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[Ikhaya] Codeweavers portiert Windows-Spiele auf Linux

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu
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SS2 Team-Icon

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Anmeldungsdatum:
24. März 2005

Beiträge: 2280

Die Softwareschmiede Codeweavers aus den Vereinigten Staaten erweitert das Programmspektrum ihrer Software Crossover Office. Selbige wird in Crossover Linux bzw. Crossover Mac umbenannt. Momentan befindet sich Crossover Linux in der Beta-Phase. Genau wie Transgamings Cedega basiert Crossover Linux auf Wine.

Es wird sich zeigen, ob ein Wettbewerb zwischen Codeweavers und Transgaming Vorteile für den Linux-Gamer bringt. Wer möchte darf die Betaversion von Crossover Linux hier herunterladen.

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serenity

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31. Mai 2006

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Portieren ist vielleich etwas weit gegriffen, sie stellen ja nur eine Infrastruktur zu Verfügung um Windowsspiele auf Linux lauffähig zu machen. Aber ansonsten finde ich es sehr gut das es jetzt schon zwei Hersteller sind, die sich um daddelnde Pinguine kümmern. Mal schauen was daraus wird und verbleibe in der Hoffnung das sie nicht das gleiche Schicksal wie Loki ereilt...

adun Team-Icon

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29. März 2005

Beiträge: 8606

wiki hat geschrieben:

Unter einer Portierung versteht man bei der Softwareentwicklung den Vorgang, ein Computerprogramm, das unter einem bestimmten Betriebssystem, einer Betriebssystemversion oder Hardware abläuft, auch auf anderen Betriebssystemen, anderen Versionen oder anderer Hardware lauffähig zu machen. Teilweise wird unter Portierung auch der Wechsel von einer Programmiersprache auf eine andere verstanden.

Stimmt also nach Wiki, auch wenn ich Portierung bisher anders "gekannt" habe.

serenity

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Anmeldungsdatum:
31. Mai 2006

Beiträge: 5143

Wohnort: Wolfsburg

ich eigentlich auch...aber bin ja lernfähig.

blumenwiese

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Anmeldungsdatum:
2. Januar 2006

Beiträge: 146

Wohnort: Iphofen

Wollen wir mal hoffen, dass unter dem Wettbewerb nicht die Qualität leidet, sondern sie sich verbessert, wobei es natürlich am besten währe, wenn gleich die Speilehersteller ihre Spiele auch für Linux rausbrigen würden.

yukaro

Anmeldungsdatum:
14. August 2005

Beiträge: 70

Wohnort: Basel, Schweiz

Ich hab sowohl Cedega, als auch Crossover lizenzen gekauft, weil ich finde, dass man die Arbeit unterstützen sollte.
Dass Cedega wie auch Crossover auf Wine basieren ist nicht so ganz richtig.
Bei Cedega handelt es sich um einen Fork des Wine projektes, als es noch eine andere Lizenz nutzte. Aber das ist eine Weile her. Deshalb ist Cedega nicht verpflichtet ihre neuen Entwicklungen dem Wineprojekt zurückzugeben. Was sie effektiv nicht machen. Aber lest am besten selbst. → http://www.golem.de/0607/46304-2.html
Deshalb bin ich sehr enttäuscht vom Cedega-Projekt und bin froh, dass Wine/Crossover bei der DirektX Entwicklung stark zugelegt hat.

Aber soll jeder selber entscheiden, welches Projekt er unterstützen will. Zudem ist Wine immernoch gratis/frei/opensource. Programme lassen sich halt einfach nicht so bequem installieren. Counter-Strike Source habe ich dennoch grösseren Aufwand zum laufen gebracht.

Gruss yukaro

sysrq

Anmeldungsdatum:
7. Juni 2006

Beiträge: 58

Wohnort: Hamburg

Ist das wirklich der richtige Weg mit dem portieren und anpassen?

Die Linux-Gemeinde ist die letzte Zeit wieder stark gewachsen, was nicht nur ubuntu zu verdanken ist. Indem man Spiele versucht zu portieren, werden die Spiele-Entwickler aus der 'Verantwortung zu handeln' genommen und denken sich "Die Linux-Gemeinde wird zwar grösser, aber solange es Portierungslösungen gibt können wir mit Linux-Spielen noch warten".

Es sollte ein anderer Weg gegangen werden: nicht Spiele für Linux portieren die für Windows ausgelegt sind, sondern aktiv die Spiele an Linux anpassen. Wenn man da die Richtung bald nicht ändert, wird es bald zu immer mehr Problemen kommen.

Wenn man so weiter macht wie bisher, lässt man Microsoft die Chance immer mehr neue Features in ihr XP/Vista einzubauen, was es Linux noch viel schwieriger macht. Das Problem nur: wann wird die Linux-Gemeinde endlich gross genug sein, damit auch endlich aktiv Druck erzeugt werden kann? Ich hoffe das wird bald geschehen.

stokedfish

Anmeldungsdatum:
25. Mai 2005

Beiträge: 678

[ikhaya: Codeweavers portiert Windows-Spiele auf Linux[/quote]

Der Titel ist völlig verwirrend, Codeweavers portiert nämlich überhaupt nix.

