linux bzw. Crossover Mac umbenannt. Momentan befindet sich Crossover Linux in der Beta-Phase. Genau wie Transgamings Cedega basiert Crossover Linux auf Wine.
Es wird sich zeigen, ob ein Wettbewerb zwischen Codeweavers und Transgaming Vorteile für den Linux-Gamer bringt. Wer möchte darf die Betaversion von Crossover Linux hier herunterladen.
[Ikhaya] Codeweavers portiert Windows-Spiele auf Linux
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Portieren ist vielleich etwas weit gegriffen, sie stellen ja nur eine Infrastruktur zu Verfügung um Windowsspiele auf Linux lauffähig zu machen. Aber ansonsten finde ich es sehr gut das es jetzt schon zwei Hersteller sind, die sich um daddelnde Pinguine kümmern. Mal schauen was daraus wird und verbleibe in der Hoffnung das sie nicht das gleiche Schicksal wie Loki ereilt... |
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wiki hat geschrieben:
Stimmt also nach Wiki, auch wenn ich Portierung bisher anders "gekannt" habe. |
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ich eigentlich auch...aber bin ja lernfähig. |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 146 Wohnort: Iphofen |
Wollen wir mal hoffen, dass unter dem Wettbewerb nicht die Qualität leidet, sondern sie sich verbessert, wobei es natürlich am besten währe, wenn gleich die Speilehersteller ihre Spiele auch für Linux rausbrigen würden. |
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Ich hab sowohl Cedega, als auch Crossover lizenzen gekauft, weil ich finde, dass man die Arbeit unterstützen sollte. Aber soll jeder selber entscheiden, welches Projekt er unterstützen will. Zudem ist Wine immernoch gratis/frei/opensource. Programme lassen sich halt einfach nicht so bequem installieren. Counter-Strike Source habe ich dennoch grösseren Aufwand zum laufen gebracht. Gruss yukaro |
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Ist das wirklich der richtige Weg mit dem portieren und anpassen? Die Linux-Gemeinde ist die letzte Zeit wieder stark gewachsen, was nicht nur ubuntu zu verdanken ist. Indem man Spiele versucht zu portieren, werden die Spiele-Entwickler aus der 'Verantwortung zu handeln' genommen und denken sich "Die Linux-Gemeinde wird zwar grösser, aber solange es Portierungslösungen gibt können wir mit Linux-Spielen noch warten". Es sollte ein anderer Weg gegangen werden: nicht Spiele für Linux portieren die für Windows ausgelegt sind, sondern aktiv die Spiele an Linux anpassen. Wenn man da die Richtung bald nicht ändert, wird es bald zu immer mehr Problemen kommen. Wenn man so weiter macht wie bisher, lässt man Microsoft die Chance immer mehr neue Features in ihr XP/Vista einzubauen, was es Linux noch viel schwieriger macht. Das Problem nur: wann wird die Linux-Gemeinde endlich gross genug sein, damit auch endlich aktiv Druck erzeugt werden kann? Ich hoffe das wird bald geschehen. |
Anmeldungsdatum: Beiträge: 678 |
Der Titel ist völlig verwirrend, Codeweavers portiert nämlich überhaupt nix. Das einzige, was die machen, ist wine etwas aufzupolieren und dann kommerziell zu verkaufen. Vor portieren kann aber nicht die Rede sein!: Codeweavers portiert Windows-Spiele auf Linux[/quote\] Der Titel ist völlig verwirrend, Codeweavers portiert nämlich überhaupt nix. Das einzige, was die machen, ist wine etwas aufzupolieren und dann kommerziell zu verkaufen. Vor portieren kann aber nicht die Rede sein!] |
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Hurra! Gruss Basti |
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Es ist das Henne-Ei Problem. Und dies kann vielleicht mit Hilfe von Wine überwunden werden. |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 334 Wohnort: Würzburg, Bayern |
Was mich mal interessieren würde, wie es dann weiter geht wenn DX 10 und Vista rauskommen, wie es dann mit wine weiterläuft, weil laut diversen Nachrichten ist M$ bei Vista nicht so geneigt die Schnittstellen so freizügig anderen zuzugänglich machen. |
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Ich habe den Ikhaya-Beitrag geschrieben. Ich dachte ich dürfte portieren sagen.
@ suaetech: Da kommt ja noch ein Prozent dazu, gibt ja auch Mac-User. 😉 |
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bei mir läuft das ganze schonmal besser, als ich es erwartet hätte. Hab mal 2 Spiele ausprobiert, die ich weder mit cedega noch mit älteren crossoverversionen oder winehq ans laufen gebracht habe. (Catan, die erste insel und crazy machines) Bin mal gespannt. |
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bastiVB hat geschrieben:
Kein Unternehmen mit Gewinnabsichten ohne ausreichende Diversifikation bzw. Quersubventionierung produziert für einen solchen kleinen Markt Spiele - träum weiter! Und mit Crossover hat das sowieso mal gar nix zu tun... |
![]() Anmeldungsdatum: Beiträge: 1647 Wohnort: Berlin |
sysrq hat geschrieben:
Ich denke ja. Wir haben, was Linux betrifft, ein Henne-Ei-Problem. So lange wichtige Anwendungen nicht laufen, fehlt die breite Userbasis, so lange die breite Userbasis nicht vorhanden ist, protieren Hersteller ihre Anwendungsprogramme und Spiele nicht. Das Wine-Projekt hat das hier ganz gut beschriebe: Ein wirklich portiertes Programm läuft trotz allem immer noch runder, sauberer und meist auch schneller, weshalb ich native Linux-Lösungen immer einer Wine/cedega/CrossOver-Lösung vorziehen würde. Wenn erstmal genug Computerbenuzer Linux-User sind, glaube ich daher auch nicht, dass die Hersteller von Software die Existenz von Windows-APIs für Unix daran hindern wird, ihre Programme auch für Linux-User wirklich attraktiv zu machen, indem sie portiert werden und damit - mit Support und allem, was dazu gehört - auch nativ unter GNU/Linux ausgeführt werden können. |