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Gerade entdeckt: "Liberated systemd"

Status: Ungelöst | Ubuntu-Version: Nicht spezifiziert
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trollsportverein

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Anmeldungsdatum:
21. Oktober 2010

Beiträge: 6387

Aus der Beschreibung von "Liberated systemd":

🇩🇪 Massenüberwachung ist eigentlich schlecht. Hier ist also ein Fork von systemd, bei dem die Überwachungsfunktionen entfernt wurden und der mit anderen Änderungen an systemd auf dem neuesten Stand gehalten wird.

Und weiter über den Zweck:

🇩🇪 Der Zweck von „Liberated systemd“ besteht darin, genau eine Sache zu tun und diese gut zu machen: die Funktionen zur Ermöglichung von Überwachung aus dem Basis-systemd zu entfernen. Konkret meine ich unter Überwachung Folgendes: Überwachung ist die Infrastruktur, die die Erfassung jeglicher personenbezogener Daten ermöglicht oder erleichtert, die nicht aus technischen Erfordernissen für systemd resultieren. Der Hauptverursacher hierfür ist natürlich die Altersüberprüfung. Sollte systemd später Unterstützung für andere Überwachungsmechanismen hinzufügen, werden diese ebenfalls entfernt.

Das bedeutet auch, dass „Liberated systemd“ kein eigenständiges Entwicklungsprojekt ist. Es werden keine neuen Funktionen eingeführt, keine Fehler oder Sicherheitsprobleme behoben und keine Optimierungen implementiert. Wenn Sie zu einem dieser Bereiche beitragen möchten, ist der richtige Weg, einen Pull Request für das Basis-systemd einzureichen.

"Liberated systemd" GIT-Repository auf Codeberg:

von.wert

Anmeldungsdatum:
23. Dezember 2020

Beiträge: 14580

...und gerade schon getestet? Was, nicht? Wo das Projekt einer Einzelperson ("0 followers · 0 following") insbesondere bei derart systemrelevantem doch sowas von vertrauenswürdig ist, kannste glauben. 😉

trollsportverein

(Themenstarter)
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Anmeldungsdatum:
21. Oktober 2010

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von.wert schrieb:

...und gerade schon getestet?

Nein, das nicht, aber mal kurz überflogen was an Änderungen auf den ersten Blick schon mal sichtbar ist:

kB Team-Icon

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4. Oktober 2007

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trollsportverein schrieb:

[…] mal kurz überflogen was an Änderungen auf den ersten Blick schon mal sichtbar ist:

Hierbei geht es um das sinnvolle Verhalten von (Standard-) systemd, den Geburtstag eines Benutzers nicht in Logs zu schreiben.

Dieses Projekt "Liberated systemd" baut diesen Schutz wieder aus – … … … ???

Ruth-Wies

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12. April 2023

Beiträge: 984

Wohnort: im Exil ;(

  1. Die betreffende Version von (Standard-)Systemd ist in Ubuntu noch lange nicht angekommen.

  2. Es geht darum, dass homectl aus systemd-homed (welches von Ubuntu normal nicht genutzt wird) das Geburtsdatum erfasst

  3. Und selbst wenn, wäre das Ausfüllen optional (was allerdings zum Kleingedruckten zählt, das von vielen überlesen wird)

Commit von letzter Woche schreibt:

birthDate → A string in ISO 8601 calendar date format (YYYY-MM-DD) indicating the user's date
of birth. The earliest representable year is 1900. This field is optional.

encbladexp Team-Icon

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Beiträge: 17688

Dazu kommt das in regulierten Umgebungen ohnehin eher Ubuntu, SLES oder RHEL verwendet wird, und keiner von denen wird das portieren, zumal im Zweifel Legal / Compliance sagt das diese Information notwendig ist oder sein könnte.

Für die aktuell populäre Age Verification taugt es eh nicht, da es ein random Admin setzen kann, also jeder System Owner von jedem Privatlaptop. Das ist ein gigantischer Shitstorm weil man einen Zusammenhang herstellt der so nicht (direkt) existiert.

Sicher genauso erfolgreich wie die Debian Forks ohne systemd, was hab ich die schon in Prod gesehen. Nicht.

Haette jemand anderes als Poettering systemd ins Leben gebracht, würde kein Schwein über den commit reden. Nutzt hier jemand Mailcow? Dort gabs die Tage einen commit womit erstmal seit langer Zeit die MFA QR Codes nicht mehr einen Internetdienst brauchen um generiert zu werden.

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