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Wie könnte der Durchbruch von Linux gelingen? [Markt/Zielgruppe]

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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dreadnought

Avatar von dreadnought

Anmeldungsdatum:
21. Juli 2006

Beiträge: 1721

Wohnort: im tiefsten Westen der Republik

Dieser Thread gehört zu diesem Hauptthread. Hintergrundinformationen und weitere Unterthemen siehe bitte dort.

Hier können folgende Fragen diskutiert werden:

  • Welche Märkte und Zielgruppen könnte man mit Linux erschließen?

  • Wer kommt als Linux-Nutzer überhaupt in Frage und warum?

  • Welche neuen Zielgruppen für GNU/Linux könnte man ggf. erschließen – und wie?

Markt / Produkt

Newubunti schrieb:

Allerdings ist gutes Marketing sehr wohl dazu geeignet, ein Image aufzubauen und den Verkauf anzukurbeln. Und man sollte schon auch bedenken, dass Linux in der breiten Öffentlichkeit - sofern es dort überhaupt bekannt ist - sicher nicht mit dem Image gesehen wird, dass es sich selbst wünscht.

lilith2k3 schrieb:

@Geissbock

Die Leute müssen im Geschäft einen Rechner mit Windows sehen für 499,-€ und den identischen mit Linux für 449,-€. Dann fangen die Leute zu überlegen und informieren sich auch mehr über "dieses" Linux. Och für die 50€ kann ich mir ja eine größere Festplatte holen oder mehr Arbeitsspeicher.

Hm, ob das zieht? Ich denke mir, daß die Leute dann anfangen, sich die "billig"-PCs zu kaufen und einfach 'n raubkopiertes Windows drüberbügeln - ob das Sinn der Aktion sein soll ?

@barristan

Solange MS nicht irgendwie pleite geht, denke ich nicht, dass Linux jemals der Durchbruch gelingt, denn so schlecht sind die Produkte von MS nun auch nicht

Da hast Du irgendwo die Psychologie hinter der Vermarktung falsch verstanden 😀 Leute kaufen heutzutage weniger die Produkte, die besser sind, sondern die Produkte, bei denen sich die Leute besser fühlen(vorallem wird das deutlich in Sparten, wo die Produkte qualitativ den selben Standard haben). Da spielen beispielsweise so simple tatsachen eine Rolle wie Zahlen.

ArsTechnica When it comes to specs, bigger is better, too, even if the underlying property is the same. Given the value in terms of the total number of pixels captured, the preference for the supposedly high-resolution camera shot up to 75 percent. [...] students liked to have numbers, and the bigger the number, the more they favored an item.

http://arstechnica.com/news.ars/post/20081023-shoppers-are-suckers-for-statseven-when-theyre-meaningless.html

Die wirkliche technische Umsetzung interessiert außer den Fachmann wirklich niemanden.

Newubunti schrieb:

Das kann man nur immer wieder unterstreichen! Deshalb bringt es auch nichts darüber zu streiten, was Windows nun besser kann und was nicht und umgekehrt. Die Masse entscheidet sich eher für die Außendarstellung des Produktes, als das Produkt an sich. Wenn dem nicht so wäre, dann würden sich Firmen aufwendiges Marketing gerne sparen.

Dass das so ist unterstreicht im übrigen auch die gerade hier wieder anbrechende Diskussion "Was kann Windows, was kann Linux". Sie ist weit mehr von Emotionen und Image getragen als von Fakten, wie man an den geäußerten Halb-"Wahrheiten" gut ablesen kann.

Verabschiedet Euch doch mal bitte von dem Gedanken, dass man eine Linux-Distri erst dann vermarkten kann, wenn sie "perfekt" ist. Weder Windows noch Mac OS sind perfekt und Linux ist eben auch nicht. Trotzdem werden die beiden ersteren schon seit Jahren mehr oder minder erfolgreich verkauft. Dabei möchte ich behaupten, dass eine heutige Linux-Distri - wenn auch nicht perfekt - um längen besser ist, als z.B. ein Windos 95 seiner Zeit.

