Ich denke dieser Aufschrei wird nur kurz dauern und es wird bald wieder Intel Treiber für MIR geben. Ich glaube kaum, dass sich auf Dauer Intel von Ubuntu abwenden wird. Dazu ist Ubuntu viel zu verbreitet (vor allem im professionellen Umfeld). Ich sehe dieses Entfernen eher wie eine Drohung Richtung Canonical, dass sie in Zukunft etwas mehr aufpassen sollen, was sie machen.
wayland, ja wo?!
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 2107 |
XFCE und LXDE sind da noch unentschlossen.
Ewig mit XMir, wenn nicht Upstream Patches eingereicht werden. Canonical wird sich zumindest nicht drum kümmern.
In 13.10 wird Xorg auf jeden Fall bleiben, und auch in der näheren Zukunft wird X nicht einfach eingestampft. Wayland sollte installierbar sein (irgendwann), schließlich werden KDE und Gnome Shell Wayland einsetzen.
Kommt auf das eingesetzte Derivat an, Ubuntu wird wohl Mir installieren.
Dann ist es für den Paketmanager wohl immer noch Ubuntu, und nicht Xubuntu. Siehe oben ☺ |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 651 |
Für den "Paketmanager" sind Ubuntu, Kubuntu, XUbuntu, sogar MINT und Bodhi Linux Ubuntu, solange die jeweilige Paketliste auf das entsprechende Repository verweist. Ob MIR, XMIR oder Wayland nachinstalliert werden, hängt einzig von den Abhängigkeiten innerhalb des installierten Systems ab. Sonlange kein Paket (mehr) installiert, dass (X)MIR als Abhängigkeit aufweist, wird dieses auch nicht installiert. |
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Ich persönlich halt eine Zweiteilung kein guter Weg. Das hat jetzt wohl auch Intel erkannt. Was macht jetzt Cononical ? |
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Ehemaliger
Anmeldungsdatum: Beiträge: 3136 |
Wie oft muss der Link hier eigentlich noch reingepostet werden? |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 4101 |
Ich schweif mal etwas vom Thema ab um die Frage zu beantworten, da sich hier noch ein Problem in den Weg stellt: Grundsätzlich brauchen alle Desktopumgebungen, die keine MIR oder Wayland Unterstützung mitbringen einen XServer oder eine entsprechende Kompatibilitätsschicht (XMIR, XWayland). Wird allerdings XMIR oder XWayland verwendet, so hat man einen gewissen Performancenachteil. Mit dem Loginbildschirm (gdm, lightdm, kdm, etc.) hat man im Prinzip dasselbe Probleme, nur eine Nummer größer, da dieser ja eine entsprechende Instanz für die einzelnen Desktopumgebungen starten muss. Ich finde leider gerade das Dokument nicht mehr, in dem man mit den Gnome-Leuten besprochen hatte wie das in Zukunft ablaufen soll, folgendes ist also nur aus'm Kopf gezaubert und demzufolge unter Umständen auch nicht ganz richtig. Man möge mich korrigieren: Die aktuellen Loginscreens geben beim Auswählen einer Desktopumgebung die aktuell laufenden XServer-Instanz an die Desktopumgebung weiter und nehmen diese, falls sich der Benutzer ausloggt, auch wieder zurück. Bei Wayland (und ich denke bei MIR wird es nicht anders sein) hat man das Problem, dass man eine Wayland-Instanz starten muss. Dazu gibt es diverse Lösungsansätze (Ich geh mal von gdm aus, gilt für andere Loginmanager natürlich genauso):