Das einzige, was die machen, ist wine etwas aufzupolieren und dann kommerziell zu verkaufen.

Vor portieren kann aber nicht die Rede sein!: Codeweavers portiert Windows-Spiele auf Linux[/quote\] Der Titel ist völlig verwirrend, Codeweavers portiert nämlich überhaupt nix. Das einzige, was die machen, ist wine etwas aufzupolieren und dann kommerziell zu verkaufen. Vor portieren kann aber nicht die Rede sein!]

sibnozruv

Anmeldungsdatum:
22. Juni 2005

Beiträge: 227

Hurra!
Auf das die Spieleindustrie noch mehr das Intresse an der Eigenentwicklung für Linux verliert.

Gruss Basti

suaetech

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Anmeldungsdatum:
11. Februar 2006

Beiträge: 166

Es ist das Henne-Ei Problem. Und dies kann vielleicht mit Hilfe von Wine überwunden werden.
Ich denke es gibt eine menge Leute die noch an ihren Spielen hängen aber ansonsten nicht abgeneigt sind umzusteigen.
Mit <1% Marktanteil sind wir einfach zu wenige.

CiRecT

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Anmeldungsdatum:
13. Juni 2006

Beiträge: 334

Wohnort: Würzburg, Bayern

Was mich mal interessieren würde, wie es dann weiter geht wenn DX 10 und Vista rauskommen, wie es dann mit wine weiterläuft, weil laut diversen Nachrichten ist M$ bei Vista nicht so geneigt die Schnittstellen so freizügig anderen zuzugänglich machen.

4NothinK

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Anmeldungsdatum:
4. April 2006

Beiträge: 314

Wohnort: Hamburg

Ich habe den Ikhaya-Beitrag geschrieben. Ich dachte ich dürfte portieren sagen.

Unter einer Portierung versteht man bei der Softwareentwicklung den Vorgang, ein Computerprogramm, das unter einem bestimmten Betriebssystem, einer Betriebssystemversion oder Hardware abläuft, auch auf anderen Betriebssystemen, anderen Versionen oder anderer Hardware lauffähig zu machen. Teilweise wird unter Portierung auch der Wechsel von einer Programmiersprache auf eine andere verstanden. (Wikipedia)

@ suaetech: Da kommt ja noch ein Prozent dazu, gibt ja auch Mac-User. 😉

conso

Anmeldungsdatum:
25. Oktober 2005

Beiträge: 984

bei mir läuft das ganze schonmal besser, als ich es erwartet hätte.

Hab mal 2 Spiele ausprobiert, die ich weder mit cedega noch mit älteren crossoverversionen oder winehq ans laufen gebracht habe. (Catan, die erste insel und crazy machines)
beide werden problemlos installiert und starten. einziges problem: die maus spinnt, der cursor wird immer richtung zentrum gezogen und das so schnell, daß spielen unmöglich ist.
Ansonsten scheint die emulation aber perfekt zu funktionieren.

Bin mal gespannt.

stokedfish

Anmeldungsdatum:
25. Mai 2005

Beiträge: 678

bastiVB hat geschrieben:

Hurra!
Auf das die Spieleindustrie noch mehr das Intresse an der Eigenentwicklung für Linux verliert.

Kein Unternehmen mit Gewinnabsichten ohne ausreichende Diversifikation bzw. Quersubventionierung produziert für einen solchen kleinen Markt Spiele - träum weiter! Und mit Crossover hat das sowieso mal gar nix zu tun...

Doener

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Anmeldungsdatum:
13. April 2006

Beiträge: 1647

Wohnort: Berlin

sysrq hat geschrieben:

Ist das wirklich der richtige Weg mit dem portieren und anpassen?

Ich denke ja. Wir haben, was Linux betrifft, ein Henne-Ei-Problem. So lange wichtige Anwendungen nicht laufen, fehlt die breite Userbasis, so lange die breite Userbasis nicht vorhanden ist, protieren Hersteller ihre Anwendungsprogramme und Spiele nicht. Das Wine-Projekt hat das hier ganz gut beschriebe:

http://winehq.com/site/why

Ein wirklich portiertes Programm läuft trotz allem immer noch runder, sauberer und meist auch schneller, weshalb ich native Linux-Lösungen immer einer Wine/cedega/CrossOver-Lösung vorziehen würde. Wenn erstmal genug Computerbenuzer Linux-User sind, glaube ich daher auch nicht, dass die Hersteller von Software die Existenz von Windows-APIs für Unix daran hindern wird, ihre Programme auch für Linux-User wirklich attraktiv zu machen, indem sie portiert werden und damit - mit Support und allem, was dazu gehört - auch nativ unter GNU/Linux ausgeführt werden können.

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