Gerade im Treiberbereich, der ja von vielen hier von angesprochen wurde, könnte sich eine drastische Wende für Linux ergeben, sofern es denn mal am Massenmarkt sichtbar erscheint. Solange Linux aber auf dem normalen Massenmarkt nicht präsent ist, zweifle ich daran, dass es bei der Treiberentwicklung gleichrangig behandelt wird.

Also lohnt es sich schon, mal über eine Vermarktung wenigstens zu diskutieren.

dreadnought schrieb:

Ja, und ich glaube, dass es ein großes Potenzial für solche Konzepte gibt. Spätestens seit den täglichen Finanz- und Klima-Horrormeldungen merken die Leute, dass das ständige (unkontrollierte) Streben nach Masse, Profit und quantitativem Wachstum auf Dauer an seine Grenzen stößt. Man realisiert, dass es einen "dritten Weg" zwischen Marktwirtschaft/Partikularinteressen einerseits und Non-(oder Reduced-)Profit/Gemeinwohl andererseits geben muss. Solchen einen Weg könnte Linux mit den PenguinStores beschreiten (wie gesagt, der Name dient hier nur als Platzhalter für die Idee).

Erfolgreiche Konzepte wie die "tegut"- oder "dm"-Märkte zeigen, dass sich wirtschaftlicher Erfolg und verantwortungsbewusstes Handeln in einer entwickelten Gesellschaft nicht gegenseitig ausschließen müssen. So könnte man sich z.B. vorstellen, dass von jedem PenguinPC, der verkauft wird, je ein paar Euro automatisch an die Free Software Foundation oder an Initiativen wie den Global Marshall Plan gehen, die es dann wiederum an Projekte weiterleiten, die z.B. ausgemusterte Alt-PCs mit Ubuntu bestücken und an Schulen in Entwicklungsländern verbringen.

Der Kunde soll aus dem Store herauskommen nicht mit dem Gefühl "Geiz ist geil!", sondern sich sagen können: "Ich habe durch meinen Kauf etwas Gutes getan!".

adun schrieb:

Ihr zerlegt das Produkt zu sehr. Ein Computer ist eine Kiste, an die Peripheriegeräte modular angeschlossen und softwareseitig Applikationen installiert werden können. Die Chance, die der Pinguinstore hätte, wäre Betriebssystem und Software in die Blackbox mit aufzunehmen. Dass die Zentralverriegelung eines PKWs z.B. von Bosch kommt, weiß der Benutzer nicht und das muss er auch nicht. Er fährt mit dem Ding zu seinem Händler, den er nach der Marke aussucht und der kümmert sich drum. Ein Hardwarehändler hat diese Möglichkeit bisher nicht. Würde man eine angepasste (optimalerweise muss man nicht viel anpassen) Linuxdistribution verwenden, kann man die Verantwortung über einen Großteil der Software mit übernehmen. Um beim Autovergleich zu bleiben, der Kunde kann sich natürlich immer noch einen anderen Motor einbauen, wenn er Lust dazu hat, dass ist das nicht mehr das Problem des Vertragshändlers. Das Konzept nennt sich im IT-Bereich "Appliances" und ist b2b nicht so selten zu finden. Das sollte man auf den Endkunden übertragen, denn ich denke, dass nicht wenige so etwas wollen. Das Internet bietet eine gute Möglichkeit die "Appliance" anzupassen. Nehmen wir an, der Kunde bucht das Spiel X2 noch dazu, dann bekommt er es vom Pinguinstore und der kümmert sich drum, dass es gut eingerichtet wird, dazu muss er, Internet vorausgesetzt, nicht mal mit dem Rechner vor die Tür.

billiejuh schrieb:

PhotonX schrieb:

Und dann müsste man bei sowas auch aufpassen, dass man gewisse Firmen à la MS nicht zu sehr ins dunkle Licht rückt, sonst wird es unfair. ☺

das wird mit ein Knackpunkt werden. Es muss ein miteinander werden, nur so kann es zum Erfolg werden. Die Versuche MS schlecht zu reden, wie es oft in anderen Foren der Fall, kann nur kontraproduktiv sein. Linux/FOSS muss seine eigenen Stärken in den Vordergrund stellen. Die Stärke von Linux ist die Vielseitigkeit und Anpassbarkeit an unterschiedliche Bedingungen und Anforderungen.