So, das ganze gilt natürlich nicht nur für gdm/Wayland sondern auch für alle anderen Loginmanager sowie anstelle von Wayland auch für MIR bzw. als Kompatibilitätsschicht auch für XMIR. Weiß zufälllig jemand, wie das unter anderen Desktopumgebungen und Loginmanagern in Zukunft gehandhabt werden soll? Hat Canonical da schon konkrete Pläne wie das für Unity umgesetzt wird? Oder läuft bei denen das schon? Ich bin da nicht auf dem aktuellen Stand. Für Wayland sieht der aktuelle Stand nicht so toll aus, ich hab da noch kein funktionierendes Konzept geshen. Auch hab ich vor kurzem erst ein aktuelles Wayland mit XWayland-Plugin getestet und das ganze ist im Moment zumindest bei mir unbenutzbar. Die Entwicklung der Gnome-Shell als Wayland-Compositor wird sich ebenfalls noch etwas hinziehen, bis 3.10 bekommen die da keine Unterstützung mehr rein. 3.12 frühestens. Alles in allem siehts nicht so gut aus ☺ mfg |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 43 |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 43 |
ich musste die Links etwas verändern http://plus.google.com/114419073019603780828/posts/WFyTq56qsvk , http://plus.google.com/109919666334513536939/posts/QzAyr5fo6r9 |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 1253 Wohnort: Köln |
Das management von Intel und redhat entscheidet also wie der Hase in der open source Community zu laufen hat. Sollte man erstmal sacken lassen bevor man Beifall klatscht. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 1449 Wohnort: Waterkant |
Um die Unwissenden zu informieren, hier der passende Blogeintrag Fedora Wayland Update 🇬🇧:
Ich freu mich übrigens wie Bolle. 😉 Gruß P.S.: Dass Intel jetzt mehr Energie in Wayland steckt, kommt nicht wirklich überraschend, oder? |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 99 |
Im Gegensatz zu Canonical tragt Red Hat sehr, sehr viel zu GNU/Linux bei. Habe kein Problem mit denen. Ach, und was läuft da nicht so gut bei Wayland? Im Moment läuft alles nach plan: https://wiki.gnome.org/ThreePointNine/Features/WaylandSupport |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 294 |
Also bevor Canonical MIR ankündigte, lief es mit Wayland doch sehr träge. Das Gnome Team hat doch erst danach groß angekündigt, dass sie jetzt Wayland Support einbauen wollen. Ohne diesen Druck würden wir sicherlich noch Jahre warten, bis Wayland mal auf dem normalen Desktop Rechner ankommt (müssen wir wahrscheinlich immer noch). Vorgestellt wurde Wayland laut Wikipedia 2008. Jetzt haben wir 2013, Wayland gibt es in der stabilen Version 1.2, aber einsetzbar ist es noch lange nicht. Die Desktop-Umgebungen haben wohl auch erstmal besseres zu tun als auf Wayland umzustellen. KDE wird wohl einige Zeit mit der QT5 Portierung zu kämpfen haben und das Gnome Team entfernt ja lieber Funktionen als neue einzubauen. Ich bin zwar nicht unbedingt ein Ubuntu/Canonical Fan, aber das was die machen funktioniert wenigstens. Unity z.B. ist zwar oft auch umstritten, funktioniert als Desktopumgebung aber so wie es soll und hat einige sehr gute Funktionen. Das wird mit MIR sicherlich nicht anders werden. Wenn man will, dass etwas ordentlich gemacht wird, muss man es manchmal einfach selbst in die Hand nehmen. |
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Ehemaliger
Anmeldungsdatum: Beiträge: 3136 |
Da sollte man aber auch darauf hinweisen, dass es auch einige Zeit gedauert hat, bis Unity nutzbar war. Die ersten Versionen, die einem aufgedrückt wurden, waren wirklich zum Wegwerfen. Ordentlich machen ist eher der Weg von Wayland, Canonical wirft erstmal etwas verbuggtes hin und verbessert es über die Jahre. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 651 |
Wie kommst denn darauf? Weil man nicht zur Version 0.0.751 bereits in die Distros drängte?
Das könnte u.a. daran liegen, dass etwa zu der Zeit Wayland als stable im Sinne von unveränderlichen Schnittstellen erklärt wurde. Mir gilt in diesem Sinne noch länger als unstable.
