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Verwendung von doas anstatt sudo

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu Budgie 24.04 (Noble Numbat)
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Mylin

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Hallo zusammen,

verwendet jemand doas anstatt sudo in Ubuntu? Wenn ja, gibt es irgendwelche Einschränkungen?

trollsportverein

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opendoas ist nicht komplett gebrauchsbereit, wenn man es frisch installiert auf Ubuntu. Um doas verwenden zu können, muss zuerst die doas.conf Datei von:

/usr/share/doc/opendoas/examples/doas.conf

... nach:

/etc/doas.conf

... kopiert werden. Mit root Rechten.

Möchte man doas als Reserve haben, falls man mal die sudoers.conf vermurkst, dann also besser vorher schon doas installieren und betriebsbereit machen. 😇

Ich hab doas nur mal rudimäntär ausprobiert, so dass ich es als Reserve habe, wenn ich mal eine Vermurksungsmeeisterleistung trotz visudo Überprüfung vollbringe.

Kätzchen

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Hie hat jemand unter anderem ein Skript geschrieben das visudo als vidoas nachbaut:

https://www.cjjackson.dev/posts/replacing-sudo-with-doas-on-arch-linux/ und hier in Video form: Klick

Kätzchen

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In Ubuntu 25.10 wird sudo-rs kommen, eine abgespeckte Rust Variante von sudo. Hier steht mehr: → https://news.itsfoss.com/ubuntu-25-10-sudo-rs/

Mylin

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trollsportverein schrieb:

... kopiert werden. Mit root Rechten.

Ein Softlink ist schnell erstellt.

Möchte man doas als Reserve haben, falls man mal die sudoers.conf vermurkst, dann also besser vorher schon doas installieren und betriebsbereit machen. 😇

Ich hab doas nur mal rudimäntär ausprobiert, so dass ich es als Reserve habe, wenn ich mal eine Vermurksungsmeeisterleistung trotz visudo Überprüfung vollbringe.

Man hätte da noch pkexec. 😎

Kätzchen schrieb:

In Ubuntu 25.10 wird sudo-rs kommen ...

sudo-rs und die Rust-coreutils verwende ich schon seit geraumer Zeit unter 24.04.

Ich werde mich jetzt mal von sudo trennen und schauen wie es so mit doas läuft.

Mylin

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@Kätzchen

Danke für den Link.

Hinweis zur wiederholten Passworteingabe,

permit persist setenv {PATH=/usr/local/bin:/usr/local/sbin:/usr/bin:/usr/sbin} :sudo

(persist) ist notwendig um das Passwort innerhalb von 5 Minuten nicht wiederholt eingeben zu müssen.

bibamah

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Der heiße Scheiß ist systemd run0 🇬🇧. Ist ab systemd 256 an Bord, in Ubuntu übersetzt: ab 24.10.

Mylin

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Mylin schrieb:

Man hätte da noch pkexec.

Kürzlich hatte ich zur Implementierung in ein Tool damit Kontakt und stelle mir die Frage, warum nicht auch auf doas verzichten. Grundsätzlich sind mir bisher bei der Verwendung von pkexec keine sonderlichen Einschränkungen aufgefallen. Denke ich nicht weit genug oder gibt es tatsächlich keine gravierenden Einschränkungen gegenüber sudo oder doas auf einer Desktop-Installation?

trollsportverein

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Wenn ich mich nicht täusche, kommt doas aus der OpenBSD Welt.

Dort gehört noch nicht mal sudo zur Standardinstallation.

Mylin

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Ich verwende doas anstatt sudo, sudo ist auch nicht mehr installiert, seit diesem Thema. Durch den Kontakt mit pkexec ergeben beide, installiert auf einem System, für mich keinen Sinn mehr. Da GUI-Programme pkexec zur Authentifizierung verwenden, siehe /usr/share/polkit-1/actions/*, würde sich doas erübrigen. Ein Terminal oder ein einzelner Befehl lassen sich damit genauso gut mit erhöhten Berechtigungen ausführen.

trollsportverein

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Die OpenBSD Leute sind Sicherheitsfanatiker. Denen geht es mit doas darum, die Angriffsfläche zu reduzieren. Polkit hatte wohl schon einige Sicherheitslücken.

Die OpenBSDler haben auch Xenocara:

Mylin

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trollsportverein schrieb:

... Polkit hatte wohl schon einige Sicherheitslücken.

pkexec, die Letzte 2022.

policykit-1, die Letzte 06.2025, Ubuntu 24.04 anscheinend nicht betroffen, CVE taucht nicht in meinem OVAL-Report auf.

polkitd, die Letzte 2021.

trollsportverein

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Was ich eigentlich zum Ausdruck bringen möchte, doas ist was für Sicherehitsfanatiker, wie etwa OpenBSD Nutzer. Wenn man ohnehin abwechselnd je nach Bedarf sudo oder pkexec verwendet, dann macht doas vermutlich auch nicht unbedingt allzu viel Sinn, falls man nicht einfach nur ein weiteres Werkzeug für Adminarbeit haben möchte, oder als Reserve parat haben möchte.

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