dreadnought schrieb:

Und was die inneren Werte angeht: Das ist genau die Nische, die ich meine: Hier kann Linux punkten. Der Vergleich Linux--Bionade ist überhaupt hervorragend! Ein Image wie Bionade ("innere Werte" / gut & lecker / schlichte, aber schöne Optik / nicht billig, aber preiswert / erhältlich nur in ausgewählten Geschäften und Kneipen etc.) ist genau das, was man sich auch für die LinuxStores vorstellen könnte.

billiejuh schrieb:

Damit sinf wir beim Thema "Exklusivität". Das Image muss beim Nutzer einen gewissen Anspruch wecken. Linux kann einen gewisse Exklusivität verbreiten. Apple bedient dieses Image, warum nicht auch Linux?

adun schrieb:

Was ich persönlich, keine Ahnung wie massenkompatibel das ist, gerne bei "Pinguinelektronik" kaufen würde, wäre Hardware im Mujirushi Ryohin-Stil. Die alten Thinkpads gingen in die Richtung, vereinfacht gesagt "Industrie Design". Also das Gegenteil von Apple bei hoher Qualität. Eine unbesetzte Nische, wie ich finde.

lounge.mark schrieb:

Ich persönlich würde Schlagwörter wie Green + Future nutzen. Vor ein paar Tagen lief mal ein Beitrag über die Systems, und dabei hiess es mehrfach, dass das Interesse an "New Technologies - IT Green" immens gross gewesen sein soll. In Zeiten von Energiesparmassnahmen könnte das ein PRO-Argument sein

Newubunti schrieb:

Also an dieser Stelle kämen dann auch - nicht unbedingt vordergründig - die typischen OS-Argument, so dass "Green-IT" oder vielleicht auch "Human IT" insgesamt für ein durchdachtes Prinzip der Nachhaltigkeit stehen würde. Sozusagen Nachhaltigkeit von der Hardwareherstellung bis zur Software.

dreadnought schrieb:

Mich würde mal interessieren: Ist Linux denn in diesem Bereich wirklich führend? Oder könnte es das (realistisch gesehen) denn werden? Also wenn ich mir so meine persönlichen Probleme mit diversen Ruhezuständen anschaue, dann sehe ich da im Moment noch eher schwarz als grün... 😊

Nein, führend ist man da sicher noch nicht. Denn häufig laufen z.B. Laptops mit Linux kürzer als etwa unter Windows. Allerdings bewegt sich das auch wieder im Bereich der Treiber-Optimierung.

Auf der anderen Seite ist Linux aufgrund seiner modularen Struktur sicher geeignet, in dem Bereich führend werden zu können. Und derzeit läuft z.B. der Marktführer nur mit veraltetem Betriebssystem auf der Atomplattform vernünftig. Allerdings wird sich das sicherlich schneller ändern, als unser Konzept hier steht.

Trotzdem ist der Bereich "Green-IT" sicherlich noch relativ unbesetzt und Linux wäre dafür schon sehr gut geeignet und ich würde sogar sagen, dass es besser geeignet sein sollte als Windows.

Allerdings hängt das halt schon auch daran, wie man die Treiber in dem Bereich weiter optimiert, wozu man letztlich auf die Hardware-Hersteller angwiesen ist. Das läuft also auch unter dem Bereich Kooperations-Bemühungen.

lilith2k3 schrieb:

Hier ein erstes Produkt für unseren Laden:

http://www.youtube.com/watch?v=YQpCLdi6AgM

http://blog.laptopmag.com/hands-on-with-hp-mini-1000-with-hps-mie-linux

Zielgruppe

lilith2k3 schrieb:

Es wäre IMHO sowieso klüger sich (lediglich) auf den Privatanwender zu konzentrieren - für den Unternehmensbereich sorgen schon andere. Mehr oder weniger hat man da den Eindruck, daß der kleine Anwender um die Ecke für die Großen Fische uninteressant zu sein scheint.