So what?
Wayland ist auch keine Programmsammlung wie etwa Xorg. Einsetzbar ist es bereits, wie Referenzimplementierungen zeigen. Es fehlen bisher lediglich für den Enduser gedachte Implementierungen, etwa durch KWin oder die Gnome Shell. Aber auch hier gilt: was solls? Auch wenn es noch ein Jahr dauert, verlierst du damit nichts.
http://community.kde.org/KWin/Wayland. Oh, und ein Rant gegen Gnome. mal etwas neues. 😀
Das muss sich im Falle von Mir noch zeigen. (S.u.)
Da gebe ich dir recht. Ich mag Unity ab 12.04, habe es fast eineinhalb Jahre genutzt. Aber die ersten Versionen waren grausam! Ich befürchte bezüglich Mir ähnliches. (S.o.)
Hm. Hinter Mir steht Canonical mit seiner Handvoll Entwicklern, die zum großen Teil erstmals an einem DM arbeiten und innerhalb eines Jahres fertig sein sollen. Hinter Wayland stehen Riesen wie Intel, Redhat, Samsung, SUSE und viele Distros- und ein großer Teil der XOrg-Entwickler. Eine Armada an Programmierern, viele davon erfahren. Die erst einmal lange über Specs und Konstruktion gebrütet haben. Die sich Zeit nehmen, um wenig Fehler zu machen, mit den Toolkits und DEs reden und für diese den Umstieg möglichst leicht machen wollen, während selbst die Ubuntuderivate z.Z. schlingern. Die Frage, wer es richtig macht, ist für mich (!) als Laien (!) eigentlich recht schnell beantwortet. |
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Anmeldungsdatum: Beiträge: 2159 |
Woher willst Du das wissen, kennst Du die etwa alle?
Das denkst bzw vermutest Du, genau weißt Du es auch nicht. Auch wenn dem Namen nach Riesen (wobei das relativ ist wer ein Riese oder Zwerg ist) dahinter stehen, so sagt das rein gar nichts über die daran "sitzenden" Entwickler aus. Du wärst entsetzt wenn Du wüsstest wie viel/wenig Entwickler an manchen Projekten tatsächlich dran sind. Hinzu kommt, das Canonical eine ganz andere Richtung einschlägt als die von dir hier aufgezählten "Riesen". Die verfolgen allesamt ganz andere Richtungen und Ziele. Wenn das nicht zusammen passt, ist man dann auch mal gezwungen andere Wege zu gehen. Ist das deshalb schlimm? Nein! Jeder kann schließlich wählen ob künftig Ubuntu benutzt wird oder nicht … ganz einfach! 😉
Das kann auch bei Canonical so sein. Warum sollen die Entwickler dort dümmer sein als andere? Manchmal sind neue, unerfahrene Entwickler sogar besser, weil die oft einen ganz anderen Blickwinkel haben als die s.g. alten Hasen die in ihrem denken oft eingefahren sind.
Das machen alle bzw sollte alle Entwickler machen, egal ob alter Hase und Frischling im Gewerbe.
Eben, zu schnell beantwortet und dann auch nur sehr oberflächlich. Und auf dieser Basis wird hier alles durcheinander gehauen und diskutiert. Man weiß es als außenstehender eben nicht, weil man als Laie keinen Einblick hat und die Sache nicht wirklich einschätzen kann. Letztlich wird man erst am Ende sehen, wenn alles fertig ist und funktioniert. Mit Unity und Upstart hat man Ubuntu auch nichts zu getraut, nun läuft das schon lange und funktioniert. Es wird auch mit MIR so sein, dann haben sich alle umsonst aufgeregt. Durch die Vielfalt in der Linux Welt, kann man wählen was man nutzen will. Gefällt einem Ubuntu nicht, wechselt man halt auf was anderes … ganz einfaches Ding! ☺ |