Durch Berichte wie diesen https://www.golem.de/news/dirty-frag-weitere-root-luecke-gefaehrdet-unzaehlige-linux-systeme-2605-208467.html bin ich verunsichert. Was soll man machen, warten oder diesen Workaround https://github.com/V4bel/dirtyfrag installieren?
dirty frag Root-Lücke
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Supporter, Wikiteam
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Abwarten, Kaffee trinken. [_]D 👍 Kommt Zeit, kommt Patch und Update. 😎 Oder den Xanmod Kernel benutzen, ich meine, der hätte bereits Patches drin. Kannst ja mal nach xfrm und RxRPC durchsuchen: Und kannst ja auch mal nachschauen, ob wirklich das rxrpc.ko Kernelmodul geladen ist, bei mir auf Kubuntu mit dem Xanmod Kernel ist es nicht geladen. |
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Ich habe gestern bei meinem Privat-PC den Workaround angewendet, und dabei festgestellt, daß die betroffenen Kernel-Module dort vorher überhaupt nicht geladen waren. Viele Grüße, Jan |
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Alma Linux soll Patches übrigens schon in seine Ur-Ur-Uraltkernel portiert haben: Als Linuxdesktop Nutzer wäre Alma Linux aber wohl für mich nicht die richtige Distribution. Und allzu viel Angst muss ich als Desktop Nutzer eigentlich auch nicht haben. root Rechte kann ich mir ja sowieso holen, egal ob "Dirty Frag" Lücke, oder nicht. Und nun die Gretchenfrage: wie oft aktuallsiert ihr das Betriebssystem eures Routers? Denn auf Routern läuft ja auch oft ein Linux Kernel, oft ein Ur-Ur-Ur-Ur-Uraltkernel, noch viel älter, als der von Alma Linux, mit drumherum, das selten gepflegt wird. Negativbeispiel Fritzbox. Aber nicht, dass es nicht noch schlimmer ginge bei Routern. Also besser nicht vom Geschäftsmodell solcher hyperventilierenden Webseiten kirre machen lassen. Ihr könnt ja mal gucken, ob es wenigstens für euren Router ein Update gibt, oder alternative Firmwaren, die besser aktuell gehalten werden. Von Canonical kommen die Patches für Ubuntu schon noch. |
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Auf Anforderung und nach Paßworteingabe. Das ist etwas anderes als unbemerkt. Mit welchen Rechten laufen gleich noch Browser als größtem Angriffsvektor? Ach...es gehört so viel nicht dazu, solche Geschichten auszubauen.
Sobald es eine neue Version gibt, bei OpenWrt also vor 3 Tagen auf 25.12.3. 😎 Ggf. auch RCs und mittendrin angefallenes auch bei Gelegenheit. Als das noch opkg-basiert gewesen ist, einsfixdrei über ssh. Beim Umstieg auf apk mit 25.12.0 ist da noch mißverständlich gewarnt worden (ich muß mir apk dafür erstmal genauer ansehen). |
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In diesem Moment. Kernel-Module können dynamisch geladen werden. |
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Du solltest überlegen: Um die Lücke auszunutzen, muss der Angreifer auf deinem Rechner Befehle bzw. Skripte ausführen können. Wie kann er das, wenn er nicht an deinem Schreibtisch sitzt, was vermutlich nicht der Fall ist?
(Wäre ich böser Hacker, würde ich Möglichkeit 3 wählen.) Also mal keine Panik hier. „Jeder kann root werden“ heißt genaugenommen nur „Jeder, der als normaler user auf deinen Rechner kommt, kann darauf root werden“, und wenn du schon den ersten Teil wirksam unterbindest, musst du dir um den zweiten gar keinen Kopp mehr machen. Es gelten die üblichen Sicherheitsregeln, deren wichtigste lauten, zur Wiederholung:
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Der Firefox hat seine eigene Sandbox, lässt sich nachschauen und auch konfigurieren über about:confg und dann nach "sandbox" suchen. Da hofft man natürlich, dass die Firefox Sandbox funktioniert. Wäre ja unschön, wenn im $HOME randaliert wird, da wäre schon viel Schaden auch ganz ohne root Rechte angerichtet. Nachtrag, hier noch ein bisschen was zum lesen, für diejenigen, die mehr über die Firefox Sandbox wissen möchten: |
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So, jetzt aber: Die Kernelversion 7.0.6 gabs gestern auch schon als XanMod in meine Kubuntu Installation rein. |
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...und eben OpenWrt 25.12.4 brandneu (für die einzelnen Router wird seit Stunden nach und nach auf den Server gelegt, sobald meiner erfolgt ist, gleich gezogen und geflasht - also fixer geht nicht) mit letzte Nacht kompiliertem Kernel 6.12.87. |