dreadnought schrieb:

  • Offen denkende (d.h. nicht von vorne herein auf ein bestimmtes System oder einen bestimmten "Stil" festgelegte) DurchschnittsnutzerInnen, die ihre alltäglichen PC-Arbeiten (E-Mail, Internet, ein bisschen Office, Bilderverwaltung, evtl. Unterhaltung/Musik & Video) mit einem sicheren und stabilen Gesamtsystem erledigen wollen und dabei Wert auf guten Support legen - also eigentlich die meisten ☺

  • Menschen, denen Freiheit, Bürgerrechte und sozial-ökologische Verantwortung wichtiger sind als Konsum- und Kommerzdenken und die deshalb einen alternativen Lebensstil zum Mainstream anstreben

  • Menschen, denen die "Geiz ist geil"-Mentalität schnuppe ist, weil sie wissen, dass in Wirklichkeit preiswerte Qualität geil ist.

Man kann die Zielgruppe übrigens auch umgekehrt durch Ausschluss definieren:

  • nicht die Hardware-Enthusiasten und Spielefreaks

  • keine Lifestyle-Fetischisten

  • nicht die Jamba- und Spieleabo-Fraktion

Botschaft: Im PinguinLaden...

  • erhalte ich alles, was ich für meine Otto-Normal-Bedürfnisse brauche, zu einem günstigen Preis

  • kann jederzeit mit freundlichem und kompetentem Support rechnen

  • treffe auf eine Atmosphäre der Menschlichkeit und der Orientierung an den Bedürfnissen der NutzerInnen, die nicht ausschließlich von kommerziellen Interessen geleitet ist (vgl. Ubuntu-Philosophie) – eben genau das Gegenteil von den meisten anonymen Massenmärkten

Dies nur so als erste Ideen... weitere Spezifizierung oder bessere Ideen erwünscht.

Ich denke, man sollte die Zielgruppe nicht von vorneherein zu sehr einschränken. - vor allem nicht an bestimmten Altersgruppen festmachen. Der Vorschlag mit dem "Bio(nade)"-Image weist die Richtung, denke ich: Auch Bio ist ein Phänomen, das sich über alle Altersschichten erstreckt, Bionade ist bei Jung und Alt beliebt. Und wie schon richtig festgestellt wurde: Gerade ältere Menschen (in Rente oder Vorruhestand) haben oft die Zeit und Muße, sich ausgiebeig mit einem neuen Thema auseinanderzusetzen. Mein Vater z.B. wird sich als Rentner definitiv mit Linux beschäftigen, das hat er mir schon (von sich aus) versprochen.

lounge.mark schrieb: Den Pinguin-Laden auf eine spezielle Käuferschicht zu setzen, würde ich nicht machen. Den Kunden lockt man eher mit Argumenten, die für das System sprechen.

billiejuh schrieb:

Newubunti schrieb:

Warum willst Du denn die Zielgruppe so einschränken? Im Moment sollte man um jeden froh sein, den man erreichen kann. Und im übrigen wird unsere Gesellschaft immer älter. Du schneidest Dir damit die potentiell größere Zielgruppe ab.

die Zielgruppe sollte schon eingeschränkt sein, aber ich würde es nicht am Alter festmachen, sondern eher andere Kriterien heranziehen. Grund: Wenn du jetzt zum Beispiel die Hardcoregamer ansprichst, werden diese, weil ihre Anforderungen zum Teil nicht erfüllt werden, die Aktion tropedieren.

Besser ist es eine möglichst homogene Ziegruppe zu erreichen, die ähnlich gelagerte Interessen hat und deren Anforderungen auch erfüllt werden können. Über konkrete Definition der Gruppe läßt sich streiten.

Newubunti schrieb:

Noch mal zur Zielgruppe: Ich würde die auch möglichst breit halten. Man muss immer daran denken, dass hier nicht ein neuer Markt besetzt werden soll, sondern es müssen Leute "konvertiert" werden. Das ist schon schwer genug. Wenn man dann Personenkreise ausschließt, kann man sich schnell selbst im Weg stehen.

Allerdings hat das Eingrenzen der Zielgruppe schon auch einen positiven Aspekt: Ein Kampagne kann eben auch noch präziser darauf zugeschnitten werden. Bei zu allgemeiner Ansprache besteht auch die Gefahr, dass man letztlich gar niemanden erreicht.

Sarastro schrieb:

Zum Thema Bio und Linux:
Bekannte von mir sind nicht nur Bio-Konsumenten sondern sogar Bio-Gärter, und auf ihrem Rechner läuft natürlich Windows. Ich gebe zu, dass auch ich mir gedacht habe, dass so als Bio-Gärtner eigentlich nur Linux das richtige ist. Aber eigentlich ist die einzige Gemeinsamkeit, dass beides Alternativ ist. Nach dem Motto: „Hey ihr wollt die Welt verbessern, dann müsst ihr auch Linux verwenden.“ Aber warum sollte ich kein Windows verwenden, wenn ich der Meinung bin, dass wir die Erde nicht vergiften sollten und das Gift dann auch noch essen. Da gibt es keinen Zusammenhang, kommerzielle Software ist ja nicht giftig.
Eine Umfrage hat ergeben, dass es den meisten Bio-Konsumenten weniger um „die gute Sache“ geht, sondern darum, dass Bio besser schmeckt und gesünder ist.
Wie sieht es mit euch aus, kauft ihr Bioprodukte, weil Linux um Bio zusammen passt? Weil beides für eine bessere Welt steht? Ich vermute, dass der durchschnittliche Linuxnutzer und ein Biokäufer zwei ziemlich verschieden Personen sind, die aber beide gammelig aussehen, um auch dieses Klischee zu benutzen. 😀

Newubunti schrieb:

Bleibt immer noch ein Teil, dem es auch um die Sache geht. Den könnte man durchaus ansprechen. Beispiel: Ein Desktop auf Atom-Plattform mit Ubuntu als Stromsparwunder. Selbst wenn es jemanden nicht um die Sache geht, betrifft Stromsparen heute jeden Geldbeutel.

Natürlich erreicht man da nicht jeden BIO-Konsumenten zumal BIO ja mittlerweile auch hip ist, aber einen Teil könnte man mit entsprechender Präsentation schon überzeugen.

dreadnought schrieb:

... und auf Unternehmen wollten wir hier ja auch nicht primär abstellen, sondern auf den End/Privatanwender bzw. Desktop-Markt. Abgesehen davon: meint ihr wirklich, dass es ONU (ich rufe hier noch mal das Bild der weiblichen Durchschnitts-PC-Nutzerin ins Hirn!) so wichtig ist, ob sie jetzt mit Ooo 2.4.1 oder 3.0 ihre Briefe schreibt?

Ich kann's nur noch mal betonen: Mal nicht immer unterbewusst vom ONLU (Otto-Normal-Linux-Nutzer) ausgehen, sondern sich geistig öffnen in Richtung ONPCNinDFKAVCHUSANWDI (Otto-Normal-PC-Nutzerin, die fast keine Ahnung von Computern hat und sich auch nicht wirklich dafür interessiert)! 😉

cuartetoclash schrieb:

Zum Thema Zielgruppe: Da denke ich auch, dass es keinen Sinn hat, auf den Saturn-Kunden zu setzen, zumindest am Anfang nicht. Man müsste die ansprechen, die sich dafür interessieren, aber nicht trauen. Ich denke schon dass da das Freiheit-Konzept gut mit reinpasst, weil der, der sich für Linux interessiert, dies ja aus bestimmten Gründen tut, und das ist bestimmt nicht so etwas wie "bessere Software". Vielleicht kann man ja auch Hersteller anderer Produkte mit ins Konzept einbeziehen, z.B. Modelabels. Das wäre dann eher eine Art "Ereignisshopping". Und einmal im Monat wird Jamendo-Party im Store gemacht, mit Happy Hour mit diesem Open-Source-Bier 😉 (wie hieß das nochmal?)

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13. April 2005

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Hi,

dieses Thema wird bereits hier behandelt. Ausserdem eröffne doch bitte nicht zig Threads zum gleichen Thema. Danke

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